Phuket: Deutscher fliegt am Beginn der Corona-Pandemie nach Thailand und will nicht mehr zurück

Im März 2020 fliegt ein Deutscher nach Thailand in den Urlaub. Und bleibt. Er studiert, kauft sich ein Moped, wird Yogalehrer und verliebt sich. Zurück in die Heimat, in den Shutdown? Lieber nicht.

Reisewarnung, Kontaktbeschränkung, Ausgangssperre – die Corona-Pandemie hieß für die meisten: so viel Zeit zu Hause wie noch nie. Und: so viel Zeit allein wie noch nie. Für Felix (Name geändert), 31, war das Gegenteil der Fall. Er fuhr in Urlaub, nach Südostasien. »Das war die beste Entscheidung meines Lebens«, sagt er.

»Ich bin im März 2020 nach Thailand geflogen, zu Beginn der ersten Corona-Welle. Natürlich gab es Menschen, die mir davon abrieten, während einer Pandemie in den Urlaub zu fliegen. Und auch ich habe mich damals gefragt, ob das sinnvoll ist. Ich war kurz davor, nicht zu fliegen, in Berlin zu bleiben, mich Uni und Arbeit zu widmen.

Aber ich hatte die Flugtickets schon gebucht. Und Freunde, die bereits in Thailand waren. Und die schickten mir Bilder: menschenleere Sandstrände, verlassene Hotels, Thailand ohne Touristen. Ich dachte mir, wenn ich irgendwo sicher bin vor Corona, dann an einem einsamen Strand. Es sind ja nur zwei Wochen.

Meine Flugroute war: Berlin – Moskau – Phuket. An den Flughäfen waren überall Temperaturscanner aufgebaut, aber noch nicht im Einsatz. Manche Menschen hatten Masken auf, andere nicht. Alle wirken ängstlich und angespannt. Viele Flüge waren bereits abgesagt und überall saßen Menschen fest.

Als ich in Moskau umstieg, stand neben mir eine Frau, völlig aufgelöst, die nicht wusste, wie sie nach Australien kommen sollte. Ihr Flug über Vietnam war gestrichen worden. Ich schlug ihr vor, über Thailand zu reisen. Sie brach in Tränen aus und umarmte mich. Und ich dachte: Oje, das geht ja gut los.

Dann endlich: Phuket. Es war ein ganz besonderes Gefühl, dort anzukommen. Kein Taxigeschrei, keine Aufregung. Auf Phuket war tote Hose. Ich wurde abgeholt und zu meiner Unterkunft gebracht. Auf der Fahrt sah ich einen leeren Megahotelkomplex nach dem anderen. Es war idyllisch-apokalyptisch. Die Sonne ging unter, das Meer rauschte, alles menschenleer.

Ich hatte diese Reise schon lange geplant, weil ich mich in Thailand mit meinen Freunden treffen wollte. Auch die waren extra deswegen hierhergekommen. Aus den USA, aus Australien und Europa. Manche von uns hatten sich seit Jahren nicht getroffen. Und als wir uns jetzt wiedersahen, fühlte sich das an wie ein Klassentreffen. 20, 30 Menschen, eine große Wahlfamilie am – für uns – Ende der Welt.

Die nächsten Tage lagen wir am Strand und tanzten, während die Sonne über dem Meer unterging. Es fühlte sich an, als feierten wir dem Weltuntergang entgegen. Wir ignorierten die Nachrichten, so gut es ging, und waren uns sicher: Was auch immer nach unserem Urlaub kommt, braucht uns jetzt nicht zu kümmern.

Dann kam der Tag vor meiner geplanten Abreise. Ich hatte meinen Rückflug schon gebucht. In Thailand herrschte eine aufgescheuchte Stimmung. Die Regierung hatte angekündigt, die Grenzen dichtzumachen. Das Gleiche geschah in Europa und Amerika. Viele Ausländer wollten Thailand so schnell wie möglich verlassen. Aber niemand wusste, was ihn zu Hause erwarten würde.

Meine Freunde und ich saßen zusammen. Wir lasen uns Nachrichten vor und versuchten zu verstehen: Was passiert gerade? Und wie geht es weiter? Es war wie ein Kriegsrat unter Palmen. Dann sprach jemand aus, was seit Tagen in der Luft lag: Warum bleiben wir nicht einfach hier? Hier sind wir sicher. Hier sind wir zusammen.

