Bangkok: Thailänder erhalten Covid-19 Impfung frühestens Mitte 2021

Die Thailänder werden frühestens Mitte 2021 ihre ersten Spritzer des von AstraZeneca und der Universität Oxford entwickelten Covid-19 Impfstoffs erhalten, sagte Dr. Nakhon Premsri, Direktor des National Vaccine Institute (NVI).

Der von AstraZeneca und der University of Oxford entwickelte Impfstoff wird lokal in der Produktionsstätte der Siam Bioscience Group in Pathum Thani hergestellt.

Die thailändische Regierung arbeitet mit AstraZeneca und der Universität Oxford zusammen, um den Impfstoff gemeinsam in einer pharmazeutischen Produktionsstätte der Siam Bioscience Group in der Nähe von Bangkok herzustellen. Die Siam Bioscience Group wurde vom britischen Pharmaunternehmen als regionaler Partner für die Herstellung des Impfstoffs für den südostasiatischen Raum ausgewählt.

Dr. Nakhon sagte den Medien am Dienstag (24. November), er sei zuversichtlich, dass der britische Pharmakonzern AstraZeneca bald die Impfstoffzulassung von der britischen Food and Drug Administration erhalten werde, nachdem die Ankündigung des Impfstoffs Anfang dieser Woche erfolgte.

Dr. Nakhon erläuterte den Produktionszeitplan und sagte, er befinde sich jetzt im Technologietransferprozess des Unternehmens. Danach wird die Anlage die erste Produktionscharge für das Verfahren aufnehmen, um den fertigen Impfstoff für die FDA-Zulassung (Thai Food and Drug Administration) im März 2021 einzureichen.

„Wenn der Impfstoff von der thailändischen FDA zugelassen wird, werden wir Mitte nächsten Jahres mit der Produktion für die Öffentlichkeit beginnen. Wir sind zuversichtlich, dass der von AstraZeneca hergestellte Impfstoff in Kürze von der britischen FDA mit einer hohen Wirksamkeitsrate von 70 %, die höher ist als die Forderung der WHO von 50 %, zugelassen wird „, sagte er.

Die Impfstoffhersteller gaben bekannt, dass der Impfstoff zwar eine durchschnittliche Wirksamkeit von 70 % aufwies, die Konzentration jedoch je nach einer entsprechenden Dosierung bis auf 90 % anstieg.

Ungefähr 3.000 Menschen erhielten eine halbe Dosis und vier Wochen später eine volle Dosis, wobei die Daten zeigten, dass 90 % der Personen bereits geschützt waren. In der größeren Gruppe betrug die Wirksamkeit bei zwei vollen Dosen im Abstand von vier Wochen 62 %.

Mit den Rohstoffen, die direkt vom Unternehmen geliefert werden, wird der Impfstoff vom Department of Disease Control (DDC) auf Bestellung hergestellt.

Die Abteilung gibt an, dass zwei Millionen Dosen pro Monat von der Anlage benötigt werden, die bei voller Kapazität 15 Millionen Dosen pro Monat produzieren kann.

Dr. Opas Kankawinphong, der amtierende Direktor des DDC sagte, dass die Regierung 3,7 Milliarden Baht ausgeben werde, um den Transport und die Lagerung des Impfstoffs und sein Überwachungssystem sowie eine weitreichende Kampagne zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Erhalt des Impfstoffs vorbereiten werde.

Er sagte, der Covid-19 Impfstoff werde das umfangreichste Impfprogramm sein, das jemals in Thailand durchgeführt wurde.

„26 Millionen Impfstoffdosen an über 13 Millionen Menschen zu geben, ist in Thailand beispiellos. Die größte, die wir jemals bereitgestellt haben, waren fünf Millionen Dosen eines Grippeimpfstoffs. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass alles funktioniert, insbesondere wenn es darum geht, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren“, sagte er weiter. / Bangkok Post

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3 Antworten zu Bangkok: Thailänder erhalten Covid-19 Impfung frühestens Mitte 2021

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    Ich wuerde mich in Thailand nie impfen lassen.

    Man fordert ja auch nur die Impfung von Ankommenden.

    Ich habe frueher nur positiv ueber die medizinische Versorgung in Thailand geschrieben.

    Inzwischen ist auch dieses leider passe.

    Die PKHs sind Abzocker. Dies schreibe ich ausdruecklich nicht aus eigener Erfahrung

    weil ich kerngesund bin ,sondern aus der Erfahrung meiner Freunde und Nachbarn.

