Bangkok: Mitarbeiter wollen aktiv helfen – die Airline zu retten

Die Gewerkschaft der Thai Airways International (THAI) will sich den letzten Bemühungen des Staates anschließen, um die Fluggesellschaft vor dem Bankrott zu retten, forderte jedoch eine aktivere Rolle im Rehabilitationsprozess.

Die Gewerkschaft, die 20.000 Arbeitnehmer vertritt, betonte die Notwendigkeit einer stärkeren Beteiligung, nachdem sie von mehreren Umstrukturierungsvorschlägen erfahren hatte, die von einer Reduzierung der Beschäftigten bis zu einer Rettungsaktion in Höhe von 50 Milliarden Baht zur Heilung des angeschlagenen Konzerns reichen.

Ein Vorschlag, das 60-jährige Unternehmen aufzuteilen, löste gestern Kritik aus, als Gewerkschaftspräsident Nares Puengyam darauf bestand, dass THAI „ein staatliches Unternehmen und eine eigene Organisation“ bleiben müsse.

Die Gewerkschaft hat gestern eine Petition bei Premierminister Prayut Chan-o-cha eingereicht, der den Vorsitz der staatlichen Kommission für Unternehmenspolitik innehat, die einem neuen Rehabilitationsplan zugestimmt hat. Prayut sagte zuvor, dies sei die letzte Chance für THAI, sich zu erholen.

„Dies bedeutet, dass wir an der Rehabilitation zusammenarbeiten müssen“, sagte Nares.

THAI, das aufgrund des verschärften Wettbewerbs jahrelange Verluste erlitten hat, wurde 2009 erstmals rehabilitiert. Es wurden jedoch noch mehr Schulden und Verluste angehäuft.

Das Unternehmen versuchte es 2015 erneut, aber die Probleme blieben bestehen. Herr Nares sagte: „Der Plan war gut, aber er wurde nur unzureichend umgesetzt.“

Ein Plan für den freiwilligen Rücktritt von 2.000 Mitarbeitern scheiterte ebenfalls.

„Wenn ein ähnliches Downsizing erneut durchgeführt werden soll, ist eine Leistungsbewertung erforderlich“, sagte Nares.

„Wir durften nicht an früheren Prozessen teilnehmen“, sagte er. „Wie wird die Rehabilitation ohne Mitarbeit der Mitarbeiter erfolgreich?“ / WB-BP

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
12. Mai 2020 6:41 pm

exil sagt:

11. Mai 2020 um 12:32 am

Thai war und ist immer eine der teuersten Airlines wenn es um Flüge zwischen Europa und BKK geht. Also, dass man zu Dumpingpreisen fliegen musste ist glatt eine Lüge.

Das größte Problem ist der riesen Wasserkopf der Überbezahlt und Unproduktiv zu sein scheint.

Ein weiter sehr großer Posten der Unsummen verschlingt ist der Oberguru und seine riesige Dienerschaft, sowie viele andere ,,Sehr wichtige Persönlichkeiten" die die Airline gratis benutzen.

Wir fliegen zumeist Business Class und eben auch Thai weil direkt von MUC. Und mit Wisdom hat man bei Thai so einige Vorteile. Was da so in der First sitzt, da fragt man sich schon ob diese Tickets bezahlt werden. Und wenn man dann sieht wie die Flugbegleiter Katzbuckeln bin ich mir sicher das es sich eben um diese Schnorrer handelt die nichts bezahlen. 

 

Sehr richtig!

Die THAI Nichtbezahler machen nicht nur die F voll sondern schwappen auch

noch in die C ueber. Ich bin frueher haeufig mit dem TG/SR(LX) codeshare Flug

um 14 Uhr ab ZRH geflogen weil ich dort gut Anschluss aus LUX hatte.

Nicht nur dass diese Nassauer ihren Flug weder bezahlen noch durch

irgendwelche Leistungen verdient haetten, die haben auch noch ein unbeschreibliches

Theater dort aufgefuehrt um ihre Laecherlichkeit einem moeglichst grossen internationalen

Publikum vorzufuehren!

Wenn STIN jetzt die heutige THAI mit wirklichen Airlines wie die Lufthansa gleichstellt

so muss ich mich selbst als grosser Kritiker der LH dagegen wehren.

Die Lufthansa muss im Gegensatz zur THAI ihre staatlichen Hilfen zurueckzashlen,

die heutige THAI ist hoechstens mit der Alitalia zu vergleichen und wird auch

genauso enden.

Die Air Berlin wurde hauptsaechlich durch die Lufthansa und ihr eigenes Management

kaputt gemacht.

Die LTU wurde durch die damaligen Hauptanteilseigner kaputtgemacht

und die Condor wurde durch Gewinmnabfuehrung an ihre Mutter Thomas Cook

kaputtgemacht.

