Bangkok: Inhaftierte mit chronischer Erkrankung sollen entlassen werden

Um die Überbelegung der thailändischen Gefängnisse zu verringern, prüft das Justizministerium, ob chronisch kranke Insassen unter königlicher Begnadigung freigelassen werden können. Laut Justizminister Somsak Thepsutin ist auch von einer Verkürzung der Haftstrafen für Drogenabhängige die Rede.

Die Überbelegung ist in Thailands Gefängnissen ein Problem, insbesondere jetzt, da neue Insassen mehr Platz benötigen, um eine Quarantäne zu durchlaufen, um die Ausbreitung von Covid-19 zu verhindern.

Somsak sprach mit den Leitern von 143 Gefängnissen in Thailand und sagte, dass einige Gefangene zwar vorzeitig freigelassen und einige Haftstrafen ausgesetzt wurden, die Gefängnisse jedoch immer noch zu viele Insassen haben.

Um die Menschenmenge zu verringern, schlägt Somsak vor, chronisch kranke Insassen per königliche Begnadigung freizulassen.

Derzeit arbeitet das Ministerium an einer neuen Regelung, um die Überbelegung zu verringern, indem die Haftstrafen für Drogenstraftäter reduziert werden. Laut Somsak würden sie jedoch nur mit einem GPS-Band für die Inhaftierung zu Hause freigelassen. / Bangkok Post

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1 Antwort zu Bangkok: Inhaftierte mit chronischer Erkrankung sollen entlassen werden

  1. Avatar Bernd Meier sagt:

    Da es in Thailand kein Corinna gibt brauchen die Häftlinge auch nicht mehr Platz

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