Bangkok: Viele Thais nehmen sich wegen der Corona-Krise selbst das Leben

Wegen der Corona-Pandemie äußert sich die Regierung besorgt über die Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Thais.

Dr. Taweesin Visanuyothin, Sprecher des Center for COVID-19 Situation Adminis­tration, informierte die Medien über den signifikanten Anstieg der Zahl der Selbstmorde in der thailändischen Gesellschaft während der Pandemie.

Er erklärte, dass der Regierung und dem Gesundheitsminis­terium die Schwere des Problems vollkommen bewusst sei, weshalb sie wissenschaftliche Forschungsergebnisse und weitere relevante Erkenntnisse zur Lösung des Problems ausgewertet werden würden.

Laut einem Bericht des Ministeriums für psychische Gesundheit handelt es sich bei der Zunahme der Suizide nicht um eine auf Thailand beschränkte, sondern um weltweite Auswirkung der Krise, die die physische und psychische Gesundheit der Menschen beeinträchtigt.

Laut dem Ministerium prognostizieren Ärzte auf der ganzen Welt, dass die Zahl der Todesfälle durch Selbstverletzung oder Selbstmord während Corona-Zeiten zunehmen wird. Bisher soll sich die Zahl der Selbstmorde jedoch auf einem niedrigeren Level bewegen als beim Ausbruch der Finanzkrise („Tom Yum Kung“-Krise) im Jahr 1997.

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8 Antworten zu Bangkok: Viele Thais nehmen sich wegen der Corona-Krise selbst das Leben

  1. Avatar "Forentroll" sagt:

    Das sollen sich die Angstmacher mit auf die Fahne schreiben!!! 

    Wäre mal interessant,  wieviel sich stunden nach der Lotterie-Ziehung das Leben nehmen. 

    Lügen muß in TH wie beleidigen bestraft werden,  sonst bewegt sich in TH gar nichts mehr! 

    • STIN STIN sagt:

      Das sollen sich die Angstmacher mit auf die Fahne schreiben!!!

      ich hätte Angst vom Hochhaus zu springen….
      Auch hier hilft die natürliche Angst vor einem Selbstmord – vermutlich ist aber diese Angst bei den
      Selbstmördern entweder nicht vorhanden oder die Verzweiflung hat die Angst schon eingeholt.

      Lügen muß in TH wie beleidigen bestraft werden, sonst bewegt sich in TH gar nichts mehr!

      richtig, wie es Twitter mit Trump gemacht hat, der nun wild mit Dekrets um sich schlägt.
      Die haben seine Lügen aufgedeckt und gekennzeichnet, wie wir das bei dir hier auch machen.

      Wäre ich Twitter, würde ich sein Account löschen, zusammen mit 80 Millionen Follower, dann dreht er komplett durch,
      kommt in die Klapse und fertig.

      Also nochmals die Warnung an dich: keine Lügen hier, keine Verschwörungstheorien und auch keine Lügen mehr
      über Interessenskonflikte, außer du kannst du hier belegen.

  2. Avatar Wolf5 sagt:

    Es ist ja nicht weiter verwunderlich, dass die Juntafans nach jedem Strohhalm greifen, um die Junta etwas positiver ins Bild zu setzen.

    So wie unser stin, welcher doch wahrlich versucht, den Rückgang der Verkehrstoten aufgrund der Notverordnungen als Erfolg der Junta zu verkaufen.

    Dabei wurde bereits 2019 in diesem Forum darüber diskutiert, dass die thailändischen Straßen mit zu den gefährlichsten Straßen auf der ganzen Welt zählen, was die Zahl der Todesopfer nach einem Verkehrsunfall betrifft.

    https://www.schoenes-thailand.at/Archive/34075

    Und leider muß außerdem festgestellt werden, dass es der Junta auch in den über 6 Jahren seit der Machtergreifung nicht gelungen ist, auf diesem Gebiet etwas zu verändern –
    im Gegenteil, sie ließen die Karre einfach laufen.

    So sterben pro Tag weltweit etwa 3.700 Menschen im Straßenverkehr und TH hat leider einen großen Anteil daran.

    Straßenverkehrsunfälle sind auch in Zeiten moderner Fahrzeugtechnik und gut ausgebauter Infrastruktur ein zunehmendes Problem.

    Sie sind mittlerweile die häufigste Todesursache für Kinder und junge Erwachsene im Alter zwischen fünf und 29 Jahren.

    Insbesondere in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen sind Verkehrsunfälle eine alltägliche Gefahr, die weiter zunimmt.

    Mängelbehaftete Infrastruktur, mangelnde Verkehrsregeln und deren fehlende Durchsetzung trifft auf steigende Pkw-Besitzquoten.

    Durch Eliminierung der fünf Risikofaktoren:
    – Geschwindigkeit,
    – Alkohol am Steuer,
    – fehlender Motorradhelm,
    – nicht-angelegter Sicherheitsgurt und
    – fehlender Kindersitz
    kann das Sicherheitsniveau nachhaltig gesteigert und die Zahl der Verkehrstoten gesenkt werden.

    Und was passiert davon in TH – nichts!!!

