Bangkok: Verwaltungsgericht überprüft Petition wegen Fusion von CP und Lotus

Das Verwaltungsgericht hat zugestimmt, eine Petition zu prüfen, die von einer Gruppe von Verbraucherschutzbeauftragten wegen der Entscheidung der Trade Competition Commission (TCC) eingereicht wurde, die Fusion von CP Retail Development Co und Tesco Lotus Stores (Thailand) Ltd. zu genehmigen.

Unter der Leitung der Stiftung für Verbraucher reichte das Netzwerk von 37 Verbraucherschutzgruppen am 14. März die Petition ein und forderte das Gericht auf, eine einstweilige Verfügung zu erlassen, um mögliche negative Auswirkungen auf die Verbraucher zu verhindern.

Am 22. März entschied das Gericht, den Fall aufzugreifen, und forderte die Petenten auf, eine schriftliche Erklärung vorzulegen, warum eine einstweilige Verfügung erforderlich ist, sowie Beweise, um die Behauptung zu stützen.

Saree Ongsomwang, die Generalsekretärin der Stiftung für Verbraucher, sagte gestern gegenüber den Medien, dass die Gruppe beabsichtige, das Gericht um mehr Zeit zu bitten, um sich auf die Vorbereitung der schriftlichen Erklärung vorzubereiten.

Das Gericht hatte sie gebeten, die angeforderten Unterlagen bis Ende des heutigen Tages (5. April) einzusenden.

Sie sagte, die Mitglieder der Gruppe würden sich irgendwann in dieser Woche treffen, bevor sie ihre Position zu diesem Thema bekräftigen.

„Wir stehen zu der Haltung, dass die Entscheidung der TCC gegen das Antimonopolgesetz verstößt“, sagte sie.

Im November genehmigte TCC den CP-Tesco-Deal, legte jedoch bestimmte Bedingungen fest, darunter ein dreijähriges Verbot von Akquisitionen in demselben Sektor, um mögliche Auswirkungen der Transaktion abzufedern.

TCC sagte, während die Übernahme von Tesco durch CP Retail die Dominanz der Charoen Phokphand Group auf dem Markt erhöhen wird, wird der Deal nicht zu einem Monopol führen.

Das Abkommen könne zwar den Wettbewerb im Einzelhandel erheblich verringern, habe jedoch keine nachteiligen Auswirkungen auf die Wirtschaft oder die Verbraucherinteressen.

TCC-Präsident Sakol Varanyu-wattana sagte, sein Büro habe am Freitag einen Brief vom Verwaltungsgericht erhalten.

Er sagte, die Entscheidung des Verwaltungsgerichts, den Fall aufzunehmen, werde den CP-Tesco Deal nicht beeinträchtigen, da dies nur bedeutete, dass das Gericht zugestimmt habe, den Fall anzuhören, und nicht über den Zusammenschluss zu entscheiden. / Bangkok Post

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1 Antwort zu Bangkok: Verwaltungsgericht überprüft Petition wegen Fusion von CP und Lotus

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    In D waere es ein Fall fuer das Kartellamt.

    Es waere so als wuerde REWE EDEKA uebernehmen.

    In Thailand spielt es ueberhaupt keine Rolle.

    Es gibt ueberhaupt keinen Preiswettkampf.

    Gab es vorher auch schon nicht. TESCO war nur Minderheitsanteilseigner.

    LOTUS war der "billigere" Supermarkt , das wird wohl auch so bleiben

    weil Big C ihre vielen Carrefour Filialen finanzieren muss.

    Wie der Beschiss in TH Supermaerkten laeuft moechte ich an einem Beispiel zeigen:

    In D sind buy 1 get 1 free Promotionen verboten.In TH sind sie haeufig.

    Wie kann man in einer 1+1 Promotion betruegen?

    Ganz einfach in dem man 1 free auch berechnet.

    Ist mir in 80% aller Faelle in TOPS passiert.

    Die Kassiererin hat sich auch garnicht aufgeregt dass ich die Sachen zurueckgehen liess.

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