Bangkok: Thai-Airways wird voraussichtlich bis zu 6000 Mitarbeiter entlassen

Thai Airways (THAI) muss nach Eintritt eines Insolvenzverfahrens und eines Schuldenmoratoriums von 200 Mrd. Baht mehr als 6.000 Mitarbeiter entlassen, teilte die Regierung am Donnerstag mit.

Das Kabinett beschloss, THAI in ein Insolvenzverfahren nach dem Insolvenzgesetz BE2483 (AD1940) zu drängen, und befahl dem Finanzministerium, seine Mehrheitsbeteiligung an der Fluggesellschaft zu verkaufen.

THAI wird aufhören, seine Schulden zurückzuzahlen und von vorne anfangen, gab die Regierung bekannt. Je nach Höhe der Schulden müssen 30 Prozent der über 20.000 Beschäftigten oder über 6.000 Personen entlassen werden. Sie erhalten eine 10-monatige Entschädigung gemäß Arbeitsgesetz.

Die Sanierung der Fluggesellschaft muss von den Gläubigern genehmigt werden und wird voraussichtlich mindestens ein Jahr dauern. / WB-TN

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17 Antworten zu Bangkok: Thai-Airways wird voraussichtlich bis zu 6000 Mitarbeiter entlassen

    • Avatar exil sagt:

      Thai-König Rama und seine
      Luftnummer im Palast-Garten

      Kann sich natürlich jeder leisten wenn die Rechnung Thai airways bezahlen muss

      • STIN STIN sagt:

        Kann sich natürlich jeder leisten wenn die Rechnung Thai airways bezahlen muss

        ich denke, er kann sich das auch so leisten – mit einem Vermögen von ca. 30 Milliarden US$.

        • Avatar exil sagt:

          Nur ist das Problem, dass er sicherlich nichts bezahlt, sondern diese Aktionen nur ein weiter Punkt sind um Kosten für die Airline zu erwirtschaften.

          Es würde nicht verwundern wenn das Volk die Monarchie abschafft und sich das Vermögen einverleibt. Es wäre schon ein ziemlicher Krawall in Thailand wenn die 6000 entlassenen und deren Familien auf die Straße gehen würden.

          • STIN STIN sagt:

            Es würde nicht verwundern wenn das Volk die Monarchie abschafft und sich das Vermögen einverleibt. Es wäre schon ein ziemlicher Krawall in Thailand wenn die 6000 entlassenen und deren Familien auf die Straße gehen würden.

            naja, das Volk wird die Monarchie nicht abschaffen. Das könnte zu einem Bürgerkrieg und/oder Spaltung in der Armee enden.
            Wie man weiß – hat der R10 Teile der Eliteeinheiten unter sein Kommando gestellt. Die werden ihre Priviligien/höheres Einkommen nicht
            aufgeben. Also Armee gegen Armee….

            Außerdem würde nicht das Volk das Vermögen wieder zurückholen (unter R9 war es beim Finanzministerium gelagert) – sondern die Militärregierung/Diktatur, die
            danach wieder eingeführt werden würde. Damit würden dann etwas mehr U-Boote und Kriegsgerät gekauft werden und für den einzelnen Thai würde nix
            übrigbleiben. Ist aber in DACH nicht viel anders – Arme bekommen meist nix, Unternehmen bekommen Milliarden-Hilfen.

            In Thailand geht keiner ohne Bezahlung auf die Strasse – Studenten mal ausgenommen. Aber das sind Peanuts. Es müssten eigentlich mehr als 1 Million
            Bürger auf die Strasse gehen, damit es wirkt. Sonst wird das nichts.

            Das erinnert mich an die Deutschen, die kaum protestieren, außer bei Klimawandel-Sachen.

          • Avatar berndgrimm sagt:

            Es würde nicht verwundern wenn das Volk die Monarchie abschafft und sich das Vermögen einverleibt. Es wäre schon ein ziemlicher Krawall in Thailand wenn die 6000 entlassenen und deren Familien auf die Straße gehen würden.

             

            Dies ist leider ein unrealistischer Wunschtraum.

            "Das Volk" in Thailand kuscht und laesst sich

            durch Almosen abspeisen.

            Jeder der hier aufmuckte wurde abgestraft.

            Ich sehe dies so wie STIN.