    Und wenn berndgrimm dann noch sehr treffend sagt:
    „Die Leute bringen sich um wegen Armut, Elend und Perspektivlosigkeit
    in einer so feudalen Gesellschaft!“

    gibt es auch hierfür ein Beispiel:
    „Rund 1.000 Frauen und Männer standen am Donnerstag bereits ab 1 Uhr morgens an der Thappraya Road Soi 5 Schlange, um von der Norwegischen Seemannskirche Pattaya bereitgestellte Lebensmittel und Konsumgüter entgegenzunehmen.
    https://der-farang.com/de/pages/almosen-empfaenger-missachten-die-ausgangssperre

    Das zeigt einmal mehr wie arm und verzweifelt sehr viele Menschen sind, wenn sie sich bereits 8 Stunden (unter Mißachtung der Ausgangssperre) vorher anstellen, um wenigstens eine Kleinigkeit zu bekommen.

    • STIN STIN sagt:

      So wie unser stin, welcher doch wahrlich versucht, den Rückgang der
      Verkehrstoten aufgrund der Notverordnungen als Erfolg der Junta zu verkaufen.

      ja, der Rückgang der VT ist durch das Alkoholverbot, dass die Regierung erlassen hat – eingetreten.
      Das sind Fakten und ich beobachte es jeden Tag. Tw. “nur” unter 20 Tote – normal an meist um die 30 aufwärts.

      Natürlich hat die Regierung das nicht wegen den VT verordnet, sondern um die Rudelbildung bei den Mini-Marts zu verhindern.

      Dabei wurde bereits 2019 in diesem Forum darüber diskutiert, dass die thailändischen Straßen mit zu den gefährlichsten Straßen auf der ganzen Welt zählen, was die Zahl der Todesopfer nach einem Verkehrsunfall betrifft.

      das wird auch so bleiben, da ja das Alkoholverbot wieder aufgehoben wurde. Aber es hat mehr Menschen das Leben gerettet, als das sich
      in dieser Zeit umgebracht haben.

      Und leider muß außerdem festgestellt werden, dass es der Junta auch in den über 6 Jahren seit der Machtergreifung nicht gelungen ist, auf diesem Gebiet etwas zu verändern –
      im Gegenteil, sie ließen die Karre einfach laufen.

      richtig, da wird sich nix ändern, bis die nicht ein korrektes Fahrschulsystem laufen haben und nicht der Vater dem Sohn
      falsch fahren lernt.

      Das zeigt einmal mehr wie arm und verzweifelt sehr viele Menschen sind, wenn sie sich bereits 8 Stunden (unter Mißachtung der Ausgangssperre) vorher anstellen, um wenigstens eine Kleinigkeit zu bekommen.

      ja, aber…..

      1. nicht nur in TH – auch in USA und wohl auch leider in der EU
      2. wird sich das erst dann wieder ändern, wenn die Wirtschaft/Tourismus hochgefahren wird.

      Bei 2. kann natürlich passieren, dass es noch dauert, weil die Chinesen u.a. werden derzeit noch Angst haben,
      irgendwohin zu fliegen. Mal sehen….

  3. Avatar berndgrimm sagt:

    Ja, die thailaendische Gesellschaft ist absolut zweigeteilt :

    Die ueberegomanisierten Traumtaenzer denen jegliches Leben egal ist,

    die skrupellos Andere toeten und manchmal auch selber dabei umkommen.

    Und die Sensibelchen die es sich zu Herzen nehmen wenn sie selber

    oder meist Andere ihr Leben versauen.

    Die erstere Gruppe sind meist Maennlein, die zweite Gruppe eher Frauen.
    Aber die Behauptung viele Thai wuerden sich wegen Corona das Leben nehmen ist eine dreiste Luege um die sozialen Misstaende hier zu verharmlosen.
    Die Leute bringen sich um wegen Armut, Elend und Perspektivlosigkeit
    in einer so feudalen Gesellschaft!

     

  4. Avatar Wolf5 sagt:

    Wieder einmal überrascht uns stin mit seiner Logik.555

    Dabei hatte er bereits an anderer Stelle versucht, die Selbstmorde in TH kleinzureden.

    Nach Veröffentlichung der Statistiken zum Jahresende werden wir sehen, wie sich die Todesraten der einzelnen Sparten im Vergleich zu 2019 verändert haben.

    • STIN STIN sagt:

      Dabei hatte er bereits an anderer Stelle versucht, die Selbstmorde in TH kleinzureden.

      Nach Veröffentlichung der Statistiken zum Jahresende werden wir sehen, wie sich die Todesraten
      der einzelnen Sparten im Vergleich zu 2019 verändert haben.

      nein, muss man nicht kleinreden. Nur ich gehe von 1000+ weniger Verkehrstoten aus und ich denke nicht,
      dass es 1000e Selbstmorde gibt. Aber wird man sehen. Ich vergleiche dann mal die Zahlen der VT am Jahresende mit
      den Vorjahren – und dann die Selbstmorde dazu. Dann hat man ein genaueres Bild darüber.

  5. STIN STIN sagt:

    wenn man die Zahle nder Verkehrstoten der letzten Monate betrachtet, so sieht man aber auch hier einen
    starken Rückgang bei den tödlichen Unfällen.

    D.h. es sterben an Corona Menschen und auch bei Selbstmorden – aber auf anderen Seite hat Corona schon vielen
    das Leben auf der Strasse gerettet. Vermutlich mehr, als wegen Corona gestorben sind.

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