Bangkok: Drei Organisationen kritisieren Vorgehen der Polizei gegen die Demonstranten

Drei Organisationen haben das gewaltsame Vorgehen gegen demokratiefreundliche Demonstranten angeprangert, die sich am Freitag an der Kreuzung Pathumwan und in nahe gelegenen Gebieten versammelten.

Das Büro des Studentenrates der Mahachulalongkornrajavidyalaya Universität gab in einer Erklärung bekannt, dass es keine Gewalt der Regierung gegen das Volk unterstützt und dass keine Gewalt in der Gesellschaft stattfinden sollte.

Es hieß auch, dass Politik und Frieden zwei Dinge seien, auf die sich der Meister, Lord Buddha, konzentriert, da sie Faktoren sind, um Menschen vom Joch der sozialen Klassen zu befreien und ihnen zu ermöglichen, friedlich zusammenzuleben.

Der Rat sagte, dass Buddha dem sozialen Klassensystem im alten Indien mit friedlichen Mitteln widerstanden habe. Die demokratiefreundlichen Studenten und andere Demonstranten seien denselben Weg gegangen. Die Regierung habe es jedoch vermieden, auf die gleiche Weise auf sie zu reagieren, und stattdessen Gewalt gewählt.

Der thailändische Kinder- und Jugendrat forderte unterdessen die Regierung auf, ihr Vorgehen zu überprüfen, nachdem sie gesehen hatte, was die Beamten den Demonstranten angetan hatten, bei denen es sich hauptsächlich um Jugendliche und Studenten handelte.

Er forderte die Regierungsbehörden auf, sich um das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen zu kümmern, um sie vor gewalttätigen Situationen zu schützen.

Greenpeace Thailand gab eine Erklärung heraus, dass es „das gewaltsame Vorgehen gegen eine friedliche Demonstration verurteilt. Die Menschen haben das Recht, gewaltfreie Proteste durchzuführen, was ein grundlegendes Menschenrecht darstellt. Greenpeace fordert die thailändische Regierung auf, die Gewalt und ungerechtfertigte Maßnahmen jetzt zu stoppen.“

Die Organisation sagte, dass „Aktivismus kein Verbrechen ist. Wir sind solidarisch mit den Menschen und protestieren friedlich.“ / The Nation

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5 Antworten zu Bangkok: Drei Organisationen kritisieren Vorgehen der Polizei gegen die Demonstranten

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    Ich bin ein Anhaenger von Law un Order, deshalb meist auf der Seite der Polizei.

    Vorausgesetzt es ist eine wirkliche Polizei und sie handelt angemessen.

    Was in Thailand aber leider nicht der Fall ist.

    Die auf die Studenten angesetzte CSD ist eine politische Polizei und Schlaegertruppe

    wie STASI und GESTAPO es waren.

    Dass sie bei der ersten Demo auf dem Sanam Luang sich damit begnuegten

    moeglichst alle Teilnehmer zu fotografieren und zu "erfassen"

    lag an der grossen Zahl der Teilnehmer und dem grossen Versammlungsgebiet.

    In Phatumwan war dies anders.

    Die Demonstranten waren in der Unterzahl und konnten sehr gut in die Enge

    getrieben werden.

    Der Rat sagte, dass Buddha dem sozialen Klassensystem im alten Indien mit friedlichen Mitteln widerstanden habe. Die demokratiefreundlichen Studenten und andere Demonstranten seien denselben Weg gegangen. Die Regierung habe es jedoch vermieden, auf die gleiche Weise auf sie zu reagieren, und stattdessen Gewalt gewählt.

    Sehr richtig, dies muss man den scheinheiligen Militaerdiktatoren die immer

    ihre angebliche Religioesitaet raushaengen lassen entgegenhalten.

    Die Studenten waren immer friedlich, die Gewalt ging von der "Polizei"

    und angeblichen Monarchisten aus.

  2. Avatar "Forentroll" sagt:

    Immer mal langsam! 

    Soweit ich mich erinnere,  war Auslöser eine nicht genehmigte Demo,  wo sich also die Studenten NICHT an das Recht gehalten haben. 

    Ich denke es ist auch ein Verstoß der Verantwortlichen,  wenn da Kinder und Judendliche sind. 

    • STIN STIN sagt:

      Soweit ich mich erinnere, war Auslöser eine nicht genehmigte Demo, wo sich also die Studenten NICHT an das Recht gehalten haben.

      Ich denke es ist auch ein Verstoß der Verantwortlichen, wenn da Kinder und Judendliche sind.

      ab 18 Jahren sind die selbst für sich verantwortlich. Jüngere hab ich noch keine gesehen – sind ja alles fast nur Studenten und die gibt
      es vor 18 eigentlich nicht. Weil das Schuleintrittsalter ist ca 6 Jahre, danach 12 Jahre Primary und Secondary bis zum Abitur – danach sind die 18 Jahre alt und
      studieren dann weiter.

      • Avatar "Forentroll" sagt:

        Zu der ungenehmigten Demo, stimmen Sie also zu???

        Als ich selbst  so 20 Jahre alt war, konnte ich das mit der Volljaehrigkeit gut einschaetzen. Heute bin ich nicht mehr so sicher, sehe aber viele Jugendliche, was mir auch von meinen Kindern (sebst noch Jugendliche) bestaetigt wird.

        Gibt aber auch genug Bilder, wo sogar Schuluniformen zu sehen sind.

        • STIN STIN sagt:

          Zu der ungenehmigten Demo, stimmen Sie also zu???

          man sollte eigentlich keine ungenehmigte Demo abhalten, wenn es Corona gibt. Geht in D auch nicht.
          Man kritisiert in TH, dass die Polizei tw. brutal vorging – aber keiner sieht mal nach – wie die Polizei bei der
          Corona-Demo in Berlin gewütet hat. Alte Frauen wurden von mehreren Polizisten am Boden gedrückt und einer schlug auf den Kopf.
          Eine andere war schwanger, wurde am Boden gedrückt und mit Handschellen abgeführt usw.

          Die Polizei in D wird immer brutaler, immer rechter – Katastrophe, vor allem in Berlin und Hessen.

          Als ich selbst so 20 Jahre alt war, konnte ich das mit der Volljaehrigkeit gut einschaetzen. Heute bin ich nicht mehr so sicher, sehe aber viele Jugendliche, was mir auch von meinen Kindern (sebst noch Jugendliche) bestaetigt wird.

          Es sind fast alles Studenten – also mind. 18 Jahre alt.

          Gibt aber auch genug Bilder, wo sogar Schuluniformen zu sehen sind.

          Studenten haben auch Uniform – aber es werden sicherlich auch ein paar Schüler von der Secundary mit machen.

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