Bangkok: Regierung ist optimistisch, dass sich die Wirtschaft 2021 wieder erholen wird

Trotz einer neuen Ausbruchsrunde in Thailand ist das Fiscal Policy Office (FPO) dank verbesserter Exporte und einer durch Impfungen unterstützten Erholung des Tourismus weiterhin optimistisch hinsichtlich der wirtschaftlichen Aussichten für das nächste Jahr.

Die Exporte haben sich in vielen Ländern der Welt trotz der anhaltenden Ausbrüche verbessert, und die thailändischen Exporte könnten diesen Erholungstrend ebenfalls auffangen, sagte Wuthipong Jittangsakul, ein Berater des Fiscal Policy Office (FPO).

Das Handelsministerium prognostiziert, dass sich Thailands Exporte im nächsten Jahr auf ein Wachstum von 4 % erholen sollten, nachdem ein Rückgang von bis zu 7 % in diesem Jahr erwartet wird.

Das Wachstum im nächsten Jahr würde hauptsächlich von Lebensmitteln, Produkten für die Arbeit von zu Hause aus, Haushaltsgeräten, dem Gesundheitswesen, der sich erholenden Weltwirtschaft und der Verfügbarkeit des Covid-19 Impfstoffs getragen, sagte Pimchanok Vonkorpon, der Generaldirektor des Büros für Handelspolitik und Strategie .

In den ersten elf Monaten des Jahres 2020 gingen die thailändischen Exporte gegenüber dem Vorjahr um 6,92 % auf 211 Mrd. USD zurück, während die Importe gegenüber dem Vorjahr um 13,7 % auf 188 Mrd. USD zurückgingen, was zu einem Handelsüberschuss von 23,5 Mrd. USD führte.

Für die Tourismusbranche dürfte die Verteilung von Impfstoffen im Jahr 2021 dazu beitragen, die Reisestimmung weiter zu stärken, sagte Wuthipong.

Thailand unterzeichnete mit AstraZeneca eine Vorabvereinbarung zur Sicherung seines Covid-19 Impfstoffs sowie zur Unterstützung der lokalen Produktion mithilfe von Technologie des britisch-schwedischen Unternehmens.

Premierminister Prayuth Chan o-cha sagte, der Vertrag habe 26 Millionen Dosen, genug für 13 Millionen Menschen, da jede Person zwei Schüsse brauche.

Neben der Lieferung des Impfstoffs nach Thailand verpflichtete sich AstraZeneca auch, die lokale Massenproduktion von Dosen durch Siam Bioscience zu unterstützen.

Laut Phiphat Ratchakitprakarn, dem Minister für Tourismus und Sport, wird die heimische Tourismusbranche trotz eines Impfstoffs voraussichtlich weiterhin noch eine längere Trockenperiode erleben.

Ausländische Touristen können immer noch nicht nach Thailand reisen, es sei denn, sie haben besondere Zwecke, sagte Minister Phiphat.

Die FPO prognostiziert, dass Thailands Wirtschaft in diesem Jahr um 7,7 % schrumpfen wird, bevor sie sich im nächsten Jahr auf ein Wachstum von 4,5 % erholt.

Der Think Tank des Finanzministeriums soll seine Prognose für das Wirtschaftswachstum im Januar 2021 überprüfen, sagte er weiter.

Im November verbesserten sich die meisten inländischen Wirtschaftsindikatoren gegenüber den Zahlen vom Oktober.

Die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer, die den privaten Verbrauch widerspiegelt, stiegen gegenüber dem Vormonat um 2,5 %, und die Pkw Verkäufe stiegen laut FPO gegenüber dem Vormonat um 8,7 %. / Bangkok Post

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Wolf5
Gast
Wolf5
2. Januar 2021 12:46 pm

Wie ich schon an anderer Stelle erwähnte, muß man die Deppen dieses Forums nicht extra benennen, sie outen sich ganz von allein, so wie du bereits heute, mein lieber Scheuklappen-ben.

Deshalb also auch dir, du ewiger Junta-Fan – noch viel Kraft und Zeit im Jahre 2021, damit du auch künftig mit deinen sinnbefreiten „Beiträgen“ dieses Forum voll müllen kannst.

Zum Glück bist du in diesem Forum jedoch nicht allein, sondern befindest dich in herziger Eintracht mit Verschwörungstheoretikern, Querdenkern, Neonazis und anderen Gesocks.

Also nochmals viel Spaß beim schreiben – schließlich wollen die noch verbliebenen 3-4 normalen User dieses Forums auch künftig etwas zum Lachen haben.

ben
Gast
ben
2. Januar 2021 10:55 am

@ ‘braun Wolfi‘ alias ‘Rotkäppchen Trump-Troll’:  …Stin ist ja nicht nur Semi-Jurist sondern auch Semi-Ökonom, also insgesamt nichts Halbes und nichts Ganzes…

Lieber halb-statt voll- Verdreher und Märchenerzähler… Happy New Year und viel Kraft zum Junta Bashing…555

Wolf5
Gast
Wolf5
2. Januar 2021 9:26 am

Der Beitrag stin´s ist erneut ein schönes Beispiel, wie sich unser Märchenerzähler seine Thai-Welt zusammenbastelt.