    Die zahlen ihre Rechnungen selber waehrend ich von meiner Krankenversicherung

    instruiert wurde keinesfalls irgendetwas selber zu bezahlen weil man mit den

    PKHs alle Preise verhandelt haette.

    Wir haben verglichen: Wer selber bezahlt zahlt 20-40% mehr.Kann natuerlich "Mengenrabatt" sein.

    Aber dies ist nicht der Hauptgrund meiner heutigen Skepsis.

    Unsere Freundin ist bei 3 PKHs in verschiedenen Gegenden Thailands

    immatrikuliert.Sie sagte mir aus eigener Erfahrung mit den Thai Kollegen:

    Thai(Sino Thai) Aerzte seien in der Regel sehr gut im zwischenmenschlichen Bereich

    aber aufgrund Thainess bedingter Defizite sachlich oft nicht kompetent genug

    und viel zu Technikglaeubig.

    Also fuer mich ist der zwischenmenschliche Bereich beim Arztbesuch sehr wichtig.

    Ich hatte immer den/die gleichen Hausarzt/Zahnarzt (in). Aber in Krankenhaeusern

    und bei Arbeitsaerzten hat man immer andere.

    Den medizinischen Bereich kenne ich nicht trotz Google. Ich bin zwar Hypochonder

    aber mir geht es am liebsten gut.

    Nur, solche Zweifel sind natuerlich in einem Land welches Hub im Medizintourismus

    werden moechte sehr geschaeftsschaedingend.

     

    • STIN STIN sagt:

      Ich wuerde mich in Thailand nie impfen lassen.

      ich denke es ist egal, wo man sich impfen lässt. Wenn der Impfstoff weltweit freigegeben ist, auch jener,
      den TH nun produziert – dann kann man sich schon im Bangkok Hospital oder im Bumrungrad Hospital impfen lassen.

      Ich habe frueher nur positiv ueber die medizinische Versorgung in Thailand geschrieben.

      Inzwischen ist auch dieses leider passe.

      Die PKHs sind Abzocker.

      kann ich so nicht bestätigen und wir hatten sehr oft mit den Hospitals zu tun, wenn Kunden uns darum gebeten haben.

      So sind die Bangkok Hospitals sehr gut. Kunde hatte einen Herzinfarkt, wurde dann von der Frau ins Bangkok Hospital Chiang Mai gebracht,
      dort wurden im Stents verlegt. Die Einzelzimmer sind hervorragend – kein Vergleich zu deutschen Hospitals – auch nicht bei EZ im deutschen KH.
      TV-Nidlschirm, täglich Obstkorb, Getränkebar uvm. – sehr nette zuvorkommende Schwestern die gutes Englisch sprachen.

      Beobachtet wurde der Kunde von einem Vertrauensarzt der deutschen DKV, wo er versichert war. Der checkte alles, erklärte ihm in Deutsch (war Belgier)
      den Ablauf und alles wurde auf CD aufgezeichnet, für die Versicherung.
      Als es dann weitere OP´s geben sollte – hat die DKV den Vorschlag gemacht, ihn nach D zu transportieren – vermutlich weil sie dort dann
      nicht zahlen mussten. Der Flug wurde von der DKV gebucht und es flogen 2 Ärzte mit. Im Herzzentrum Laar attestierte man dem Kunden dann
      hervorragende Arbeit der Ärzte in Thailand und hochwertige Stents. Hätte er mit der gesetzlichen KK in D nicht erhalten – nur Standard-Ausführung.

      Auch das Bumrungrad ist hervorragend und hat einen guten Ruf – eines der besten KH´s der Welt – da kommt kein deutschens Standard-KH mit.

      • Avatar berndgrimm sagt:

        Wann war denn das?

        Natuerlich ist es von Krankenhaus zu Krankenhaus verschieden.

        Bei den Thai gilt das Bangkok Hospital als bestes.

        Das Bumrungrad hat damit geworben dass es eine US

        Zulassung hat.

        Vor  20- 30 Jahren als ich noch naehe Sukhumvit wohnte

        war ich zweimal dort und sehr zufrieden.

        Ich schrieb aber von Heute.

        Damals war ich auch mit dem staatlichen Hospital

        und der Polyklinik in Phayao sehr zufrieden.

        Vieles was frueher gut war in Thailand ist den Bach runter.

        Ausser dem THB.

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