Bangkok: Tourismus-Minister sieht ein, wie wichtig Expats für Thailand sind

Es hat eine Weile gedauert, aber Thailands Tourismusminister hat endlich erkannt, welche Rolle Expats bei der Förderung des Inlandstourismus spielen können.

In Abwesenheit ausländischer Touristen aufgrund der Pandemie glaubt Pipat Ratchakitprakarn, dass Ausländer, die in Thailand leben, und ausländische Studenten, die im Land studieren, die Tourismuskasse des Königreichs mindestens so stark anschwellen lassen können wie Thailänder, berichtete Daily News.

Daily News berichtete, dass es zwei Millionen ausländische Arbeiter und Studenten gibt, die den thailändischen Tourismus ankurbeln könnten.

Als Beispiel dafür sagten sie, dass viele Expats Familien in Thailand leben – Der Mann würde reisen, um Golf zu spielen, während die Frau auf lokalen Märkten einkaufen gehen würde.

Pipat wollte unbedingt mit lokalen Reiseveranstaltern zusammenarbeiten, um Expats dazu zu inspirieren, das “unsichtbare” Thailand zu entdecken.

Wie immer steckt der Teufel im Detail. Was genau der Minister plant, war unklar.

Viele haben das Tourismusministerium dafür kritisiert, dass es Thais Konjunkturmaßnahmen und Werbeaktionen bietet, aber das Potenzial der in Thailand lebenden Ausländer ignoriert. Zumindest wird dies jetzt von oben erkannt.

Dasselbe gilt nicht unbedingt für ausländische Touristen, deren Wiedereinführung in das Tourismusgefüge Thailands nach wie vor problematisch ist. / Daily News

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5 Antworten zu Bangkok: Tourismus-Minister sieht ein, wie wichtig Expats für Thailand sind

  1. Avatar gg1655 sagt:

    Der Tourismus-Minister sieht also etwas ein. Das ist ungewöhnlich. Das impliziert ja das er vorher etwas Falsch gesehen haben muss. Das ist doch aber bei einem so Hochrangigen Thai gar nicht möglich das er sich geirrt hat. Wie auch immer. Jetzt sollen also Expats(gerne als Farang beschimpft)den Tourismus mit Retten. Sind das die selben Leute die noch vor kurzem von einem anderen Minister und Vizepremier als dreckige Schweine beschimpft wurden und die er am liebsten alle aus dem Land werfen würde? Und wo sollen den die Leute hin? In dieses unsichtbare Thailand? Oder nach Phuket wo sie sich dann von den aufgestachelten Einheimischen mit Stahlkugel Schleudern beschießen lassen können? Erst hat man das Volk gegen die Ausländer aufgehetzt und sie als Virenschleuder hingestellt die nur Krankheit über das Land bringen und schleunigst nach Hause Fliegen sollen und falls sie hier zu Hause sind dann sollen sie gefälligst im Haus bleiben.  Jetzt aber sollen sie umher Reisen und sich dem Zorn der vorher so aufwändig aufgestachelten Einheimischen aussetzen? Wie Dumm klingt das denn. Erst eine Gruppe als das Verderben schlechthin hinstellen und die selbe Gruppe soll dann die Rettung darstellen?

  2. Avatar Klaus Baerbel sagt:

    "Der Mann reist, um Golf zu spielen"? Ganz schön abgehoben, der  Herr Minister, wenn er  nur diesen Reisegrund kennt.  Er kann ganz einfach den Expat-Tourismus ankurbeln, in dem er dafür sorgt, dass die unsäglichen Farangpreise endlich abgeschafft werden. 

    • Avatar HDS sagt:

      Genau! Was glaubt der Schnösel eigentlich? Nicht jeder Farang hier ist geil auf Golf spielen. Das sind ohnehin nur ein paar alte Männer die außer dem Golfschläger sonst nichts mehr bewegen können. In jedem Puff, ähh sorry, Kaff gibt es hier einen Golfplatz. Die Herrschaften halten sich für eine Art “Elite-Farang”, weil sie 10000.-B (plus) Mitgliedschaft für den Golfclub zahlen dürfen. Lachhaft, armselig. Sonst nichts. Arrogante Rentner die sich für was Besonderes halten, Stunden lang an einer Flasche Bier nuckeln und geizig sind, und sonst nichts. Vor kurzem wollte mich einer zum Golfduell für 1000€ heraus fordern. Den Golfschläger kann er sich da hinstecken wo es meist dunkel ist.

  3. Avatar berndgrimm sagt:

    Vonwegen Einsicht.

    Das typische Thai Winseln wenn man den Karren selbst in den Dreck

    gefahren hat und Andere ihn herausholen sollen.

    Pipat wollte unbedingt mit lokalen Reiseveranstaltern zusammenarbeiten, um Expats dazu zu inspirieren, das “unsichtbare” Thailand zu entdecken.

    Die hier lebenden Expats haben auch ohne Staatshilfe die guten Angebote

    der Hotellerie genutzt.

    Und "lokale Reiseveranstalter" sind das Letzte womit ich als Expat hier

    zu tun haben moechte.

    Das" unsichtbare Thailand" sieht man bestimmt nicht wenn man

    der TAT folgt.

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