Ratingagenturen bewerten nicht die Wirtschaft eines Landes, wie es stin behauptet, sondern deren Bonität, was dazu führt, dass die Kredite für schlecht bewertete Staaten teurer werden.

https://www.bonify.de/ratingagenturen-ermittlung-der-bonitaet-von-staaten
und
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/rating102.html

Für TH heißt dies bei etwas besserer Bewertung nicht, dass es dadurch eine bessere Wirtschaft aufzuweisen hat, sondern nur, dass es etwas einfacher an Kredite kommen kann.

Auch darf nicht übersehen werden, dass diese Ratingagenturen nicht unabhängig sind, sondern Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch bewerten die USA und andere Staaten viel zu gut.

https://www.zeit.de/wirtschaft/2014-01/ratingagenturen-standard-and-poors-moodys-fitch

Deshalb sollte jeder User selbst entscheiden, ob er den Ausführungen des selbsternannten „Thailandkenners“ stin glaubt oder lieber seriösen Recherchen, z.B. aus „The Economist“, welche zu folgender Einschätzung kommt:

„Die thailändische Wirtschaft schien jedoch schon krank zu sein, bevor das neuartige Coronavirus auftauchte.
Das Wachstum betrug im letzten Jahr nur um 2,4 Prozent, das kleinste Wachstum seit dem Putschjahr 2014.

Das Wirtschaftswachstum ist indes schon seit mehr als zehn Jahren enttäuschend.
Von 2009 bis 2019 blieb die Wachstumsrate Thailands (durchschnittlich 3,6 Prozent) hinter armen Nachbarn wie Vietnam (6,5 Prozent) und den Philippinen (6,3 Prozent) und sogar reicheren Nachbarn wie Malaysia (5,3 Prozent) zurück.

Die Armutsquote stagnierte in den letzten Jahren und ist jetzt wieder gestiegen.
Etwa ein Zehntel der Bevölkerung lebt von weniger als 80 Baht pro Tag.
Der durchschnittliche Konsum ging 2017/18 zurück, während die Verschuldung der Privathaushalte auf etwa 80 Prozent des BIP anwuchs, eine der höchsten Quoten in Asien.
Etwa ein Drittel der Erwerbstätigen arbeitet immer noch in der Landwirtschaft, die von Ineffizienz geplagt ist.
Thailands schwerste Dürre seit Jahrzehnten hat in diesem Jahr die Produktion von Zucker, Reis und Kautschuk dezimiert.
Die niedrigen Arbeitskosten in Thailand überzeugten einst Autohersteller, Stahlproduzenten und andere, dass hier ein guter Standort war, um Fabriken zu bauen.
Die Wettbewerbsfähigkeit ist jedoch zurückgegangen.

Die traurige Wahrheit ist jedoch, dass Thailands kranke Wirtschaft mit der Pandemie nicht verschwinden wird, ganz im Gegenteil.“

https://hallomagazin.com/2020/04/12/thailands-wirtschaft-litt-schon-vor-dem-virus/

Wolf5
Gast
Wolf5
1. Januar 2021 11:38 am

Stin ist ja nicht nur Semi-Jurist sondern auch Semi-Ökonom, also insgesamt nichts Halbes und nichts Ganzes.

Nun versucht er mit seinem Halbwissen und einigen Zahlen Dinge zu vergleichen, welche nicht zu vergleichen sind, um damit zu beweisen, wie gut diese Militärjunta in den 6 Jahren gewirtschaftet hat.

Eine Aussage, welche selbst in den nationalen Medien nicht geteilt wird, da auch diese immer wieder auf das wirtschaftliche Versagen der Regierung Prayut hinweisen.

1. Kommen wir zu den 3 wichtigsten Ratingagenturen, welche TH beim Kreditrating mit BBB+ bzw. Baa1 eingestuft haben, was stin immer wieder hervorhebt.

Dem gegenüber haben fast alle EU-Länder mit wenigen Ausnahmen (Italien, Ungarn, Bulgarien, Portugal, Rumänien) ein Rating A, D seit Jahren sogar AAA , also wesentlich besser.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Kreditrating

2. Nicht allein entscheidend ist die Höhe der Staatsverschuldung in Prozent des Bruttoinlandsprodukts , welche z.B. 2019 bei Japan bei 238 % und den USA bei 109 % lag.

Trotzdem sind diese Länder beim Kreditrating noch immer wesentlich besser bewertet als TH, z.B.: USA mit AAA bzw. Japan mit A+.

Seit dem Beginn der Covid-19-Pandemie haben viele Industrieländer ihre Staatsverschuldung deutlich erhöht.

