Bangkok: Einige Provinzen lockern bereits wieder – da die Covid-Infektionen rückläufig sind

Mehrere Provinzen haben bereits damit begonnen, ihre Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung von Covid-19 nach den ersten Anzeichen einer verbesserten Situation nach dem Ausbruch wieder zu lockern. Die Entspannung wurde ab Mittwoch (20. Januar) wirksam, berichten die thailändischen Medien.

Der Gouverneur von Chiang Mai, Charoenrit Sanguansat, unterzeichnete einen Befehl zur Wiedereröffnung von Boxstadien. Er verbietet jedoch weiterhin das Boxen und Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Boxen an Schulen.

Das Essen und Trinken von Speisen und Getränken ist zwischen 5 und 22 Uhr gestattet. Alkoholkonsum, alkoholische Getränke, Konzerte, Tanz- und Unterhaltungsaufführungen sind dort allerdings noch weiterhin verboten.

Hilfe ist verfügbar: Menschen sammeln Lebensmittel und Wasser, die vom Black May Heroes ‚Relatives Committee in der Nähe des ehemaligen Standortes des Regierungslotteriebüros in der Ratchadamnoen Avenue in Bangkok gespendet wurden. Die Handzettel sollen Menschen helfen, die vom Covid-19 Ausbruch betroffen sind. (Foto von Nutthawat Wicheanbu)

Restaurants und andere Geschäfte, in denen normalerweise Alkohol erlaubt ist, können wieder bis 22 Uhr geöffnet sein.

In Kanchanaburi dürfen Hotels und Resorts wiedereröffnet werden, sie müssen jedoch die Covid-19 Maßnahmen der Regierung strikt einhalten.

Ein permanenter Grenzübergang in der Gemeinde Ban Kao, der Drei-Pagoden- renzübergang und natürliche Grenzübergänge bleiben weiterhin noch bis zum 3. Februar 2021 geschlossen.

Die Provinz Chai Nat ermöglicht nun die Wiedereröffnung von Gemeinschaftsmärkten, Bauernmärkten, Pracharat Märkten und kleinen Flohmärkten, nachdem sie am 24. Dezember 2020 geschlossen werden sollten.

Nur Anbieter, die in Chai Nat leben und sich einem Covid-19 Screening unterzogen haben, können ihre Produkte auf den Märkten verkaufen.


Der Gouverneur von Nakhon Ratchasima, Wichian Chantaranothai, im Zentrum, bespricht am Mittwoch in der Provinzhalle von Nakhon Ratchasima die Krankheitskontrolle mit den Provinzbehörden. (Foto: Prasit Tangprasert)

Große Flohmärkte dürfen immer noch nicht wieder öffnen. An 17 aufeinander folgenden Tagen wurden in der Provinz keine neuen Covid-19 Fälle gemeldet. Alle acht Patienten dort haben sich bereits schon wieder erholt und sind nach Hause zurückgekehrt.

In Nakhon Si Thammarat befahl der Provinzgouverneur allen 927 Schulen, sich auf die Wiedereröffnung unter strengen Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung vorzubereiten. Unterhaltungsstätten, Fitnesscenter, Partys mit über 100 Gästen und Tierkampfringe sind noch nicht gestattet. Alle vier Covid-19 Patienten in der Provinz waren asymptomatisch. Drei sind nach Hause zurückgekehrt und der vierte ist im Krankenhaus geblieben.

Der Gouverneur von Nakhon Ratchasima, Wichian Chantaranothai, sagte, das Komitee für die Kontrolle übertragbarer Krankheiten der Provinz bereite sich darauf vor, die Beschränkungen zu lockern, nachdem sich die Covid-19 Situation in der Provinz allmählich entspannt habe. Aktivitäten mit weniger als 300 Teilnehmern werden mit einem vorhandenen Krankheitsbekämpfungsplan zugelassen.

Nakhon Phanom ist die jüngste Provinz mit einem bestätigten Fall – eine Thailänderin, die aus Bangkok zu ihren Verwandten reiste.

Das Zentrum für die Situationsverwaltung von Covid-19 meldete am Mittwoch 59 neue Fälle mit einem Todesfall, womit sich die Zahl des Landes auf 12.653 erhöhte. / Bangkok Post

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14 Antworten zu Bangkok: Einige Provinzen lockern bereits wieder – da die Covid-Infektionen rückläufig sind

  1. Avatar Thomas S, sagt:

    Na dann zeig doch mal die Bilder von illegalen Spielhöllen in Thailand, von eingeferchten Wanderarbeitern die sich unter schlechten Lebensbedingungen Corona eingefangen haben  und von bekloppten Thais die beim Moped fahren Maske tragen aber dafür keinen Helm und sich zu tauaenden totfahren . Auch hier in Europa halten sich die meisten Menschen an Regeln und gehen einem normalen Leben nach .

