Bangkok: In Kürze werden Corona-Maßnahmen gelockert

Im Rahmen des Regierungsplans zur Lockerung der Covid-19 Beschränkungen des stellvertretenden Premierministers und des Gesundheitsministers Anutin Charnvirakul für Unternehmen, wird es den Restaurants in dieser Woche wahrscheinlich gestattet sein, ihre Öffnungszeiten von derzeit 21 Uhr bis auf Mitternacht zu verlängern sagte Gesundheitsministers Anutin am Dienstag (26. Januar).

Er antwortete auf einen Anruf der Thai Restaurant Association für eine Verlängerung der Öffnungszeiten von derzeit 21 Uhr bis auf 23 Uhr.

Das Hauptkomitee des Center für die Administration der Covid-19 Situation (CCSA) wird voraussichtlich am Freitag (29. Januar) eine Lockerung einer Reihe von Covid-19 Beschränkungen nach der allgemeinen Verbesserung der Ausbruchsituation ermöglichen, sagte er weiter.

Herr Anutin betonte jedoch, dass alkoholische Getränke weiterhin verboten sind, während wichtige Covid-19 Kontrollprotokolle, einschließlich sozialer Distanzierung, in Restaurants weiterhin strikt befolgt werden müssen.

„Wenn in einem Restaurant Verstöße gegen das Verbot des Trinkens alkoholischer Getränke festgestellt werden, können sie nicht einfach behaupten, dass es ihre Kunden waren, die den Alkohol zum Trinken in die Restaurants gebracht haben, da das Verbot für das Trinken von Alkohol in Restaurants gilt“, insbesondere nicht nur Alkohol verkaufen oder servieren „, sagte er.

Die Polizei werde gebeten, die Patrouillen zu verstärken, um das Verbot durchzusetzen, fügte er weiter hinzu.

In einer ähnlichen Entwicklung sagte Premierminister Prayuth Chan o-cha, dass die Lockerung der Covid-19 Beschränkungen von Fall zu Fall entschieden wird und von der Ausbruchsituation in jedem Bereich abhängt.

Trotz eines Anstiegs neuer Covid-19 Fälle aufgrund der aktiven Fallfindung in Gemeinden am Dienstag wird die Regierung ihre Entscheidung tatsächlich darauf stützen, die Beschränkungen für die allgemeine Ausbruchsituation in jedem Gebiet zu lockern, sagte er.

Der Sprecher des CCSA, Dr. Taweesilp Visanuyothin sagte, dass heute ein Treffen stattfinden wird, um die vorgeschlagene Lockerung der Covid-19 Beschränkungen für Unternehmen und Aktivitäten einschließlich Restaurants, Unterhaltungsstätten und Schulen zu erörtern.

Das CCSA-Hauptkomitee wird sich am Freitag erneut versammeln, um die vorgeschlagene Lockerung dieser Covid-19 Beschränkungen ein letztes Mal zu erörtern, bevor es beschließt, sie zu billigen, sagte Dr. Taweesilp.

Die CCSA verzeichnete am Dienstag 959 neue Covid-19 Fälle, von denen 844 bei aktiven Fallfindungsoperationen in Samut Sakhon gefunden wurden, die nach wie vor als Epizentrum dieser aktuellen Welle des Ausbruchs angesehen werden.

Von den 959 Fällen waren 937 lokale Übertragungen; und von den 844 neuen Fällen, die in Samut Sakhon gefunden wurden, waren 84 thailändische Staatsangehörige und der Rest waren Wanderarbeiter, sagte er.

Vier weitere neue Fälle wurden am Dienstag in Bangkok gemeldet, und 22 importierte Fälle wurden in Quarantäneeinrichtungen gemeldet, sagte er weiter.

Von den 130 in 47 Bezirken Bangkoks gemeldeten Fällen verzeichnete Bang Khunthian mit 50 Fällen die höchste Zahl, während Saphan Sung und Samphanthawong ab Dienstag Covid-19 frei blieben.

Das Gesundheitsministerium betonte unterdessen, dass, da Bangkok und andere Provinzen beginnen, ihre Covid-19 Beschränkungen zu lockern, wichtige Kontrollprotokolle wie das Tragen von Gesichtsmasken, soziale Distanzierung und Händedesinfektion sowie die Covid-19 Kontrollmaßnahmen von Unternehmen, die sich entspannen dürfen, weiterhin strikt befolgt werden müssen.

Diese Unternehmen müssen außerdem regelmäßig Selbstbewertungen über die Plattform „Thai Stop Covid“ der Abteilung durchführen, sagte Dr. Suwanchai Wattanaying-charoenchai, der Generaldirektor der Abteilung.

Zwischen dem 12. und dem 19. Januar wurde in Hotels, Kaufhäusern und Restaurants eine Konformitätsrate von 98,2 %, 95,6 % bzw. 70,8 % festgestellt, was die Anforderungen an sie anbelangt, regelmäßig Selbstbewertungen mit dem Antrag durchzuführen.

