Bangkok: Schießerei nach Ende des Protests zwischen den Wachen der beiden Demonstrationen

Die Schießerei, die nach dem Ende des Protestes im SCB Park am Mittwochabend (25. November) gehört wurde, betraf laut den Angaben der Polizei Schüler rivalisierender Berufsschulen, die während der Kundgebung als Wachen gearbeitet hatten.

Polizei Generalmajor Piya Tawichai, der stellvertretender Kommissar des Metropolitan Police Bureau, sagte heute am Donnerstag, der Vorfall ereignete sich nach dem Ende der Kundgebung vor dem Hauptquartier der Siam Commercial Bank (SCB).

Gegen 22 Uhr waren Schüsse zu hören und eine Explosion. Bei der Explosion soll es sich möglicherweise um ein Kracher gehandelt haben, fügte er weiter hinzu.

Der stellvertretende Kommissar sagte, ein junger Mann mit einer Gruppe von Berufsschülern habe auf eine Gruppe rivalisierender Studenten geschossen. Eine Person wurde dabei verwundet, und sofort in das Praram 9 Krankenhaus gebracht. Dort wurde die verletzte Person auf die Intensivstation gebracht.

Zeugen sagten, die Studenten seien vom Minburi Polytechnic Technical College in Bangkok und vom Pathumthani Technical College in der Provinz Pathum Thani.

Die Studenten hatten sich während ihrer Arbeit als Demo-Wächter auf der SCB-Park-Seite der Ratchaphisek Road gestritten. Ihr Streit ging weiter, nachdem die Kundgebung beendet war und sie auf die gegenüberliegende Straßenseite gegangen waren, Dort fand auch die anschließende Schießerei statt.

„Es gibt Aufnahmen der Überwachungskameras und Videos, die von Reportern und anderen Personen in der Region aufgenommen wurden“, sagte Polizei Generalmajor Piya

„Ich kann bestätigen, dass beide Gruppen Wachen für die Ratsadorn Gruppe waren und über ihre Arbeit bei SCB gestritten haben. Unter ihnen waren keine Außenseiter.“ Die Ratsadorn Gruppe leitet die regierungsfeindlichen Demonstrationen.

Er warnte die Organisatoren, sicherzustellen, dass ihre Demowachen unbewaffnet seien, da sonst jeder zukünftige Streit zu Verletzungen unschuldiger Demonstranten führen könnte.

Polizei Generalmajor Piya sagte auch, die Polizei habe bereits am Mittwoch alle Barrikaden entfernt, die auf Straßen in der Nähe des Regierungshauses und des Crown Property Bureau installiert waren.

Die Polizei berichtete später, dass zwei weitere Personen während der Schießerei am Mittwochabend tatsächlich verletzt worden waren.

Der zweite war der Schütze, der einen Tritt bekam und später ins Saint Louis Hospital gebracht wurde.

Am Donnerstagnachmittag identifizierte Polzei Generalmajor Jirapat Phumjit, der stellvertretende Kommissar des Metropolitan Police Bureau, den Mann, der angeschossen wurde, als Saksritao Prapakorn, und den Schützen als den 25 Jahre alten Pasapong Kul-amornkan.

Er sagte, eine Gruppe von Demowachen habe zuerst eine Tischtennisbombe (Ping Pong) geworfen und sei geflohen. Die andere Gruppe verfolgte sie und Wanchai feuerte einen Revolver ab. Der Zusammenstoß resultierte aus einem persönlichen Konflikt und die Ärzte hätten der Polizei nicht erlaubt, die beiden Männer zu befragen, sagte er. / Bangkok Post

 

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3 Antworten zu Bangkok: Schießerei nach Ende des Protests zwischen den Wachen der beiden Demonstrationen

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    Die Gewalt ging bisher immer von den selbsternannten Monarchisten und von der

    Staatsgewalt aus.

    Da es hier ueberhaupt keine Gelbhemden gibt und ich auch in BKK keine

    gesehen habe muss man wirklich von einem geplanten Gewaltakt

    der selbsternannten Monarchisten ausgehen.

    Es ist sehr einfach gewaltbereite "Berufsklipschueler" in BKK zu finden.

    • STIN STIN sagt:

      Die Gewalt ging bisher immer von den selbsternannten Monarchisten und von der

      Staatsgewalt aus.

      nicht mehr – eskaliert auch schon bei den Wachen gegenseitig. Beide Seiten sind schon bewaffnet.
      Wer dann als erster feuert ist irrelevant. Penguin hat ja schon erklärt, es werde nun eskalieren und schon
      ist es eskaliert – warum wußte er das schon vorher. Dann breche ich doch ab.

  2. STIN STIN sagt:

    immer der gleiche Ablauf, wenn 2 rivalisierende Demonstranten aufeinander treffen.
    War schon bei Rothemden/Gelbhemden so – wiederholt sich nun.

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