Koh Yao Yai: Ressort-Besitzer ist mit Hilfspaket der Regierung nicht zufrieden

Der Eigentümer eines Resorts in Phang Nga im Süden Thailands hat die finanziellen Rettungspakete der Regierung für Unternehmen als nicht praktikabel eingestuft.

„Khun Don Taweemuang“ ging auf Facebook, um seinen von der Pandemie dezimierten Traum eines Reichtums zu erklären.

Geboren mit kaum genug zu essen, bekam er einen Job in Phuket und hatte später das Glück, ein kleines Resort mit 30 Zimmern auf Koh Yao Yai, genannt Koh Yao Heaven Beach Resort, mieten zu können.

Die Dinge liefen gut und die Vorausbuchungen Ende 2019 waren sehr vielversprechend.

Dann sorgte die Pandemie dafür, dass seine Träume platzten, als alle absagten.

Er sagte, dass die staatlichen Hilfspakete für Betreiber auf dem Papier gut aussahen, aber als die Kriterien für die Unterstützung durch Finanzinstitute eingehend geprüft wurden, widersprachen sie den Bedürfnissen der Betreiber.

So ist er gezwungen, das Beste aus der Situation selbst herauszuholen und die Ersparnisse zu nutzen, die er hat, um sich über Wasser zu halten.

In einem von Sanook geposteten Beitrag auf Facebook appellierte er an die Leute, sein Resort zu besuchen, und sagte, es sei vielleicht nicht so schick wie andere, aber er versprach einen großartigen Empfang. / Sanook

 

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3 Antworten zu Koh Yao Yai: Ressort-Besitzer ist mit Hilfspaket der Regierung nicht zufrieden

  1. Avatar Asianwatcher sagt:

    Tja, Sanook oder auch sanuk – สนุก sagt schon alles – heisst ja übersetzt "Spass".

    Aber Spass beiseite.

    Ich kenne Menschen in Provinzen in Thailand die nun noch weniger zu essen haben und Dörfer die bereits von Einbrechern heimgesucht werden.

    So tut dieser Resort Besitzer gut daran, sich an seine Zeit als "Armer" zu erinnern und zufrieden zu sein mit dem was er hat und anstelle von jammern seine Ideen für inländische Gäste, die leider auch kein Geld haben, umzusetzen.

  2. Avatar HDS sagt:

    Och Gottchen, der Arme;-)  Ja so geht es vielen wenn man plötzlich Corona hat, und eine Regierung den Laden dicht macht. Es kann auch "normale" Probleme geb. z.b. Wieder einmal ein ganz normaler Putsch (in Thailand ja üblich). Für solche Fälle muss jeder für sich selbst vorsorgen. Nur leider haben es die auf Pump lebenden Thais nicht so mit sparen (wie im Gegensatz die dreckigen Farangs, z.B. Deutsche). Da hilft kein Jammern, sondern erst denken dann handeln und sich für evtl. Probleme vorbereiten.Übrigens: Er ist nicht der einzige auf der Welt der nun das Beste aus der Situation machen muss. Kein Mitleid. Geht doch allen so.

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