Schnell war klar: Die Hotels machten zu, die Restaurants schlossen, mit dem Touri-Betrieb in Thailand war es vorbei. Wir waren 30 Menschen, Freunde und Freundesfreunde, und wir hatten keine Unterkunft. Aber ein Resort-Manager bot uns einen Deal an: Wenn wir einen Monat im Voraus zahlen würden, könnten wir sein gesamtes Hotel übernehmen. Es gab kein Personal, keine Küche, keine anderen Gäste – wir mieteten das ganze Resort wie eine Privatwohnung.

Angeblich gab es Hunderte solcher Lockdown-Storys. Gruppen von Touristen und Expats, die Corona in Thailand erlebt haben. Aber davon wussten wir nichts. Wir blieben während des Lockdowns isoliert, in unserem eigenen Resort. Wir richteten eine Küche unter freiem Himmel ein, mit Gaskochern und drei Kühlschränken. Wir teilten uns die Aufgaben wie in einer Kommune. Mache gingen einkaufen, andere kochten. Morgens trafen wir uns zum Yoga, abends zum Curryessen bei Sonnenuntergang am Strand.

Für viele Menschen war die Einsamkeit sicher das Schlimmste an der Coronakrise. Der Mangel an menschlicher Nähe. Das gab es bei uns nicht. Im Gegenteil: Wir waren die ganze Zeit umgeben von Freunden. Mir war immer klar, was für ein Privileg das war. Ich habe viel mit meiner Familie und Freunden in Berlin telefoniert. Und natürlich hatte ich manchmal ein schlechtes Gewissen. Weil es mir so gut ging und ihnen manchmal so schlecht. Weil ich in Thailand am Strand saß und sie in Berlin im Homeoffice.

Dabei habe ich mich während dieser Zeit nicht nur entspannt. Ich bin DJ und schreibe über elektronische Musik. Das geht prima auch vom Strand aus. Nebenbei studiere ich Jura – auch das war möglich, dank Onlineseminaren und Internetklausuren.
Mehr zum Thema
In Australien gestrandet: Bitte adoptiert mich, ich bin Backpacker! Von Anja Tiedge

Gestrandet wegen Corona: “Kein Flug, kein Auto, kein Hotel. So ist die Situation”

Gestrandet wegen Corona: Kokosnüsse auf Palawan, Poolparty auf dem Schiff Von Antje Blinda

Fernreise in der Coronakrise: Wenn gar nichts mehr geht: Ab nach Afrika? Von Antje Blinda und Heike Klovert

Corona-Alltag auf den Cookinseln: “Das Wasser ist so glasklar wie nie” Ein Interview von Aileen Tiedemann

SPIEGEL-Leser über Reisen und Corona: “Mein Fernweh ist so groß” Von Julia Stanek

Meine Freunde gingen mit dem Thema Arbeit unterschiedlich um. Manche waren im Lockdown extrem produktiv – einer schrieb ein ganzes Musikalbum –, andere machten gar nichts. Das hing natürlich auch von ihren Jobs ab. Wir waren eine sehr gemischte Gruppe: Cryptocurrency-Investoren, Programmierer und Manager, Menschen, die auf Festivals arbeiten, ein Haufen Yogalehrer und ein paar, die sonst zu Hause vielleicht arbeitslos gewesen wären.

Der Einzige, den wir regelmäßig sahen, war der Hotelmanager. Er kam immer wieder, um nach dem Rechten zu sehen. Und um uns zu warnen. Denn auch in Thailand gab es Kontaktbeschränkungen. Und na ja, 30 Ausländer, die jeden Tag eng nebeneinander am Strand sitzen – das war sicher nicht ganz regelkonform. Also blieben wir unter uns.

Die Menschen aus dem Nachbardorf sahen wir nur beim Einkaufen. Sie nahmen hin, dass es uns gab, waren zufrieden, wenn wir ab und zu etwas kauften und ansonsten eher belustigt, dass wir eine Pandemie lieber bei ihnen aussaßen als in unseren Erste-Welt-Ländern. Im Juni, als der Lockdown endete, tauchte der Hotelmanager wieder bei uns auf. Er sagte: Wir sind pleite. Ihr müsst ausziehen.

