Bangkok: Versicherte kritisieren das Sozialversicherungsamt wegen Verschiebung der Impfungen

Das Sozialversicherungsamt (SSO) ist heftig in die Kritik geraten, nachdem es Impfungen in Bangkok für Versicherte nach Abschnitt 33 des Sozialversicherungsgesetzes abrupt auf den 28. Juni verschoben hat.

Das SSO hat am Montag seine Impfkampagne für rund 11 Millionen Mitarbeiter gestartet, wobei 80 Vertragskrankenhäuser im ganzen Land bereit sind, den AstraZeneca-Impfstoff bereitzustellen.

Allein in Bangkok wurden 45 Impfzentren eröffnet, um die Impfungen zu verabreichen.

Das SSO gab jedoch am Freitag bekannt, dass seine Impfstoffzentren in Bangkok vorübergehend wegen Serviceverbesserungen geschlossen und erst am 28. Juni wiedereröffnet werden.

Die abrupte Aussetzung löste bei den versicherten Arbeitern einen Aufschrei aus und führte zu Spekulationen über das Versiegen der Vorräte.

Arbeitsminister Suchart Chomklin gab am Freitag zu, dass für Arbeitnehmer, die unter Abschnitt 33 fallen, nur eine begrenzte Menge an Impfstoffen zur Verfügung steht.

Er sagte, etwa 2,3 Millionen hätten sich beim SSO für den Impfstoff registriert, aber die ersten zwei Millionen Dosen seien bereits im ganzen Land verteilt worden.

Er sagte, dass die SSO den Dienst aufgrund von Diskrepanzen zwischen der Anzahl der registrierten Empfänger und der Anzahl der Personen, die zu Impfungen erschienen sind, einstellen musste.

Laut Herrn Suchart war dies darauf zurückzuführen, dass einige Mitarbeiter Buchungen über mehrere Kanäle vorgenommen haben, und dies sei ein Problem, an dessen Behebung das SSO und die Unternehmen arbeiten würden.

Der Arbeitsminister bestand jedoch darauf, dass der Impfdienst am 28. Juni wieder aufgenommen werde und diejenigen, die bereits gebucht hatten, ihre Impfungen bekommen würden.

Die 45 Impfzentren des SSO haben eine Kapazität von 50.000 Impfungen pro Tag.

SSO-Sprecher Nanthachai Panyasurarit sagte, die Impfzentren seien vorübergehend geschlossen worden, um das Management zu verbessern, und bekräftigte, dass sie am 28. Juni wiedereröffnet würden. Er entschuldigte sich für die verursachten Störungen. Vom 7. bis 10. Juni seien insgesamt 174.193 Mitarbeiter des Unternehmens an 45 vom SSO eingerichteten Stationen geimpft worden.

Die abrupte Verschiebung überraschte viele bereits angereiste Personen, die ohne Impfung nach Hause zurückkehren sollten.

Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul distanzierte das Ministerium am Freitag von der Entscheidung und sagte, es habe wie gewünscht Impfstoffe geliefert.

Unterdessen wandte sich Rungruang Kitpati, Sprecher des Gesundheitsministeriums, am Freitag an Facebook, um die Situation zu klären.

Er sagte, die Versorgung sei gesichert, Lieferungen seien aber aus logistischen Gründen nicht massenhaft eingetroffen.

Daher muss das Ministerium die Verteilung an die 77 Provinzen jedes Mal nach Dringlichkeit und medizinischer Kapazität verwalten.

Er forderte Kritiker der nationalen Kampagne zur Einführung von Impfungen auf, zu versuchen, die Volatilität der täglichen Versorgung im breiteren Kontext einer ausreichenden Gesamtversorgung zu verstehen. / Bangkok Post

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1 Antwort zu Bangkok: Versicherte kritisieren das Sozialversicherungsamt wegen Verschiebung der Impfungen

  1. berndgrimm sagt:

    Da dieser Beitrag von mir im Original Thread mehrmals schon wegzensiert wurde,

    schreibe ich ihn nun hier hin:

     

    berndgrimm sagt:    
    Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    12. Juni 2021 um 11:36 pm

    Da fabulieren wieder 2 Brueder im Geiste die in TH ihr Geld verdienen aber mit der Realitaet hier nix am Hute haben.

