Bangkok: Die Hotels in State Quarantine (SQ) fordern die Regierung auf, den Markt für thailändische Rückkehrer freizuschalten

Die Hotels in State Quarantine (SQ) fordern die Regierung auf, den Markt für thailändische Rückkehrer freizuschalten, die auf halbkommerziellen Flügen ankommen, und fordern einen klaren Zeitplan, falls geplant ist, dieses Programm zu beenden.

Thienprasit Chaiyapatranun, der Geschäftsführer von Patra Hotel, einer der SQ-Einrichtungen in Bangkok, sagte, dass viele SQ-Hotels das Programm abgebrochen hätten, da sie die Betriebskosten aufgrund der schwachen Nachfrage nicht decken könnten.

Gegenwärtig können SQ-Hotels nur Thailänder empfangen, die auf Rückführungsflügen einfliegen, deren Bearbeitung aufgrund langer Wartelisten, begrenzter Sitzplätze und teurerer Tickets im Vergleich zu halbkommerziellen Flügen einige Zeit in Anspruch nimmt.

Die Auslastung des Patra Hotels ging im Februar von 72 % auf 50 % zurück und sank in diesem Monat weiter auf 40 %.

Die Nachfrage nach thailändischen Rückkehrern während Songkran bleibt unvorhersehbar, da die SQ-Hotels nur wenige Tage im Voraus ihre Vorausbuchungen erhalten.

Er sagte, die Verkürzung der Quarantänezeit könne zur Schaffung von Nachfrage beitragen, aber eine bessere Option sei, wenn thailändische Rückkehrer, die halbkommerzielle Flüge nehmen, sich für einen Aufenthalt in SQ-Hotels entscheiden könnten. Die Hotelbetreiber hätten dann die Möglichkeit, die Zimmerversorgung zu gewährleisten.

Es gibt 22 SQ-Einrichtungen mit 7.114 Zimmern, von denen sich 11 Hotels in Pattaya befinden, gefolgt von 10 Hotels in Bangkok und einem Hotel in Samut Prakan.

Im Rahmen des Programms zahlt die Regierung den SQ-Einrichtungen 1.000 Baht pro Nacht, einschließlich drei Mahlzeiten. Eine verspätete Zahlung durch die Regierung ist jedoch eine weitere Herausforderung für die Hotelbetreiber.

„Während dieser Krise verfügen die Betreiber nicht über ausreichende Liquidität, um operieren zu können. Die Regierung muss daher die Transaktionen zu den SQ-Einrichtungen beschleunigen“, sagte Thienprasit. / Bangkok Post

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Wolf5
Gast
Wolf5
20. März 2021 11:05 am

stin hat mal wieder Recht, was die wirtschaftliche Situation in TH anbelangt (555 – Joke Ende), denn was zeigt die Wirklichkeit:

„Der Index der thailändischen Handelskammer für die landesweite Geschäftsstimmung fiel von 29,8 im Januar auf 29,6 im Februar – der niedrigste Wert seit Januar 2019, wie die Universität der thailändischen Handelskammer (UTCC) mitteilte.

Laut Sauwanee Thairungroj, Beraterin des UTCC-Rates, gehörten zu den negativen Faktoren die Sorgen über die Folgen von Beschränkungen, die für Covid-Hochrisikogebieten verhängt wurden, wirtschaftliche Probleme, politische Unsicherheit, das Handelsdefizit, steigende Ölpreise und der stärkere Baht.

Das Bruttoinlandsprodukt des Landes schrumpfte im vergangenen Jahr um
6,1 Prozent, die schlechteste Jahresleistung seit der asiatischen Finanzkrise in 1997/98.“

https://der-farang.com/de/pages/geschaeftsklimaindex-auf-26-monats-tief

Aber die immer wieder so „erfolgreichen“ Maßnahmen dieser Junta werden es schon richten.

Und nur nebenbei:

Auch eine relativ geringe Staats-Verschuldung nach BIP (TH = 48%) sagt nicht unbedingt etwas über die Leistungsfähigkeit eines Landes aus,
siehe Japan = 238 % und USA = 108 %,
dagegen z.B Afghanistan = 7,0 % oder Lybien sogar nur 4,7 %.

Denn wisse:
„Die Corona-Krise treibt Staatskassen in die tiefroten Zahlen.

Allerdings zeigt der Blick auf die weltweite Statistik:
Vor allem hoch entwickelte Staaten leisten sich Schulden.

Zahlen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zeigen, dass Industrienationen sich sehr viel höhere Schulden leisten als aufstrebende Länder.

Entwickelte Volkswirtschaften (dazu zählen die Eurozone und die USA) kam laut IWF 2019 im Schnitt auf eine Staatsverschuldung von 105 Prozent des durchschnittlichen Bruttoinlandsprodukts (BIP).

