Bangkok: Thailand stellt nun eigenen AstraZeneca-Impfstoff her – erste Lieferung von 1,8 Millionen Dosen bereits geliefert

AstraZeneca hat am Freitag (4. Juni) 1,8 Millionen Dosen seines lokal hergestellten Covid-19 Impfstoffs an das thailändische Gesundheitsministerium geliefert. Das ist die erste von sechs Millionen Dosen, die in diesem Monat geliefert werden sollen.

Sie wurden bei einer Zeremonie unter dem Vorsitz von Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul und hochrangigen Beamten empfangen.

AstraZeneca (Thailand) sagte, dass es am Mittwoch (2. Juni) mit dem Erhalt von Lieferungen von seinem autorisierten thailändischen Hersteller Siam Bioscience begonnen hat.

Der Landespräsident von AstraZeneca, James Teague, sagte, die Lieferung sei bedeutend und markierte den Beginn einer nachhaltigen Versorgung in Thailand.

Das Unternehmen könnte den Impfstoff wie geplant nach Thailand liefern und im Juli auch noch mit den Lieferungen an die anderen Mitglieder von ASEAN beginnen.

Der von Siam Bioscience hergestellte Impfstoff entsprach absolut den Qualitätsstandards, wie Labortests in den USA, Großbritannien und Thailand bestätigten, sagte er.

„Wir sind zuversichtlich, dass die Produktion auf Kurs ist. Und wir haben eng mit dem Department of Disease Control zusammengearbeitet, um die Produktionsmenge pro Woche zu aktualisieren“, sagte er weiter.

Er weigerte sich jedoch zu sagen, wie viele Dosen Siam Bioscience jeden Monat abgeben würde.

Herr Anutin begrüßte die Lieferung, die seiner Meinung nach planmäßig war. Der Impfstoff sei die Schlüsselwaffe im Kampf gegen die Krankheit, sagte er.

„AstraZeneca ist unser großartiger Partner und hat uns beim Impfstoffmanagementplan geholfen. Die Impfungen sind der Schlüssel, um den Ausbruch zu stoppen, unsere Wirtschaft zu rehabilitieren und den Menschen ein normales Leben zurückzugeben“, sagte er.

Das Ministerium plant, die 1,8 Millionen Dosen landesweit an die Provinzen zu verteilen. Jede Provinz hatte zuvor 3.600 Dosen des AstraZeneca Impfstoffs erhalten.

Weitere Zuweisungen würden vorgenommen, wenn das Ministerium mehr Impfstoff von dem Unternehmen erhält, erklärte er.

Der ständige Gesundheitsminister Kiattiphum Wongrajit sagte, die Zuteilung von Impfstoffen an jede Provinz sei fair und transparent, aber einige Provinzen könnten aufgrund der dortigen Covid-19 Situation, sowie aufgrund von wirtschaftlicher Faktoren und des Tourismus mehr bekommen.

Es würde wöchentlich entschieden, basierend auf der Menge des an das Ministerium gelieferten Impfstoffs, sagte er.

„Jede Provinz wird am Montag (7. Juni) einen Vorrat an Impfstoffen haben und mit den Massenimpfungen beginnen“, sagte er. „Es gibt keine Verzögerung oder Änderung.“

Er reagierte damit auf die Berichte, dass einige Krankenhäuser wegen des Mangels an Impfstoff die Impfungen verschieben könnten.

Im Rahmen des Impfstoffmanagementplans hatte das Ministerium das Ziel, diesen Monat sechs Millionen Impfstoffdosen von AstraZeneca bereitzustellen, sagte er.

Aufgrund einer anfänglichen Unsicherheit über die Lieferungen hatte das Ministerium jedoch im Juni weitere drei Millionen Dosen bei Sinovac bestellt, um sicherzustellen, dass das Impfziel erreicht werden kann.

Mindestens 1,5 Millionen Dosen Sinovac waren in diesem Monat bereits auf Kurs. Es wurde erwartet, dass die zusätzlichen drei Millionen Dosen von Sinovac in diesem Monat eintreffen würden, sagte Dr. Kiattiphum. / Bangkok Post

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4 Antworten zu Bangkok: Thailand stellt nun eigenen AstraZeneca-Impfstoff her – erste Lieferung von 1,8 Millionen Dosen bereits geliefert

  1. berndgrimm sagt:

    Er weigerte sich jedoch zu sagen, wie viele Dosen Siam Bioscience jeden Monat abgeben würde.

     

    Aetsch Baetsch!

    Wir haben die Dosen die ihr partout nicht haben wollt schon produziert

    aber wir wuerden sie euch auch nicht geben , selbst wenn ihr sie haben wolltet!

    Na ja, man koennte sie ja schon mal Auslaendern spritzen um zu sehen was passiert!

    Natuerlich nur gegen Farang Preise!

    • STIN sagt:

      Aetsch Baetsch!

      Wir haben die Dosen die ihr partout nicht haben wollt schon produziert

      aber wir wuerden sie euch auch nicht geben , selbst wenn ihr sie haben wolltet!

      Na ja, man koennte sie ja schon mal Auslaendern spritzen um zu sehen was passiert!

      Natuerlich nur gegen Farang Preise!

      du meinst also, die Regierung käme auf die gleiche Idee wie Spahn aktuell – der die wertlosen Masken, an
      Obdachlose, Hartz4 Empfänger usw. verteilen wollte.
      In meinen Augen versuchter Betrug…… – mal sehen, ob er zurücktritt.

      • berndgrimm sagt:

        Was soll man denn sonst mit den Masken machen?

        Einstampfen? Nach TH verkaufen?

        Die zahlen ja nix.

        Was immer man mit Jens Spahn auch macht,

        er waere in TH jedenfalls glaubwuerdiger und unbestechlicher als der jetzige Gesundheitsminister.

        Kassiert haben die Toechter von FJ Strauss und Gerold Tandler,

        die sind noch da und die haben Vermoegen. Da koennte man etwas zurueckholen.

        • STIN sagt:

          Was soll man denn sonst mit den Masken machen?

          Einstampfen? Nach TH verkaufen?

          Die zahlen ja nix.

          Was immer man mit Jens Spahn auch macht,

          ich halte ihn langsam für kriminell. Das ist kriminell, wenn ich den Armen nicht sage,
          dass die Masken wertlos sind. Das ist Betrug….

          Auch sollten sie die Maskengeschäfte seines Ehemannes untersuchen. Da läuft einiges unrund.

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