Bangkok: Thailand droht der laotischen Regierung wegen Staudamm-Bau

Die thailändische Regierung warnt vor einem laotischem Staudammplan und drohte am Dienstag (24. November) damit, keinen Strom vom Sanakham Damm in Laos zu kaufen, nachdem sie erfahren hatte, dass das Projekt Auswirkungen auf den Mekong haben könnte.

„Das Territorium des Landes ist unser Hauptanliegen“, sagte Somkiat Prajamwong, der Generalsekretär des Amtes für nationale Wasserressourcen, am Dienstag nach einem Seminar über den Mekong in Bangkok.

„Wir werden dem Projekt nur dann zustimmen, wenn wir eindeutige Beweise dafür haben, dass die Grenze und die nationalen Wasserressourcen nicht davon betroffen sind.“

Herr Somkiat sagte, das Kabinett habe am Montag (23. November) zugestimmt, dass der stellvertretende Premierminister Prawit Wongsuwon morgen auf einer virtuellen Ministertagung offiziell die Haltung der Regierung gegen das Projekt zum Ausdruck bringen werde.

Er sagte, die thailändischen Behörden seien besorgt darüber, dass sich der Damm zu nahe am Fluss befinde, der immer zur Abgrenzung der thailändisch – laotischen Grenze verwendet worden sei.

Herr Somkiat sagte, das Kabinett habe ernsthafte Bedenken hinsichtlich des Süßwasser Ökosystems und der Lebensgrundlage der am Mekong lebenden Menschen.

Daher warnte er, dass die thailändische Regierung ihre Entscheidung, Strom aus dem Projekt zu kaufen, auch noch überdenken könnte.

„Die thailändische Regierung hat die Befugnis zu entscheiden, ob das Projekt die Umwelt stark schädigt oder nicht“, sagte er und fügte hinzu, dass das Energieministerium der Ansicht sei, dass das Land über genügend Stromreserven verfüge und nicht noch mehr von Laos kaufen müsse.

Darüber hinaus sagte er, dass die Frage der Auswirkungen des Sanakham Staudamms auf die Wasserteilung an ein bilaterales Grenzkomitee weitergeleitet werden müsse.

Er sagte auch, dass die Regierung ihre Entscheidung, öffentliche Anhörungen in acht Provinzen entlang des Mekong durchzuführen, rückgängig machen würde, sofern sie nicht die erforderlichen technischen Details von Laos erhalten würde.

Thailand wartet immer noch darauf, dass die laotische Regierung zusätzliche Daten zu verschiedenen Aspekten des Projekts bereitstellt, einschließlich Sediment und Wasserfluss, um nur zwei der verlangten Daten zu nennen.

Die laotische Regierung plant den Bau des 684 Megawatt Wasserkraftwerks nur 1,4 bis 2 km von Loeis Stadtteil Chiang Kan entfernt. Der Bau eines chinesischen Unternehmens soll in diesem Jahr beginnen und 2028 zu einem Preis von 6,4 Milliarden Baht abgeschlossen sein. / Bangkok Post

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Bangkok: Thailand droht der laotischen Regierung wegen Staudamm-Bau

  1. Avatar "Forentroll" sagt:

    Was soll jetzt das? 

    Zu dicht an der Grenze??? 

    Das Wasser wird doch nicht verbraucht.

    Bei richtigtiger Einbindung wird Hochwasser und Trockenheit reduziert. 

    • STIN STIN sagt:

      Zu dicht an der Grenze???

      Das Wasser wird doch nicht verbraucht.

      Bei richtigtiger Einbindung wird Hochwasser und Trockenheit reduziert.

      die können den Mekhong dann von Laos aus absperren, regulieren – und die Fischer bis runter Vietnam sitzen dann im trockenen.
      Staudämme sind in der heutigen Zeit nicht mehr nötig. Laos, Thailand hat genug Sonne um das auszugleichen.

      Ich würde keinen Strom mehr von Laos aus Staudämmen beziehen, dann habe die Laoten Gratis-Strom, weil sie soviel gar nicht verbrauchen können.

      Aber das kommt schon in die Gänge.

      • Avatar "Forentroll" sagt:

        Verdreher! 

        D ist aus dem Scheiß Solar ausgestiegen! 

        China hat alles günstig aufgekauft und die Angstmacherpropaganda verkauft die Ladenhüter heute. 

        Hier hat ein Spinner gesagt, man soll das Wasser mit Solar wieder die Flüsse hochpumpen. 

        Ohne Miete zu zahlen,  pumpen sie mit Pumpspeicherwerken das Wasser in die Dämme,  wodurch dann Hochwasser nicht mehr verhindert werden kann und Dürren vorprogrammiert sind! 

        Das ist ganz üble Geschäftemacherei!!! 

        Und wieder sind die STINs mitten drin. 

        • STIN STIN sagt:

          D ist aus dem Scheiß Solar ausgestiegen!

          hab nochmals nachgesehen. Nein, boomt weiter – geht nur aufwärts.

          Weltweit ebenfalls – immer mehr große Solar-KW´s entstehen. Staudämme werden aufgelöst und
          die Natur wieder im Original hergestellt. Passt schon so….

          Warum lügst du hier – hast du das vom Vater so gelernt?

          China hat alles günstig aufgekauft und die Angstmacherpropaganda verkauft die Ladenhüter heute.

          auch wieder Lüge. Nein, China stellt günstige Solar-Panele her, halten halt nicht so lange, wie
          deutsche Produkte. Muss man sich ausrechnen, was günstiger kommt.

          Hier hat ein Spinner gesagt, man soll das Wasser mit Solar wieder die Flüsse hochpumpen.

          wieder Lüge.

          Nein, hat keiner gesagt. Nicht hier….

          nächste Lüge….

          Nein, macht keiner so….

          Und wieder sind die STINs mitten drin.

          nein, diesen Geschäftsbereich decken wir nicht ab.

          Also auch wieder Lüge.

          In einem Kommentar – 5 Lügen. Rekord!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Optionally add an image (JPEG only)