Bangkok: Vertrauen der Bevölkerung in die Sicherheit der Impfstoffe ist nicht sehr hoch

Informationen, die aus den Injektionen von mehr als 100 Millionen Dosen des Covid-19 Impfstoffs auf der ganzen Welt zusammengestellt wurden, haben gezeigt, dass Nebenwirkungen und unerwünschte Ereignisse nach der Covid-19 Impfung äußerst selten sind.

Tatsache ist jedoch, dass manche Menschen immer noch Nebenwirkungen von jedem Impfstoff haben können, auch wenn sie vollständig entwickelt sind und unabhängig von der Marke. Alle derzeit verfügbaren Covid-19 Impfstoffe sind nur für den Notfall zugelassen, berichten die Medien.

Das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Sicherheit von Covid-19 Impfstoffen wird weiterhin durch die Nachrichtenberichte über Nebenwirkungen und vermutete unerwünschte Ereignisse nach der Impfung untergraben, die von leichten Ereignissen wie Schwindel, Erbrechen, Fieber, Taubheitsgefühl und Schwäche in Beinen oder Armen bis hin zu schwerwiegenden wie Koma und Tod reichen.

Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, das Vertrauen der Öffentlichkeit weiter zu stärken, dass das Impfprogramm der Regierung nicht nur dazu beiträgt, die Schwere der Krankheit zu mildern, sondern auch eine Herdenimmunität für das ganze Land aufzubauen, wenn mindestens 70 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig geimpft sind.

„Die Nebenwirkungen von Covid-19 Impfstoffen können wir nie leugnen“, sagte der stellvertretende Premierminister und Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul.

„Aus diesem Grund müssen alle Impfstoffempfänger eine halbe Stunde länger bleiben, um mögliche Nebenwirkungen zu beobachten, die normalerweise in diesem Zeitraum auftreten. Und dies sollte das Vertrauen der Öffentlichkeit in das Impfprogramm weiter stärken“, fügte er hinzu.

Unterdessen bietet das National Health Security Office (NHSO) jedem, der an diesen unerwünschten Folgen der Covid-19 Impfung leidet, eine finanzielle Entschädigung als vorläufige Hilfe an.

Die Entschädigung wird gemäß Abschnitt 41 des National Health Security Act von 2002 angeboten, der normalerweise die vorläufige Hilfeleistung für Personen regelt, die nach einer Gesundheitsleistung im Rahmen des Universal Coverage Scheme (UCS) gesundheitliche Schäden erleiden.

Vor der Einführung des Entschädigungssystems wurden zusätzliche Regeln erlassen, um die Bedingungen festzulegen, die Parteien, die an einem erheblichen Gesundheitszustand leiden, der vermutlich durch eine Covid-19 Impfung verursacht wurde, eine finanzielle Entschädigung bieten.

Dies ist ein sozialer Mechanismus, um vorläufige Hilfe zur Linderung von Leiden zu leisten, ohne auf das endgültige Ergebnis einer medizinischen Untersuchung warten zu müssen.

Jeder, der kürzlich mit einem Covid-19 Impfstoff injiziert wurde und danach gesundheitliche Probleme entwickelt hat, die im Zusammenhang mit der Impfung stehen, hat das Recht zu glauben, dass diese Erkrankungen durch den Impfstoff verursacht wurden.

Und dies steht im Einklang mit der medizinischen Ansicht, dass diese Covid-19 Impfstoffe Nebenwirkungen haben können, obwohl sie nur für den Notfall zugelassen sind. Die wahre Ursache des vermuteten Gesundheitszustands wird später durch eine formelle medizinische Untersuchung nachgewiesen.

Das Verfahren zur Beantragung dieser vorläufigen finanziellen Unterstützung ist nicht kompliziert. Im Todesfall nach einer Covid-19 Impfung kann ein Angehöriger des Verstorbenen beispielsweise bei dem Krankenhaus, das die Impfung durchgeführt hat, dem örtlichen Gesundheitsamt der Provinz oder der nächstgelegenen NHSO-Niederlassung einen Antrag auf finanzielle Entschädigung stellen.

Andere Kanäle für die Einreichung des Antrags sind Freiwillige im Gesundheitswesen oder eine unabhängige Beschwerdestelle, die gemäß Abschnitt 50 (5) des National Health Security Act von 2002 dazu autorisiert ist. Das NHSO hat bereits Unterausschüsse eingesetzt, die diese Anfragen in allen 13 Gesundheitsregionen bearbeiten. Jeder Unterausschuss besteht aus medizinischen Experten, die Fälle untersuchen, um zu entscheiden, welche die finanzielle Entschädigung verdienen. Die Unterausschüsse stützen ihr Urteil dabei auch auf die Krankengeschichte des Patienten.

Jeder Fall, bei dem ein Zusammenhang mit einer Covid-19 Impfung vermutet wird, sollte daher unverzüglich dem Entschädigungsunterausschuss zur Prüfung vorgelegt werden, berichten die lokalen Medien.

Wenn der Unterausschuss zustimmt, dass der Fall eine Entschädigung verdient, wird diese normalerweise innerhalb von fünf Tagen vom NHSO bezahlt, verspricht die Behörde.

Das Geld wird auf das vom Betroffenen angegebene Bankkonto überwiesen. Und selbst wenn eine formelle medizinische Untersuchung später keinen Zusammenhang zwischen der Impfung und dem unerwünschten Ereignis findet, wird die Entschädigungszahlung nicht zurückgefordert.

