Chiang Mai: Thailänderin betrog behinderten Österreicher um 10 Millionen Baht

Ein behinderter Österreicher wurde in Chiang Mai von einer süß sprechenden Thailänderin um zehn Millionen Baht betrogen. Thailändische Medien haben über den Fall eines 49-jährigen behinderten Österreichers berichtet, der glaubte, seine Seelenverwandte in Thailand gefunden zu haben.

Sie waren beide gleich alt und sie würde sich um ihn kümmern und ihm helfen, mit seiner Behinderung fertig zu werden. Er kaufte ihr ein Haus, zwei teure Autos und finanzierte seiner Traumfrau auch noch ein Geschäft.

Dann tauchte ein Mann auf, von dem sie sagte, er sei ihr Bruder, aber in Wirklichkeit handelte es sich bei dem angeblichen Bruder um ihren Ehemann. Aber die Wahrheit hat der Österreicher erst viel später erfahren.

Jetzt ist seine vermeintliche Seelenverwandte verschwunden und es hat sich im Nachhinein herausgestellt, dass das Haus überhaupt nicht gekauft wurde.

Seine Versuche, etwas Geld für eine teure Operation zu bekommen, waren sehr mühsam, da seine Traumfrau immer mehr Geld für sich selber und ihren Ehemann abschöpfte.

Polizei und Anwälte haben ebenfalls Bargeld verlangt und jetzt befindet sich der Mann in einer schrecklichen Situation in einem Altersheim in Hua Hin, während er seinen nächsten Schritt plant. Er hat eine Belohnung für jeden angeboten, der die Liebe seines Lebens aufspüren kann, die sich als eine gewöhnliche Betrügerin herausstellte.

Reporter der Webseite Sanook-Reporter besuchten gestern (6. Juni) Herrn G.P. in Hua Hin. Hier ist die ganze Geschichte, die als ultimative Warnung für Ausländer gilt, die nach Thailand kommen und Beziehungen zu einheimischen Frauen aufnehmen.

Vor zwei Jahren kam der Österreicher in den Urlaub nach Thailand und trotz einer Wirbelsäulenverletzung, die bedeutet, dass er nur eingeschränkt mobil ist, reiste er durch das ganze Königreich, bevor er im Norden in Chiang Mai ankam.

Dort traf er Amy, ebenfalls 49 Jahre alt, die sich ihren Unterhalt als Taxifahrerin verdiente. Sie verstanden sich sofort auf Anhieb. Sie war eine geschmeidige Rednerin, die auf „sanuk“ (lustige) Weise plauderte. Sie nahm ihn unter ihre Fittiche und sie reisten überall zusammen hin. In dieser Zeit blühte eine Beziehung zwischen den beiden auf.

Dann ging er zurück in seine Heimat nach Österreich und sie blieben über die sozialen Netzwerke und das Internet in Kontakt. Dabei wurden die Gefühle des Österreichers zu seiner Taxifahrerin immer stärker.

Kurze Zeit später entschied er sich dafür, dass dies die Frau seines Lebens für ihn war, da sie gleich alt waren und er sich besser mit ihr zusammen fühlte. Er traf die Entscheidung, nach Thailand zu ziehen und versprach, auch Amys Leben zu verbessern, weil sie so nett zu ihm gewesen war.

Dann kamen die finanziellen Verpflichtungen. Er kaufte ihr ein Haus mit 4,5 Millionen Baht, einen Mercedes Benz mit 2,9 Millionen Baht, einen Honda HR-V mit 1,1 Millionen Baht, bezahlte eine Million für die Dekoration des Hauses und finanzierte ihren Traum von einem Silbergeschäft.

Dann beschlossen die beiden zu heiraten – das würde bedeuten, dass es für ihn einfacher sein würde, in Thailand dauerhaft zu leben.

Zuerst war alles ein Rosenbeet und die beiden waren glücklich. Aber dann tauchte plötzlich ihr angeblich „älterer Bruder“ auf. Der Österreicher musste für sie häufig teure Mahlzeiten kaufen, die oft 5.000 – 6.000 Baht kosteten. Anschließend entdeckte er, dass dies ihr Ex-Ehemann war, der auch noch in einen Betrugsfall verwickelt war.

Sie verließ dann schließlich das Haus und er musste andere Leute für seine Pflege einstellen. Diese Leute berichteten ihr allerdings alles, was er tat; Alle seine Bewegungen wurden Amy sofort gemeldet.

Erst jetzt war der Penny bei ihm gefallen, und er merkte, dass er von allen nur für einen gutmütigen Trottel gehalten worden war.

Dieses Gefühl wurde bei ihm noch verstärkt, als er 800.000 Baht für eine lebenswichtige Operation für seinem Rücken benötigte, aber sie wollte einen Großteil des Erlöses aus dem Verkauf eines Autos behalten, um für seine Operation zu bezahlen. Er sagte, das Geld hätte alles für seine OP sein sollen.

Dann stellte es sich aber heraus, dass das angeblich für das Haus gezahlte Geld nicht 4,5 Millionen Baht betrug, sondern nur eine Anzahlung von 250.000 Baht war.

