Bangkok: Privatsektor bereitet 372 Corona-Impfstellen vor

Der Privatsektor bereitet 372 Covid-19 Impfstellen vor, darunter 82 in Bangkok, um die Mission der Regierung zu unterstützen, dieses Jahr 50 Millionen Menschen zu impfen, teilte die thailändische Handelskammer (TCC) am Donnerstag (6. Mai) mit.

Fabriken und Büros im ganzen Land wurden mit mobilen Impfeinheiten, Computersystemen, IT-Geräten, Druckern, Freiwilligen, Kartenlesern, Lebensmitteln und Trinkwasser ausgestattet, um die Mission zu unterstützen, sagte der Vorsitzende der ZCC, Sanan Angubolkul. Ziel ist es, lokale Impfdienste bereitzustellen, um das Risiko von Reisenden und die Verbreitung des Virus zu verringern.

Sanan sprach nach einem Treffen mit Innenminister Anupong Paochinda über die öffentlich-private Zusammenarbeit zur Förderung der wirtschaftlichen Erholung von Covid-19, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Beide waren sich einig, dass die dringendste Mission darin bestand, die Impfung von Menschen zu beschleunigen, damit das Land für Reisende wieder geöffnet werden kann.

In Kürze wird eine vorbildliche private Impfstelle in Zusammenarbeit mit dem Rathaus von Bangkok eingerichtet, um ein Modell für die Handelskammern, die Gouverneure und die Gesundheitsbehörden im ganzen Land bereitzustellen. / The Nation

 

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7 Antworten zu Bangkok: Privatsektor bereitet 372 Corona-Impfstellen vor

  1. paul sagt:

    dieser bericht wird ständig aus dem verkehr gezogen.

  2. Wolf5 sagt:

    Einige unangenehme Wahrheiten zur Impfpolitik dieser Junta:

    Für Thailands Impftrieb bleiben große Hürden.

    Seit Beginn der dritten Welle der Pandemie am 1. April haben sich über 56.000 Menschen infiziert.
    Es war die bisher tödlichste Zeit der Pandemie in Thailand mit über 300 Toten und Zählungen.

    Die frühere Lethargie der Regierung beim Ankauf und Vertrieb von Impfstoffen hat dazu geführt, dass die Mehrheit der Thailänder nicht geimpft wurde.

    Die von Siam Bioscience hergestellten AstraZeneca-Impfstoffe werden jedoch weiterhin eine wichtige Rolle im Gesundheitsplan der Regierung spielen.

    Die Dosen des Unternehmens wurden nur von der AZ-Zentrale in Großbritannien qualitätsgeprüft.

    Sie soll im Juni zunächst sechs Millionen Dosen produzieren, bevor sie bis zum Jahresende auf zehn Millionen pro Monat ansteigen.

    Eine hochrangige Quelle innerhalb des Ministeriums für öffentliche Gesundheit sagte Thai Enquirer am Dienstag jedoch, dass es ein Problem bei der Skalierung der Produktion innerhalb von Siam Bioscience gegeben habe und erste Berichte darauf hindeuten, dass das Unternehmen nicht in der Lage sein wird, bis Juni die Hälfte der erwarteten Impfstoffe zu produzieren.

    Nach Angaben des Ministeriums für öffentliche Gesundheit spielte die geringe Zahl oder die produzierten Impfstoffe jedoch “sowieso keine Rolle”.

    Selbst wenn wir im Juni 20 Millionen Impfstoffe von ihnen bekommen, spielt das keine Rolle, weil wir nicht in der Lage sind, in großer Zahl zu impfen.

    Deshalb bitten wir private Krankenhäuser um Hilfe, weil wir nicht über logistische Kapazitäten verfügen, um Millionen von Impfstoffen pro Monat zu verabreichen.

    https://www.thaienquirer.com/27340/major-hurdles-remain-for-thailands-vaccine-drive/

    Nur noch zu Erinnerung – da hat doch einer wiederholt behauptet, die Thais schaffen das besser als die Deutschen!!!

  3. "Forentroll" sagt:

    Wem gehört die Impfstoff-Fabrik? 

    Na,  wem denn? 

  4. Wolf5 sagt:

    Das was die Junta am besten kann, ist, sich mehrmals täglich mit angeblichen Erfolgsmeldungen der Öffentlichkeit zu präsentieren.

    So hat Premierminister Prayut Chan-o-cha versprochen, bis zu 200 Millionen Covid-19-Impfstoffdosen zu beschaffen, um sich auf unvorhersehbare Notfälle vorzubereiten.

