Bangkok: Keiner der 20 Milliardäre Thailand hilft der Regierung finanziell

Laut dem thailändischen Premierminister Prayuth Chan o-cha hat keiner der 20 angeschriebenen Milliardäre Thailands, die auf den Hilferuf von Prayuth nach der COVID-19 Pandemie reagiert haben, der Regierung eine finanzielle Hilfe angeboten.

Wie bereits berichtet, hatte Premierminister Prayuth Mitte April 20 Milliardäre angeschrieben und um den Rat der Milliardäre zur wirtschaftlichen Wiederbelebung und zur Überwindung der Pandemie gebeten. Außerdem möchte Prayuth von den Milliardären des Landes mehr geschäftliche Beiträge sehen. STIN berichtete hier.

Der Premierminister erklärte dazu, er bereite sich darauf vor, die reichsten Menschen des Landes sowie die Unternehmer zu konsultieren, um ihre Beiträge zur Wiederbelebung der Wirtschaft zu erhalten. Außerdem möchte er aber auch den Rat der Milliardäre zur wirtschaftlichen Wiederbelebung einholen.

In einer landesweit im Fernsehen übertragenen Erklärung am Freitag (17. April) sagte General Prayuth, er werde nächste Woche einen offenen Brief an die 20 reichsten Menschen des Landes senden , um mehr Zusammenarbeit von ihnen zu suchen, und um dem Land bei der Überwindung der Wirtschaftskrise infolge der globalen Coronavirus Pandemie zu helfen.

Sie alle haben das Potenzial, den Thailändern zu helfen, die unter der starken Verlangsamung der Wirtschaftstätigkeit leiden, fügte er weiter hinzu.

Der Premierminister teilte den Medien gestern mit, dass er bereits die ersten Antworten von mehreren superreichen Personen auf seinen Brief erhalten habe. Alle Milliardäre hätten dabei versprochen, sich um ihre Mitarbeiter zu kümmern, indem sie so viele wie möglich auf ihrer Gehaltsliste halten. Die Mitarbeiter oder diejenigen, die entlassen werden, sollen laut den Angaben der Milliardäre mit alternativen Berufen versorgt werden, fügte er weiter hinzu.

Er sagte, einige dieser Tycoons hätten allerdings auch ihre Bedenken geäußert, dass einige Mitarbeiter, denen alternative Jobs angeboten wurden, nach dem Ende der Pandemie möglicherweise nicht mehr für sie arbeiten würden.

Der Premierminister fügte hinzu, dass sie auch in wirtschaftlichen Fragen Ratschläge gaben, und die meisten von ihnen äußerten ihre gemeinsame Besorgnis darüber, dass das derzeitige Wassermanagement den Zugang zu ausreichend Wasser für Verbrauch und Landwirtschaft sicherstellen kann.

Er forderte das thailändische Volk auch auf, seine politischen Differenzen beiseite zu legen und sagte: „Dies ist nicht die Zeit, um Partei zu ergreifen. Ich möchte dass alle auf der gleichen Seite sind, im Einklang mit der thailändischen Identität, um für einander zu sorgen“, betonte er.

„Überall auf der Welt sehen die Länder den Veränderungen in ihrer Lebensweise und in vielen anderen Bereichen entgegen. Nach dieser Pandemie werden alle mehr Wert auf Gesundheit und Umwelt legen “, sagte der Premierminister.

Er dankte den Milliardären für ihren guten Rat und wiederholte, dass keiner von ihnen ihn um eine Gegenleistung gebeten hat. / TP-PBS

 

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
30. April 2020 8:40 am

Die Auftraggeber dieser Militaerdiktatur die in den letzten 5 Jahren gross abgesahnt haben

sehen schlechte Zeiten auf sich zukommen.

Waehrend in anderen Industriestaaten die Grossunternehmen mit Geld zugeschuettet werden

damit sie ihre Leute nicht entlassen schreibt der hiesige Chefdiktatordarsteller Bettelbriefe

an seine Auftraggeber.

Ich wuerde auch keinen Satang an dieses Regime zahlen weil ich im Gegensatz

zu denen keinen Vorteil von diesem Regime habe sondern im Gegenteil

ausschliesslich Nachteile.

Eine Rueckkehr zum VAT Normal  Satz von 10% waere durchaus vertretbar.

Allerdings werden dann die Preise sofort viel mehr erhoeht um davon

zu profitieren.

Dies kommt weil es in Thailand keine Konkurrenz mehr gibt.

Alles Oligopole ohne auslaendische Konkurrenz.

Der THB Kurs ist seit 2012 um  ca 40% gestiegen, trotzdem wurden

Importprodukte im Einzelhandel um keinen Satang billiger.

Angeblich soll es in Thailand ja eine staatliche Preiskontrolle geben

die allerdings seit der Abhisit Regierung 2008-2011 nicht mehr wirksam wurde.

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
29. April 2020 10:45 pm

MwSt hoch auf 17%, wie China ua. 

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
30. April 2020 9:11 am
Reply to  "Forentroll"

Die 3%Punkte mehr Umsatzsteuer,  bringt dem Staat etwa 500mrd TB/a an Mehreinnahmen .

Davon könnte man 10Mio Armen jeden Monat 4.000TB zahlen. 

Da würde keiner nach Bkk marschieren und DAS würde die Wirtschaft ankurbeln. 

TH sollte immer neutrale Gutachter fragen und keine Verräter,  die auch von etwas sehr gut leben wollen.

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
30. April 2020 4:24 pm
Reply to  STIN

Brunnenvergiften,  angstmachen,  vorverurteilen, Rufmord,…  viel mehr haben Sie nicht drauf. 

Ich vergaß das Löschen der Wahrheit! 

Sie sind nicht so strunzdumm,  wie Sie sich hier geben. 

Das Geld muß nicht von den Armen gebunkert werden,  es muß in den Umlauf gebracht werden. 

Genau das passiert gerade. 

Vorhin stande überall an den Banken viele Leute und haben Geld abgehoben. 

Jetzt sind wieder mehrere Kunden im Laden meiner Frau. 

Fragen Sie mal Kern,  der wird das bestätigen.

Die Reichen verbrauchen das Geld,  wenn überhaupt,  über ihre Großfamilie om Ausland!!!! 

Die Armen geben es hier ausvundves kommt 3-4mal in Umlauf. 

Meine Frau hat schon Pizza für heute Abend bestellt. 

Ich lüge nicht.  Ich kann mich mal täuschen,  aber da stehe ich dazu.

Sie sind ein bösartiger Lügner und verursachen riesige Volkswirtschaftliche Schäden,  nur um ein paar BahtvGewinn zu machen.