Pattaya: Laut EEC-Kommission sollte sich die Stadt vom Tourismus unabhängig machen

Bei seinem Besuch in Pattaya deutete Dr. Khanit Saengsuphan von der EEC-Kommission gegenüber Vertretern der Stadt an, die Stadt müsse ihre Abhängigkeit vom ausländischen Tourismus beenden. Pattaya sollte auf andere Weise in dem Östlichen Wirtschaftskorridor (EEC) zu einer wirtschaftlichen Einheit wachsen.

Laut Dr. Khanit kommt Pattaya in den Plänen der Regierung für den EEC eine Schlüsselstellung zu.

Bürgermeister Sonthaya Khunpluem hat hingegen in einem Gespräch mit „Sophon Cable TV“ erneut seine ehrgeizigen Pläne bestätigt, die Urlaubsmetropole in ein Weltklasse-Reiseziel zu verwandeln, ähnlich Dubai, Singapur und Miami.

Pattayas Bürgermeister Sonthaya Khunpluem. Bild: PR Pattaya

Die Neugestaltung der Stadt unter dem Motto „Neo Pattaya“ werde eine wichtige Rolle im Östlichen Wirtschaftskorridor spielen mit dem Ziel, Geschäfte, Investitionen und Entwicklung an der gesamten Ostküste anzukurbeln. Wenn der Tourismus endlich wieder anspringe, würden mehr Qualitätstouristen die Stadt besuchen und hohe Einkommen generieren.

Letztendlich würde Pattaya nicht nur ein besserer Ort für Touristen werden, sondern auch für die Menschen, die in der Stadt leben und arbeiten. Old Town Naklua, Koh Larn, Bali Hai Pier, Khao Thap Phraya, Pattaya Beach und Jomtien Beach seien neben der Walking Street für eine Sanierung vorgesehen.

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exil
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exil
11. Februar 2021 1:04 am

Wieder vergleichen diese Irren Politiker Pattaya mit Dubai, Singapur oder Miami. Hat der im Lock down zu viele Drogen konsumiert?

Um etwas in dieser Art zu erreichen, müsste man die ganze Stadt dem Erdboden gleich machen. Jedem Thai seinen fahrbaren Untersatz wegnehmen und eine Generation züchten die auch Englisch spricht.

Wenn man eben die oben erwähnten Städte kennt und mit Pattaya vergleicht. Den Anspruch dieses Politikers hört, dann bekommt man einen Lachkrampf.

Die sind wirklich Verrückt und Abgehoben.

exil
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exil
11. Februar 2021 1:25 pm
Reply to  STIN

Das Problem ist, dass die Thais in ihrer Geldgier alles was in diesem Land liebenswert war, bis auf wenige Ausnahmen in die Mülltonne getreten haben. Es zählte immer nur das schnelle Geld ohne Gedanken an die Umwelt. 

Wenn man Thailand mit dem von vor 30 Jahren vergleicht, so finden sich nur noch einige wenige Plätze die so sind wie ich Thailand kennenlernen durfte.

Es gibt noch einige Resorts, die das Flair ausstrahlen welches man sich in Thailand erwartet. Der Rest sind nur noch große Bettenburgen um sie mit Massentouristen voll zu stopfen.

Niemand hat den Thais jemals erklärt, dass eben manches mal weniger auch wesentlich mehr sein kann.

Und das mit der Englischen Sprache ist einfach ein Problem der Schulbildung. Jene die es sich leisten können ihre Kinder auf eine Private Schule zu schicken geben diesen die Chance auch gutes Englisch zu lernen. Und die wirklich Reichen schicken ihre Kinder ins Ausland um zu studieren.

 

exil
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exil
12. Februar 2021 12:34 am
Reply to  STIN

Wenn man aber Länder wie Bermuda, oder die Antilleninseln seit 30 Jahren bereist, hat sich nicht viel zum negativen verändert, obwohl der Tourismus dort boomt.

Tonga oder eben Bora Bora wird der Massentourismus ziemlich erspart bleiben da die Anreise aus Europa ziemlich mühsam und auch extrem teuer ist.

Mauritius hat sich in Richtung Massentourismus entwickelt, doch die schönsten Buchten und Strände gehören den Luxusresorts wie z.B. dem le tours es rock, hingegen hat sich Seychellen den Status als Luxusreiseziel erhalten.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
12. Februar 2021 8:13 am
Reply to  exil

Das Problem ist, dass die Thais in ihrer Geldgier alles was in diesem Land liebenswert war, bis auf wenige Ausnahmen in die Mülltonne getreten haben. Es zählte immer nur das schnelle Geld ohne Gedanken an die Umwelt. 

Wenn man Thailand mit dem von vor 30 Jahren vergleicht, so finden sich nur noch einige wenige Plätze die so sind wie ich Thailand kennenlernen durfte.

 

Sehr richtig!

Wenn man Qualitaetstourismus haben will so

muss man auch ein wenig Lebensqualitaet bieten.

Und fuer Qualitatetstouristen besteht Lebensqualitaet

eben nicht darin seine Villa und seinen Benz

inmitten seines eigenen Wohlstandsmuells zu stellen.

Und seine Billiglohnsklaven untrainiert ungemanagt

und unkontrolliert auf der Strasse herumgammeln zu lassen.

Technische Infrastruktur gibt es in TH mehr als genug,

was fehlt ist die organisatorische Infrastruktur.

Mit unfaehigem Fuehrungspersonal ist eben

kein Staat zu machen.

Nicht umsonst hetzt man hier nicht nur gegen Auslaender

sondern auch gegen Thai die im Ausland ihre

Konkurrenfaehigkeit bewiesen haben.