Yingluck: Reis ist nicht vergammelt!

(WP) Bangkok – Premierministerin Yingluck sieht die Glaubwürdigkeit Thailands gefährdet, wenn Medien über angeblich kontaminierten Reis berichten, der abgepackt in Supermärkten verkauft wird.

Ausschlaggebend war der Fernsehproduzent Sutthiphong Thammawuthi, der auf seiner Facebook-Seite behauptete, thailändischer Reis sei mit Chemikalien kontaminiert. TV und Printmedien berichteten über das Thema und spekulierten, dass Reis, der in Lagerhäusern vor sich hingammelt und von Insekten befallen ist, mit Chemikalien spezial behandelt wird, um diese abzutöten.

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Fotos, die vergammelten Reis in Lagerhäusern zeigen, sind für Premierminister Yingluck ein Ärgernis

Sutthipong entschuldigte sich am 15. Juli beim Wirtschaftsministerium für seine Behauptung und versprach, so etwas nicht wieder zu tun. Vielmehr wolle er zukünftig thailändischen Reis mit Hilfe der von ihm produzierten Fernsehsendungen promoten.

Premierministerin Yingluck sei über derartige unbestätigte Berichte besorgt, denn dies könne zu einer Panik und einem Vertrauensverlust führen, erklärte sie. Zwar könne es hin und wieder ein Problem geben, aber keinesfalls sei davon die gesamte Agrarindustrie betroffen.

Sie rief die Medien dazu auf, fair zu berichten, damit nicht noch weiterer Schaden angerichtet wird. Yingluck wies darauf hin, dass es juristische Konsequenzen nach sich ziehe, wenn jemand Gerüchte über kontaminierten Reis in Umlauf setze bzw. diese kolportiere.

Abschließend drängte sie darauf, die Hersteller von Reis, der nicht den Qualitätsmaßstäben entspricht, zu verhaften.

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4 Antworten zu Yingluck: Reis ist nicht vergammelt!

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    http://www.schoenes-thailand.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif
    Was kann ich dazu noch sagen?
    Vielleicht könnte der unabhängige, überparteiliche und seriöse
    schweizer Thailandexperte Walter Roth mal seine
    wertvolle Expertise zu diesem Thema abgeben?

  2. Avatar Hanseat sagt:

    Premierministerin Yingluck sieht die Glaubwürdigkeit Thailands gefährdet, wenn Medien über angeblich kontaminierten Reis berichten, der abgepackt in Supermärkten verkauft wird.

    Moin im Forum,
    wie dumm muss man sein, zu glauben, dass das Reisproblem etwas mit der Veröffentlichung des nun abgestraften Fernsehproduzent Sutthiphong Thammawuthi zutun habe? Wir haben doch davon gehört, dass plötzlich die USA und Japan sowohl auch Indonesien den Einfuhr von Thai-Reis stoppte, derweil bei Proben des Importes starke Unregelmäßigkeiten in Punkto Qualität auftraten.
    Wenn wir die Premierministerin Yingluck glauben schenken sollten, müsste sie doch nicht die, die den Finger in diese faulende Wunde steckten, sondern die, die diese faulende Wunde produzierten mit der von ihr gedrohten 30 Millionen Baht Abmahnung konfrontieren. So würde ein Vers daraus. Nicht nach der Devise: „Haltet den Dieb!“
    Vielleicht sollte sie, die YL, die für die Importkontrollen der Länder USA, Japan und Indonesien verantwortlichen Prüfbeamten zu den jeweils 30 Millionen Baht Abmahnung bedrohen, um weiteren Schaden abzuwenden. Ihre Glaubwürdigkeit könnte sie, die YL, wieder erreichen, wenn sie Ross und Reiter öffentlich benennt und vor allen, alle die Profiteure dieses Lebensmittelskandals vor ein Gericht bekommt. Wenn, so müsste sie bestimmt einige Posten ihrer gerade neu ernannten Kabinettsmitglieder erneuern.

  3. Avatar gateot sagt:

    ab und zu bleibt ein Kommentar im Spamfilter hängen. Der wird dann täglich
    manuell freigeschalten.

  4. Avatar Hanseat sagt:

    Premierministerin Yingluck sieht die Glaubwürdigkeit Thailands gefährdet, wenn Medien über angeblich kontaminierten Reis berichten, der abgepackt in Supermärkten verkauft wird.

    Moin im Forum,
    wie dumm muss man sein, zu glauben, dass das Reisproblem etwas mit der Veröffentlichung des nun abgestraften Fernsehproduzent Sutthiphong Thammawuthi zutun habe? Wir haben doch davon gehört, dass plötzlich die USA und Japan sowohl auch Indonesien den Einfuhr von Thai-Reis stoppte, derweil bei Proben des Importes starke Unregelmäßigkeiten in Punkto Qualität auftraten.
    Wenn wir die Premierministerin Yingluck glauben schenken sollten, müsste sie doch nicht die, die den Finger in diese faulende Wunde steckten, sondern die, die diese faulende Wunde produzierten mit der von ihr gedrohten 30 Millionen Baht Abmahnung konfrontieren. So würde ein Vers daraus. Nicht nach der Devise: „Haltet den Dieb!“
    Vielleicht sollte sie, die YL, die für die Importkontrollen der Länder USA, Japan und Indonesien verantwortlichen Prüfbeamten zu den jeweils 30 Millionen Baht Abmahnung bedrohen, um weiteren Schaden abzuwenden. Ihre Glaubwürdigkeit könnte sie, die YL, wieder erreichen, wenn sie Ross und Reiter öffentlich benennt und vor allen, alle die Profiteure dieses Lebensmittelskandals vor ein Gericht bekommt. Wenn, so müsste sie bestimmt einige Posten ihrer gerade neu ernannten Kabinettsmitglieder erneuern.

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