Bangkok: Arbeitsministerium hat 56.138 Vollzeitstellen ausgeschrieben, um den Arbeitslosen im Land zu helfen

Das thailändische Arbeitsministerium hat 56.138 Vollzeitstellen ausgeschrieben, um den Arbeitslosen im Land zu helfen.

Der Generaldirektor der Abteilung, Suchat Pornchaiwiseskul, teilte der Presse am Freitag (5. März) mit, dass die Abteilung 56.138 Vollzeitstellen und 1.255 Teilzeitstellen aus dem privaten Sektor für Thailänder gesucht habe, die während der Covid-19 Krisenzeit keine Arbeit finden.

Die am häufigsten eingestellten Vollzeitstellen sind Produktions- (Industrie-) Arbeiter, Montagearbeiter, Kuriere, Handelsvertreter, Kundendienstmitarbeiter, Verkäufer und Lagerhalter.

In der Zwischenzeit besteht eine gewisse Nachfrage nach Zeitarbeitskräften. Die beliebtesten Teilzeitstellen sind Kuriere, Kochassistenten, Kundendienstmitarbeiter und Verkäufer, die es Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund ermöglichen, sich zu bewerben.

Herr Suchat sagte, er habe Beamte der Arbeitsämter 1 bis 10 in Bangkok und die Arbeitsämter der Provinzen angewiesen, ihre Einstellungsanforderungen zu überprüfen. Im Februar meldeten sich 114.101 neue Arbeitslose über die Webseite für eine finanzielle Entlassungshilfe an, während 487.143 Personen ihren Arbeitslosenstatus aktualisierten.

Im Januar stieg die Zahl jedoch auf 128.079 Neuarbeitslose und 511.726 Personen, die ihre anhaltende Arbeitslosigkeit meldeten.

Die Arbeitssuchenden können auf der Rekrutierungswebseite smartjob.doe.go.th eine Stelle finden, um Massenversammlungen zu vermeiden. Sie können sich jedoch auch direkt an das Smart Job Center in allen Arbeitsämtern in Bangkok und in den Provinzen wenden.

Die Unterstützung der Abteilung erfolgte, nachdem die gegen Covid-19 erzwungene Präventionsmaßnahmen und soziale Aktivitäten verboten hatte, um die Infektion einzudämmen, die aber gleichzeitig auch zu Arbeitslosigkeit und zur Armut führte. / Bangkok Post

 

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Wolf5
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Wolf5
14. März 2021 3:31 pm

Auch wenn stin ständig versucht, uns weiszumachen, TH sei ein Paradies, so sieht die Wahrheit leider anders aus.

So können wir in der Bangkok Post unter der Überschrift lesen:

„Wer möchte in diesen Zeiten ein Kind?

Vor einigen Wochen begann das Gesundheitsministerium ein Programm mit dem Slogan „Ausgeglichenes Leben, kluge Familie“.
Meiner Meinung nach trifft das Programm nicht ins Schwarze, weil es weder wirtschaftliche noch politische Faktoren berücksichtigt.

Paare im gebärfähigen Alter haben keine Kinder, weil sie sich aufgrund des Fehlens eines Unterstützungssystems unsicher fühlen.

Paare sollten stabile Arbeitsplätze haben, die eine gute Kindererziehung gewährleisten.
Doch mit Corona wurden die Leute durch Massenarbeitslosigkeit und Freistellungen ins Chaos gestürzt.

Im Januar teilte die Weltbank mit, Corona habe etwa 1,5 Millionen Thais in die Armut gezwungen.
Es wird geschätzt, dass die Zahl der Armen von 3,7 Millionen im Jahr 2019 auf 5,2 Millionen im Jahr 2020 stieg.

Wer will angesichts der wirtschaftlichen Umwälzungen zusätzliche Belastungen tragen, wenn er nicht über finanzielle Stabilität verfügt?

Die Steuerermäßigung für diejenigen, die Kinder haben, ist nichts anderes als eine minimale Hilfe, da für die Kindererziehung enorme Kosten anfallen.

Darüber hinaus haben Paare Schwierigkeiten, sich um ihre Eltern zu kümmern.
Thailand ist bereits jetzt eine alternde Gesellschaft mit 13,1 Millionen Senioren.
Sie machen rund ein Fünftel der Bevölkerung aus.

Aber sollte es nicht Aufgabe des Staates sein, die Rentner mit Sozialleistungen abzusichern?

Zurzeit bekommen Rentner je nach Alter zwischen 600 und 1000 Baht monatlich vom Staat.
Wie soll man denn davon leben?

Eine weitere grundlegende Frage ist, in welcher Gesellschaft unsere Kinder leben sollen.

Thailand ist angeblich eine Demokratie, doch immer wieder gibt es politische Unruhen, oft auch blutig.

Seit der Siamesischen Revolution von 1932 gab es mehr als 20 Staatsstreiche, durchschnittlich einen alle vier Jahre.

So wurde 2014 wieder vom Militär geputscht, und die Generäle übernahmen die Macht unter dem Vorwand, Thailand zu einen und die Korruption auszumerzen.

Sieben Jahre sind vergangen, aber wir sind nirgendwo angekommen.

Das Militär bremst das konjunkturelle Wachstum, die Demokratie, die Gleichheit und Freiheit aus.
Nur durch eine demokratisch gewählte Regierung können unsere Kinder von einer guten Politik profitieren und von einer besseren Welt träumen.“

Post source : https://www.bangkokpost.com/opinion/opinion/2076067/who-wants-a-child-amid-such-instability-

https://hallomagazin.com/2021/03/12/wer-moechte-in-diesen-zeiten-ein-kind/