    • STIN STIN sagt:

      Auch hier in Europa halten sich die meisten Menschen an Regeln und gehen einem normalen Leben nach .

      es geht hier eigentlich nur um Corona – nicht um Verkehrstote.
      Bei Corona halten die Asiaten, auch die Thais Regeln besser ein, Deutsche, Österreicher usw. – kaum. Trotz verschärften Lockdown ignorieren die
      meisten alle Regeln. Würden die Eu´ler Regeln akzeptieren und einhalten, hätte die EU kein Problem.

      Dazu müssten die Regierungen aber auch bereit sein, nationale Grenzen zu schließen, aber komplett – keiner raus, keiner rein.
      Australien macht das recht gut, THailand auch.

      Jeder der nach Deutschland/Österreich usw. kommt, sollte auch in Quarantäne. Nur so geht es, anders nicht.
      Ich sehe hier schon die nächsten 2 Jahre lockdown und lock ups – ohne Ende.

      • Avatar Thomas S, sagt:

        Wow , soviel Blödsinn hört man selten, 80 Mio. Deutsche haben es ein Jahr geschafft zu leben ohne sind mit Corona zu infizieren und du willst mir erzählen niemand halt sind an die Regeln.

        Das beispiel mit den Masken tragen beim Moped fahren bezog sich eher auf die Hörigkeit der Thais gegenüber der Macht, diese bekommen sie nämlich schon als Kinder unter Androhung von Strafe eingetrichtert, Verkehrserziehung gibt es hingegen in Thailand nicht, daher auch die vielen Toten und niemanden interressiert es.

        Ich hoffe übrigens dass Thailand die Quarantänemassnahme noch so lange beibehält wie Corona auf der Welt wütet, dadurch schrumpft sich endlich mal die Thai Touristenindustrie gesund.

      • Avatar exil sagt:

        Die Familie hat mir erklärt warum gerade in Thailand die Menschen solche Angst vor Krankheiten hat.

        Die Medizinische Versorgung der armen und ländlichen Bevölkerung in Staatlichen Krankenhäusern ist überaus schlecht und man geht dort wirklich nur im äußersten Notfall hin. Manche dieser Krankenhäuser haben den Ruf Sterbeanstalten zu sein.

        Die Privaten Krankenhäuser kann sich fast niemand leisten.

        Hingegen verlassen sich die Menschen in den Europäischen Ländern auf die Kunst der Mediziner, auf Medikamente und eben auf unser Gesundheitssystem. Niemand dieser Generation wurde hier jemals mit einer Krankheit wie dieser konfrontiert. Das dieses System in diesem Fall bis jetzt in gewissen Ländern überfordert wurde ist auch eine Folge davon.

        Diktaturen und ähnliche Regierungssysteme tun sich da schon leichter. Ohne Rücksicht auf die Bevölkerung wird einfach dicht gemacht. Es gibt kein Sozialsystem, dass jedem die Chance auf ein überleben während des Lockdowns gibt.

        In demokratischen Ländern ist es egal welche Entscheidung die Regierungen treffen, es wird immer Kritik von der Opposition und einem Teil der Menschen hageln. In einem Land wie eben Thailand geht man mit Kritik einfach ganz anders um, sie ist schlichtweg unter Strafe verboten. Und man benutzt diesen Virus auch dazu Regimekritiker mit sogenannten Notverordnungen  mundtot zu machen.

        Die Familienangehörigen meiner Frau sind Glücklich im Moment und noch für längere Zeit in Österreich bleiben und sich frei bewegen zu können.

         

        • STIN STIN sagt:

          Die Familie hat mir erklärt warum gerade in Thailand die Menschen solche Angst vor Krankheiten hat.

          Die Medizinische Versorgung der armen und ländlichen Bevölkerung in Staatlichen Krankenhäusern ist überaus schlecht und man geht dort wirklich nur im äußersten Notfall hin. Manche dieser Krankenhäuser haben den Ruf Sterbeanstalten zu sein.

          absolut richtig. Im Sun Dok KH – einem Armen-KH in Chiang Mai, da schieben die auch schon mal eine noch lebende Ältere, deren Überlebenschancen nicht mehr vorhanden sind,
          in die Halle mit den Verstorbenen. Wahnsinn…..
          Andere, die in PKH´s noch gerettet werden könnten, schicken sie zum sterben nachhause usw.

