Bangkok: DSI macht Jagd auf Ausländer – die mit Thai-Strohmännern Unternehmen in Thailand gründen

Die Abteilung für Sonderermittlungen der DSI gab gestern (15. Juli) bekannt, dass eine umfassende Untersuchung gegen Ausländer eingeleitet wurde, die Kandidaten für die Führung von Unternehmen in Thailand einsetzen. Vier chinesische Unternehmen werden verdächtigt, rund 40 Unternehmen in Thailand gegründet zu haben, die Geschäfte betreiben, die ausschließlich nur für Thailänder reserviert sind.

Diese chinesischen Unternehmen unterstützen viele thailändische Staatsangehörige, die als Kandidaten bzw. als Geschäftsinhaber für ihre Geschäfte und Immobilien fungierten, die für Ausländer verboten sind. Die thailändischen Staatsangehörigen dienen dabei nur als Strohmänner, fügte ein Sprecher des DSI hinzu,

Es wurden mehr als 40 Unternehmen mit einem Betriebskapital von rund 3,6 Milliarden Baht gegründet. Bisher wurden bereits die Vermögenswerte im Wert von 3,6 Milliarden Baht beschlagnahmt, berichtet die DSI.

Unter anderem werden 246 Listen mit verdächtigen Aktien überprüft, die im Auftrag chinesischer Kapitalisten gehalten werden. Die Chinesen handelten mit Reis, machten Immobiliengeschäfte, führten Baufirmen und Beherbergungsbetriebe.

Am 15. Juli kündigte Oberstleutnant Kornwach Panprapakorn, der Generaldirektor der Abteilung für Sonderermittlung (DSI), Oberst Wissanu Chim, der Direktor der Sicherheitsabteilung aus der Abteilung für Sonderuntersuchungen (DSI) sowie Wirachat Darichat, der Direktor des Bureau of Registration Administration der Abteilung für Provinzverwaltung, die Ausweitung der Razzia gegen die Tansi Phatthana Group Company Limited an, bei der festgestellt wurde, dass neun chinesische Investoren thailändische Staatsangehörigkeitsrechte trugen.

Die Investoren waren für die Gründung von 4 Gesellschaften mit beschränkter Haftung, nämlich 10 Plus 1 Group Company Limited, die im Großhandel mit Reis und Reismühlenprodukten tätig sind, registriert. Amarin GTI Company Limited betreibt ein Immobilienhandelsgeschäft, das der DD Network Network Company Limited gehört.

Die Tansi Phatthana Group Company Limited befassen sich als Makler mit dem Bau von Nichtwohngebäuden und der Vermietung von Immobilien aller Art. Dabei betreiben sie als Immobilienmakler Geschäfte, die für Ausländer verboten sind.

Die geprüften Vermögenswerte umfassen einen Gesamtwert von mehr als 3, 6 Milliarden Baht, die laut der DSI die nationale Sicherheit beeinträchtigen. Daher akzeptierte die DSI dies als einen Sonderfall.

Der Fall konzentriert sich auf insgesamt 255 Verdächtige, die in einem Bezirk von Chiang Rai im hohen Norden Thailands die thailändische Staatsangehörigkeit angenommen haben.

Einer ist ein chinesischer Staatsbürger namens A-Pao Sae-sin, der einen Antrag auf einen thailändischen Personalausweis gefälscht hat, berichtete Daily News. / TP-BP

 

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5 Antworten zu Bangkok: DSI macht Jagd auf Ausländer – die mit Thai-Strohmännern Unternehmen in Thailand gründen

  1. Avatar exil sagt:

    Sollte wirklich in Thailand begonnen werden diese Scheinfirmen auffliegen zu lassen, dann wird man alle Ausländischen Investoren enteignen.

    Mit den Gesetzen zum Schutz der Thais will man die Unzulänglichkeit der Thais beschützen. Die Firma meiner Schwiegermutter wurde auch einige Male durchleuchtet, da der Gründer ein Eingewanderter Chinese war. Wiederum Neid und Missgunst.

    Auch ich selbst hatte eine dieser Scheinfirmen als ich in Thailand mein Haus bauen lies, danach war meine Frau Eigentümer und ich nur Mieter. Als wir verkauften, gründete der Käufer wiederum eine dieser Firmen.

    • STIN STIN sagt:

      Sollte wirklich in Thailand begonnen werden diese Scheinfirmen auffliegen
      zu lassen, dann wird man alle Ausländischen Investoren enteignen.

      sind aber selbst schuld. Jeder weiß – dass Strohfirmen illegal sind, auch mit Strohmännern.

      Das mit den Scheinfirmen für Eigentum bei Ausländern geht schon lange nicht mehr. Da haben sie schon aufgeräumt.

  2. Avatar berndgrimm sagt:

    Dieser Beitrag wurde gestern restlos ins st.at Nirvana befoerdert und als Spam bezeichnet:

     

    Wer in Thailand eine Firma eroeffnen will braucht einen Thai Partner der 51% haelt.

    Dies sind meist  Strohmaenner , immer jedoch Mitkassierer.

    Bei grossen Unternehmen ist es meist eine Anwaltskanzlei.

    Ich wuerde schon aus diesem (und vielen anderen Gruenden) keine Firma

    in Thailand gruenden. Schon garnicht mit meiner Thai Frau.

    Es gibt auch so genug Stress in einer Ehe.Da braucht man nicht noch

    den geschaeftlichen Stress.

    Meine Frau hat ihre eigene Firma in die ich mich nicht einmische

    und genauso waere es andersherum.

    Natuerlich fragt sie mich manchmal nach Anlagemoeglichkeiten

    aber inzwischen weiss ich da auch keine Antwort mehr.

    Dieser Fall ist nur eine Propaganda um die Schuld auf Auslaender zu schieben.

    Thai Partner sind immer "Strohmaenner" und immer Mitkassierer.

    Und sie wissen auch immer ueber die Ungesetzlichkeit ihres Handelns.

    Sie wollen Profit ohne Risiko und bekommen ihn auch meistens.

  3. STIN STIN sagt:

    das war auch ein Grund, warum ich mich selbst nicht bei der Firmengründung eintragen habe lassen.
    Man wird das Ziel für Untersuchungen, Ermittlungen usw. – muss nicht sein.

    Meine Frau führt die Firma, ich gebe ihr die Infos und sie setzt sie um. Das meiste kann sie nun schon
    alleine und kennt auch das Rechtssystem schon sehr gut – dank Onkel Anwalt – der uns beide Thai-Recht lehrte.

    War eine kluge Entscheidung…….

    • Avatar HDS sagt:

      …und zusätzlich sei erwähnt. Es gibt immer wieder sogenannte Kumpel oder Partner.

      Niemals würde ich sagen! Egal wo die ein Geschäft gründen mit einem vermeintlichen Partner. Das geht zu mind. 80% irgendwann immer in die Hose. Selber machen, oder einfach sein lassen. Geschäfts Partner sind wie Freunde die kommen und gehen wenn die Luft dünn wird. Fazit: es gibt keine echten Freunde oder Partner sondern nur Nutznießer einer temporären Beziehung. Selbst ist der Mensch.

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