Die Beurteilung der Bekämpfung der Staatsverschuldung durch Sparmaßnahmen kann einer sogenannten Rationalitätenfalle unterliegen.
Was auf den ersten Blick plausibel klingt und jedem Privathaushalt einleuchtet („Ich habe zu hohe Schulden, also muss ich sparen.“), kann für die Volkswirtschaft unerwartete Folgen haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsverschuldung

3. Was auch nicht vergessen werden darf, ist die Tatsache, dass für Entwicklungsländer, wie TH die Schuldenaufnahme zusätzlich zur tendenziell geringeren Bonität noch durch das Problem des Original Sin erschwert wird.

https://de.wikipedia.org/wiki/Original_Sin_(Volkswirtschaftslehre)

Warten wir also ab, wie sich die Jahre 2021 und folgende entwickeln werden.

Da TH´s Tourismus zusammengebrochen ist und auch der Export nicht so positiv ist, wie die Junta gerne behauptet, betrachte ich die Aussichten nicht so positiv, zumal der Thai-Baht als derzeitiges Spekulationsobjekt sehr schnell kippen kann.

Die Zukunft wird´s zeigen!

berndgrimm
Gast
berndgrimm
30. Dezember 2020 10:07 am

Wer faktisch nix auf die Reihe bringt, muss sich in kuehne Prognosen fluechten.

Thailand hatte nach den offiziellen Zahlen weder eine Epidemie noch eine Pandemie.

Der angebliche Wirtschaftsrueckgang um nur 7% ist nur ein Bruchteil der Europaer.

Grund fuer diesen Rueckgang ist kaum Covid sondern die Handlungen

bzw Nichthandlungen dieser Militaerdiktatur.

Thailand hatte noch nie eine Wirtschaftsrezession.Selbst das Katastrophenjahr 1998

endete mit +-0

Das Problem in Thailand sind nicht die realen Zahlen, sondern dass was

man daraus macht und die eigene Einstellung.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
31. Dezember 2020 10:24 am
Reply to  STIN

Ich habe immer geschrieben dass die Wirtschaftsentwicklung in TH

sehr wenig von der jeweiligen Regierung beeinflusst wird

auch wenn diese so tut.

Natuerlich kann eine Regierung durch Staatsinvestitionen

und Subventionen die Wirtschaftsentwicklung beeinflussen,

dass tut sie ja auch kraeftig, aber am Ende zaehlen

andere Dinge fuer die internationale Wettbewerbsfaehigkeit.

Die Wirtschaft in TH wird neben dem Export und dem

Tourismus stark vom Immobilienmarkt bestimmt.

Der ist in einer entsetzlichen Schieflage.

Es herrscht ein absurdes Ueberangebot aber es gibt

hier keinen funktionierende Markt mehr.

Es werden fortwaehrend neue Condos gebaut,

die man auch verkaufen kann, die aber weder

selber genutzt noch vermietet werden und einfach leer stehen.

Bei einem Ueberangebot sinken in einem funktionierenden

Markt die Preise . Aber nicht in Thailand.

Viele Immobilienkaeufer muessen offenbar nichts

an ihren Immobilien verdienen.

Die Mieten fuer solche sind viel zu hoch.

In Lux gibt es keine Mietobergrenze oder sowas.

Aber wer mehr als 5% GP  aus seinen Mieten

erzielt muss eine Art Wuchersteuer bezahlen.

Wenn ich 5% GP auf unsere Wohnungspreise kalkuliere

muessten die Mieten in unserer Anlage weniger

als die Haelfte betragen!

Die Developer locken die Erstkaeufer mit dem Versprechen

von Renditen um die 20% was absolut unserioes ist.

Bei uns hat natuerlich auch niemand eine Hypothek

von der Bank aufgenommen (viel zu teuer)

sondern das Geld war da und musste nur angelegt werden.

Einige Wohnungen in unserer Anlaga gehoeren den

frueheren Landbesitzern und wurden ihnen als

Teilbezahlung aufs Auge gedrueckt.

Die sind damit vollkommen ueberfordert.

Selber drin wohnen wollen(koennen?) sie nicht

und vermietet bekommen sie sie auch nicht.

Verkauft natuerlich auch nicht.

Thailand ist zwar ein durch und durch kapitalistisches Land

aber es gibt eigentlich niergendwo einen funktionierenden Markt!

Ueberall wird manipuliert.

Ich bin als Sozialdemokrat durchaus fuer regulierte Maerkte

wenn sie der Mehrheit der Bevoelkerung dienen.

Aber hier wird das Gegenteil gemacht.

Die Maerkte werden zugunsten bestimmter Marktteilnehmer

manipuliert.Und die Mehrheit guckt in die Roehre!

karl dall
Gast
karl dall
29. Dezember 2020 8:04 pm

Glaube keiner Statistik, die ich nicht selber erstellt und gefälscht habe. 

Karl Dall

 

 

exil
Gast
exil
30. Dezember 2020 9:39 pm
Reply to  karl dall

Prinzipiell glaube ich keiner Zahl die von der Thailändischen Propaganda verbreitet wird. 

Die Regierenden beschönigen alles und jedes, dass ihnen von Nutzen ist.