Bangkok und Phetchaburi führend in Bezug auf neue lokale Corona-Infektionen

Bangkok und Phetchaburi führten am Samstag (26. Dezember) in Bezug auf neue lokale Covid-19 Fälle mit 18 bzw. sieben Fällen. Insgesamt wurden 110 neue Covid-19 Fälle hinzugefügt.

Von den neuen Fällen waren 64 lokal infiziert, 30 waren Wanderarbeiter, die durch aktive Fallfindung in Samut Sakhon infiziert wurden, und 16 waren nach Angaben des Zentrums für die Administration der Covid-19 Situation in Quarantäne aus 10 Ländern eingetroffen.

Von den neuen lokalen Infektionen waren drei myanmarische Staatsangehörige und der Rest Thailänder. Die Fälle wurden in der Hauptstadt und in 16 Provinzen gefunden, angeführt von Bangkok (18), Phetchaburi (10), Samut Prakan (7), Chai Nat (5), Ratchaburi (4), Nakhon Ratchasima (3) und Rayong (3). (siehe Karte)

Saraburi, Satun, Chachoengsao und Chaiyaphum sahen jeweils zwei neue Fälle, während Ayutthaya, Pathum Thani, Trang, Khon Kaen, Pichit und Songkhla jeweils einen Fall meldeten.

Von dieser Gruppe waren 60 mit dem Samut Sakhon Cluster verbunden; drei standen in Kontakt mit zuvor bestätigten Fällen; und ein Fall wird noch untersucht.

Von den 30 neuen Fällen von Wanderarbeitnehmern in Samut Sakhon zeigten mehr als 90 % keine Symptome, sagte der CCSA.

Die 16 importierten Fälle stammten aus Russland (4), den Vereinigten Staaten (3), Myanmar (2), Indien (1), Saudi-Arabien (1), der Türkei (1), dem Vereinigten Königreich (1) und Mosambik (1). , Deutschland (1) und Frankreich (1). Von ihnen waren 11 Thailänder.

Die Abteilung für Krankheitskontrolle hielt am Samstagnachmittag ein Briefing über einen neuen Cluster ab, den sie gefunden hatte – eine Spielhölle in der Provinz Rayong.

Der Leiter Opas Karnkavinpong sagte, von dort seien neun neue Fälle gemeldet worden, und die Testergebnisse von vier weiteren müssten noch bestätigt werden.

Er wies darauf hin, dass das Wiederauftreten von Fällen in Thailand seit letzter Woche zuvor aus zwei Clustern stammte.

Der erste war der zentrale Garnelenmarkt in Samut Sakhon, auf dem am Samstag 10.411 Menschen getestet wurden und 1.337 oder 12,8 % infiziert waren, sagte er.

Die Krankheit breitete sich dann von dort auf 33 nahe gelegene Provinzen aus, wobei 234 andere infiziert waren, wie beispielsweise Bangkok mit einer akkumulierten Anzahl von 77, Samut Prakan (18), Nonthaburi (13), Phetchaburi (12), Samut Songkhram (11) und Saraburi (8), Krabi (8), Nakhon Pathom (7) und Chachoengsao (7).

Der zweite Cluster war mit einer großen Fahrradparty auf den Lanta Inseln in der Provinz Krabi am 9. Dezember verbunden, bei der 19 Menschen infiziert waren, sagte er. Es war jedoch unter Kontrolle, da sich die Gäste vor dem Betreten registriert hatten.

Von den insgesamt 6.020 Fällen in Thailand erholten sich 4.152 oder 69 %, darunter 15, die in den letzten 24 Stunden aus Krankenhäusern entlassen wurden, während 1.808 in Krankenhäusern verbleiben. Die Zahl der Todesopfer lag unverändert bei 60.

Von den akkumulierten Fällen befanden sich 2.524 in den Central Plains, 2.402 in Bangkok und Nonthaburi, 762 im Süden, 202 im Norden und 130 im Nordosten, so die CCSA.

Die weltweiten Covid-19-Fälle stiegen in den letzten 24 Stunden um 472.443 auf 80,2 Millionen. Die weltweite Zahl der Todesopfer stieg um 8.374 auf 1,75 Millionen.

Die USA hatten mit 19,21 Millionen die meisten Fälle, ein Plus von 98.840, gefolgt von Indien mit 10,16 Millionen, ein Plus von 22.350. Thailand belegte den 144. Platz. / Bangkok Post

 

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Wolf5
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Wolf5
27. Dezember 2020 4:25 pm

stin wie er leibt und lebt.

Statt auf die sehr auffälligen Widersprüche in den Aussagen der Thai-Junta einzugehen, werden nur wieder unbewiesene Behauptungen aufgestellt.

