Bangkok: Thai-Airways wird voraussichtlich bis zu 6000 Mitarbeiter entlassen

Thai Airways (THAI) muss nach Eintritt eines Insolvenzverfahrens und eines Schuldenmoratoriums von 200 Mrd. Baht mehr als 6.000 Mitarbeiter entlassen, teilte die Regierung am Donnerstag mit.

Das Kabinett beschloss, THAI in ein Insolvenzverfahren nach dem Insolvenzgesetz BE2483 (AD1940) zu drängen, und befahl dem Finanzministerium, seine Mehrheitsbeteiligung an der Fluggesellschaft zu verkaufen.

THAI wird aufhören, seine Schulden zurückzuzahlen und von vorne anfangen, gab die Regierung bekannt. Je nach Höhe der Schulden müssen 30 Prozent der über 20.000 Beschäftigten oder über 6.000 Personen entlassen werden. Sie erhalten eine 10-monatige Entschädigung gemäß Arbeitsgesetz.

Die Sanierung der Fluggesellschaft muss von den Gläubigern genehmigt werden und wird voraussichtlich mindestens ein Jahr dauern. / WB-TN

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exil
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exil
24. Mai 2020 12:33 pm

Thai-König Rama X. und seine Peinlich-Bruchlandung im Palast-Garten

exil
Gast
exil
24. Mai 2020 12:34 pm
Reply to  exil

Thai-König Rama und seine
Luftnummer im Palast-Garten

Kann sich natürlich jeder leisten wenn die Rechnung Thai airways bezahlen muss

exil
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exil
24. Mai 2020 8:31 pm
Reply to  STIN

Nur ist das Problem, dass er sicherlich nichts bezahlt, sondern diese Aktionen nur ein weiter Punkt sind um Kosten für die Airline zu erwirtschaften.

Es würde nicht verwundern wenn das Volk die Monarchie abschafft und sich das Vermögen einverleibt. Es wäre schon ein ziemlicher Krawall in Thailand wenn die 6000 entlassenen und deren Familien auf die Straße gehen würden.

berndgrimm
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berndgrimm
25. Mai 2020 8:26 am
Reply to  exil

Es würde nicht verwundern wenn das Volk die Monarchie abschafft und sich das Vermögen einverleibt. Es wäre schon ein ziemlicher Krawall in Thailand wenn die 6000 entlassenen und deren Familien auf die Straße gehen würden.

 

Dies ist leider ein unrealistischer Wunschtraum.

"Das Volk" in Thailand kuscht und laesst sich

durch Almosen abspeisen.

Jeder der hier aufmuckte wurde abgestraft.

Ich sehe dies so wie STIN.

Es kaeme die naechste Militaerdiktatur.

Wer in Thailand etwas aendern will muss

das Militaer entmachten.

Einen Buergerkrieg zwischen den

Militaerfraktionen sehe ich leider nicht.

Der Koenig von Tutzing wird von

"seinem Volk" bestenfalls ignoriert.

Schad ihm aber nix solange er

"sein" Geld behalten darf.

Wolf5
Gast
Wolf5
24. Mai 2020 11:33 am

Noch ein kleiner Nachtrag zur Trickserei dieser Junta.

So meint Toutela Thailande:

„Regierungssprecher Narumon Pinyosinwat sagte, es sei noch unklar, ob der Insolvenzfall der Fluggesellschaft vor ein thailändisches oder ausländisches Gericht gebracht werde.

Eine informierte Quelle des Verkehrsministeriums sagte jedoch, dass der Fall an ein thailändisches Gericht gehen sollte, obwohl 30% der 200 Milliarden Baht Schulden der Fluggesellschaft Ausländern geschuldet sind.

Einige Quellen haben vorgeschlagen, dass die Regierung den Fall in den Vereinigten Staaten einreicht, um zu verhindern, dass ausländische Gläubiger THAI-Flugzeuge beschlagnahmen, wenn sie auf ausländischem Boden landen.