Es fühlte sich an, als sei der Trip vorbei. Die Grenzen waren wieder offen. Ich war seit drei Monaten in Thailand und in Berlin stand der Sommer bevor – ich hatte Sehnsucht nach meinem alten Leben. Also buchte ich mir ein Rückflugticket. Meine Koffer waren gepackt und ich war bereit, abzureisen. Da bekam ich die Nachricht, dass mein Flug gestrichen sei. Ich war nicht geschockt, ich war nicht wütend oder enttäuscht. Ich war: erleichtert. Das ist ein Zeichen, dachte ich. Ein Okay von oben. Jetzt bleibe ich.

Viele meiner Freunde hatten das genauso entschieden. Wir verließen das Resort, fuhren übers Festland bis an den Golf von Thailand und mit einer Fähre auf die Inseln. Manche von uns suchten sich eine Unterkunft auf Ko Samui. Ich ging nach Ko Phangan. Ich tauschte meine Bungalowhütte gegen ein Haus und meinen gemieteten Roller gegen ein gekauftes Motorrad. Ich schrieb mich für Thailändischkurse ein und machte eine Ausbildung zum Yogalehrer. Ich verliebte mich in meine neue Freundin. Wenn mich heute jemand auf der Straße fragt, ob ich hier lebe, sage ich: ja.

Ko Phangan ist seit 20, 30 Jahren eine Mischung aus Strandtouristentraum und Hippie-Anlaufstelle. Man kann tauchen, Yoga machen, off-the-grid leben, an Kakao- und Ayahuasca-Zeremonien teilnehmen. Es gibt eine spirituelle Aussteigerszene auf der einen und Touristinnen und Touristen, die für die Full-Moon-Party kommen, auf der anderen Seite. Zumindest normalerweise.

Corona hat das Leben hier verändert. Nur noch ein paar Hundert Ausländer leben auf Ko Phangan. Wenn ich mit dem Motorrad über die Insel fahre, fühlt es sich an wie in einem Dorf, in dem ich jeden kenne. Das Leben hier ist günstig. Ich komme mit circa 500 bis 700 Euro im Monat prima aus.

Viele denken, ich hätte das ursprüngliche Paradies gefunden, das die Insel vor dem Massentourismus war. Aber das trifft es nicht ganz. Das Insel-Feeling ist schon sehr 21. Jahrhundert: Wir sind eine Mischung aus digitalen Nomaden und Hippies mit Gitarre und Klangschale. Aber wir sind keine Aussteiger. Wir sind alle vernetzt, und viele von uns wissen, was auf der Welt los ist.

Inzwischen lebe ich seit zehn Monaten in Thailand. Wir alle, die hier geblieben sind, hören immer wieder von unseren Freunden, die nach Hause geflogen sind. Die meisten sind enttäuscht. Denn den Alltag zu Hause, nach dem sie sich gesehnt haben, gibt es nicht mehr. Und auch keine Gewissheit, wie es weitergeht.

Ich habe mich häufig gefragt, wie mein Corona-Alltag in Berlin wohl aussehen würden. Die Antwort ist: Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, wie mein Alltag hier ist. Ich stehe um sechs Uhr auf, mache Qi Gong und Yoga am Strand, die Wellen rauschen, die Sonne geht auf. Ich pfeife mir ein paar Vorlesungen rein und lerne unter Palmen für meine Onlineklausuren. Ich fahre auf dem Motorrad über die Insel, gehe zum Thai-Kurs und perfektioniere meine Currys.

Abends sitze ich am Meer mit Freunden, höre Musik, schaue der Sonne beim Untergehen zu. Ich habe das alles noch nicht satt. Nicht den Sand und auch nicht das Rauschen. Dieses Corona-Jahr hat mir beigebracht, dass es unmöglich ist, alles zu kontrollieren. Und dass es okay ist, keine Ahnung zu haben, was als Nächstes kommt.

Ich bin im März nach Thailand geflogen, um zwei Wochen Urlaub zu machen. Ich bin immer noch hier. Und ich habe keinen Rückflug. / Der Spiegel

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
16 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
ben
Gast
ben
24. Januar 2021 2:11 pm

@ Exil:  … Auf jeden Fall käme ein Mann mit 31 Jahren, der bis dahin noch nichts auf die Reihe bekommen hat für meine Töchter sicherlich nicht in Frage…

Oh, my Buddha… meinst Du der will Deine Töchter haben? und woher weisst Du, dass der bis jetzt nichts erreicht hat? – Das ganze Leben ist lernen und möglichst auch Spass haben! – auch Leistung und gutes Business kann Spass bringen, aber nicht auf Teufel komm raus… – und zudem: rein logisch, wenn jeder mit 35 Jahren sein Ziel erreichen sollte, würden sich 30% umbringen oder andere Killen – schon mal überlegt, was mit all den Alpha Tieren geschehen würde?

