Verbraucherschutz-Stiftung fordert Rückzahlung der Ticketgebühren trotz Konkurs

Die Stiftung für Verbraucherschutz hat die Behörden aufgefordert, die Rechte von Kunden zu schützen, denen wegen der finanziellen Schwierigkeiten von Thai Airways International (THAI) die Rückerstattung ihrer Tickets verweigert wird.

Dies müsse auch für Kunden gelten, die ihre Tickets außerhalb von Thailand gekauft hatten, betonte Narumon Mekborisut, Leiterin der Abteilung für den Schutz der Verbraucherrechte in der Stiftung. Viele Kunden sehen sich Berichten zufolge mit einer Verspätung von bis zu sechs Monaten bei der Rückerstattung ihrer Tickets durch die Fluggesellschaft konfrontiert.

Ihnen wurden laut THAI die Verschiebung von Reisedaten ohne zusätzliche Kosten, die Verlängerung der Gültigkeit der Tickets und der Umtausch der Tickets in Reisegutscheine von gleichem Wert angeboten.

Laut Narumon hat sich die Stiftung schriftlich an das Verkehrsministerium und die zivile Luftfahrtbehörde Thailands gewandt und sie gebeten, sich um alle Kunden zu kümmern, die von der Fluggesellschaft ungerecht behandelt werden könnten.

Die THAI ist in eine Vorphase der Schuldensanierung eingetreten, nachdem das Zentrale Konkursgericht am letzten Mittwoch den Rehabilitationsantrag der Airline zur Prüfung angenommen hat. Narumon sagte weiter, die Fluggesellschaft müsse Rückzahlungsfristen festlegen.

So dürfe beispielsweise eine Rückerstattung in bar nicht länger als sieben Tage dauern. Bei der THAI heißt es, sie benötige aufgrund des Gerichtsverfahrens und der Verpflichtungen nach dem Konkursgesetz bis zu sechs Monate, um Kunden eine Rückerstattung zu gewähren. Es ist nicht bekannt, wie viele Kunden von den Verzögerungen betroffen sind.

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