Die Quelle des Verkehrsministeriums sagte, dass es kein solches Problem geben sollte, wenn THAI mit seinen ausländischen Gläubigern verhandeln kann, von denen die meisten Flugzeuge von der Fluggesellschaft geleast haben.“

https://toutelathailande.fr/news/thai-airways-privatisee-si-faillite/

Fazit: es bleibt spannend in Sachen „angeblicher“ Privatierung der Thai Air und wir dürfen gespannt sein, wo die ersten Flugzeuge beschlagnahmt werden.

Dann haben die Thai einen Grund mehr, auf die bösen Ausländer zu schimpfen555.

Wolf5
Gast
Wolf5
24. Mai 2020 9:15 am

Wie wir es von TH gewohnt sind, die Trickserei geht weiter.

So können wir lesen:

„Die von Schulden geplagte Thai Airways International (THAI) hat ihren Status als staatliches Unternehmen verloren, nachdem der Vayupak 1 Fonds am Freitag (22. Mai) einen Anteil von 3,17 % vom Finanzministerium gekauft hatte, teilte eine Quelle des Fonds mit.
Der Vayupak 1 Fonds hat den Status einer juristischen Person, nicht eines staatlichen Unternehmens, obwohl er durch einen Kabinettsbeschluss von 2003 gegründet wurde, teilte die Quelle mit.“

und damit man noch mehr Militärs in lukrative Posten platzieren kann, hat man sich folgendes einfallen lassen:

„In der Zwischenzeit werden die Ministerien für Finanzen und Verkehr gemeinsam ein sogenanntes „Superboard“ einrichten, ein neues Gremium zur Überwachung des Rehabilitationsplans für die Fluggesellschaft.
Den Vorsitz im Vorstand führt der stellvertretende Ministerpräsident Wissanu Krea-ngam, der gleichzeitig auch die rechtlichen Angelegenheiten der Regierung überwacht.
Das Verkehrsministerium wollte zum Beispiel die Tafel komplett mit seinen eigenen Leuten vollpacken.
Das Verkehrsministerium habe bereits vier Vertreter im Sinn, um das Superboard zu bilden, sagte er weiter.
Weitere Mitglieder werden vom Finanzministerium ernannt.“

http://thailandtip.info/2020/05/23/thai-airways-verliert-nach-dem-ausverkauf-der-anteile-den-status-eines-staatlichen-unternehmens/

„Laut Nation Thailand lehnte es der Ministerpräsident ab, sich zu Einzelheiten zu den Umstrukturierungsplänen zu äußern.

Allerdings hat das Kabinett Berichten zufolge einen Plan des Finanzministeriums, das Hauptaktionär von Thai Airways ist, genehmigt, drei Prozent seiner Anteile an der Fluggesellschaft an den zweitgrößten Aktionär, den Vayupak-Fonds zu verkaufen.

Das Ministerium hält derzeit 51% der Anteile der Fluggesellschaft, während der Vayupak-Fonds, ein ebenfalls staatlich geführter Investmentfonds, rund 15% und die staatliche Savings Bank rund 2,1% hält.

So würde der thailändische Staat inklusive der Savings Bank immer noch die hauchdünne Mehrheit von 50,1% an THAI Airways halten –
wenn man denn annimmt, dass der Investmentfonds nicht unter politischem Einfluss steht.

Die Wahrheit ist, dass die Airline ohne einen deutlichen Schnitt mit einer Verkleinerung und Vereinheitlichung der Flotte kaum mehr überlebensfähig sein wird – damit einhergehen werden zwangsläufig auch Stellenstreichungen.

https://meilenoptimieren.com/keine-weitere-staatshilfe-thai-airways-vor-der-insolvenz/

Fazit: Da eine Liquidation ebenso wie eine mögliche Zerschlagung von THAI Airways ausgeschlossen wird, bleibt im Prinzip alles beim Alten und wird auch künftig den Steuerzahler Milliarden kosten.

Wolf5
Gast
Wolf5
22. Mai 2020 5:04 pm

Nicht nur Thai Air reduziert.

So schreibt der Thai Enquirer:

„Die Panasonic Corporation wird ihre Fabrik in Thailand schließen und im Rahmen ihres Konsolidierungsplans in eine neuere und größere Fabrik in Vietnam verlegen.