 

 

berndgrimm
Gast
berndgrimm
25. Januar 2021 8:00 am
Reply to  ben

wenn jeder mit 35 Jahren sein Ziel erreichen sollte, würden sich 30% umbringen oder andere Killen – schon mal überlegt, was mit all den Alpha Tieren geschehen würde?
 
Na klar! Dschungelcamp.

exil
Gast
exil
25. Januar 2021 1:22 pm
Reply to  ben

@Ben

In manchen Berufen zählt man bis auf wenige Ausnahmen zum alten Eisen und kann körperlich nicht mehr mit den Jungen mithalten. Ist eben eine Sache der Natur.

Ich habe für mich immer ausgeschlossen als Trainer arbeiten zu müssen um mir meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Als andere die Sau herausgelassen haben, habe ich mein gesamtes Geld gespart und in Immobilien investiert und eine Ausbildung an einer HTL absolviert. So konnte ich mir zumindest meine Häuser selbst planen.

Jetzt müssen diejenigen, die mich damals auch nicht recht verstanden haben sehen wie sie mit irgend welchen Jobs über die Runden kommen, während ich seit mehr als 20 Jahren mein Leben genieße und Spaß ohne Ende habe. Ich mit meiner Familie leben kann wo ich möchte und nicht wo es meine Finanziellen Mittel zulassen. 

Ich war zu meiner Zeit ein Alphatier welches voraus gegangen ist aber brauche nach Ende meiner aktiven Karriere keine Aufmerksamkeit mehr. Ich genieße das Familienleben mit meiner Frau und unseren Kindern in der schönen Bergwelt rund um Kitzbühel. Sehe nach dem Aufstehen den Wilden Kaiser und darf auf ein Erfolgreiches und erfülltes Leben zurückblicken.  

Alles was jetzt noch kommt ist eine Zugabe und vieles davon kann ich selbst bestimmen, weil ich in jungen Jahren ein Ziel vor Augen hatte.

ben
Gast
ben
23. Januar 2021 2:48 pm

@ Exil: …Also bis jetzt nichts am Hut mit arbeiten, womöglich auch noch kiffen, damit das schwierige Leben ertragbarer ist, aber Hauptsache Thai lernen und positiv denken… – STIN ist begeistert einen Bruder im Geiste gefunden zu haben, der positiv über Thailand schreibt…

Du scheinst ein perfekter Spiesser zu sein! – niemand soll Spass am Leben haben und ein erfülltes Leben ohne 'Über-Konsum' geniessen können- schlimmer als ein Spiesser Papi zu seinem pubertierendem Sohn…

 

 

 

 

 

exil
Gast
exil
23. Januar 2021 8:13 pm
Reply to  ben

Du scheinst ein perfekter Spiesser zu sein! – niemand soll Spass am Leben haben und ein erfülltes Leben ohne 'Über-Konsum' geniessen können- schlimmer als ein Spiesser Papi zu seinem pubertierendem Sohn…

Auf jeden Fall käme ein Mann mit 31 Jahren, der bis dahin noch nichts auf die Reihe bekommen hat für meine Töchter sicherlich nicht in Frage. Die haben schon gewisse Vorstellungen von ihrem Leben und sind selbst auch Zielorientiert. 

Möglicherweise werde ich von Ben für einen Spießer gehalten, aber sind Menschen mit Vorsätzen, die ihr Leben organisiert haben und seine Eltern die anständige Menschen sind als Vorbild genommen haben Spießer? Ich ziehe vor jedem anständigen Menschen den Hut und ganz besonders vor Arbeitern, die mit ihrer Hände Arbeit ihre Brötchen verdienen.

Ich z.B. hatte mit 18 als ich nach Deutschland kam schon geplant mit spätestens 35 alles unter Dach und Fach zu haben. Dafür habe ich alles untergeordnet und auf vieles verzichtet. Wenn man im Sport wirklich Geld verdienen möchte muss man sehr oft über seine physischen wie auch psychischen Grenzen gehen, daran zerbrechen sehr viele. Das sind dann diejenigen die dann Dopen, Selbstmord begehen oder eben ihr Leben nicht in den Griff bekommen. 

