Burma: Milizen der Kachin-Army schossen angreifenden Helikopter ab

(STIN) Al Jazeera berichtete über eine birmanische Rebellengruppe, die  behauptet, einen Militärhubschrauber in der Provinz Kachin abgeschossen zu haben. Die Kachin Independence Army sagt, sie habe das Flugzeug als Reaktion auf militärische Luftangriffe in der Provinz abgeschossen. Burma wird seit einem Militärputsch vom 1. Februar, bei dem die demokratisch gewählte Regierung der NLD-Partei von Aung San Suu Kyi abgesetzt wurde, von Gewalt und politischen Unruhen erschüttert.

Anti-Putsch-Proteste haben weiterhin im Land stattgefunden, aber wenn die Behauptung der KIA wahr ist, ist der Militärhubschrauber der erste, der seit Beginn des jüngsten Konflikts abgeschossen wurde. Die Rebellengruppe sagt, der Hubschrauber sei gestern Morgen nach Tagen von Luftangriffen auf die Provinz Kachin abgeschossen worden.

“Der Militärrat hat heute Morgen gegen 8 oder 9 Uhr Luftangriffe in diesem Gebiet mit Kampfjets gestartet und auch mit Hubschraubern angegriffen, sodass wir auf sie geschossen haben.”

Das birmanische Militär hat die Behauptung nicht kommentiert und sie wurde noch nicht unabhängig überprüft. Es sind jedoch mehrere Videos online, die behaupten, den Vorfall zu zeigen. Laut Scott Heidler von Al Jazeera ist die KIA eine der mächtigsten bewaffneten Rebellengruppen des Landes.

„Es gibt viele verschiedene Gruppen, aber die Kachin-Unabhängigkeitsarmee ist seit dem Putsch am 1. Februar eine Miliz, die wirklich schwerere Schlachten mit der Armee geführt hat. Sie sagten, es sei eine Vergeltung für Luftangriffe, die über Nacht am Sonntag stattfanden in Montag und dann auch am Montagmorgen. Sie sagten, sie hätten sich revanchiert, weil der betroffene Hubschrauber ihre Positionen angegriffen habe. “

Ein anonymer Bewohner von Kachin behauptet, dass 4 Menschen nach dem Beschuss eines Klosters im Krankenhaus gestorben sind. Der birmanischen Armee wird vorgeworfen, bis heute rund 766 Zivilisten getötet zu haben, darunter friedliche Demonstranten. Nach Angaben der Vereinten Nationen mussten Zehntausende Menschen ihre Häuser verlassen, da die Gewalt zwischen der Militärjunta und bewaffneten Rebellengruppen eskaliert.

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"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
5. Mai 2021 7:38 pm

Tootlos oder so ähnlich hies der Ort Flugabwehrlehrgänge für Infantristen anbot. 

Die Schwachstelle ist der Propeller!  Wenn sich eine Gruppe verteilt, und dann mit 2er/3er Feuerstoß in das Getriebe unter den Propeller hält,  ist ein Treffer sicher. 

Trotzdem halte ich es für wichtiger,   den ehemaligen Kindersoldaten,  die heute immer noch in der Armee sind (~60.000)eine Resozialisierung anzubieten und den Generälen freien Abzug. 

Aber STIN will scheinbar mehr Tote!!? 

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
6. Mai 2021 10:53 am
Reply to  STIN

Immer und immer wieder, Ihre verdrehten Gebetsmuehlen!

STIN sagt:

5. Mai 2021 um 7:45 pm

Trotzdem halte ich es für wichtiger, den ehemaligen Kindersoldaten,
die heute immer noch in der Armee sind (~60.000)eine Resozialisierung anzubieten und den Generälen freien Abzug.

nein, keine mehr derzeit. Wurde von UN schon bestätigt. Vll vereinzelt noch, aber ehemalige Kindersoldaten zählen da nicht dazu.

Gerade noch hat es einer von den STINs eingestanden und sogar geschildert, wie brutal diese Heimatlosen waeren.

Mit DNA- Untersuchungen kann man feststellen, woher sie kommen und dort resozialisieren.

Warum wollen Sie den TOTALEN KRIEG!?

So koennten viele Tote vermieden werden.

 

Nun bilden die Demonstranten eine eigene Armee und bewaffnen sich derzeit bereits.

Ja, wird Tote geben – hoffe nur, auf Seite der regulären Armee, dass sind Mörder. Da hält sich mein Mitleid in Grenzen.

Die Mehrheit sind wohl heute Berufssoldaten.

Interessant aber auch, dass die Milizen von China bewaffnet werden

Also geht es nicht um Demokratie , sondern um Waffenhandel.

