Bangkok: Premier Prayuth fordert Behörden auf, große Drogendealer zu jagen

Premierminister Prayuth Chan o-cha hat die Anti-Betäubungsmittel Behörden der Royal Thai Police am Freitag (8. Mai) aufgefordert, Jagd auf die großen Fische in der Drogenszene zu machen. Die zuständigen Beamten sollen dabei ihre Aufmerksamkeit und ihre Ermittlungen stärker auf die Drogenbosse, auf ihre Vermögenswerte und auf die Geldwäscheaktivitäten der Dealer zu konzentrieren.

Während eines Besuchs im Büro des Narcotics Control Board (ONCB) sagte General Prayuth, dass die Maßnahmen zur Drogenbekämpfung nur aufgrund mangelnder internationaler Zusammenarbeit bei der Suche nach Arzneimittelherstellern und -lieferanten den Haushändlern zu schaden schienen.

„Die Drogenkonsortien ändern auch die Art und Weise, wie sie mit Drogen umgehen. Deshalb müssen wir uns um ihr Vermögen kümmern und wie sie das Geld waschen. Wenn wir dies tun können, werden sich die Netzwerke auflösen. Und selbst dann müssen die Behörden sich etwas einfallen lassen, um neue Ansätze zu finden, um sie zu fangen“, sagte er.

Premierminister Prayuth forderte die Behörden jedoch auf, gründlich zu sein und sicherzustellen, dass sie bei der Beschlagnahme und Untersuchung von Vermögenswerten gesetzeskonform vorgehen. Er warnte auch vor Bestechung und sagte, die Regierung würde Korruption nicht tolerieren.

Er sagte auch, dass die Bemühungen der Regierung zur Wiederherstellung von Frieden und Ordnung im tiefen Süden einen großen Schub bekommen würden, wenn dort die Drogenprobleme entsprechend hart angegangen würden.

Justizminister Somsak Thepsutin sagte, die Anti-Drogen Agenturen geben jedes Jahr etwa 5,2 Milliarden Baht aus, um gegen die Drogennetzwerke vorzugehen, wobei durchschnittlich 3,6 Milliarden Baht beschlagnahmt werden. Während es jedes Jahr bis zu 80.000 Drogenfälle gibt, gehen davon allerdings nur weniger als 2.000 vor Gericht.

Er sagte, es sei an der Zeit, alle Anstrengungen zu unternehmen, um die Vermögenswerte von Drogennetzwerken zu verfolgen, und dass das ONCB in jeder Region Unterausschüsse einrichten werde, um drogenbezogene Vermögenswerte zu untersuchen und zu beschlagnahmen.

Herr Somsak sagte, dass die Änderungen des Gesetzes zur Bekämpfung der Geldwäsche, die am 31. Mai 2020 in Kraft treten, auch die Bemühungen zur Rückverfolgung des Geldes verstärken werden. Die Änderungen beinhalten außerdem auch noch eine Erhöhung der Belohnungen für Drogenverhaftungen.

Uthai Sinman, der stellvertretender Leiter der Abteilung für Betäubungsmittelstreitigkeiten sagte, Untersuchungen hätten ergeben, dass kleine Drogenlieferanten in den Grenzprovinzen Geld waschen, indem sie mit Konsumgütern wie Kochgas und Benzin handeln.

Er sagte, die Behörden hätten im Bezirk Mae Sai in Chiang Rai 20.000 verdächtige Bankkonten mit einem Cashflow von mehr als 35 Milliarden Baht gefunden, aber nur 247 dieser Konten seien auch tatsächlich eingefroren worden. / TP-BP

 

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Wolf5
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Wolf5
10. Mai 2020 8:49 am

Wieder einmal nur große Sprüche, anstatt ernsthafter Maßnahmen!

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
9. Mai 2020 9:17 pm
Reply to  STIN

Mit oder ohne VAT-Erhöhung? 

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
10. Mai 2020 5:45 pm
Reply to  STIN

Hören Sie auf mich zu duzen,  was habe ich Ihnen getan. 

Die Armen brauchen Geld,  das der Staat über diese Art umverteilt. 

Die Armen geben es aus und es kommt mehrfach in Umlauf! 

Außerdem alle privaten Spendensammlungen verbieten,  da wird weiteres Volksvermögen vernichtet! 

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
10. Mai 2020 9:53 pm
Reply to  STIN

5555

Die Währung ist egal! 

Volksvermögen ist Volksvermögen! 

Der Arme kann weiter günstig Lebensmittel einkaufen,  weil das unter einen vergünstigten Satz fällt. 

Wenn der Arme mtl 5000TB Behilfe hat,  kann er er für 166.666,67TB Luxusgüter kaufen. 

xxxxxxxxxxx – zensiert – sinnbefreit