Bangkok: Airlines kämpfen wegen Zusammenbruch des Tourismus um ihr überleben

Die Abfluggates am internationalen Flughafen Don Mueang in Bangkok sind normalerweise voll mit Reisenden, die sich bemühen, ihre Flüge zu erwischen – in Städte in China, Südostasien und innerhalb Thailands.

Warteschlangen waren selbstverständlich, sei es beim Einchecken, beim Sicherheitsdienst oder sogar um die Toiletten zu benutzen. Aber für den größten Teil des Jahres 2020 war diese Szene eine ferne Erinnerung, als der Flughafen inmitten des Ausbruchs des Coronavirus viel weniger Reisende verzeichnete, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Die einst allgegenwärtigen Warteschlangen der Reisenden am Flughafen verschwanden, und der Flughafen ist – wie viele andere im Land – jetzt ohne Aktivität. Don Mueang ist nicht allein. Daten der Zivilluftfahrtbehörde von Thailand (CAAT) zeigen, dass ab April, als die thailändische Regierung strenge Reisebeschränkungen innerhalb und außerhalb des Landes auferlegte, die Zahl der internationalen Flüge auf ein in der jüngeren Geschichte nie gesehenes Niveau gesunken ist.

Von den mehr als 26.000 internationalen Flügen im Januar am Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok wurden im April nur 2.711 Flüge durchgeführt, fast alle davon Rückführungsflüge.

Am Don Mueang gab es im April nur 156 internationale Flüge, ein starker Rückgang gegenüber den mehr als 9.000 Flügen im Januar.

Am schlimmsten war die nordthailändische Stadt Chiang Mai betroffen, in der den ganzen Monat über überhaupt keine internationalen Flüge stattfanden.

Im April schätzte die IATA eine durch Pandemien verursachte Umsatzauswirkung für den thailändischen Markt auf 8,4 Milliarden US-Dollar. Damit war es das am stärksten betroffene südostasiatische Land und eines der am stärksten betroffenen Länder in Asien außerhalb größerer Märkte wie Südkorea, Japan, Indien und Australien. / Flightglobal

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2 Antworten zu Bangkok: Airlines kämpfen wegen Zusammenbruch des Tourismus um ihr überleben

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    Wir haben inzwischen September und in DMK gibt es heute ueber 100 Inlandsfluege

    an einem Tag. Thailand ist deshalb so sehr betroffen weil es hier soviele

    Inlandsfluege gibt.In Japan,China,Taiwan gibt es funktionierende Eisenbahnen.

    Richtig ist dass Air Asia in Schwierigkeiten ist weil es keine Staatshilfen bekommt

    und Pleite Toechter in Indien,Japan und Philippinen hat.

    Nok Air war schon vor Covid-Nineteen pleite und lebt von der Staatsstuetze

    via THAI.

    THAI Airways hat inzwischen weit mehr Staatsknete bekommen als

    die  Alitalia.

    Die Airline und Tourismus Industrie ist weltweit in grossen Schwierigkeiten

    und niemand weiss wer und wie ueberlebt.

    Asien  wird aber sicher nicht sosehr betroffen sein wie Europa oder Nordamerika.

    Dort ist es nicht nur die Angst vor Covid welche die Leute nicht fliegen laesst.

    Wir standen schon vor Covid am Beginn einer weltweiten Rezession.

    • STIN STIN sagt:

      Wir standen schon vor Covid am Beginn einer weltweiten Rezession.

      freuen wir uns auf die Vorteile dieser Rezession. Alles billiger – sogar hier in Portugal.
      Mwst in D nur mehr 16% bis Ende des Jahres, ev. wird verlängert. Preise bei den Supermärkten wie vor 25 Jahren usw.

      Muss man auch positiv sehen – der Markt wird sich total bereinigen und diejenigen – die zu guten Zeiten RÜcklagen gebildet haben,
      werden überleben und die kleinen aufkaufen. Soeben eine Krankenkasse in NRW – Actimonda. Freund arbeitet dort…. – sind fast pleite, Ende des
      Jahres werden sie von einer größeren geschluckt.

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