    Der eine der seit mindestens eineinhalb Jahren nicht mehr in TH lebt und auch offen geschrieben hat dass er garnicht vorhat ins derzeitige Thailand dauerhaft zurueckzukehren sondern lieber in Kaernten leben moechte.

    Der Andere der vorgibt in TH zu leben und auch selber in seinem Blog immer schoene Geschichten ueber TH schreibt ohne dass er Einblick in sein angebliches Paradies bei Chumphon geben moechte und wie einstmals Raoul Duarte hier Fakten ignoriert und sich darin gefaellt mich zu verleumden.

    Ich kann garnicht mit gleicher Muenze zurueckzahlen weil ich mich dann genauso laecherlich machen wuerde wie diese beiden Thailandjubler ohne Haftung.

    Ich moechte nur darauf hinweisen dass die heutigen Neuinfektionszahlen lt BP wieder bei 3.277 liegen.

    Dabei wurden sowohl in der Roten Provinz Chiang Mai als auch in der Roten Provinz Chonburi die Massnahmen zur angeblichen Covid Praevention gelockert.

    Wohlgemerkt bei Infektionszahlen die 10 bis 50 mal so hoch sind wie zu der Zeit als diese Massnahmen eingefuehrt wurden.

    Nun ja, ich glaube weder die Zahlen dieser Militaerdiktatur  noch glaube ich an die Ernsthaftigkeit der Massnahmen was jeder der im realen heutigen Thailand lebt bei einem Besuch in der naechsten Mall in einem Restaurant oder in einer Behoerde oder auf einem Markt bestaetigt finden kann.

    Aber unsere beiden Thailand Propagandisten die den ganzen Kaeu glauben oder jedenfalls ihren potentiellen Kunden glaubhaft machen wollen sollten sich dann doch mal Gedanken machen.

    Ich kann auch gleich noch einen Bericht ueber die heutige Realitaet in den staatlichen Quarantaene "Hotels"nachreichen.

    Die mittlere Tochter unserer Freunde die im Fruehjahr schon hier war und in einem ALSQ Hotel in Pattaya ihre 2 Wochen Quarantaene absitzen musste wollte nach dem bestandenen Abi in UK ihre Familie besuchen und musste wieder in staatliche Quarantaene.Diesmal in einem neuen 4**** Hotel nicht weit von uns. 40 Stockwerke ueber 300 Zimmer. Kein Balkon kein Fenster zu oeffnen.Das Hotel ist nagelneu , das Essen ist in Ordnung.

    Aber: Es gibt zuwenig Wasser oder Getraenke oder Obst oder Salat.Die Zimmer werden auch nicht gemacht. Sie duefen nur zum Covid Test aus den Zimmern.

    Dabei sind hoechstens 80 der ueber 300 Zimmer mit Quarantaene "Gaesten" belegt.Alles Auslaender hauptsaechlich Farang und Japaner.

    Die Eltern haben beim Management protestiert. Antwort: Anweisung der Regierung.

    Dann wollten sie einen "Regierungsvertreter" sprechen.Darauf warten sie schon eine Woche.In 3 Tage kommt das Maedchen endlich frei.

    STIN hat ja hier die guten Bedingungen seiner Thai Frau und seines Thai Sohnes beschrieben.Die fuer die Quarantaene nichts bezahlen mussten

    Gesetzt den Fall dies wuerde wirklich stimmen waere es nur ein Beweis fuer die willkuerliche Diskriminierung von Auslaendern in dieser Militaerdiktatur.

    STIN selber war ja schlau genug selber lieber nicht nach TH zurueckzukommen und in die Quarantaene (gegen Bezahlung) zu gehen.

     

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