Es wurde auch festgestellt, dass Frischmärkte, Restaurants, Groß- und Einzelhandelsgeschäfte sowie religiöse Einrichtungen die Kontrollprotokolle von Covid-19 besser einhalten, sagte er.

In Rayong sagte die Provinzgouverneurin Channa Iamsaeng, die Provinz habe am Dienstag keine neuen Covid-19 Fälle zu melden.

Da die CCSA Rayong voraussichtlich am Freitag zusammen mit sieben anderen Provinzen von ihrer Liste der strengen Zonen für die strenge Kontrolle nach Covid-19 streichen wird, wird Rayong heute damit beginnen, bestimmte Geschäfte und Aktivitäten zuzulassen, darunter Massagegeschäfte, Einkaufszentren, Schönheitskliniken und Golf Kurse, Sportstadien und Vereine, um den Betrieb wieder aufzunehmen, sagte er.

Boxstadien, Tutorenschulen, Kindertagesstätten und mehr bleiben dagegen weiterhin geschlossen, fügte er hinzu. / Bangkok Post

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berndgrimm
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berndgrimm
29. Januar 2021 8:38 am

Bericht aus der Realitaet:

Ich war gestern in Bang Saen. Alles offen. Auch die Bars (Nachmittags) jedenfalls die

welche noch nicht pleite sind.Alle Restaurants, natuerlich mit Alkohol. Auch

in der Laemthong Mall.Aussergewoehnlich viele hatten ihre Masken am Kinn haengen

um besser bloeken zu koennen.

Auch die meisten Massagen waren offen.

Die Burapha Universitaet macht am 15.Februar wieder auf.

Bang Saen ist seit langem in einer grossen Krise, lange vor Covid.

Es gibt tausende leerstehende Condos die zu Preisen unter 1 Mio THB

vertickt werden wenn jemand kaufen will und bezahlen kann.

Die einstmals schoene neue Strandpromenade hat man vergammeln lassen.

Frueher gab es auch einige Farang in Bang Saen die jetzt wohl weg sind.

Auch Bang Saen (Saensuk) ist noch in den Haenden der Khuenpluems!

Der juengste Sohn vom Kamnam Pho ist immer noch Buergermeister.

Auch dem Markt fuer geraeucherten und getrockneten Fisch und Seafood

an der Sukhumvit in Hnongmon geht es schlecht.

Viele Geschaefte mussten schliessen.

Um auch mal etwas Positives beizutragen:

Es ist bewundernswert wie schnell hier auch neue Geschaefte/Restaurants

entstehen.Sobald ein Laden dicht gemacht hat und die Lage einigermassen

guenstig ist gibt es gleich etwas Neues.Natuerlich haben auch die neuen

Unternehmungen nach meiner Einschaetzung keine grosse Ueberlebenschance,

aber ist egal, fuer ein paar Monate kommt wieder Leben in die Bude.

Da muss ich STINs Kritik an D absolut zustimmen.

Natuerlich will ich auch Sicherheit  und Arbeitsschutz.

Aber wenn ich die Bilder der veroedeten deutschen Innenstaedte ansehe

moechte auch ich etwas mehr Thai Anarchie dort.

Fuer mich ist ein Saisongeschaeft in der Stadt wertvoller als ab und zu

mal ein Flohmarkt.

 

 

berndgrimm
Gast
berndgrimm
29. Januar 2021 9:28 am
Reply to  berndgrimm

Noch ein Beispiel wie man in Thailand ein florierendes Geschaeft aufbaut

welches so in DACH unmoeglich waere.

Fuer den Grundbesitz am Meer gilt in TH folgendes.

Die Besitzgrenze zum Meer hin ist die mittlere Hochwasserlinie

und es muss ein oeffentlicher Weg am Strand freigehalten werden.

Aber nicht alle Wasseranrainer haben ihr Grundstueck bis zum Strand

oder der Wasselinie.

In der Bucht neben unserer Halbinsel steht ein altes (europaeisches)

Herrenhaus dessen Grundstueck durch eine Mauer abseits des Strandes

abgegrenzt ist.Der Strand davor ist oeffentlich und es fuehrt eine Soi

von der SKV dorthin.Dieser Strand wird hauptsaechlich von Fischern benutzt.

Jetzt hatte dort jemand auf einer kleinen unbebauten Parzelle neben dem

Herrenhaus ein Restaurant eroeffnet und in den Strandbereich vergroessert.

Dieses Restaurant boomt derzeit weil es preiswerter ist als die anderen

Restaurants am Meer. Inzwischen hat sich dort eine Stehpaddelschule angeschlossen und noch eine Bar mit Live Musik.

Da es an der Soi keine Parkplaetze gibt hat man 5 Rai angenzenden Regenwald

gerodet und einen Grossparkplatz gemacht.

Waere Alles in D unmoeglich gewesen.

Es gibt dort inzwischen mindestens 50 neue Arbeitsplaetze

und bestimmt 200 Mio THB Umsatz im Jahr.

