Bangkok: Egat errichtet den größten schwimmenden Solarpark der Welt

Die staatliche thailändische Stromerzeugungsbehörde (Egat) erwartet, im Juni nach einer durch die Pandemie verursachten Verzögerung einen schwimmenden 45-Megawatt Solarpark in Ubon Ratchathani zu betreiben. Laut den Angaben der Egat, soll es sich dabei um den größten Solarpark der Welt handeln.

Die Egat unterzeichnete einen Vertrag mit B.Grimm Power Plc, das als Engineering-, Beschaffungs- und Bauunternehmen für die Entwicklung von Photovoltaikmodulen im Wert von 842 Millionen Baht am Sirindhorn Dam fungieren wird, wo auch ein Egat-Wasserkraftwerk betrieben wird.

Die Stromerzeugung auf einer Wasseroberfläche erfordert 450 Rai Land, was einem Solarpark am Boden entspricht.

Die Anlage sollte ursprünglich im Dezember letzten Jahres in Betrieb genommen werden, der Start wurde jedoch aufgrund der Covid-19 Pandemie verschoben.

Chatchai Mawong, Egats Direktor für die Entwicklung von Wasserkraftwerken und Kraftwerken für erneuerbare Energien, sagte, der Bau sei jetzt zu 82 % abgeschlossen. Die Arbeiter begannen im Dezember mit der Installation der ersten Menge schwimmender Sonnenkollektoren und beschleunigen die Installation.

Der schwimmende Solarpark ist als Hybridsystem konzipiert und arbeitet mit einer Wasserkrafterzeugung von 36 MW zusammen, um die Optimierungskapazität zu erhöhen.

Im Rahmen des Nationalen Energieentwicklungsplans 2018 hat sich die Egat verpflichtet, in den nächsten 20 Jahren auf allen neun Staudämmen landesweit mehr schwimmende Solarparks mit einer Gesamtleistung von 2.725 MW zu errichten. Es ist auch geplant, ein modernes Energiemanagement und Energiespeichersysteme einzuführen, die für die Speicherung von Strom aus Solarmodulen von entscheidender Bedeutung sind.

Außerdem baut die Egat an allen Stauseen 415 Meter lange natürliche Gehwege, die später auch zu neuen Touristenattraktionen ausgebaut werden sollen. / Bangkok Post

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1 Antwort zu Bangkok: Egat errichtet den größten schwimmenden Solarpark der Welt

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    Ein solches Hybridkraftwerk ist in der Tat etwas Neues.

    Andererseits eignet sich Solarenergie besonders gut zur

    dezentralen Energiegewinnung.

    Wenn man die haesslichen Hochhaeuser in BKK mit Solarpaneelen

    ausstatten wuerde, koennten die ueber die Haelfte der in ihnen

    verbrauchten Energie selber erzeugen.

    Durch die taeglich ziemlich gleiche Sonnenscheindauer und -intensitaet

    gaebe es auch wenige Schwankungen die ausgeglichen werden muessten.

    Natuerlich ist es einfacher den Leuten den Strom aus einem Kraftwerk

    zu liefern und man kann mehr daran verdienen.

    Aber das Netzwerk waere da und der Transportverlust waere geringer.

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