Jetzt doch: Kürzungen bei Reissubventionen

Thailand – Am 19. Juni wurde auf einer Sondersitzung des Kabinetts beschlossen, die Subventionen für Reis um 20% zu kürzen, weil die Verluste zu hoch sind. Gelten soll diese Regelung schon ab 1. Juli.

Der Minister im Büro der Premierministerin, Varathep Rattanakorn, erklärte, dass der Staat anstatt 15.000 Baht zukünftig nur noch 12.000 Baht pro Tonne zahlen werde. Mehr als insgesamt 500.000 Baht soll es pro Farmerfamilie nicht mehr geben.

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Der Verband der thailändischen Farmer ist von dem Kabinettsbeschluss wenig begeistert. Der Verband forderte die Premierministerin auf, die Entscheidung zu überdenken mit der Begründung, dass 12.000 Baht pro Tonne zu wenig seien. Zwar würden Farmer dann noch Profit machen, aber nur einen sehr geringen.

Reisexporteure dagegen sind begeistert. Die Exporte fielen teils um bis zu 35%, weil thailändischer Reis zu teuer ist und sich auf dem Weltmarkt nicht mehr verkaufen lässt. Der Plan der Regierung, den Weltmarktpreis diktieren zu können, ging nicht auf. Der Vorsitzende des Thai-Reis Exportverbandes hofft, dass die thailändischen Exporteure ab sofort wieder wettbewerbsfähig sein werden und die Exportzahlen steigen.

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