– also steht China wohl nicht so fest hinter
der Terroristen-Armee.

gg1655
Gast
gg1655
6. Mai 2021 5:51 pm
Reply to  STIN

Ich weis nicht ob es in Myanmar genauso gehandhabt wie in Afrikanischen Ländern mit den Kindersoldaten.  Aber es wurde mal ein Ehemaliger Kindersoldat Interviewt.  Der schilderte es so das Neue Kindersoldaten erst mal gedrillt wurden dann standen sie vor der Wahl jemanden zu töten oder selbst getötet zu werden.  Ihren Ersten "Einsatz" mussten sie zumeist in ihrer Heimatregion manchmal sogar im eigenen Dorf ableisten.  Damit wurde sicher gestellt das sie nie wieder zurückkehren können. Denn sie waren dann voller Schuldgefühle und in ihrer Heimat als grausame Mörder bekannt.  Einen Kindersoldaten zu Resozialisieren ist schwer.  Und in seine Alte Heimat zu seinen Verwandten, die er zum teil selbst getötet hat, kann er nur in den wenigsten Fällen. Der interviewte Kindersoldat war in keiner Regulären Armee sondern Teil einer Miliz die ein Warlord befehligte.

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
7. Mai 2021 6:18 am
Reply to  gg1655

Die Kinder werden entfuehrt und dienen als Sklaven, auch als Sexsklaven (auch Buben).

Wenn sie gross genug sind, um mit einem Sturmgewehr schiessen zu koennen, werden sie Kindersoldat.

DAS hat die UN verboten/geaechtet(?) und das wird fast ueberall eingehalten.

DAS betrifft aber nur 'Kindersoldaten' unter 18 Jahren. Sind sie bereits 18, bezeichne ich sie als "ehemalige Kindersoldaten die jetzt aktive Soldaten sind".

Zu unterscheiden ist das Kind, dessen Vater, Familie, … von der Armee umgebracht wurde, und der mit dem Gewehr des Vaters seine Stelle in der Miliz einnimmt. Hier wird es keine Schwierigkeiten geben, diese zu resozialisieren, die sind es ja noch.

Anders eben die, die von der Armee (auch IS usw) entfuehrt werden und dann tatsaechlich so "umerzogen" werden, dass sie in Ihrem eigenen Dorf/Region Bekannte, Familienangehoerige, … vergewaltigen und toeten muessen.

Das Angebot an die Ehemaligen KS koennte auch eine Resozialisierung irgendwo in Burma sein.

Wenn die die Waffen niederlegen, loest sich auch der Rest der Armee auf.

Waffenhaendler haben natuerlich kein Interesse, der Konflikt geht schnell und unblutig zu Ende!!

Einige der STINs kennen den entscheidenten Unterschied, drehen es aber immer wieder in Ihren Gebetsmuehlen hoch.

STIN sagt:

6. Mai 2021 um 1:45 pm

Gerade noch hat es einer von den STINs eingestanden und sogar geschildert, wie brutal diese Heimatlosen waeren.

Mit DNA- Untersuchungen kann man feststellen, woher sie kommen und dort resozialisieren.

richtig, ehem. Kindersoldaten sind häufig sehr brutal unterwegs.

Nein, die wollen nicht mehr weg von der Armee, ist ja ihre Heimat.

Diese Menschen wurden als Kind um alles beraubt, was sie zu Menschen macht. Fuer mich haben sie einen Anspruch auf Wiedergutmachung!

Und nochmal, wenn diese bis zu 60.000 Soldaten ueberlaufen, gibt auch der Rest der Armee auf. Das sind Soehne Burmas, deren Eltern und Geschwister gegen die Generaele auf die Strasse gehen.

Die Armee hat selbst vor den ehemaligen KS riesige Angst, wenn die weglaufen, laufen die anderen hinterher.

Die Resozialisierung und Entlassung auch der Ehemaligen, sollte die UN weltweit durchsetzen.

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
8. Mai 2021 8:38 am
Reply to  STIN

Mein Gott Walther … devil

Sie stellen sich wieder absichtlich bloed! …?

Es gibt Kindersoldaten unter 18 bei der Armee UND bei den jeweiligen Minderheiten.

Die (unter 18)    wurden durch Verbot der UN fast ueberall abgeschafft.

Bis zu dem Verbot der UN wurden aber bis zu (geschaetzt)60.000 Kindersoldaten , in die Armee als "ehemalige Kindersoldaten (>18) uebernommen.

Vor denen haben auch die die restliche Berufssoldaten der burmesischen Angst.

Natuerlich wird es da einige Unbelehrbare geben. Aber die meisten sehnen sich nach Werten wie Familie, Kinder, ….

Der Hitler Moench sicher nicht.

Wenn DER nicht im Kampf oder auf der Flucht stirbt, kommt der auch nach Den Hag.

Wenn die 60.000 aufgeben, wird es in der restlichen Armee kein Halten mehr geben und die Generaele stehen alleine.

In dem Luftabwehrlehrgang fuer Infantrie, wurde auch gelehrt auf Jet's zu schiessen. Dafuer haben die Luftsaecke hinterher gezogen.

Ein Jet macht meist nach einem Bodenangriff eine Kampfkurve (bis zu 2 min. Diese Zeit muss man nutzen, um von der alten Stellung wegzukommen. Von der neuen Stellung kann man wieder feuern. Dabei immer etwas vor den Jet halten.