In aufstrebenden Märkten und Ländern mit mittlerem Einkommen (u.a. Asien und Lateinamerika) lag die Schuldenquote demnach nur bei 53 Prozent.

Klar ist aber auch: Die Corona-Krise stellt alle Länder vor massive Finanzierungsprobleme.

https://www.capital.de/wirtschaft-politik/laender-mit-der-hoechsten-schuldenquote-weltweit

Tatsachen, welche stin wieder einmal nicht begreifen wird oder will.

Wolf5
Gast
Wolf5
19. März 2021 5:55 pm

Da unser stin ja beinahe täglich mehrfach behauptet, die Junta hätte alles richtig gemacht und TH stehe auch wirtschaftlich immer noch gut da (555), wollen wir doch mal hören, was Fachleute dazu meinen:

– Coronafolgen – Thailands Abschottung mündet in Asiens heftigste Wirtschaftskrise
Handelsblatt vom 07.08.2020

https://app.handelsblatt.com/politik/international/coronafolgen-thailands-abschottung-muendet-in-asiens-heftigste-wirtschaftskrise/26072362.html

– Geheimes Steuerparadies – Wie Thailand reiche Ausländer anlocken will
Handelsblatt vom 04.10.2020

https://app.handelsblatt.com/politik/international/geheimes-steuerparadies-wie-thailand-reiche-auslaender-anlocken-will/26237880.html

und aktuell

– Thailands Wirtschaft am Boden: Im Paradies geht die Verzweiflung um
Handelsblatt vom 15.03.2021

dort heißt es u.a.:
„Mehrmals hat die Regierung Öffnungspläne erst angekündigt und dann wieder verworfen.

Ein großes Hindernis für die Grenzöffnung sind die schleppenden Fortschritte bei der Impfkampagne.

Bisher hat sich Thailand erst wenige Hunderttausend Impfdosen sichern können.

Für geimpfte Urlauber will die Regierung nun immerhin die zweiwöchige Quarantäne ab 1. April auf eine Woche reduzieren.
In der Reisebranche glaubt aber kaum jemand, dass das Thailand als Reiseziel signifikant attraktiver macht.

„Solange es eine Quarantäne gibt, kann sich der Tourismus nicht erholen“, heißt es in einem Positionspapier, mit dem die lokale Reiselobby Druck auf die Regierung macht.

Auch den für Oktober vage in Aussicht gestellten Wegfall der Einreisebeschränkungen halten die Initiatoren der Kampagne, zu denen unter anderem der in Thailand lebende Hotelmilliardär William Heinecke zählt, für viel zu spät: So lange würden viele Unternehmen der Branche nicht überleben können.

Die Krise hat Pattaya um Jahrzehnte zurückgeworfen – sogar die Müllabfuhr bekommt das zu spüren.
Vor der Pandemie sammelte sie täglich 500 Tonnen an Abfällen ein.
Inzwischen sind es nur noch 200.

Von den geschätzten 500.000 Einwohnern haben nach Angaben der Behörden 300.000 die Stadt verlassen – hauptsächlich Menschen aus ländlichen Gegenden, die in der ehemals florierenden Tourismusindustrie der Stadt auf höhere Einnahmen hofften.

Doch im Vergleich zum ausbleibenden Massentourismus fallen die Pandemie-Sonderangebote kaum ins Gewicht.

Die Regierung rechnet für dieses Jahr mit einem Wachstum von 2,8 Prozent – im Vergleich zum äußerst schwachen Vorjahr.

Für Finanzminister Arkhom Termpittayapaisith bedeutet das keine Entwarnung: „Wir sind damit nicht zufrieden“, sagte er Anfang des Monats.
Das Tourismusgeschäft, das vor der Krise für mehr als zehn Prozent der Wirtschaftsleistung stand, werde womöglich erst 2023 oder 2024 zur Normalität zurückkehren.
Weitere Konjunkturprogramme seien deshalb nötig.

https://app.handelsblatt.com/politik/international/suedostasien-thailands-wirtschaft-am-boden-im-paradies-geht-die-verzweiflung-um/27005630.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE&ticket=ST-4843905-Bd5ihwAS02GbSkT6J9KG-ap6

berndgrimm
Gast
berndgrimm
17. März 2021 9:51 am

Was wollen diese Spezialisten denn "freischalten' lassen?

Thailaendische Rueckkehrer die in die Staatsquarantaene muessen

bekommen das Quarantaene Hotel vom Staat bezahlt.

Zwar viel weniger als auslaendische Geiseln bezahlen muessen

aber immerhin.

Wenn man dann die Zahlen noch ein wenig nach oben verschieben kann….

dann ist dies besser als nix!