    Die Regierung habe sich zum Ziel gesetzt, 100 Millionen Dosen zu kaufen, um 50 Millionen Thailänder zu impfen und damit Herdenimmunität zu schaffen.

    Prayuts Rede am Freitag enthielt wieder einmal nur solche Aussagen, wie

    – Die Regierung habe sich zum Ziel gesetzt, 100 Millionen Dosen zu kaufen, um 50 Millionen Thailänder zu impfen und damit Herdenimmunität zu schaffen

    – die Regierungsbehörden hätten bisher mit sieben Herstellern verhandelt, aber er habe sie angewiesen, bei der Beschaffung von Impfstoffen noch proaktiver zu sein.

    – ein Ausschuss für die Beschaffung von Covid-19-Impfstoffen habe zugestimmt, dass sie in die Liste der kontrollierten Güter aufgenommen werden sollten.

    https://www.bangkokpost.com/thailand/general/2112115/pm-eyes-huge-vaccine-stockpile

    Was jedoch erneut in Prayuts Rede fehlte sind klare verbindliche Aussagen zu Terminen und Umfang der zu erwartenden Impfstoffe sowie zum Stand der Verträge (welche Firmen – wieviel Impfstoff) !!!

    • gg1655 sagt:

      die Regierungsbehörden hätten bisher mit sieben Herstellern verhandelt, aber er habe sie angewiesen, bei der Beschaffung von Impfstoffen noch proaktiver zu sein.

      Sie können ja mal bei Diversen Unions-Politikern in D nachfragen wie man proaktiv wird. Was man in Sachen Masken machen kann geht doch sicher auch mit Impfstoff.

  5. berndgrimm sagt:

    In Kürze wird eine vorbildliche private Impfstelle in Zusammenarbeit mit dem Rathaus von Bangkok eingerichtet, um ein Modell für die Handelskammern, die Gouverneure und die Gesundheitsbehörden im ganzen Land bereitzustellen.

    Na sicher und ich flieg in Kuerze zur ISS und lass mich dort impfen , aber nicht mit Sputnik!

    Man braucht keine Fabrikraeume etc. Die vorhandenen PKHs und privaten Polykliniken

    reichen schon aus.Eine Impfspritze kann auch ein Dentist oder Veterinaer setzen.

    Krankenschwestern sind eh besser darin als Aerzte.

    Es ist kein Raumproblem und kein Manpowerproblem!

    Das einzige Problem ist die Ploerre vom Staat zu bekommen.

    Dies wird erst gehen wenn genug Bestechungsgeld geflossen ist!

    Moeglichst in die richtigen Taschen, sonst wird auch dies nix.

    • STIN sagt:

      In Kürze wird eine vorbildliche private Impfstelle in Zusammenarbeit mit dem Rathaus von Bangkok eingerichtet, um ein Modell für die Handelskammern, die Gouverneure und die Gesundheitsbehörden im ganzen Land bereitzustellen.

      Na sicher und ich flieg in Kuerze zur ISS und lass mich dort impfen , aber nicht mit Sputnik!

      Ja, machen hier die Promis und die Geld haben. Die fliegen nach Serbien, Boris Becker und andere Promis nach Dubai usw.
      Ich bekomme hier leider auch keinen BioNTech Impfstoff – Spahn möchte nur sein gequirrlte Sche..ße loswerden und schickt tw. schon
      mobile Impfzentren durchs Land.

      Man braucht keine Fabrikraeume etc. Die vorhandenen PKHs und privaten Polykliniken

      reichen schon aus.Eine Impfspritze kann auch ein Dentist oder Veterinaer setzen.

      Es läuft derzeit wohl das gleiche ab, wie seinerzeit in DE und AT usw.
      Der Impfstoff kommt nicht, verzögert sich und man will irgendwie das Volk beruhigen.
      Prayuth setzt auf Eigenproduktion beim Impfstoff – um vielleicht 100e Millionen Baht zu sparen.

      Ob diese Rechnung aufgeht, wird man sehen. Auch, ob die königliche Impfstoff-Fabrik diese Massen
      schafft. Da hab ich so meine Bedenken…..

      Das einzige Problem ist die Ploerre vom Staat zu bekommen.

      Dies wird erst gehen wenn genug Bestechungsgeld geflossen ist!

      Ich kann leider nicht schreiben, aber ich denke zu wissen – wohin die Kohle fließt.
      Ich kann mir auch vorstellen, wer die Impfstoffbeschaffung aus dem Ausland bremst und wenn es so
      sein sollte, kann Prayuth in der Tat nix dafür.

      Wem gehört die Impfstoff-Fabrik? 🙂

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