            Es kaeme die naechste Militaerdiktatur.

            Wer in Thailand etwas aendern will muss

            das Militaer entmachten.

            Einen Buergerkrieg zwischen den

            Militaerfraktionen sehe ich leider nicht.

            Der Koenig von Tutzing wird von

            "seinem Volk" bestenfalls ignoriert.

            Schad ihm aber nix solange er

            "sein" Geld behalten darf.

  1. Avatar Wolf5 sagt:

    Noch ein kleiner Nachtrag zur Trickserei dieser Junta.

    So meint Toutela Thailande:

    „Regierungssprecher Narumon Pinyosinwat sagte, es sei noch unklar, ob der Insolvenzfall der Fluggesellschaft vor ein thailändisches oder ausländisches Gericht gebracht werde.

    Eine informierte Quelle des Verkehrsministeriums sagte jedoch, dass der Fall an ein thailändisches Gericht gehen sollte, obwohl 30% der 200 Milliarden Baht Schulden der Fluggesellschaft Ausländern geschuldet sind.

    Einige Quellen haben vorgeschlagen, dass die Regierung den Fall in den Vereinigten Staaten einreicht, um zu verhindern, dass ausländische Gläubiger THAI-Flugzeuge beschlagnahmen, wenn sie auf ausländischem Boden landen.

    Die Quelle des Verkehrsministeriums sagte, dass es kein solches Problem geben sollte, wenn THAI mit seinen ausländischen Gläubigern verhandeln kann, von denen die meisten Flugzeuge von der Fluggesellschaft geleast haben.“

    https://toutelathailande.fr/news/thai-airways-privatisee-si-faillite/

    Fazit: es bleibt spannend in Sachen „angeblicher“ Privatierung der Thai Air und wir dürfen gespannt sein, wo die ersten Flugzeuge beschlagnahmt werden.

    Dann haben die Thai einen Grund mehr, auf die bösen Ausländer zu schimpfen555.

    • STIN STIN sagt:

      Fazit: es bleibt spannend in Sachen „angeblicher“ Privatierung der Thai Air und
      wir dürfen gespannt sein, wo die ersten Flugzeuge beschlagnahmt werden.

      es wird nicht wirklich privatisiert – sondern der Staat zieht sich als Mehrheitseigentümer zurück – zumindest offiziell.
      Die 3% – auf 48% runter kauft aber auch wiederum eine staatliche Firma – aber ist eine Ltd. – also kein offizielles Staatsunternehmen.

      Die Regierung kann aber danach im Aufsichtsrat überstimmt werden. Ob das passieren wird, wird man sehen – eher nicht.

  2. Avatar Wolf5 sagt:

    Wie wir es von TH gewohnt sind, die Trickserei geht weiter.

    So können wir lesen:

    „Die von Schulden geplagte Thai Airways International (THAI) hat ihren Status als staatliches Unternehmen verloren, nachdem der Vayupak 1 Fonds am Freitag (22. Mai) einen Anteil von 3,17 % vom Finanzministerium gekauft hatte, teilte eine Quelle des Fonds mit.
    Der Vayupak 1 Fonds hat den Status einer juristischen Person, nicht eines staatlichen Unternehmens, obwohl er durch einen Kabinettsbeschluss von 2003 gegründet wurde, teilte die Quelle mit.“

    und damit man noch mehr Militärs in lukrative Posten platzieren kann, hat man sich folgendes einfallen lassen:

    „In der Zwischenzeit werden die Ministerien für Finanzen und Verkehr gemeinsam ein sogenanntes „Superboard“ einrichten, ein neues Gremium zur Überwachung des Rehabilitationsplans für die Fluggesellschaft.
    Den Vorsitz im Vorstand führt der stellvertretende Ministerpräsident Wissanu Krea-ngam, der gleichzeitig auch die rechtlichen Angelegenheiten der Regierung überwacht.
    Das Verkehrsministerium wollte zum Beispiel die Tafel komplett mit seinen eigenen Leuten vollpacken.
    Das Verkehrsministerium habe bereits vier Vertreter im Sinn, um das Superboard zu bilden, sagte er weiter.
    Weitere Mitglieder werden vom Finanzministerium ernannt.“

    http://thailandtip.info/2020/05/23/thai-airways-verliert-nach-dem-ausverkauf-der-anteile-den-status-eines-staatlichen-unternehmens/

    „Laut Nation Thailand lehnte es der Ministerpräsident ab, sich zu Einzelheiten zu den Umstrukturierungsplänen zu äußern.

