Bangkok: Millionenbetrüger im Tempel festgenommen

Ein mehrfacher Millionen Betrüger konnte von der Polizei in einem Tempel festgenommen werden. Der Mann hat gleich mehrere Millionen Baht von seinen Opfern gestohlen und dabei Vertrauen zu seinen Opfern aufgebaut,indem er behauptet, enge Verbindungen zu wichtigen und mächtigen Menschen im Militär und zur Regierung zu haben.

Der Verdächtige wurde in einem Tempel festgenommen und nach seiner Verhaftung enthüllt, dass das meiste Geld für Frauen ausgegeben hatte. Der Generalmajor der Polizei, Pakpong Phongpetra, der Generalmajor der Polizei, Ittipol Atchariyapradit, der Kommissar und der stellvertretende Kommissar gaben verwandten Beamten den Befehl, den 50 Jahre alten Rachasak Butpornprasert, auch bekannt als Noppadol Srino, aus der Provinz Lampang, zu verhaften. Rachasak wird durch den Haftbefehl Nr. 75/2562 gesucht, der vom Ratchaburi Court am 15. Mai 2019 ausgestellt wurde.

 

Der Verdächtige Rachasak Butpornprasert wurde am 8. Mai 2020 im Wat Pet Thong Thong Tempel in der Provinz Ayutthaya festgenommen. Rachasak hat andere darüber informiert, dass er eine wichtige Position in der Regierung hat. Viele Bauunternehmer übergaben ihm mehr als 2 Millionen THB als Kommunikationsgebühren für gefälschte Regierungsprojekte, die alle von dem Verdächtigen selber erstellt bzw. erfunden wurden.

Eines der Opfer fand schließlich heraus, dass solche Projekte alle gefälscht waren, und reichte eine Klage gegen den Verdächtigen ein. Die Ermittlungspolizei stellte fest, dass der Verdächtige Pläne hatte, den Pet Thong Tempel in Ayutthaya zu besuchen. Beamte kamen und fanden den Verdächtigen, der allen Beschreibungen im Haftbefehl entsprach. Er wurde sofort auf dem Tempelparkplatz von den Ermittlern festgenommen.

Rachasak gibt zu, dass er die Person im Haftbefehl ist und zuvor in einem anderen Betrugsfall von der Polizei in Pan Bong festgenommen wurde. Nach seiner ersten Verhaftung lief der Verdächtige weg und tauchte nie wieder vor Gericht auf.

Bei seinem Verhör gab der Verdächtige weiter zu, dass er auch noch andere Mitglieder in seinem „Team“ hat. Die Mitglieder haben gefälschte Karten, die ihre gefälschten Positionen in der Regierung zeigen. Sie machten dann Werbung für die Opfer eines großen Regierungsprojekts und arbeiteten angeblich für große Namen im Land.

Der jüngste Fall ereignete sich in der Provinz Pattani im Rahmen eines Projekts zum Aufbau eines Marktes, und der Bauunternehmer zahlte der Bande 4 Millionen THB als sogenannte „Kommunikationsgebühr“.

Der Betrüger Rachasak teilte den Opfern dann später mit, dass ein solches Projekt vom Militär abgesagt worden sei. Das Geld wird zwischen den Mitgliedern aufgeteilt, sagte er. Rachasak verwendete den größten Teil seines Anteils allerdings für Glücksspiele und Frauen. Er hat auch drei weitere Haftbefehle in seinem Namen beim Gericht in Kanchanaburi, beim Gericht in Songkhla, und beim Gericht in Nakhon Sawan, die sich alle auf ähnliche betrügerische Fälle beziehen. / TP-KS

 

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4 Antworten zu Bangkok: Millionenbetrüger im Tempel festgenommen

  1. Avatar exil sagt:

    Und dieses System funktioniert nur weil in Thailand immer noch Vetternwirtschaft und Korruption an erster stelle stehen. Weil nicht Leistung und gute ehrliche Arbeit gewürdigt werden, sondern jeder unfähige Mensch in Thailand Manager oder ähnliches sein kann, Hauptsache man kennt die nötigen Stellen und Personen. Wo wir wieder bei der Bezeichnung Bananenrepublik angekommen wären.

    • STIN STIN sagt:

      Und dieses System funktioniert nur weil in Thailand immer noch Vetternwirtschaft und Korruption an erster stelle stehen.

      ja, ist nun mal so in Entwicklungsländern/Schwellenländern. Die Eliten geben vor, wie der Hase läuft.
      Ob neue Elite oder traditionelle Elite, ist eigentlich egal.

      Aber warum stört das einen Ausländer? Mich nicht….

    • Avatar berndgrimm sagt:

      Und dieses System funktioniert nur weil in Thailand immer noch Vetternwirtschaft und Korruption an erster stelle stehen. Weil nicht Leistung und gute ehrliche Arbeit gewürdigt werden, sondern jeder unfähige Mensch in Thailand Manager oder ähnliches sein kann, Hauptsache man kennt die nötigen Stellen und Personen.

      Sehr richtig! Genauso ist es , und leider will es die Mehrheit der

      Bevoelkerung so weil sie nie etwas anderes erlebt haben und weil

      sie auch weder Leistungswillig noch Leistungsfaehig sind.

      Die Thai welche  Leistung bringen koennen und wollen

      arbeiten entweder im Ausland oder bei auslaendischen Firmen!

      Aber zu diesem spreziellen Fall:

      Wenn es hier eine halbwegs brauchbare Polizei oder Justiz geben wuerde

      koennte man in den Wats hier jeden Tag einen Betrueger festnehmen.

      Ich erinnere nur an den grossen Scheinheiligen aus dem UFO Wat.

      Weshalb wurde dieser kleine Hochstapler nun festgenommen?

      Weil er unautorisiert Nepotismus verkauft hat!

      Man fragt sich in TH bei vielen Bossen

      wie solche Banausen zu Fuehrungspositionen kommen.

      Wohlgemerkt nicht nur bei "Politikern"!

       

    • STIN STIN sagt:

      Und dieses System funktioniert nur weil in Thailand immer noch Vetternwirtschaft und Korruption an erster stelle stehen. Weil nicht Leistung und gute ehrliche Arbeit gewürdigt werden, sondern jeder unfähige Mensch in Thailand Manager oder ähnliches sein kann, Hauptsache man kennt die nötigen Stellen und Personen. Wo wir wieder bei der Bezeichnung Bananenrepublik angekommen wären.

      in Österreich werden jene, die nix können – von den Parteien bei Novomatic untergebracht 🙂
      Zwar sicher nicht so krass wie in TH, aber gibt auch massiv Vetternwirtschaft in Österreich. Mehr als in Deutschland. Frag mal Nehammer, wo seine Frau arbeitet.
      Frag mal Doskozil, wo er seine Freundin unterbringen wollte – nur weil der Aufschrei zu massiv war, hat er es abgeblasen.

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