Der Grund dafür ist, dass das Ausgleichsgeld lediglich als Vorhilfe im unverschuldeten Ausgleichsprogramm gedacht ist.

„Derzeit sind insgesamt 344 Entschädigungsanträge eingegangen und das NHSO hat bereits in 239 Fällen eine Entschädigung in Höhe von insgesamt 3,01 Millionen Baht gezahlt [Stand 4. Juni]“, sagte Minister Anutin.

„Die meisten dieser Fälle handelten von leichten Symptomen, die nach der Impfung auftraten, wie Taubheitsgefühl. Und von allen sechs Anträgen auf Entschädigung bei Todesfällen nach der Impfung wurden bisher vier bewilligt. Diese waren in Pathum Thani, Songkhla, Phrae und Tak“, fügte er weiter hinzu.

Die Idee der fehlerfreien Entschädigung wurde weltweit für ihre Vorteile, den Schutz von Impfstoffempfängern und als Anreiz für mehr Menschen anerkannt, sich für die Impfung gegen Covid-19 zu melden.

Im März dieses Jahres hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein internationales Entschädigungsprogramm aufgelegt, das das Leiden der von der Covid-19 Impfung Betroffenen lindern soll, ohne dass diese vor Gericht eine Entschädigung verlangen müssen.

Die Idee der fehlerfreien Kompensation ist nicht neu. Thailand ist eines von etwa 25 der 194 WHO-Mitgliedsstaaten, die unverschuldete Entschädigungsprogramme für Schäden eingeführt haben, die sich aus medizinischen und Gesundheitsdiensten im Allgemeinen ergeben.

Dies ist ein Beweis dafür, dass Thailand mit seinen Bemühungen, eine Immunität gegen Covid-19 aufzubauen, um die Viruskrise zu überleben, jetzt auf dem richtigen Weg ist, berichtet The Nation Thailand.

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
3. Juli 2021 9:35 am

Ich habe in meinem Leben sicher mehr Impfungen bekommen als ich Tabletten genommen habe.Polio war Schluckimpfung.

Naturlich habe ich mich manchmal komisch gefuehlt.Besonders waehrend der Malaria Prophylaxe. Ich habe nie irgendeine ernsthafte Krankheit bekommen.

Ich waere damals garnicht auf die Idee gekommen den Impfstoff Produzenten (den ich garnicht kannte) zu verklagen.

Ich musste damals oefter wegen Impfung gegen seltene Krankheiten ins Tropeninstitut nach Hamburg , da nur die den Impfstoff vorraetig hatten.Meist frisch gemixt.

Dort behielt man mich mindestens 24 Stunden zur Beobachtung da und ich musste nach einer Woche nochmal zu meinem Hausarzt der mich auf bestimmte Symptome untersuchen musste.Viele Impfmittel waren noch nicht zuende erforscht und wir waren deshalb auch Versuchskaninchen.

Damals war die Pharmaindustrie sicher auch schon ein gutes Geschaeft.

Aber nicht so wie Heute! Damals wurden uns noch keine Krankheiten eingeredet und wir bzw unsere Krankenkassen wurden noch nicht so abgezockt wie heute!

Ich sehe haeufiger Ami TV welches hauptsaechlich aus Werbung besteht,Dort gibt es natuerlich viel Werbung fuer unnoetige Medikamente und fast genausoviel Werbung von Anwaltskanzleien die sich auf das Verklagen von Pharmakonzernen wegen Nebenwirkungen spezialisiert haben.

Jedes Medikament hat Nebenwirkungen wie man in dem ellenlangen Beipackzettel lesen kann.

Es ist immer eine Abwaegung von Vor- und Nachteilen.Ich selber habe oft verschriebnene Medikament fruehzeitig abgesetzt.Unser Hausarzt hat immer geschmpft.Ich habe die unverbrauchten Medikamente immer zurueckgegeben oder selber nach Afrika mitgenommen

Bei Impfungen gegen ansteckende Krankheiten ist es etwas Anderes.

Man gefaehrdet dadurch nicht nur sich selbst sondern auch Andere.

Ich habe keine Ahnung wie Covid verlaeuft und habe noch nie einen Covid erkrankten getroffen.Ich habe hier geschrieben dass ich mich in TH moeglichst nicht impfen lassen moechte.

Dies hat aber nichts mit den Zweifeln am Impfstoff zu tun sondern ausschliesslich mit der derzeitigen Situation in Thailand.

Wenn ich anders nicht ausfliegen darf muss ich mich natuerlich in TH impfen lassen.

Dann ist es mir egal mit welchem Impfstoff.Natuerlich wuerde ich Biontech vorziehen wegen der Meldungen im Internet.Aber auch dem Rat unserer Freundin die Aerztin ist.

Die raet uns dazu uns mit kuenstlich gebautenViren impfen zu lassen.(Biontech und Moderna) dies sei weniger risikobehaftet als die lebenden Viren von Astra Zeneca und Johnson&Johnson.Die sind aber einfacher zu lagern.

Jedenfalls finde ich dass es immer besser ist sich impfen zu lassen wenn es sich um eine gefaehrliche Epidemie handelt.Ich selber bin nie gegen Grippe geimpft worden weil ich diese Krankheit nicht fuer gefaehrlich halte.Ich hatte auch noch nie Grippe. Noch nicht mal eine schwerere Erkaeltung.

Nicht nur die Imfstoffe fehlen in TH sondern hier auch die rote Farbe!