    Allerdings hat das Kabinett Berichten zufolge einen Plan des Finanzministeriums, das Hauptaktionär von Thai Airways ist, genehmigt, drei Prozent seiner Anteile an der Fluggesellschaft an den zweitgrößten Aktionär, den Vayupak-Fonds zu verkaufen.

    Das Ministerium hält derzeit 51% der Anteile der Fluggesellschaft, während der Vayupak-Fonds, ein ebenfalls staatlich geführter Investmentfonds, rund 15% und die staatliche Savings Bank rund 2,1% hält.

    So würde der thailändische Staat inklusive der Savings Bank immer noch die hauchdünne Mehrheit von 50,1% an THAI Airways halten –
    wenn man denn annimmt, dass der Investmentfonds nicht unter politischem Einfluss steht.

    Die Wahrheit ist, dass die Airline ohne einen deutlichen Schnitt mit einer Verkleinerung und Vereinheitlichung der Flotte kaum mehr überlebensfähig sein wird – damit einhergehen werden zwangsläufig auch Stellenstreichungen.

    https://meilenoptimieren.com/keine-weitere-staatshilfe-thai-airways-vor-der-insolvenz/

    Fazit: Da eine Liquidation ebenso wie eine mögliche Zerschlagung von THAI Airways ausgeschlossen wird, bleibt im Prinzip alles beim Alten und wird auch künftig den Steuerzahler Milliarden kosten.

  3. Avatar Wolf5 sagt:

    Nicht nur Thai Air reduziert.

    So schreibt der Thai Enquirer:

    „Die Panasonic Corporation wird ihre Fabrik in Thailand schließen und im Rahmen ihres Konsolidierungsplans in eine neuere und größere Fabrik in Vietnam verlegen.

    Rund 800 thailändische Mitarbeiter werden entlassen.

    Die Anlage wird im Oktober stillgelegt.
    Ein angrenzendes Forschungs- und Entwicklungszentrum wird bis März 2021 geschlossen.

    Panasonic verfügt über 20 Geschäftsbereiche, darunter 10 Fabriken in Thailand.
    Der Umzug bedeutet, dass 2 Einheiten, die seit 1979 in Betrieb befindliche Fabrik und ihr Forschungs- und Entwicklungszweig, stillgelegt werden.

    Damit verfügt Panasonic über 18 Geschäftsbereiche in Thailand, in denen weiterhin 13.700 Mitarbeiter beschäftigt sein werden.

    “Die verbleibenden Geschäftsbereiche werden den Betrieb wie gewohnt fortsetzen”

    https://www.thaienquirer.com/13327/panasonic-to-close-two-facilities-in-thailand-and-move-them-to-vietnam/

    Hoffentlich bleibt es nur bei den 2 Werksschließungen, da man nie weiß, wie die Firmen entscheiden, wenn sie woanders mehr Kohle machen können, zumal Vietnam auch über sehr viele gut ausgebildete Fachkräfte verfügt.

    • STIN STIN sagt:

      Hoffentlich bleibt es nur bei den 2 Werksschließungen, da man nie weiß, wie die Firmen entscheiden, wenn sie woanders mehr Kohle machen können, zumal Vietnam auch über sehr viele gut ausgebildete Fachkräfte verfügt.

      es werden mehrere schließen (müssen) – dass wird eine große weltweite Verschiebung geben.
      Airlines werden pleite gehen, andere werden wieder neu aufmachen. Amazon boomt, andere sind kaputt. 🙂

  4. Avatar exil sagt:

    Es tritt genau das ein wie ich es beschrieben habe als das erste mal das Thema Konkurs auftauchte. Der Überbezahlte nichtsnutzige Wasserkopf bleibt der gleiche und auf der Strecke bleiben die kleinen Arbeitnehmer. Das sind zum größten Teil die Ameisen die Thai Airways am laufen halten.