Die THAI hatte das gleiche Potential wie Singapore Airlines und Cathay Pacific

und ist ausschliesslich durch ihr staatliches Management kaputtgemacht worden.

Natuerlich koennte man die THAI sanieren , aber nur mit auslaendischem Management

und ohne Militaers. Aber so eine THAI wird es unter diesem Regime nicht geben.

paul
Gast
paul
12. Mai 2020 5:42 pm

liegt vieleicht auch daran das man hier vom wahnsinn umringt ist. gleiche flugdaten vom 01.07.20 bis 30.07.20 nonstop  frankfurt-bkk-frankfurt bei: https://www.direktflug.de/ergebnis/?von=FRA&bis=BKK&hinflug=2020-07-01&rueckflug=2020-07-30&adults=1&children=0&infants=0&cabinclass=economy

FÜR LUFTHANSA   525,00 €

FÜR THAI AIR     909,00 €                 den restlichen kommentar überlasse ich euch zu diesem geldgrab einer airline deren glanzzeiten längst vorbei sind!

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
12. Mai 2020 9:16 pm
Reply to  paul

STIN hat hier schon wieder mehrere Kommentare gelöscht! 

Also seid glpcklich und vermehret euch! 

Wichtig ist der App,  mit der alle "Infektionen" nachvollzogen werden können!! 

Frau Merkel sollte den gleichen Fehler nicht zweimal machen. 

 

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
13. Mai 2020 1:58 pm
Reply to  STIN

Nix freiwillig! 

Die schaffen das!

Wolf5
Gast
Wolf5
12. Mai 2020 11:29 am

Wenn stin schreibt:

„Wie soll es das Militär schaffen, wenn es nicht mal deutsche Airlines schaffen, siehe Condor, Air Berlin, LTU usw.“,

war das in D (und nicht nur hier) ein normaler Prozeß des Kapitalismus –
was heißt, der Starke frisst den Schwachen und LH wurde dadurch immer mächtiger.

Und stin weiter:

„Nur was sollen sie machen.
Insolvenz anmelden und zusperren, weil aktuell dürfte keine Airline über genügend Mittel verfügen, um die kaputte Thai Airways zu übernehmen.
Also wird man weiter mit Staatshilfe agieren, wie derzeit die LH auch.
Auch mehr oder weniger pleite, aber natürlich nicht wegen Mißwirtschaft,
sondern wegen Corona. „

vergißt er, dass die LH über Jahre bewies, wie eine Luftfahrtgesellschaft zu funktionieren hat und deshalb auch entsprechende Gewinne eingefahren hat.

Dies hat Thai Airways bereits seit Jahren nicht mehr – die Coronakrise lassen wir mal außen vor.

Und da stin auch Alitalia erwähnt hat, kann man feststellen, dass man dort einige Übereinstimmungen mit Thai Airways finden könnte, nur war es in Italien nicht das Militär, sondern die mächtigen italienischen Gewerkschaften, welche 2007 das Übernahmeangebot von Air France-KLM verhinderten.

2014 stieg Etihad Airways durch Übernahme von 49 Prozent der Unternehmensanteile bei Alitalia ein, trotzdem mußten viele Millionen als Staatshilfe geleistet werden, was in der italienischen Öffentlichkeit auf heftige Kritik stieß.

Auf Grund der Corona-Krise und der verschärften Situation für die globale Luftfahrt war es nicht möglich einen Investor zu finden.

Nach Plänen der italienischen Regierung soll Alitalia verstaatlicht werden und eine deutliche Flottenreduktion auf rund 30 Maschinen erfahren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Alitalia

Man will also nach Corona endgültig Nägel mit Köpfen machen, soll heißen, man hat zumindest einen Plan (im Gegensatz zu Thai Airways) und nun bleibt abzuwarten, wie die Geschichte ausgeht.

exil
Gast
exil
12. Mai 2020 11:05 pm
Reply to  STIN

Bei Thai Airways sollte man den Neustart dazu nutzen, gleich die
ganze Führung auszuwechseln und vll einen Sanierer einstellen, der die Airline auf Kurs bringt. Notfalls mal Christoph Müller fragen, ob der noch bei
Emirates tätig ist oder vll Zeit hat.

Wenn dort ein Europäischer Manager wirklich hart durchgreifen würde, so würde er das mit Sicherheit nicht überleben und keine Lebensversicherung würde ihn nehmen. 

In Thailand würde man diesem Manager nicht freies handeln zugestehen, also würde man viel Geld in den Sand setzen, aber nichts erreichen.