Also was ist dann für diesen Ben ein Spießer? Jeder der keine Drogen welcher Art auch immer zu sich nimmt oder seinen Kindern Werte vermittelt, die nicht in das Weltbild der Thais oder anderen Thailandliebhabern passt? Dann bin ich gerne ein Spießer!

exil
Gast
exil
23. Januar 2021 1:51 pm

Mit 31 beginnt ein Jura-Studium, versucht sich als Yogalehrer und Discjockey. Kommt das erste mal nach Thailand und findet dort seine Erleuchtung und natürlich auch wie sollte es anders sein seine große Liebe. Also die Rosarote Brille in der dunkelsten Fassung aufgesetzt. Es kommt der Tag wo dieser Tagträumer aus allen Wolken fällt.

Also bis jetzt nichts am Hut mit arbeiten, womöglich auch noch kiffen, damit das schwierige Leben ertragbarer ist, aber Hauptsache Thai lernen und positiv denken. 

STIN ist begeistert einen Bruder im Geiste gefunden zu haben, der positiv über Thailand schreibt. 

Das Alte ST, hatte ein Großes Fragezeichen im Text. Nicht nur Schönfärberei, sondern auch kritisches hinterfragen und darstellen. Der Tot war dann ein WR, der die Seite Kaputt machte.

exil
Gast
exil
23. Januar 2021 6:49 pm
Reply to  STIN

Für Thais ist es doch relativ einfach nach Thailand zu fliegen. Kaufen ein Ticket ab MUC oder FRA, am besten Thai oder Lufthansa direkt nach BKK , Buchen sich ein Hotel ASQ, liefern eine Flugfähigkeitsbescheinigung und einen Negativen Corona Test und schon geht es ab Richtung Thailand.

Problematischer ist da schon das Paket das von der Thailändischen Botschaft geschnürt wird, dass aber natürlich nichts kostet.

exil
Gast
exil
24. Januar 2021 2:34 am
Reply to  STIN

Airlines geben Kontingente aus, haben wir schon gecheckt

In der Business Class oder First ist es wesentlich einfacher einen Sitz zu bekommen, ebenso in einem besseren Hotel in BKK. Ist aber natürlich alles eine Frage des Preises. 

 

berndgrimm
Gast
berndgrimm
24. Januar 2021 9:13 am
Reply to  STIN

STIN ist begeistert einen Bruder im Geiste gefunden zu haben, der positiv über Thailand schreibt.

nein, kenne ja 100e – die schon tw. 20+ Jahre in TH leben, die Sprache sehr gut sprechen und niemals nur auf die Idee kommen
würden, zurück in die EU zu ziehen.
Ich kenne zig hier in D gestrandete – die nach einem Heimatbesuch nicht mehr zurück können – auch die jammern mir täglich die
Ohren voll – auch verständlich, weil viele Kinder mit ihren Thaifrauen haben, die noch klein sind.

 

Komischerweise sind die von STIN immer wieder zitierten

hunderte von zufriedenen Farang die in/um CNX leben

entweder Analphabeten oder haben wichtige Gruende

lieber nicht zu schreiben.  Von den Einmalschreibern

die hier ab und zu auftauchen mal abgesehen.

Das koennen auch Zweitnicks gewesen sein.

Wer hier sein Geld verdient und wer hier finanzielle

Vorteile hat (z.B. norwegische Rentner) und wem

seine Umwelt scheissegal ist , der kann hier

wirklich sehr zufrieden sein.

Wir haben in unserer Anlage 7 Farang Eigentuemer.

Ausser mir verdienen alle in TH ihr Geld ,

meist mit eigenen Firmen.

Keiner von denen hatte vor 10 Jahren eine so

negative Einstellung zu THailand wie ich.

Heute sind sie eigentlich alle meiner Meinung

Nicht wegen meiner staendigen Polemik sondern

wegen der eigenen Erfahrung hier.

Alle hatten allerdings auch wenig Erfahrung mit TH.

Deshalb will das Regime auch moeglichst ahnungslose

"Entrepreneure" anlocken denen man etwas vom Pferd

erzaehlen kann obwohl man alle Pferde schon aufgefressen hat!

Was die Nichterziehung von Lebensversagern angeht

bin ich vollkommen Exils Meinung.

Ich lass mich lieber Spiesser nennen als so einer Niete

die Selbstverwirklichung zu finanzieren.

Natuerlich liegt Alles an den Eltern.

Kindererziehung ist anstrengend und man sollte moeglichst

mit gutem Beispiel voran gehen.