    Jetzt wird dann der Service darunter leiden, womöglich die Flüge noch teurer und überhaupt nicht mehr konkurrenzfähig. Die Bonzen werden weiterhin gratis durch die Gegend fliegen und der 10er wird sich von niemandem in seinen Freiheiten beschneiden lassen und die Kosten für seine Flüge weiterhin auf die Airline abwälzen.

    • STIN STIN sagt:

      Jetzt wird dann der Service darunter leiden, womöglich die Flüge noch teurer und überhaupt nicht mehr konkurrenzfähig. Die Bonzen werden weiterhin gratis durch die Gegend fliegen und der 10er wird sich von niemandem in seinen Freiheiten beschneiden lassen und die Kosten für seine Flüge weiterhin auf die Airline abwälzen.

      dann wird sie halt wieder pleite gehen, wie bei der Alitalia auch, oder Air Berlin.

      Das Problem sind nicht die Freiflüge. Sondern Thai Airways hat eine nicht so toll aufgestellte Flotte. Zuviele verschiedene Typen, Inland wird noch mit
      den alten Jumbos geflogen usw.
      Las ich erst vor 2 Tagen….

      • Avatar berndgrimm sagt:

        Natuerlich sind die Freifluege das Problem!

        Wer kauft schon ein teures F oder C Ticket

        wenn er dann neben solchen Banausen sitzen muss

        die nicht nur umsonst fliegen sondern auch noch

        Theater mit den Hostessen oder gar anderern

        Fluggaesten machen?

        Die Flotte ist durch die vergangegen Firmenleitungen

        so diversifiziert worden.

        Die Inlandsfluege waren schon immer mit Gossraumgeraet

        durchgefuehrt worden und selbst bei Flugpreisen

        von 5.000 THB defizitaer.

        Man flog sie um die Flugzeuge zu beschaeftigen statt

        statt stehen zu lassen.

        Ich bin haeufiger mit 20-30 Paxen im A300 nach CEI

        geflogen.

        Die A380 laesst sich eigentlich auf den Strecken

        nach FRA,CDG,LHR NRT und KIX ganz rentabel

        einsetzen. Wenn man es sich so nachhaltig mit den

        Qualitaets Farang verdirbt natuerlich nicht mehr.

        Die Anderen fliegen eh billiger mit den Golf Airlines

        oder mit TUI Fly UK.

        Warum man immer noch 747-400 fliegen laesst

        weiss ich auch nicht!

        6000 Leute rauszuschmeissen ist keine schlechte Idee

        aber natuerlich werden die falschen rausgeworfen.

        THAI braucht nicht nur wirkliche Expertise

        sondern auch ein wirkliches Airline Management.

        Sie wollen aber nur neues Geld ohne Aenderungen.

        Wie Alitalia eben.

        THAI war dank SAS Heritage und dem einstmals

        exzellenten Service eine der besten Airlines der Welt.

        Fast auf SIA/CX Niveau.

        Heute geht es steil bergab mit Allem.

        In FRA haette man fast einen nagelneuen A350 weggeschmissen

        und hat das LBA auch von der Firmenleitung her belogen.

        • STIN STIN sagt:

          Natuerlich sind die Freifluege das Problem!

          nicht, wenn es freie Sitzplätze gibt. Meine Schwiegertochter arbeitet bei Thai-Smile.
          Sie kann auch gratis fliegen – national mehrmals pro Jahr und international Langstrecke 1x – soweit ich mich erinnere.

          Sie guckt dann in die Reservierungsliste und checkt ab, wann es freie Plätze gibt. Bezahlt geht vor – d.h. sie kann nur sgtandby fliegen,
          wenn voll ist, kann sie nicht fliegen.
          Thai-Smile arbeitet aber profitabel – also hat es damit nix zu tun. Weil ob ein Flieger, der 10 freie Plätze hat, 6 Gratis-Passagiere mitnimmt oder die
          Sitze bleiben frei – ist egal.

          • Avatar "Forentroll" sagt:

            Wie ist das mit den "Adligen"?

            Jeder der fliegt,  versacht Kosten. Benzin,  Essen,  Getränke,  Bordkarte,  ….

            • STIN STIN sagt:

              Wie ist das mit den “Adligen”?

              Jeder der fliegt, versacht Kosten. Benzin, Essen, Getränke, Bordkarte, ….

              die fliegen mit eigenen Maschinen.

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