Wolf5
Gast
Wolf5
11. Mai 2020 9:34 am

Obwohl Thai Airways International seit Jahren nur Negativbilanzen ausweist, ist es der Regierung bisher nicht möglich gewesen, eine Lösung für die Sanierung zu finden.

Der Hauptgrund ist, dass diese, aus Militärs bestehende Regierung und das Militär unter allen Umständen verhindern werden, dass dieses Auffangbecken für abgehalfterte Militärs nicht mehr zu Verfügung steht.

Und so sind sich diese Leute einig, dass THAI „ein staatliches Unternehmen und eine eigene Organisation“ bleiben müsse.

Nach Corona wird sich der Wettbewerb für die Luftverkehrsbranche extrem verschärfen, mit der Folge, dass wenn z.B. weniger Geschäftsreisen fliegen, da sie mehr und mehr Dinge online abwickeln, logischerweise auch weniger Flüge insgesamt stattfinden.

Auch Abstandsregelungen in den Maschinen, möglicherweise Corona-Tests an Bord und andere Sicherheitsvorkehrungen würden die Kosten deutlich erhöhen.

Bei gleichzeitig sinkendem Passagieraufkommen wird der Wettbewerb unter den Airlines deshalb noch härter werden.

Man bedenke, dass bereits in den vergangenen Jahren die Industrie durch einen Konsolidierungstrend gekennzeichnet ist.

Allein im Jahr 2019 mussten 20 europäische Airlines den Betrieb einstellen, unter ihnen so bekannte Marken wie Germania, Flybmi, Wow Air, Thomas Cook, Aigle Azur und Adria Airways, aber auch Nischen-Player, wie Small Planet und Private Air und kleine Regionalflieger, wie Skywork.

Die Krise wird die Spreu noch deutlicher vom Weizen trennen.

Besonders hart betroffen sind die Fluggesellschaften, die mangels Eigenkapital und Kreditwürdigkeit ihre Flotten geleast haben und daher jeden Monat die fälligen Raten zahlen müssen, auch wenn die Flugzeuge am Boden stehen.

Wenn aus anderen nationalen Interessen, zum Beispiel der Beschäftigungs- und Sozialpolitik, nicht wettbewerbsfähige Airlines gerettet werden sollen, so sollte es doch gleichzeitig mit dem klaren Ziel einhergehen, diese Airlines in einen wettbewerbsfähigen Konzernverbund einzubringen.

All dies will diese Junta in TH nicht wahrhaben und so ist davon auszugehen, dass in dieses Pleite-Unternehmen „Thai Airways“ Jahr für Jahr weiterhin Milliarden Bahts aus Steuergeldern reingepumpt werden müssen, welche man an anderen Stellen dringender benötigen würde.

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
11. Mai 2020 9:06 pm
Reply to  STIN

Da muß ganz sicher nichts privatisiert werden.

Die wechen Marderhaare an den Besen müssen gegen Drahtborsten ausgetausch werden. 

Und die Zulieferer mit Gewinnerzielungszwang,  müssen dem Wettbewerb unterworfen werden. 

Weitere Hinweise nur unter Ausschluß der Trittbrettfahrer, …

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
11. Mai 2020 10:13 pm
Reply to  STIN

:Liar: wenn man nur die drei teuersten teilnehmen läßt und da sind noch 2 fakes dabei,  dann hätten Sie Recht. 

Ich spreche von echtem Wettbewerb! 

Haben Sie bei der Alitalia auch gefaked,  oder warum wissen Sie alles so genau! 

Es gibt immer mehr Urlaubsdestinations mit billigem Catering-Essen.

Erklären Sie mal! 

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
12. Mai 2020 9:44 am
Reply to  STIN

555555555555 bei welcher thailändischen Zeitung (!!) macht die Thai den eine ANZEIGE?! 

5555555

exil
Gast
exil
11. Mai 2020 12:32 am

Thai war und ist immer eine der teuersten Airlines wenn es um Flüge zwischen Europa und BKK geht. Also, dass man zu Dumpingpreisen fliegen musste ist glatt eine Lüge.

Das größte Problem ist der riesen Wasserkopf der Überbezahlt und Unproduktiv zu sein scheint.

Ein weiter sehr großer Posten der Unsummen verschlingt ist der Oberguru und seine riesige Dienerschaft, sowie viele andere ,,Sehr wichtige Persönlichkeiten" die die Airline gratis benutzen.

Wir fliegen zumeist Business Class und eben auch Thai weil direkt von MUC. Und mit Wisdom hat man bei Thai so einige Vorteile. Was da so in der First sitzt, da fragt man sich schon ob diese Tickets bezahlt werden. Und wenn man dann sieht wie die Flugbegleiter Katzbuckeln bin ich mir sicher das es sich eben um diese Schnorrer handelt die nichts bezahlen.