Meine Frau und ich haben bewusst darauf verzichtet

eigene Kinder zu bekommen.

Als vor 15 Jahren die Schwiegermutter ploetzlich starb,

hinterliess sie 2 Ziehtoechter die wir natuerlich uebernahmen.

Wir hatten uns darauf geeinigt dass die Kinder a la Thai

erzogen werden mussten weil sie nix anderes kannten.

Das heisst die Erziehungsarbeit blieb bei meiner Frau

haengen.Sie hat einen exzellenten Job gemacht

obwohl sie manchmal fertig war.

Ich habe mich bewusst nicht eingemischt obwohl

es mir in den Fingern juckte.

Trotzdem haben wir vieles diskutiert weil sie nicht

mehr weiter wusste.

Heute sind beide exzellent gelungen, die schwierigere

hochintelligente Aeltere ist verheiratet,Managerin und hat selbst

ein Kind.

Die Juengere ist typisch Thaidoof aber

ein sehr liebes und freundliches Maedchen

welches ihren Traumjob naemlich Pizzabaeckerin

schon mehr als gefunden hat.

An Ehekandidaten fehlt es auch nicht.

Warum schreibe ich das?

Hier wurde oft diskutiert weshalb Thai Frauen

Farang heiraten.

Im Fall meiner Frau war (natuerlich neben der finanziellen

Stabilitaet) entscheidend dass sie durch mich ein ganz

anderes Leben hat fuehren koennen als durch einen Thai Mann.

Natuerlich haette er sie auch mit nach Europa nehmen koennen,

aber durch mich hat sie Europa sozusagen von innen

kennengelernt und selber sofort Freunde finden koennen.

Sie ist viel selbstbewusster als sie es mit einem Thai Mann

je haette werden koennen.

 

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
22. Januar 2021 10:06 pm
Reply to  STIN

Der Blinde ist noch nicht angekommen! 

55555

Nach den ersten 50 Kulturschocks,  nach der Abzocke von Visa-Offices und Legalservices (zB Verlängerung Jahresvisum bis zu  80.000 Baht) wird der auch nur noch kleine und angebrannte Brötchen backen! 

berndgrimm
Gast
berndgrimm
23. Januar 2021 8:31 am
Reply to  STIN

STIN sagt:

22. Januar 2021 um 9:26 pm

Auch ein positiv denkender Deutscher, der nicht nur alles negativ sieht.

Was interessiert den die Polizei, Prayuth, Demokratie, Verkehrstote usw. – der geniesst nun das einsame, leere Thailand
mit den günstigen Preisen bei Hotel, Restaurants usw.

Antworten

  • Avatar "Forentroll" sagt:

    22. Januar 2021 um 10:06 pm

    Der Blinde ist noch nicht angekommen! 

    55555

    Nach den ersten 50 Kulturschocks,  nach der Abzocke von Visa-Offices und Legalservices (zB Verlängerung Jahresvisum bis zu  80.000 Baht) wird der auch nur noch kleine und angebrannte Brötchen backen! 

 

Da kann ich SF nur zustimmen und STIN weiss sehr

genau dass dies genauso ist!

Zur Sache selber:

Einerseits bin ich natuerlich ueber  jeden Auslaender

froh der im heutigen Thailand hierbleibt.

Andererseits lassen diese unwissenden Selfmade Idioten

sich hervorragend fuer die Propaganda dieser

Militaerdiktatur missbrauchen.

Natuerlich bringt Covid fuer Studenten den Vorteil

dass sie die Vorlesungen per Internet bekommen

und nicht auf einen Campus muessen.

Ich war das letzte Mal vor 15 Jahren auf

Ko Phangan. Schon damals war es kein Paradies mehr.

Jetzt baut man einen Flugplatz.

Wer mit 31 noch studiert ist wohl eher Dauerstudent

und wohl auch Daueraussteiger auf unsere Kosten.

Umso besser wenn er aus DACH weg ist.

Aber wenn die Rente winkt kommt er bestimmt

schnell wieder oder wenn er krank ist.

Um ihn aus der Sch…. zu holen ist ihm DACH

gut genug.

Aehnlich sehe ich uebrigens auch STIN.

 

Uebrigens:

Wenn er als Urlauber gekommen ist,

hat er zumindest mal einen Rueckflug gehabt.

Und mich wuerde doch sehr interessieren

ob er hier ueberhaupt ein Visum hat

und wie er dazu gekommen ist.