Rund 800 thailändische Mitarbeiter werden entlassen.

Die Anlage wird im Oktober stillgelegt.
Ein angrenzendes Forschungs- und Entwicklungszentrum wird bis März 2021 geschlossen.

Panasonic verfügt über 20 Geschäftsbereiche, darunter 10 Fabriken in Thailand.
Der Umzug bedeutet, dass 2 Einheiten, die seit 1979 in Betrieb befindliche Fabrik und ihr Forschungs- und Entwicklungszweig, stillgelegt werden.

Damit verfügt Panasonic über 18 Geschäftsbereiche in Thailand, in denen weiterhin 13.700 Mitarbeiter beschäftigt sein werden.

“Die verbleibenden Geschäftsbereiche werden den Betrieb wie gewohnt fortsetzen”

https://www.thaienquirer.com/13327/panasonic-to-close-two-facilities-in-thailand-and-move-them-to-vietnam/

Hoffentlich bleibt es nur bei den 2 Werksschließungen, da man nie weiß, wie die Firmen entscheiden, wenn sie woanders mehr Kohle machen können, zumal Vietnam auch über sehr viele gut ausgebildete Fachkräfte verfügt.

exil
Gast
exil
22. Mai 2020 12:04 am

Es tritt genau das ein wie ich es beschrieben habe als das erste mal das Thema Konkurs auftauchte. Der Überbezahlte nichtsnutzige Wasserkopf bleibt der gleiche und auf der Strecke bleiben die kleinen Arbeitnehmer. Das sind zum größten Teil die Ameisen die Thai Airways am laufen halten.

Jetzt wird dann der Service darunter leiden, womöglich die Flüge noch teurer und überhaupt nicht mehr konkurrenzfähig. Die Bonzen werden weiterhin gratis durch die Gegend fliegen und der 10er wird sich von niemandem in seinen Freiheiten beschneiden lassen und die Kosten für seine Flüge weiterhin auf die Airline abwälzen.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
22. Mai 2020 11:27 am
Reply to  STIN

Natuerlich sind die Freifluege das Problem!

Wer kauft schon ein teures F oder C Ticket

wenn er dann neben solchen Banausen sitzen muss

die nicht nur umsonst fliegen sondern auch noch

Theater mit den Hostessen oder gar anderern

Fluggaesten machen?

Die Flotte ist durch die vergangegen Firmenleitungen

so diversifiziert worden.

Die Inlandsfluege waren schon immer mit Gossraumgeraet

durchgefuehrt worden und selbst bei Flugpreisen

von 5.000 THB defizitaer.

Man flog sie um die Flugzeuge zu beschaeftigen statt

statt stehen zu lassen.

Ich bin haeufiger mit 20-30 Paxen im A300 nach CEI

geflogen.

Die A380 laesst sich eigentlich auf den Strecken

nach FRA,CDG,LHR NRT und KIX ganz rentabel

einsetzen. Wenn man es sich so nachhaltig mit den

Qualitaets Farang verdirbt natuerlich nicht mehr.

Die Anderen fliegen eh billiger mit den Golf Airlines

oder mit TUI Fly UK.

Warum man immer noch 747-400 fliegen laesst

weiss ich auch nicht!

6000 Leute rauszuschmeissen ist keine schlechte Idee

aber natuerlich werden die falschen rausgeworfen.

THAI braucht nicht nur wirkliche Expertise

sondern auch ein wirkliches Airline Management.

Sie wollen aber nur neues Geld ohne Aenderungen.

Wie Alitalia eben.

THAI war dank SAS Heritage und dem einstmals

exzellenten Service eine der besten Airlines der Welt.

Fast auf SIA/CX Niveau.

Heute geht es steil bergab mit Allem.

In FRA haette man fast einen nagelneuen A350 weggeschmissen

und hat das LBA auch von der Firmenleitung her belogen.

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
23. Mai 2020 7:25 am
Reply to  STIN

Wie ist das mit den "Adligen"?

Jeder der fliegt,  versacht Kosten. Benzin,  Essen,  Getränke,  Bordkarte,  ….