Bangkok: Corona-Pandemie zerstört in Thailand den Wohnungsmarkt

Eine führende Persönlichkeit auf dem thailändischen Immobilienmarkt teilte den Medien mit, dass die Covid-19-Pandemie den Wohnungsmarkt in Thailand zerstört habe.

Dr. Apha Atthaboonwong, Leiter einer thailändischen Wohnungsbaugesellschaft und leitender Angestellter am Richy Place in Charan Sanitwong, Bangkok, sagte, das größte Problem sei der fast vollständige Mangel an neuen ausländischen Investoren auf dem Markt.

Er sagte, Reisebeschränkungen bedeuten, dass 98% der potenziellen Käufer nicht nach Thailand gelangen könnten. Die meisten davon seien Chinesen vom Festland und Investoren aus Hongkong.

Selbst diejenigen, die bereits Einheiten gekauft hatten, konnten die Zahlungen aufgrund von Problemen bei der Überweisung von Geldern nicht fortsetzen, da sie nicht nach Thailand gelangen könnten.

Channel 3 berichtete, dass 10.000 Einheiten nur teilweise bezahlt wurden und die Raten während der Pandemie eingestellt wurden.

In vielen Fällen waren 30% bezahlt worden und 70% seinen noch fällig, kamen aber nicht.

Es wird gefordert, einen staatlichen 5-Milliarden-Fonds einzurichten, der bei der Rückzahlung von Darlehen hilft, um den Entwicklern von Eigentumswohnungen zu helfen, die aufgrund fehlender Zuflüsse ausländischer Investoren Schwierigkeiten mit dem Cashflow haben.

Dr. Apha wies auch darauf hin, dass es wahrscheinlich ein bis zwei Jahre dauern würde, bis sich der Inlandsmarkt für Eigentumswohnungen erholt. / CH 3

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3 Antworten zu Bangkok: Corona-Pandemie zerstört in Thailand den Wohnungsmarkt

  1. Avatar exil sagt:

    Seit Jahren kann beobachten wie viele Immobilien zu kaufen sind. Auch ist interessant wie viele Farang ihr Haus oder Condo wieder loswerden möchten. 

    Viele haben in der ersten Euphorie (Rosa Brille) im Land des Lächelns eine Immobilie erworben um im Urlaub oder nach Arbeitsende den Ruhestand in Thailand zu verbringen. (Ich selbst war auch so dämlich) Nach ein paar Jahren kommt die Ernüchterung, dass Thailand doch nicht das Paradies ist. Man bezahlt für die Erhaltung des Eigenheims pro Jahr so viel, dass man für dieses Geld in einem Luxushotel Urlauben könnte. Sollte man sich für den Hauskauf entschließen, bezahlt man zwar, aber ist nicht der Eigentümer. Meistens gibt es einen Tirak der sich gerne bereit erklärt sämtliche Papiere für einen zu erledigen.

    Die Thailändischen Gesetze sind einfach so, das jeder Ausländer über den Tisch gezogen wird der denkt er könnte ein Eigenheim erwerben und alles läuft wie in Europa. Die einzige Möglichkeit dem ganzen zu entgehen ist einfach etwas zu mieten. Doch damit wird der Tirak zu meist nicht Glücklich sein, da ein Hausbau oder eben kauf höchste Priorität hat.

    • STIN STIN sagt:

      Man bezahlt für die Erhaltung des Eigenheims pro Jahr so viel, dass man für dieses Geld in einem Luxushotel Urlauben könnte. Sollte man sich für den Hauskauf entschließen, bezahlt man zwar, aber ist nicht der Eigentümer. Meistens gibt es einen Tirak der sich gerne bereit erklärt sämtliche Papiere für einen zu erledigen.

      kommt immer drauf an – hat man Kinder, oder ist schon fern der 70+.

      Nach der Rente ein Haus zu kaufen oder bauen, dürfte nicht das wahre sein.

      Wir haben unseres bauen lassen, nach eigenem Plan – mit Personalhaus, Carport – alles mit Aircon usw. – deutsche Bauweise, Ziegel usw.
      Wir haben das schon dem Sohn überschrieben – wir nur mehr mit Pachteintrag auf 30 Jahre. Reicht aus….

      Wenn Sohn auch mal wegziehen sollte, kann er es vermieten oder verkaufen. Dazu haben wir noch einige Grundstücke – wo wir dann demnächst
      das Chanod erhalten werden – da springt auch einiges für den Sohn raus, wenn er mal Geld brauchen sollte.

      Die meisten Farangs machen halt den Fehler – alles auf die Frau zu schreiben ohne sich selbst abzusichern. Dann ist Frau weg und mir ihr das Haus auch.

      Die Thailändischen Gesetze sind einfach so, das jeder Ausländer über den Tisch gezogen wird der denkt er könnte ein Eigenheim erwerben und alles läuft wie in Europa. Die einzige Möglichkeit dem ganzen zu entgehen ist einfach etwas zu mieten. Doch damit wird der Tirak zu meist nicht Glücklich sein, da ein Hausbau oder eben kauf höchste Priorität hat.

      es gibt schon Absicherungen, die sicher sind. Ist man nicht verheiratet, macht man über den Wert des Hauses einen Kreidtvertrag und lässt diesen,
      wie in der EU auch, im Chanod eintragen.
      Das bedeutet: die Frau kann das Haus nicht verkaufen – kommt es zur Trennung, stellt man den Kredit fällig und pfändet das Haus der Frau unter dem
      Hintern weg.

      Somit hat man schon die Verfügungsgewalt über das Haus – zu jeder Zeit.

  2. Avatar berndgrimm sagt:

    Kein guter Witz! Der "Wohnungsmarkt" in Thailand war schon Jahre vor

    dieser angeblichen Pandemie , die es in Thailand bis jetzt noch garnicht

    gegeben hat zerstoert.

    Der Grund ist sehr einfach, hier wurde jahrzehntelang manipuliert um

    irgendwie die Neubauten zu verkaufen.

    Durch den permanenten Wirtschaftswachstum fiel dies auch garnicht auf..

    Aber jetzt ist Ende Banane.

    Man hat Millionen Condos fuer Chinesen gebaut die leider nie gekommen sind.

    Die meisten Wohnungen hier sind mit Schwarzgeld gebaut welches man

    irgendwie vergraben musste.

    Ja , die Condos und Muban Huetten sind billig aber wenn man die miese

    Bauqualitaet, die meist miese Lage was die Umgebung angeht

    und den erheblichen Erhaltungsaufwand ansieht dann sind sie selbst

    die billigen Preise nicht wert.

    Das merkt man aber erst wenn man die Huette verkaufen will.

    Ich bin ja derzeit wieder fuer einen Monat in BKK um mich umzusehen

    was es so Neues gibt.

    Hier werden fuer bestimmte Lagen teurere Mieten und Kaufpreise verlangt

    als in Tokyo.Sind sie aber alle nicht Wert weil man immer den Thailand Malus

    abrechnen muss:

    Die Luftverschmutzung, den unnoetigen Laerm, und den ungenuegenden OePNV.

    Was nuetzt es mir wenn ich an einer BTS oder MRT Station wohne

    wenn ich nur die Ziele an dieser Strecke problemlos erreichen kann?

    Und auch 200m Weg zur Station koennen hier ein Problem wie in Indien werden!

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