Bangkok: Ex-Premier Yingluck wegen Genehmigung von 1,9 Milliarden Baht für Opfer politischer Proteste freigesprochen

Laut einem Insider des Untersuchungsausschusses der Nationalen Antikorruptionskommission wurden die ehemalige Premierministerin Thailands, Yingluck Shinawatra, und ihr Kabinett von jeglichem Fehlverhalten im Zusammenhang mit der Genehmigung von rund 1,9 Milliarden Baht für Opfer politischer Proteste und der Niederschlagung der Proteste der Rothemden durch Truppen von 2005 bis 2010 freigesprochen.

Sie wurden gestern Abend von einem Untersuchungsausschuss der Nationalen Antikorruptionskommission freigesprochen.

Die Insider-Quelle sagt, das Gremium habe festgestellt, dass es nicht genügend Beweise gibt, um die Anklage wegen Amtsvergehen gegen die ehemalige Premierministerin sowie ihre 33 Kabinettsminister zu stützen.

Darüber hinaus sagt das Gremium, dass die Entschädigung den Opfern auf unparteiische Weise gezahlt wurde. Die Quelle sagt, dass das Gremium keine Beweise finden konnte, die bewiesen, dass die 1,9 Milliarden Baht von irgendjemandem im Kabinett falsch verwendet oder teilweise veruntreut wurden.

Das Kabinett wies auf die Unklarheit hin, ob Yinglucks Regierung die Vorschriften einhielt.

Die Vergütungen waren eine Empfehlung der Wahrheits- und Versöhnungskommission, die nach den Unruhen von 2010 eingerichtet wurde. Bei den Unruhen wurden bei zweimonatigen gewaltsamen Protesten von Rothemden-Demonstranten, die gegen die damalige Regierung von Premierminister Abhisit Vejjajiva waren, fast 100 Menschen getötet.

Die Entschädigung war für die Familien der Verstorbenen und die während der politischen Gewalt ab 2005 Verletzten oder ungerechtfertigten Inhaftierten bestimmt.

Die Entschädigung für einen Verstorbenen betrug 250.000 Baht, um die Bestattungskosten zu tragen. Außerdem wurden 3 Millionen Baht für „psychologisches Trauma“ gezahlt. / PBS

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2 Antworten zu Bangkok: Ex-Premier Yingluck wegen Genehmigung von 1,9 Milliarden Baht für Opfer politischer Proteste freigesprochen

  1. berndgrimm sagt:

    Dass Yingluck "aus Mangel an Beweisen" freigesprochen wurde ist nur eine lasche Finte

    um von der politischen Seite abzulenken.

    Yingluck wurde gefluechtet aufgrund einer Absprache wohl zwischen Prawit und Thaksin.

    Die Entschaedigungen fuer die Roten Opfer 2010 bleiben bestehen weil die

    Militaerpartei Pracharath hauptsaechlich aus Thaksinabfaellen besteht

    und auch im Kabinett viele Thaksinisten drin sind.

    Zumindest innerhalb der Militaerpartei hat eine "Versoehnung" zwischen

    Rot und Gelb stattgefunden.

    • STIN sagt:

      Dass Yingluck “aus Mangel an Beweisen” freigesprochen wurde ist nur eine lasche Finte

      um von der politischen Seite abzulenken.

      dürfte für sie keine Rolle spielen – Freispruch ist Freispruch.

      Natürlich war man froh, das Yingluck weg ist – so erspart man sich viele Demos vor der Haftanstalt.

      Die Entschaedigungen fuer die Roten Opfer 2010 bleiben bestehen…

      naja, Terroristen sollte man in der Tat eigentlich nicht entschädigen – sonst stellen sich auch noch die an,
      die mit Kriegswaffen für das Chaos verantwortlich waren.

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