Meine Freunde gehen regelmaessig dorthin zum Essen

und ich geh haeufig mit weil ich von dort aus bis zum kleinen

Hafen von Bang Phra am Strand entlang laufen kann.

Der Strand ist wunderschoen aber zum Baden nicht geeignet

weil es viele Muscheln und im Wasser scharfe Muschekalksteine gibt.

Ich habe mir schon oefter die Haende und Fuesse daran aufgeschnitten.

Die Bucht ist sehr flach und bei Ebbe geht das Wasser bis zu 500m zurueck.

Deshalb kommen die Muschelsammler und Krabbenfaenger dorthin.

Soweit so gut.

Aber hier kommt die Kehrseite.Der neugeschaffene Parkplatz liegt zwischen

der Soi die zu der Bucht fuehrt und der Soi die zu unserer Halbinsel fuehrt.

Da man von beiden Seiten einfahren kann erhoeht das auch den Verkehr

auf unserer Soi und viele Autofahrer versuchen irgendwie auf unsere

Halbinsel zu kommen.Da wir inzwischen unsere Security ein wenig

geschult haben, halten die die Leute auch auf.

Aber viel schlimmer ist folgendes:

Es sind 5 Rai Regenwald vernichtet worden und durch Steppe

bzw. jetzt in der Dry Season durch Wueste ersetzt worden.

Wenn der Wind unguenstig vom Land kommt kriegen wir

nen Sandsturm! Unsere einzige Hoffnung ist die Regenzeit.

Da wird dort wieder was wachsen.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
30. Januar 2021 9:09 am
Reply to  STIN

Sicher auch wegen den fehlenden zig Millionen Touristen, nehm ich an.

 

Nein , Hua Hin liegt uns ja genau gegenueber.

Die Klarheit des Wassers haengt von der Meeresstroemung ab

und welche Fluesse ins Meer fliessen bzw welche Abwasser

eingeleitet werden.

Wenn man in Bumsi von der Meerseite her landet

fliegt man im Anflug ueber die Muendung des Bang Pakong.

Da sieht man wieweit das Schmutzwasser das Meer

dunkel faerbt.

Es ist moeglich dass in Hua Hin aufgrund der alten Hotels

Alles ins Meer geleitet wird aber bei modernen Anlagen

kommt kein Dreck mehr raus.

Hua Hin hat ueber 60.000 Einwohner  und ein staendiges

Problem mit der Wasserqualitaet.

Bei uns gibt es Surasuk , eine  ins Meer gebaute Siedlung

wo die Sch…… direkt in Meer faellt und Alles andere auch.

Die Thai brauchen sicherlich keine Auslaender um ihr Land

oekologisch zu zerstoeren.
Hoechstens als Ausrede!

exil
Gast
exil
30. Januar 2021 7:19 pm
Reply to  STIN

Wie schon erwähnt – kaum Thais an den Stränden.

Ja aber die Abwässer der Thailändischen Hotels werden sobald der Tourismus wieder floriert wieder ins Meer geleitet und der Müll wird wieder im Meer entsorgt.

Sollte es Aufgabe der Touristen sein ihre Scheiße mit in ihre Heimat zu nehmen? Oder den Müll mit dem nächsten Flugzeug als Übergepäck mitzunehmen?

Manches mal sind diese Aussagen vor lauter Nationalismus schon eher zum Lachen als sie ernst zu nehmen.

STIN schreibt immer wie viele Expats Thailand lieben, aber hier treffen und schreiben immer nur DACHler die schlechte Erfahrungen gemacht haben. Auch in anderen Foren liest man eigentlich nur Negatives. Die einzigen positiven Kommentare schreiben Sextouristen, die nach relativ kurzer Zeit wieder nach Hause müssen um für den nächsten Besuch sparen zu können.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
31. Januar 2021 8:35 am
Reply to  STIN

Das die Thais für die Abwässer der Hotels/Restaurants ins Meer verantwortlich sind, ist ein Gerücht.

 

Das habe ich auch nicht behauptet.

Ich habe geschrieben dass die Thai keine

Auslaender brauchen um ihre Umwelt

zu zerstoeren. Ausser als Ausrede.

In unserer Bucht gibt es viele Touristen,

aber fast alles Thai weil die einzigen

Auslaender die hierhinkommen

sind die Besucher der vielen Japaner

und wenigen Farang die hier wohnen

weil sie in der Gegend arbeiten.

STIN hat hier so Lobeshymnen

wegen des Verbotes der Gratis Plastiktueten

in TH abgelassen.

Im Meer merkt man aber garnix davon

dort ist auch nicht das grosse Problem

die Tueten sondern Styropor,Plastik-

und Glasflaschen (M-150) und

Plastiktueten und -saecke von

Verpackungen.

Ausserdem: Hier ist Thailand .

Den meisten Thai macht es garnix aus

eine Plastiktuete die 4-6THB kostet

wegzuwerfen.

Reuse,Recycle gilt nur fuer arme Thai

und doofe Auslaender!