Bangkok: Freihandelsabkommen mit der EU bringt laut einer Studie nicht nur Vorteile

Der Abschluss eines Freihandelsabkommens (FTA) mit der Europäischen Union würde laut einer Studie die Einnahmen aus einigen thailändischen Exporten steigern, jedoch auf Kosten Thailands, mehr Produkte aus der EU importieren zu müssen.

Die Ergebnisse der Studie, die vom Institut für zukünftige Entwicklungsstudien durchgeführt wurde, werden am kommenden Dienstag auf einem Seminar des Ministeriums für Handelsverhandlungen in Bangkok vorgestellt, sagte der Generaldirektor des Ministeriums, Auramon Supthaweethum.

Die vorläufige Studie über die Vor- und Nachteile eines Freihandelsabkommens zwischen Thailand und der EU ergab, dass die thailändischen Exporte von Autoteilen, elektronischen Geräten, Lebensmitteln, Gummi und Kunststoff in die EU ausgeweitet werden.

Im Gegenzug müsste Thailand jedoch mehr Milchprodukte und Technologieprodukte aus der EU importieren.

Die EU hat bereits Freihandelsabkommen mit Singapur und Vietnam geschlossen und befindet sich in Gesprächen über ein Abkommen mit Indonesien. Die Gespräche mit Thailand, Malaysia und den Philippinen wurden ausgesetzt. Die 2013 begonnenen Gespräche mit Thailand wurden 2014 ausgesetzt.

Thailand hat bisher 13 Freihandelsabkommen mit 18 Ländern unterzeichnet. Diese bestehen aus Asean-Partnerländern, China, Japan, Südkorea, Indien, Australien, Neuseeland, Chile und Peru.

Der Handel mit diesen 18 Ländern machte im vergangenen Jahr 62,8 Prozent des gesamten Handels Thailands mit globalen Partnern aus. Diese Zahl würde auf 70,7 Prozent steigen, wenn Thailand ein Freihandelsabkommen mit der EU schließen würde, fügte Auramon hinzu.

Die EU ist derzeit nach Asean, China, Japan und den USA der fünftgrößte Handelspartner Thailands. Sie ist nach Japan, China, Asean und Taiwan der fünftgrößte Investor in Thailand. / The Nation

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1 Antwort zu Bangkok: Freihandelsabkommen mit der EU bringt laut einer Studie nicht nur Vorteile

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    Ein Freihandelsabkommen ist ein Vertrauensbeweis in ein Land oder in eine

    Laendergemeinschaft wie die EU.

    Thailand kann sich weissbuddha nicht beschweren dass die EU jeden

    Bloedsinn und jede Egomanie der thailaendischen Fuehrer mitgemacht hat.

    Umgekehrt ist es so dass Thailand der EU wenig und den EU Buergern

    in TH ueberhaupt nix entgegenbringt.

    Wozu dann ein FTA? Warten wir lieber ab was nach Corona passiert

    und was in TH passiert.

    Ein FTA ausschliesslich zugunsten der Thai Egomanie bringt nix.

     

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