          Ich habe in den 35 Jahren nicht einen einzigen erlebt – der da wieder normal geheilt rausgekommen wäre.

          Die Privaten Krankenhäuser kann sich fast niemand leisten.

          Im Norden schon, der war niemals so arm, wie z.B. der Isaan. Bei uns gibt es das Mc Cormick KH, ein katholisches KH mit humanen Preisen und
          recht guter Behandlung, gute Ärzte usw.
          Da war meine Schwiegermutter öfters. Hat dann Neffe und ggf. wir zusammen bezahlt.

          Einige von der Familie haben PKV, meist bei AIA – kostet ab 1500 Baht im Monat und können sich auch jene leisten, die nicht vom Job her versichert sind.
          Ist dann meist mit Limit, so ab 200.000 Baht – das reicht dann schon für normale Aufenthalte im PKH.

          Diktaturen und ähnliche Regierungssysteme tun sich da schon leichter. Ohne Rücksicht auf die Bevölkerung wird einfach dicht gemacht. Es gibt kein Sozialsystem, dass jedem die Chance auf ein überleben während des Lockdowns gibt.

          Richtig, weil die einfach, wie in China – ganze Städte mit Armee einkreisen und dicht machen können, wäre bei uns nicht möglich.

          Die Familienangehörigen meiner Frau sind Glücklich im Moment und noch für längere Zeit in Österreich bleiben und sich frei bewegen zu können.

          naja, so frei kann man sich nicht mehr bewegen. Abends zu Freunde, geht bei uns in D nicht mehr. In Bayern ist ab 20 Uhr die Bewegungsfreiheit
          nur mehr in der Wohnung/Haus gegeben, raus darf man nicht mehr.
          In Baden-Würtemberg nicht mal mehr am Tag, nur mehr zielgerichtet – also einkaufen, Hund spazieren usw. – dann nachhause.
          Rum bummeln geht nicht mehr.

          Jetzt werden Reisen in der EU eingeschränkt.

          Also wenn ich meine Familie danach frage, meint die eigentlich: wir können raumlaufen wie wir wollen, wie vorher auch.
          Die stört auch eine Ausgangssperre nicht – auch kein Alk-Verbot, keine Besuche und sie sitzen auch zu 10 und trinken zuhause.

          Also da sind die schon freier, als wir hier. Egal ob es dort verboten ist und sich kein Polizist darum schert, oder nicht.
          Meist sitzt die Polizei selbst oft mit dabei.

        • Avatar berndgrimm sagt:

           

           

          exil schreibt:

          ….In demokratischen Ländern ist es egal welche Entscheidung die Regierungen treffen, es wird immer Kritik von der Opposition und einem Teil der Menschen hageln. In einem Land wie eben Thailand geht man mit Kritik einfach ganz anders um, sie ist schlichtweg unter Strafe verboten. Und man benutzt diesen Virus auch dazu Regimekritiker mit sogenannten Notverordnungen  mundtot zu machen.

           

          Sehr richtig!

          Dazu kommt dass die lokalen Medien alle gzwungen werden die Propagandaluegen zu verbreiten.

          Im Westen gibt es immer noch einen investigativen

          Journalismus den es hier nicht mehr geben darf.

  2. STIN STIN sagt:

    Wenn man den Sicherheitsabstand oben bei den Thais betrachtet, weiß man gleich – warum in TH die Regierung Corona soweit unter Kontrolle
    hält. Hervorragend.

    Bei uns sieht das so aus:

    Oft noch schlimmer. Keinen juckt Corona mehr…..

    • Avatar Thomas S, sagt:

      dann geh doch endlich nach Thailand und laber nicht immer über Europa, ich leb gut hier , was stört mich ob die Läden dicht sind , kann auch im Internet einkaufen.

      • STIN STIN sagt:

        dann geh doch endlich nach Thailand und laber nicht immer über Europa, ich leb gut hier , was stört mich ob die Läden dicht sind , kann auch im Internet einkaufen.

        stört mich ja nicht. War nicht das Problem – ich zeig nur auf, wo es halt besser läuft.
        Nein, ich gehe mit Quarantäne nicht nach TH, warum auch – hab in D ein Wohnoffice, Eigentum in Österreich und Thailand.
        Genug Ausweichmöglichkeiten – aber nicht jetzt.

    • Avatar berndgrimm sagt:

      Mindestens genauso eng stehen viele Thai vor den Lotterielosverkaeufern

      und Amulettverkaeufern und in den Supermaerkten hinter Farang.

