Bangkok: Viele Thais nehmen sich wegen der Corona-Krise selbst das Leben

Wegen der Corona-Pandemie äußert sich die Regierung besorgt über die Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Thais.

Dr. Taweesin Visanuyothin, Sprecher des Center for COVID-19 Situation Adminis­tration, informierte die Medien über den signifikanten Anstieg der Zahl der Selbstmorde in der thailändischen Gesellschaft während der Pandemie.

Er erklärte, dass der Regierung und dem Gesundheitsminis­terium die Schwere des Problems vollkommen bewusst sei, weshalb sie wissenschaftliche Forschungsergebnisse und weitere relevante Erkenntnisse zur Lösung des Problems ausgewertet werden würden.

Laut einem Bericht des Ministeriums für psychische Gesundheit handelt es sich bei der Zunahme der Suizide nicht um eine auf Thailand beschränkte, sondern um weltweite Auswirkung der Krise, die die physische und psychische Gesundheit der Menschen beeinträchtigt.

Laut dem Ministerium prognostizieren Ärzte auf der ganzen Welt, dass die Zahl der Todesfälle durch Selbstverletzung oder Selbstmord während Corona-Zeiten zunehmen wird. Bisher soll sich die Zahl der Selbstmorde jedoch auf einem niedrigeren Level bewegen als beim Ausbruch der Finanzkrise („Tom Yum Kung“-Krise) im Jahr 1997.

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"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
29. Mai 2020 1:14 pm

Das sollen sich die Angstmacher mit auf die Fahne schreiben!!! 

Wäre mal interessant,  wieviel sich stunden nach der Lotterie-Ziehung das Leben nehmen. 

Lügen muß in TH wie beleidigen bestraft werden,  sonst bewegt sich in TH gar nichts mehr! 

Wolf5
Gast
Wolf5
29. Mai 2020 10:20 am

Es ist ja nicht weiter verwunderlich, dass die Juntafans nach jedem Strohhalm greifen, um die Junta etwas positiver ins Bild zu setzen.

So wie unser stin, welcher doch wahrlich versucht, den Rückgang der Verkehrstoten aufgrund der Notverordnungen als Erfolg der Junta zu verkaufen.

Dabei wurde bereits 2019 in diesem Forum darüber diskutiert, dass die thailändischen Straßen mit zu den gefährlichsten Straßen auf der ganzen Welt zählen, was die Zahl der Todesopfer nach einem Verkehrsunfall betrifft.

https://www.schoenes-thailand.at/Archive/34075

Und leider muß außerdem festgestellt werden, dass es der Junta auch in den über 6 Jahren seit der Machtergreifung nicht gelungen ist, auf diesem Gebiet etwas zu verändern –
im Gegenteil, sie ließen die Karre einfach laufen.

So sterben pro Tag weltweit etwa 3.700 Menschen im Straßenverkehr und TH hat leider einen großen Anteil daran.

Straßenverkehrsunfälle sind auch in Zeiten moderner Fahrzeugtechnik und gut ausgebauter Infrastruktur ein zunehmendes Problem.

Sie sind mittlerweile die häufigste Todesursache für Kinder und junge Erwachsene im Alter zwischen fünf und 29 Jahren.

Insbesondere in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen sind Verkehrsunfälle eine alltägliche Gefahr, die weiter zunimmt.

Mängelbehaftete Infrastruktur, mangelnde Verkehrsregeln und deren fehlende Durchsetzung trifft auf steigende Pkw-Besitzquoten.

Durch Eliminierung der fünf Risikofaktoren:
– Geschwindigkeit,
– Alkohol am Steuer,
– fehlender Motorradhelm,
– nicht-angelegter Sicherheitsgurt und
– fehlender Kindersitz
kann das Sicherheitsniveau nachhaltig gesteigert und die Zahl der Verkehrstoten gesenkt werden.

Und was passiert davon in TH – nichts!!!

Und wenn berndgrimm dann noch sehr treffend sagt:
„Die Leute bringen sich um wegen Armut, Elend und Perspektivlosigkeit
in einer so feudalen Gesellschaft!“

gibt es auch hierfür ein Beispiel:
„Rund 1.000 Frauen und Männer standen am Donnerstag bereits ab 1 Uhr morgens an der Thappraya Road Soi 5 Schlange, um von der Norwegischen Seemannskirche Pattaya bereitgestellte Lebensmittel und Konsumgüter entgegenzunehmen.
https://der-farang.com/de/pages/almosen-empfaenger-missachten-die-ausgangssperre

Das zeigt einmal mehr wie arm und verzweifelt sehr viele Menschen sind, wenn sie sich bereits 8 Stunden (unter Mißachtung der Ausgangssperre) vorher anstellen, um wenigstens eine Kleinigkeit zu bekommen.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
28. Mai 2020 8:47 am

Ja, die thailaendische Gesellschaft ist absolut zweigeteilt :

Die ueberegomanisierten Traumtaenzer denen jegliches Leben egal ist,

die skrupellos Andere toeten und manchmal auch selber dabei umkommen.

Und die Sensibelchen die es sich zu Herzen nehmen wenn sie selber

oder meist Andere ihr Leben versauen.

Die erstere Gruppe sind meist Maennlein, die zweite Gruppe eher Frauen.
Aber die Behauptung viele Thai wuerden sich wegen Corona das Leben nehmen ist eine dreiste Luege um die sozialen Misstaende hier zu verharmlosen.
Die Leute bringen sich um wegen Armut, Elend und Perspektivlosigkeit
in einer so feudalen Gesellschaft!

 

Wolf5
Gast
Wolf5
28. Mai 2020 7:53 am

Wieder einmal überrascht uns stin mit seiner Logik.555

Dabei hatte er bereits an anderer Stelle versucht, die Selbstmorde in TH kleinzureden.

Nach Veröffentlichung der Statistiken zum Jahresende werden wir sehen, wie sich die Todesraten der einzelnen Sparten im Vergleich zu 2019 verändert haben.