Bangkok: Ministerium fordert Fabrikeigentümer auf, Risikobewertung von Corona zu erstellen

Das thailändische Industrieministerium fordert alle Fabrikbetreiber im ganzen Land dazu auf, bis zum 30. Juni die Formulare zur Risikobewertung von Covid-19 über die Online Plattformen Thai Stop Covid Plus und Thai Save Thai auszufüllen, um die Unsicherheit bei den thailändischen Exporten zu verringern.

Bis zum 10. Juni waren 7.777 Menschen in 149 Fabriken in 21 Provinzen positiv auf Covid-19 getestet worden, was eine Unsicherheit über Thailands Herstellungsstandards und die Qualität der Exporte auslöste.

Der ständige Sekretär des Ministeriums, Kobchai Sungsitthisawad, sagte, nur 20 Prozent der 63.000 Fabriken im ganzen Land hätten bisher die Risikobewertungsformulare ausgefüllt.

„Fabriken, die nicht mit dem Ministerium kooperieren, können bestraft werden“, warnte Herr Kobchai.

In der Zwischenzeit wird die thailändische Industrial Estate Authority (IEAT) eine Covid-19 Impfaktion starten, um ab dem 1. Juli landesweit 677.619 Arbeiter in den Industriegebieten zu impfen.

IEAT-Gouverneur Weris Amrapal sagte, 438.424 der Arbeiter arbeiteten in einer streng kontrollierten Umgebung.

„Die Behörde hat bereits mehrere Impfstationen eingerichtet, um die Arbeiter in den acht Industriegebieten zu impfen, nämlich Amata City Chonburi, Bang Phli, Map Ta Phut, Samut Sakhon, Sinsakhon, Wellgrow, Lad Krabang und Bangkadi Industrial Park“, sagte Weris.

„Jede Impfstation kann etwa 8.000 Impfungen pro Tag bereitstellen, und alle Arbeiter sollten bis August geimpft sein“, fügte er weiter hinzu.

Er sagte auch, dass IEAT auch darauf abzielen werde, 80 Prozent der Arbeiter in sechs anderen Industriegebieten zu impfen.

„Einige Fabriken haben alternative Impfstoffe für ihre Arbeiter beschafft, daher werden die Behörden eine Umfrage durchführen, um zu sehen, wie viele noch geimpft werden müssen“, sagte er weiter.

In der Zwischenzeit sagte Sanan Angubolkul, der Vorsitzende der thailändischen Handelskammer, dass positiv getestete Fabrikarbeiter besorgniserregend seien, da dies Auswirkungen auf den Exportsektor haben würde, insbesondere wenn die Produktion in den entsprechenden Fabriken vorübergehend eingestellt wird.

Er wies auch darauf hin, dass der Export derzeit der einzige Motor ist, der die thailändische Wirtschaft antreibt.

„Wir erwarten jedoch, dass die Wirtschaft und die Exporte des Landes im vierten Quartal dieses Jahres wachsen“, sagte Sanan.

Er fügte hinzu, dass der Gemeinsame Ständige Ausschuss für Handel, Industrie und Banken erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt des Landes in diesem Jahr um 0,5 bis 2 Prozent und die Exporte um 5 bis 7 Prozent steigen werden. / The Nation

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