      Wobei sie meist noch die Maske am Kinn haben um besser bloeken

      zu koennen und die Farang auch noch extra anhusten oder gar anrotzen!

      Die Militaerdiktatur sieht es ja gern.

      Covid – Nineteen hatte hier in einem Jahr angeblich nur 71 Tote verursacht.

      Weniger als bei SARS vor 8 Jahren wo garnix gemacht wurde.

      Auf Thailands Strassen verrecken taeglich mehr Leute und kein

      Schwanz kuemmert es, hauptsache die Automobilindustrie ueberlebt.

      Wir haben seit einer Woche selbst im Meer Feinstaub Werte wie

      in Peking, und keinen juckts.In BKK versucht man die hohern Werte

      mit einem "Naturphenomaen" zu bagatellisieren.

      STIN ist angeblich wegen des Feinstaubs aus CNX gefluechtet

      und schwadroniert hier seit einem Jahr wegen seiner hochgerechneten

      Corona Katastrophe.

      Ich gehe regelmaessig aus unserer Anlage heraus um zu laufen ,

      radfahren oder segeln.

      Natuerlich trage ich immer eine Maske, schon wegen des Feinstaubs.

      Auch wenns dagegen wenig nuetzt.

      Wenn jetzt einige Provinzen die duemmlichen Sanktionen die kein Thai

      einhaelt lockern so nur aus Populismus.

      Es gab hier nie eine zweite "Welle" sondern nur Propagandaluegen.

      Es gab auch nie wirkliche Kontrollen.Meine Frau fuhr zweimal woechentlich

      nach Bang Na und Nachbarn mehrmals woechntlich in verschiedene Teile

      BKKs ohne je kontrolliert worden zu sein.

      Und unsere "Temperaturkontrolle" am letzten Sonntag war wirklich nur

      eine makabre Schmierenkomoedie ohne jeglichen Wert!

      In Thailand gibt es viel zuviele Machthaber und keine Verantwortlichen!

      Dass ist das groesste Problem hier. Auf allen Gebieten.

       

      • STIN STIN sagt:

        Mindestens genauso eng stehen viele Thai vor den Lotterielosverkaeufern

        und Amulettverkaeufern und in den Supermaerkten hinter Farang.

        ja, mach mal Fotos.

        • Avatar berndgrimm sagt:

          Das ist der grosse Amulettmarkt an der

          Tha Phra Chan hinter der Thamassat Uni

          in BKK.

          Foto wurde wohl vor Covid gemacht.

          Aber ist Heute nicht anders.

          Viel schlimmer noch am groessten

          Amulett Markt den ich je gesehen habe:

          In und um die (notleidende) neue Mall

          an der Chalermthai in Chonburi Stadt

          Die Amulettverkaeufer erzaehlen die Stories

          der angeblichen Zauberkraft und viele

          Thai Maennlein stecken ihre Koepfe zusammen.

          Meist mit heruntergelassener Maske weil sie rauchen..

          • STIN STIN sagt:

            Das ist der grosse Amulettmarkt an der

            Tha Phra Chan hinter der Thamassat Uni

            in BKK.

            Foto wurde wohl vor Covid gemacht.

            ja, wurde vor Covid gemacht. Im Jahr 2005.

            Der Amulettstraßenmarkt zwischen Tha Prachan und Tha Chang in der Nähe des Großen Palastes wurde 2015 geräumt und verboten.
            Hat man diesen wieder auferstehen lassen?

            Wenn man sich die Gegend derzeit durch Google Bilder ansieht, sieht tw. sehr leer aus. Auf jeden Fall alle mit Masken, die
            da rumlaufen. Aber ich bin sicher, sollte es so laufen, wie am Foto und nur einer positiv ausgeforscht werden – ist der Markt
            zu. Nicht wie in Deutschland – die sperren die Strassen zu den Schigebieten, dann fahren die woanders und der Lift läuft weiter.

            So wird das hier nie was.

            • Avatar berndgrimm sagt:

              Tha Prachan ist in der Tat seit

              der Einaescherung des grossen Koenigs

              2016 leer.

              Ich weiss nicht wo die Amulettverkaeufer

              von dort jetzt hingehen.

              Aber solche Amulettverkaeufer

              findet man in vielen Stadtteilen

              und immer hocken sie zusammen.

              In Chonburi haben sie ein nicht

              florierendes Einkaufszentrum besetzt.

              Dort gibt es weder Kontrollen

              noch irgendeine Polizei.

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