Sie behielt den Rest des Geldes für sich und der angebliche Silberladen existierte überhaupt nicht. Jetzt ist sie komplett verschwunden und er hat entdeckt, dass sie ihren Namen in der Zwischenzeit schon Mal wieder geändert hat.

Er kontaktierte die Polizei von Chiang Mai und einen Anwalt. Beide mussten allerdings ebenfalls vorab von ihm bezahlt werden, um in seinem Namen zu handeln.

Jetzt braucht der Österreicher viel Geld für seine Behandlung und die nötige Operation. Deshalb hat er nun beschlossen, Chiang Mai zu verlassen und in ein Altersheim in Hua Hin zu ziehen.

Er sagte, er würde sich freuen, wenn er nur einen Teil seines Geldes zurückbekäme, und würde keine Anklage erheben, wenn er eine Einigung mit seiner ehemaligen Traumfrau erzielen würde.

Er bietet eine Belohnung für Informationen über den Aufenthaltsort der Thailänderin, die sein Leben in Unordnung gebracht hat. / TP-SAN

 

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3 Antworten zu Chiang Mai: Thailänderin betrog behinderten Österreicher um 10 Millionen Baht

  1. Avatar exil sagt:

    Sonst bekommt man von allem und jedem Fotos zu sehen. Wenn man in den Sozialen Netzwerken eben Fotos von der Edelthai veröffentlichen würde, so dürfte es doch möglich sein diese zu finden. Gerade in Zeiten wie diesen wo jeder Thai, jeden Bath nötig braucht, setze ich eine Belohnung aus.

    Zur Geschichte selbst!

    Eine wie sehr viele in Thailand. Nur das es in diesem Fall eben einen körperbehinderten betrifft den man gepflegt über den Tisch gezogen hat und dessen Gutgläubigkeit ausgenutzt wurde. Um das Geld welches er betrogen wurde, Lease ich eine Thai ein leben lang ohne Verpflichtung. Ich muss hier STIN recht geben. Selbst schuld.

    99% der Thailändischen Frauen, die sich mit einem Farang einlassen interessiert in erster Linie Geld und nicht der Mensch. Und das was bei Farangs Liebe bedeutet, bedeutet bei Thais Geld. Immer wieder fallen westliche Männer auf Thailänderinnen, Gays oder Transvestiten herein und verlieren all ihr Hab und Gut. 

    Obwohl man überall lesen kann und gewarnt wird, lässt so mancher sein Hirn zu Hause sobald sein bestes Stück zum Leben erweckt wird. 

    • STIN STIN sagt:

      Eine wie sehr viele in Thailand. Nur das es in diesem Fall eben
      einen körperbehinderten betrifft den man gepflegt über den Tisch
      gezogen hat und dessen Gutgläubigkeit ausgenutzt wurde. Um das Geld
      welches er betrogen wurde, Lease ich eine Thai ein leben lang ohne Verpflichtung.
      Ich muss hier STIN recht geben. Selbst schuld.

      ja, selbst schuld.
      Jetzt hat er auf einmal Geld für einen Anwalt.
      Hätte er nicht Haus, Auto usw. vorher mit Hilfe des Anwalts absichern lassen können.

      Z.B. mit einem Pachteintrag im Chanod für 30 Jahre mit der Option, weitere 30 Jahre.
      Dann hätte er die Frau rauswerfen können und hätte dort dann leben können.

      Sehr blauäugig – der wäre aber wohl weltweit ausgenommen worden, hätte eine Dame gemerkt, wie leicht
      das bei ihm geht.

      99% der Thailändischen Frauen, die sich mit einem Farang einlassen
      interessiert in erster Linie Geld und nicht der Mensch. Und das was bei
      Farangs Liebe bedeutet, bedeutet bei Thais Geld. Immer wieder fallen westliche
      Männer auf Thailänderinnen, Gays oder Transvestiten herein und verlieren all ihr
      Hab und Gut.

      99% wohl nicht – ziemlich übertrieben. Ich kenne sehr viele Thais in DACH und TH,
      die lieben ihren ausl. Mann – haben Kinder mit ihm usw.
      Sind aber natürlich keine aus der Bar. Bei Mädchen aus der Bar, da könntest du mit 99% recht haben.

      • Avatar berndgrimm sagt:

        Da muss ich STIN vollkommen zustimmen,

        selbst dran schuld.

        Alle Thailand Foren sind seit Jahren voll

        mit solchen Stories.

        Wer daraus nicht lernt ist selbst dran schuld.

        Und nun zu EXILS Argumentation der ich natuerlich

        auch zustimmen muss….

        dass er von allen nur für einen gutmütigen Trottel gehalten worden war.

        Gutmuetig oder nicht, Trottel auf jeden Fall.

        Was die Frage aufwirft wie behindert er denn war

        und ob er nicht eher einen gesetzlichen Vormund

        gebraucht haette.

        Wer sieht sich bei einer Heirat nicht vorher die Familie

        seiner zukuenftigen Chefin an?

        Auch wenn er sie spaeter nie wiedersehen moechte!

         

        Ausserdem koennte er ja von einem anderen Thai

        Geschaeftsmodell gebrauch machen:

        Thai benutzen gerade auch Behinderungen und

        Behinderte zum Geld verdienen.

        Er koennte also durchaus noch eine Thai Frau

        gluecklich machen.

         

         

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