Bangkok: Suksapan zahlt über eine Milliarde Baht an Mitarbeiter aus – die entlassen werden sollen

Über 1,28 Milliarden Baht werden ausgegeben, um Hunderte von Mitarbeitern von Suksapan zu entschädigen, die im August 2020 von ihrer Arbeit im Schulbuchverlags- und Verkaufsbüro des Bildungsministeriums entlassen werden sollen, sagte der Sprecher.

Insgesamt 961 Mitarbeiter des Verlags- und Verkaufsbüros des Ministeriums, das oft als „Suksapan“ bezeichnet wird, sollten in etwa einem Monat entlassen werden, nachdem das Büro am 29. Juni bekannt gegeben hatte, dass es unter einer Schuldenkrise von insgesamt mehr als 6,7 Milliarden Baht leide.

Die Anordnung, 961 Arbeitnehmer oder 93 % aller Beschäftigten in Suksapan zu kündigen, erfolgte wegen zu enormen Schulden und mangelnder Liquidität. Es wurde von Disakul Kasemsawas, dem Generalsekretär des Amtes für nicht formale und informelle Bildung, unterzeichnet.

Der Vorstand des Amtes der Wohlfahrtsförderungskommission für Lehrer und Bildungspersonal trat am 2. Juli zusammen und erklärte sich bereit, den Mitarbeitern am Freitag 100.000 Baht zu geben, bevor die Kündigung am 1. August wirksam wird.

Ende letzten Jahres entließ die Organisation, die einst 530.000 Lehrbücher „verloren“ hatte, schon einmal 227 Mitarbeiter.

Thanaporn Somsri, ein Sprecher des Amtes, sagte gestern, der Vorstand habe Vergütungspakete auf der Grundlage der aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Situation berechnet.

Mitarbeiter, die über 20 Jahre gearbeitet haben, erhalten eine Abfindung in Höhe von 13 Monatsgehältern. Mitarbeiter, die weniger als 20 Jahre gearbeitet haben, würden ein 300 Tage Abfindungspaket erhalten.

Das höchste zu zahlende Abfindungspaket hat angeblich einen Wert von etwa vier Millionen Baht und das niedrigste einen Wert von etwa 500.000 Baht.

Suksapan war bereits in den letzten 15 Jahren verschuldet.

Der Sprecher sagte, die Entscheidung, die Anzahl der Mitarbeiter zu reduzieren, sei jetzt und nicht früher getroffen worden, da das Büro aufgrund der dringenden Nachfrage nach Lehrbüchern vor dem neuen Schulsemester am Mittwoch noch Kürzungen vornehmen müsse.

Die durchschnittliche Beschäftigungsdauer unter den 961 Mitarbeitern beträgt 25 Jahre und fünf Monate, und das durchschnittliche Gehalt beträgt 31.287 Baht pro Monat.

In Kombination mit Renten im Wert von rund 861 Millionen Baht für einige Mitarbeiter würde das Büro mehr als 1,28 Milliarden Baht benötigen, um sie zu entschädigen.

Suksapan muss sich Geld leihen, um die entlassenen Arbeiter zu entschädigen, sagte ein Sprecher.

Der Vorstand des Amtes der Wohlfahrtsförderungskommission für Lehrer und Bildungspersonal hat am Dienstag Abdul Butsa zum neuen Direktor von Suksapan ernannt.

Herr Abdul hat die Aufgabe, dringend Rehabilitations- und Geschäftspläne für die Organisation zu erstellen.

Mit den Schulden in Höhe von 6,7 Milliarden Baht bezweifeln allerdings einige Mitarbeiter, dass die Verlags- und Vertriebsabteilung des Bildungsministeriums die Abfindung auch wirklich zahlen kann. / TP-BP

 

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2 Antworten zu Bangkok: Suksapan zahlt über eine Milliarde Baht an Mitarbeiter aus – die entlassen werden sollen

  1. Avatar "Forentroll" sagt:

    Neue Abgruende tun sich auf!

    " Schulbuchverlags- und Verkaufsbüro des Bildungsministeriums "

    Das ist 'Lex-Siam", mich wundert bald gar nichts mehr!

    6,7 Milliarden Schulden!!!

    WER darf denn in TH alles Schulden aufnehmen!??? DAS sind alles Schulden NEBEN der Staatsverschuludung und ohne Parlamentsbeschluss??!

    Wie in den StaatsKHs, bei der THAI, ….???!

    Wie hoch sind denn die Gehaelter der "Aufsichtsraete" und welche Interessenkonflikte gibt es da???

    • STIN STIN sagt:

      WER darf denn in TH alles Schulden aufnehmen!???
      DAS sind alles Schulden NEBEN der Staatsverschuludung und ohne Parlamentsbeschluss??!

      Die Regierung nimmt die auf und das läuft schon über das Parlament, keine Sorge. Bei den Haushalts-Meetings im Parlament.
      Da Prayuth dort die Mehrheit hat, haben die anderen Parteien eh nix zu sagen.

      Wie in den StaatsKHs, bei der THAI, ….???!

      ja, da dürfen die Aufsichtsräte oder eben Kommissionen auch Schulden machen.
      Meist passieren die autom. – weniger in Bargeld.
      D.h. man ordert Equipment und schon ist man verschuldet, kann die Raten dann nicht zahlen usw.

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