Kamphaeng Phet: Mutter und Sohn teilten bescheidenes Essen – danach erhielten sie 6 Millionen Baht an Spenden

Eine ältere Mutter und ihr Sohn haben fast 6 Millionen Baht an Spenden von der Öffentlichkeit erhalten, nachdem ein Videoclip, der zeigt, wie sie ein bescheidenes Mittagessen teilen, während sie darauf warten, sich für die Covid-19-Hilfe zu registrieren, viral geworden ist.

Ein Facebook-Nutzer namens P’fon Kamonthip hat am Mittwoch das Video gepostet, in dem das Paar während des Wartens Klebreis teilt.

“Weil wir uns nicht entscheiden können … ich fühle für das ältere Ehepaar. Sie verließen ihr Zuhause um Mitternacht und kamen um 4 Uhr morgens ohne Geld bei der Bank an, in der Hoffnung, 7.000 Baht zu bekommen“, schrieb sie.

Der Beitrag wurde mehrere tausend Mal geteilt und die Leute fragten, wie sie sie kontaktieren könnten, damit sie helfen können. Die Nutzerin , die laut ihrem Facebook-Profil ebenfalls in derselben Provinz lebt, veröffentlichte später eine Kopie des Personalausweises und des Bankbuchs des Sohnes.

Seitdem sind Spenden eingegangen, bis die Behörden Berichten zufolge das Konto geschlossen haben, nachdem der Fonds auf fast 6 Millionen Baht angewachsen war.

Später berichteten thailändische Medien, dass Noi Aiamsaart (81) und ihr Sohn Chamnian (62) am Dienstag in die Tha Makua-Filiale der Krungthai Bank in der Provinz Kamphaeng Phet gingen, um sich für das Rao Chana Programm anzumelden, das berechtigten Personen jeweils 7.000 Baht zur Verfügung stellt.

Berichten zufolge verließen sie ihr Zuhause um 4 Uhr morgens auf einer 35 km langen Fahrt ohne Geld in der Hoffnung, die Hilfe zu bekommen.

Herr Chamnian sagte Khaosod Online, sie seien für zwei Tage zur Bank gekommen, könnten sich aber nicht registrieren, da die Warteschlangen voll seien. Am dritten Tag beschlossen sie, früh zu beginnen und registrierten sich als erste.

Distriktchef Sadudee Phuttung sagte gegenüber Thairath Online, er werde ein Gremium aus ihren Verwandten einrichten, um den Fonds zu verwalten, damit Mutter und Sohn am meisten davon profitieren.

Lek Boonthat, die Schwester von Herrn Chamnian, sagte, sie habe sich um das Paar gekümmert, indem sie ihnen Essen und Getränke gebracht habe. „Wie in Nachrichtenberichten gezeigt, haben sie wirklich Probleme. Wir möchten uns bei allen Agenturen und Spendern bedanken, die uns geholfen haben. Die Menge sollte für sie ausreichen.“

Die Regierung eröffnete am Montag eine zusätzliche Registrierungsrunde für 7.000-Baht-Hilfe im Rahmen des Rao Chana Programms für Personen, die sich nicht über Smartphones registrieren konnten. Landesweit wurden lange Warteschlangen gemeldet, da die meisten Filialen täglich etwas mehr als hundert Personen bewältigen könnten. / Bangkok Post

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2 Antworten zu Kamphaeng Phet: Mutter und Sohn teilten bescheidenes Essen – danach erhielten sie 6 Millionen Baht an Spenden

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    Dies ist leider keine aussergewoehnliche  Geschichte (bis auf die 6 Mio THB)!

    Sie zeigt wie wenig sich die thailaendissche Regierung und ihre Behoerden

    um die Aermsten und Beduerftigsten im Lande kuemmert.

    Man vergisst sie gerne weil sie nur Geld kosten.

    Andererseits zeigt diese Geschichte die grosse Hilfsbereitschaft im Lande.

    Auch ich habe schon solche Faelle hautnah miterlebt.

    Meist von Songtheaw Fahrern die diese armen Kreaturen umsonst befoerdern.

    Soweit so gut.

    Eigentlich wuerde dies ja STIN in seiner Argumentation ueber das "gute" TH

    zustimmen.

    Mitnichten!

    Helfen tun in TH nur relativ arme Leute die selber schon solche Situationen

    erlebt haben.Ein Songtheaw Fahrer, selbst wenn er der Besitzer ist, ist arm.

    Wenn ich solche Faelle miterlebe, zahle ich fuer die Armen.

     

    Reiche Thai gehen zu Charity Dinnern wo der Steuerabzug hoeher ist als

    die Spende fuer die Empfaenger.Wenn ueberhaupt etwas ankommt.

    Bettler sitzen in TH auf Frischmaerkten und an Fussgaengerbruecken

    und Bushaltestellen wo nie ein reicher Thai hinkommt.

     

    • STIN STIN sagt:

      Sie zeigt wie wenig sich die thailaendissche Regierung und ihre Behoerden

      um die Aermsten und Beduerftigsten im Lande kuemmert.

      Man vergisst sie gerne weil sie nur Geld kosten.

      ist in Schwellenländern normal. Kenne kein Schwellenland was ein gut funktionierendes Sozialsystem hätte.
      Wäre gar nicht finanzierbar und IWF u.a. würden das sogar kritisieren und keine Kredite geben. Siehe Griechenland,
      die ihre Rentensysteme zuungunsten der Bevölkerung zuerst ändern musste. Italien ebenfalls.

      Eigentlich wuerde dies ja STIN in seiner Argumentation ueber das “gute” TH

      zustimmen.

      Tut es auch, weil es so ist. Auch wir – obwohl ich Farang bin, durfte die Hilfsbereitschaft der Thais schon
      oft geniessen. Auch ohne Geld…..

      Reiche Thai gehen zu Charity Dinnern wo der Steuerabzug hoeher ist als

      die Spende fuer die Empfaenger.Wenn ueberhaupt etwas ankommt.

      Bettler sitzen in TH auf Frischmaerkten und an Fussgaengerbruecken

      und Bushaltestellen wo nie ein reicher Thai hinkommt.

      das ist aber weltweit nicht anders.

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