Kennen wir z.B. bereits von stins Behauptungen zu den Mikrokrediten – läßt sich zwar nicht beweisen wird aber von stin tausendmal wiederholt, in der Hoffnung, je öfter man was wiederholt, umso eher gibt es den einen oder anderen Deppen der es dann glaubt (Trump-Masche).

Über stins Beiträge kann man eigentlich nur noch lachen, da diese von Widersprüchen und Fake-News nur so strotzen.

Wolf5
Gast
Wolf5
27. Dezember 2020 2:11 pm

Statt alle Maßnahmen der Junta unter Prayut ständig nur zu loben und diese in den Himmel zu heben, wie es in diesem Forum die Junta-Fans täglich praktizieren, sollte man die Realität in Thailand hinterfragen, wie es z.B. die User im „Forum Thailand Tip“ versuchen.

Nun zu den Einzelheiten der Diskussion, welche ich anschließend mal zusammengefasst habe.

http://forum.thailandtip.info/index.php?topic=21361.0

Nehmen wir deshalb mal die derzeitigen Veröffentlichungen der Junta in Sachen Covid 19 und die sich daraus ergebenden Fragen oder Widersprüche:

1. Die Fälle streuen sich jetzt auf insgesamt 22 Provinzen, mit Bangkok an der Spitze.
Ausständig sind aber immer noch zig tausend Testresultate aus Samut Sakhon.

2. Obwohl die Thai Gesundheitsbehörden ja eher übervorsichtig waren, wenn es um Quarantäne ging, wurden trotzdem infizierte Burmesen mit gesunden gemeinsam untergebracht.

3. Eine Karte der Bangkok Post zeigt die Reichweite des Ausbruchs in Samut Sakhon.
Es ist jetzt so weit gekommen, dass Menschen, die noch nie dort waren, infiziert werden.

4. Die Regierung sagte, dass derzeit 1.713 Menschen zur Behandlung der Krankheit im Krankenhaus sind.

Als Beispiel: In Deutschland landen nur ca. 6 Prozent der an Corona Erkrankten im Krankenhaus. 

Wenn man davon ausgeht, dass Thais durchschnittlich mindestens genau so „robust“ sind, wie die Deutschen, dann entsprechen die 1713 wegen Corona im Krankenhaus befindlichen Thais ebenfalls 6 Prozent der insgesamt an Corona Erkrankten. 

Daraus lässt sich dann leicht errechnen, wie hoch die Gesamtzahl der an Corona Erkrankten zur Zeit mindestens ist. 

Nämlich 1713 geteilt durch 6 mal 100 = 28550

Die Zahl passt aber überhaupt nicht gut zu der offiziell von Thailand verkündeten Gesamtzahl von bisher nur 5910 Fällen.

5. Geändert hat sich auch die Teststrategie, man macht jetzt keinen Nase-Rachen Abstrich mehr, sondern setzt auf Schnelltests durch Blutuntersuchung.
Die sind günstiger und man hat schon nach 30 Minuten ein Resultat.
Ganz schlau wird man aus dem ganzen eh nicht.

Die bisherigen Testreihen aus dem “Hotspot” hatten durchgängig eine Positivrate von über 40%, laut Berichten vom letzten Samstag sollten ja mindestens 10.000 Personen getestet werden, davon hört man gar nichts mehr?

Auf der anderen Seite hieß es ja ständig, fast alle Infizierten seien symptomfrei, also nicht krank.
Warum richtet man dann ein Feldlazarett ein?

Während die Antigen Schnelltests im Rest der Welt immerhin ( bei richtiger Anwendung) zu über 90 % zuverlässig sein sollen, ist der Thai Schnelltest mit Blutentnahme wohl unterirdisch schlecht, wenn von 6 gestern  positiv getesteten Regierungssitzmitarbeitern nun alle “falsch positiv” waren.

6. Die geringe Zahl an Infizierten ist ganz einfach schon damit zu erklären, dass die bisherigen Berichte über das in Asien einzigartig von Corona verschonte Land erstunken und erlogen sind.

Wenn es wirklich nur von Anfang des Jahres an nur insgesamt ca. 5- 6000 Corona-Fälle im ganzen Land gegeben hätte, von denen über 4000 schon wieder genesen sind,  dann könnten jetzt nicht, wie gemeldet wurde, über 1700 Erkrankte im Krankenhaus liegen. 
Das sind aber auch nur die aktuellen Fälle, welche auf Erkrankungen in den letzten 2 – 4 Wochen beruhen, weil sich erkrankte Patienten nur ca. 2-4 Wochen im Krankenhaus befinden.
Danach sind sie wieder gesund oder eben tot. 

Angesichts der bis heute für das ganze Jahr nicht einmal 6000 gemeldeten Gesamtfälle wären 1700 aktuell im Krankenhaus befindliche Patienten ganz eindeutig viel zu viele “schwere Verläufe”  der Corona-Krankheit.   
Eine der beiden Zahlen kann also nicht stimmen.