Reis zurück auf 15.000 Baht und es wird weiter geschmuggelt

(TIP) Das Kabinett hat am Dienstag den Vorschlag des National Rice Policy Committee (NRPC), die Preisobergrenze für gewöhnlichen Reis bei 15.000 Baht pro Tonne bis 15. September zu belassen, zugestimmt, sagte Ministerpräsident Yingluck Shinawatra.

Die Regierung gab dem Druck nach und belässt den Preis bei 15.000 Baht pro Tonne. Die Regierung gab dem Druck nach und belässt den Preis bei 15.000 Baht pro Tonne.

geschmuggelter Reis aus Myanmargeschmuggelter Reis aus Myanmar

pch Bangkok. Das NRPC hatte am Montag bei einem Treffen unter Vorsitz von Finanzminister Kittiratt Na-Ranong beschlossen, seine Entscheidung vom 18.Juni rückgängig zu machen. Es ging dabei um den Preis für eine Tonne Reis von 15.000 Baht auf 12.000 Baht ab 01.Juli zu senken.

Die Entscheidung des NRPC kam nach Protesten von Bauern zustande. Frau Yingluck sagte, dass am Ende der zweiten Ernte im September das NRPC den Preis neu ansehen werde, unter Berücksichtigung der Weltmarkt Preise. Hier hat Thailand zuletzt seinen Umsatz stark eingebüsst.

Die Tagung, an der die 20 %-Preissenkung beschlossen wurde, war noch unter dem Vorsitz von Handelsminister Boonsong Teriyapirom einberufen worden, der in der Zwischenzeit nicht mehr im Amt ist. Senator Singchai Thungthong aus Uthai Thani sagte, die 40-köpfige Senatorengruppe „Love the Nation“, die oft in Opposition zur Regierung stehe, unterstütze die Entscheidung.

Die Gruppe besteht aus ernannten und gewählten Senatoren. Herr Singchai sagte, er würde es begrüssen, wenn die Regierung den Preis auf diesem Niveau halten könnte. Doch er akzeptiere, die Preisgestaltung zu überprüfen, um Korruption zu verhindern. Kürzungen beim Preis für den Reis sollte die letzte Option sein, weil die Regierung auch den Treibstoff subventioniere, fügte er hinzu.

Der Senator schlug vor, die Regierung sollte die Lagerbestände von Reis im Austausch für ausländische Produkte abbauen.

In der Zwischenzeit haben Zollbeamte in Mae Sot am Dienstag 25 Tonnen Reis, die aus Myanmar geschmuggelt wurden, beschlagnahmt. Man geht davon aus, dass die Schmuggler den Reis ins Subventionsprogramm bringen wollten, um damit schnelles Geld zu machen.

Pongthep Buasap, Leiter der Mae Sot Zollstation sagte, der geschmuggelte Reis wurde auf einem 18-rädrigen Lkw gefunden. Versteckt zwischen einer anderen Ladung des Lkws. Thanom Phukarnthong, der Lkw-Fahrer, erzählte Beamten am Huay Hin Fon Grenzübergang, er liefere Maniok Abfälle aus Myanmar. Als die Beamten die Ladung genauer inspizierten, bemerkten sie viele Reiskörner unter dem Maniok Abfall. Dann entdeckte sie die 25 Tonnen Reis.

Herr Pongthep sagte, der Fahrer gestand, dass er den Reis nach Nakhon Sawan und nach Kamphaeng Phet liefern sollte. Herr Pongthep sagte weiter, dass er einen Hinweis vom Sicherheitsdienst erhielt, dass der Reis aus Myanmar geschmuggelt würde, um illegal an die Subventionen des thailändischen Regierungsprogrammes für Reis zu gelangen.

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