Bangkok: Thailand verbessert sich leicht gegenüber 2019 im Index fragiler Staaten

Thailand steht auf Platz 82 des neuesten Index fragiler Staaten, der vom Fund for Peace (FFP), einem in den USA ansässigen Thinktank, veröffentlicht wurde.</strong></p><p>Die Liste, die früher als „Failed States Index” bekannt war, misst die Anfälligkeit von 178 Ländern für einen Zusammenbruch, indem sie deren politischen, sozialen und wirtschaftlichen Druck bewertet. Die Länder werden auf einer Skala von 0 bis 120 bewertet, wobei 120 für die höchste Fragilität steht.

Im Fragile States Index 2020 des FFP steht der kriegsgebeutelte Jemen mit einem Wert von 112,4 an erster Stelle. Es folgen Somalia, Südsudan und Syrien. Diese Länder werden als fragile Staaten der „sehr hohen Alarmstufe” eingestuft.

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Die Länder mit dem niedrigsten Indexwert, die als „sehr nachhaltig” bezeichnet werden, werden von Finnland mit 14,6 angeführt, gefolgt von Norwegen, der Schweiz und Dänemark.

Der Index für 2020 stuft Thailand mit einem Indexwert von 70,8 auf Platz 82 ein, was eine leichte Verbesserung ist gegenüber dem Ranking von 2019 (Platz 77 mit 73,1). Das Königreich rangiert aber immer noch in der Gruppe der „erhöhten Warnung” zusammen mit Laos, Indien, Brasilien und Russland.

Burma ist der fragilste Staat unter den südostasiatischen Nationen, mit einem Ranking von Platz 22 und einem Indexwert von 94. Myanmar ist in der „Alarm”-Gruppe zusammen mit dem Irak, Libyen, Venezuela und Nordkorea. Der Index berücksichtigt jedoch nicht die Auswirkungen des Militärputsches vom Februar 2021 in Thailands Nachbarland.

Laut FFP-Exekutivdirektor JJ Messner de Latour „gibt es immer noch weit verbreitete Fragilität und Verwundbarkeit, viel Armut und Ungleichheit sowie Konflikte. Aber im Großen und Ganzen wird die Welt auf lange Sicht immer weniger fragil”.

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