Nun sollen die Reissubventionen doch wieder gekürzt werden.

(WP)Wieder ist im Gespräch, ob die Subventionen im Rahmen des Reisprogramms gekürzt werden sollen, weil die Kosten aus dem Ruder laufen.

Zurzeit bezahlt die Regierung 15.000 Baht pro Tonne. Pläne, die Zahlung Anfang des Monats auf 12.000 Baht zusenken, scheiterten an der Farmerlobby, die mit Protesten drohte. Jetzt sind erneut 12.000 Baht im Gespräch.

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Das Nationale Reispolitik-Komitee (NRPC) wird Farmerverbänden vorschlagen, den Ankaufspreis auf 12.000 Baht proTonne und 400.000 Baht pro Haushalt zu begrenzen.

Nach einer Sitzung mit diversen Behörden wie dem Wirtschafts-, Finanz- und Landwirtschaftsministerium sei manübereingekommen, dies den Farmerverbänden vorzuschlagen, erklärte die Generaldirektorin der NRPC,WiboonlasanaRuamraksa.

Sie begründete diesen neuen Vorstoß der Subventionskürzung damit, dass es Probleme mit dem Budget gebe, dasFinanzministerium habe ein Limit für das Reisprogramm in Höhe von 70 Milliarden Baht pro Jahr festgesetzt.

Bei 12.000 Baht pro Tonne könne das Reisprogramm noch für zwei weitere Ernten gelten, führte sie aus. Bei einemKompromiss von 13.500 Baht könne das Programm nur noch für die nächste Ernte gelten.

Unausgesprochen blieb, dass die Regierung anscheinend nicht mehr willens ist, einen Ankaufspreis von 15.000 Baht proTonne zu finanzieren.

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1 Antwort zu Nun sollen die Reissubventionen doch wieder gekürzt werden.

  1. Avatar Hanseat sagt:

    Moin an die Runde,
    nach meiner Einschätzung hat sich die Regierung des aus Dubai mitregierenden Khun Thaksin durch ihr „Reisversprechen an ihre geschätzte Wählerschaft“ ganz schön in die Nesseln gesetzt, wie man so zu sagen pflegen würde.
    Nicht nur, dass sie nun ein finanzielles Problem haben, das in keiner weise hätte sein müssen. Begründung meinerseits: Anstatt den Schülern Tablett-PCs zu kredenzen sollten diese „Experten“ ihren Abgeordneten lieber Taschenrechner bestellen, mit denen man durchaus im Voraus errechnen kann, wie viel Baht man benötigen würde, solch ein Versprechen auch durchzuführen. Nun, dieses Problem müssen sie, diese Thaksin-Experten ihrer Wählergemeinschaft erklären, die ja hautsächlich aus dem ländlichen Gebieten stammen. Das andere Problem, was ja noch viel gravierender scheint, ist doch Abneigung einiger wichtigen Reis-Importnationen wie die USA, Japan, EU und andere, die wegen Qualitätsmängeln und zu hohen Tonnenpreisen den Import eben aus Thailand gestoppt haben. Indien und auch Vietnam haben eben den von mir genannten Hight-Tech-Taschenrechner nicht nur eingeführt sondern auch in der Bedienung beherrscht.
    Wenn diese Experten nicht einmal in der Lage sind, die Subventionen für die Reisente auszurechnen, wie sieht es denn wohl mit den Kalkulationen in Punkto Großprojekte aus?
    Ein 2,2 Billionen-Kredit steht im Parlament auf der Agenda. Wissen diese Abgeordneten denn auch wofür? Ok, für die eigenen Taschen schon, wie unser unter „ZZ“ mitschreibender Kollege richtig erwähnte, aber letztendlich sollen ja auch ein paar Nettigkeiten für das Wahlvolk nachbleiben. Natürlich, den Hochgeschwindigkeitszug benötigen gerade unser Reisfarmer, die geplanten AKWs ebenfalls, damit sie, die Reisfarmer, die Dreschkästen auch antreiben können. Das neue Quasselhaus, auch Parlament genannt, war auch unbedingt nötig, derweil die dort so fleißigen Abgeordneten Platzangst wegen Platzmangel bekamen.
    Um noch einmal auf das Thema „Reis“ zurück zu kommen. Ein sehr wichtiger Aspekt ist jedoch, dass momentan eine Verunsicherung in der gesamten Bevölkerung in Richtung „Gesundheit“ die Runde macht. Täglich wird in den TV-Kanälen (außer Thaksin-TV natürlich) davon gesprochen, ob der Verzehr von thailändischen Reissorten zu Erkrankungen durch Schimmelbildung und oder wegen Kontaminierung durch Pestizide schädlich sei?
    Man könnte durchaus dazu zu neigen, zu behaupten, das alles sei „dumm gelaufen“!
    Aber irgendwie bekommen es die Rothemden wieder hin zu behaupten, dass der Monarch, der Prem nebst Abhisit und den Hofdamen Schuld an der misslichen Lage seien. Bislang sind solche Behauptungen in den „Roten Dörfern“ auf fruchtbaren Boden gefallen.

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