Bangkok: Thai Airways baut 240 Führungsposition ab – Reduzierung auf 500 Führungskräfte

Thai Airways International gab am Freitag (19. Februar) bekannt, im Rahmen des Insolvenz-Restrukturierungsprozesses rund 240 Führungspositionen bei der Fluggesellschaft abgebaut zu haben.

Die Ankündigung kommt, nachdem sich das Unternehmen einer Frist nähert, um seinen Umstrukturierungsplan einem Insolvenzgericht zur Genehmigung durch die Gläubiger vorzulegen, und wenn die Folgen der Coronavirus Pandemie die Probleme einer Fluggesellschaft verschärfen, die seit 2012 Probleme hat.

„Die Anzahl der Führungspositionen wurde von 740 auf etwa 500 reduziert“, sagte die Fluggesellschaft in einer Erklärung und fügte hinzu, dass der Umzug die Effizienz steigern würde, indem von acht auf fünf Aufsichtsebenen gewechselt würde.

Die Frist für die Vorlage des Umstrukturierungsplans durch das Luftfahrtunternehmen endet am 2. März. Danach prüfen die Gläubiger der Fluggesellschaften, ob die Umstrukturierung fortgesetzt wird.

Thai Airways, die rund 21.000 Mitarbeiter beschäftigt, gab an, eine Reihe freiwilliger Rücktrittsvereinbarungen eingeführt zu haben, gab jedoch nicht an, wie viele Mitarbeiter sich tatsächlich für die Rücktrittsvereinbarungen beworben hatten.

„Eine erfolgreiche Umstrukturierung erfordert die Zusammenarbeit aller Parteien, einschließlich der Gläubiger und Mitarbeiter“, sagte der amtierende Präsident der Fluggesellschaft, Chansin Treenuchagron. / Bangkok Post

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3 Antworten zu Bangkok: Thai Airways baut 240 Führungsposition ab – Reduzierung auf 500 Führungskräfte

  1. Avatar exil sagt:

    Ich denke, dass von den restlichen 500 auch noch mindestens 300 weggehören würden da keinerlei Leistungen von ihnen erbracht werden, aber genau diese Schmarotzer am meisten kosten verursachen.

    Die Meisten Entlassungen werden wie bei allen Unternehmen diejenigen treffen die eigentlich am meisten gearbeitet haben und in den Untersten Ebenen anzutreffen sind. Man wird wegrationalisieren um in den ersten beiden Jahren Zahlen vorweisen zu können, aber bedenkt nicht, dass damit auch die Leistung und der Service der Airline sinkt.

    Ist kein rein Thailändisches Phänomen, machen die "Firmenretter?" überall so. Nur eben den Führungsetagen wird nie so richtig aufgeräumt.

    • STIN STIN sagt:

      Ist kein rein Thailändisches Phänomen, machen die “Firmenretter?” überall so. Nur eben den Führungsetagen wird nie so richtig aufgeräumt.

      Da müsste ein ausländischer “Aufräumer” ran, wie bei Malaysia Airlines – Christoph Müller könnte das vll schaffen.

    • Avatar berndgrimm sagt:

      Ich kann Exil da aus eigener Erfahrung nur vollkommen zustimmen.

      Egal auf welchem Sektor, ich habe noch nie eine Firma erlebt

      die nach so einer Rettung besser funktioniert hat als vorher.

      Aber bei der THAI geht es eh nur darum wieviel Geld der Staat

      noch verbrennen will bevor der Laden endgueltig dicht gemacht wird.

      Eine "Rettung" der THAI waere nur durch eine auslaendische Airline moeglich.

      Singapore Airline war frueher mal daran interessiert und All Nippon kaeme

      mir dabei auch in den Sinn. Aber die haben beide derzeit  genug damit

      zu tun  selber zu ueberleben.

      Christoph Mueller ist laengst aus dem Airline Business heraus,

      er cheft heute bei Swissport einem Bodenhandlingsunternehmen.

      Die MAS ist auch nach Mueller auf dem Weg in die Pleite,

      auch ohne Covid. Typisch Staatsairline eben.

       

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