Bangkok: Derzeit werden in Thailand vier COVID-19-Impfstoffe entwickelt

Da die Entwicklung von vier Impfstoffkandidaten im Gange ist, hat der Premierminister die thailändischen Wissenschaftler hinter diesen Projekten gelobt, die eine entscheidende Rolle bei der thailändischen Epidemiereaktion spielen und die Abhängigkeit des Landes von Impfstoffimporten verringern werden.

Die stellvertretende Regierungssprecherin Rachada Dhanadirek sagte, der Premierminister habe betont, dass die inländische Impfstoffentwicklung und der Technologietransfer die Grundlage für Thailands Schritt hin zu einem eigenständigen Impfstoff bilden, was dem Land helfen werden, bei Impfstoffimporten zu sparen, und Möglichkeiten für Impfstoffexporte in der Zukunft bieten.

Derzeit werden in Thailand vier COVID-19-Impfstoffkandidaten entwickelt, die unterschiedliche Plattformen verwenden und sich jeweils in einem anderen Stadium der Forschung und Erprobung befinden.

Der erste thailändische COVID-19-Impfstoffkandidat, der in Studien am Menschen aufgenommen wird, ist der NDV-HXP-S-Impfstoff, der von der Government Pharmaceutical Organization (GPO) und der Fakultät für Tropenmedizin der Mahidol University entwickelt wurde. Dieser Impfstoff wird auch in Vietnam und Brasilien getestet.

Im Erfolgsfall kann der Impfstoffkandidat in den bestehenden Einrichtungen der GPO einfach aus Hühnereiern hergestellt werden, ähnlich den aktuellen Grippeimpfstoffen.

Der zweite Impfstoffkandidat, der am 14. Juni in die klinische Phase-1-Studie eingetreten ist, ist ein mRNA-Impfstoff aus dem Center of Excellence in Vaccine Research and Development (Chula VRC) der Chulalongkorn University. Dieser Impfstoffkandidat wird auf der mRNA-Plattform entwickelt, ähnlich wie Pfizer und Moderna, jedoch mit dem Vorteil, dass er bis zu 3 Monate bei 2-8 °C oder bis zu 2 Wochen bei 25 °C gelagert werden kann.

Frühere Studien mit Ratten und Affen zeigten, dass dieser Impfstoffkandidat dazu beitragen kann, eine hohe Antikörperantwort hervorzurufen, während die mRNA-Plattform eine schnelle Bereitstellung und Herstellung eines aktualisierten Impfstoffs ermöglicht, um neuere Varianten zu bekämpfen.

Der dritte Impfstoffkandidat ist ein von BioNet-Asia entwickelter DNA-Impfstoff. Das Unternehmen beantragt nach seiner Studie an Ratten die Zulassung von Humanstudien bei der Food and Drugs Administration (FDA). Das Unternehmen wird voraussichtlich in diesem Jahr die Studien der Phasen 2 und 3 durchführen, wobei gleichzeitig eine weitere Phase-1-Studie in Australien durchgeführt wird.

Ein weiterer Impfstoffkandidat ist der pflanzliche Protein-Untereinheiten-Impfstoff von Baiya Phytopharm, einem Startup der Chulalongkorn University, das erfolgreich einen Impfstoffprototyp entwickelt hat, der Tabakblätter verwendet, um das benötigte Antigenprotein herzustellen. Klinische Studien mit diesem Impfstoffkandidaten werden voraussichtlich im August-September beginnen.

Unterdessen hat AstraZeneca versprochen, die Lieferung von 6 Millionen Dosen von Siam Bioscience an die thailändische Regierung abzuschließen, während die von der japanischen Regierung gespendeten 1,05 Millionen Dosen AstraZeneca voraussichtlich Anfang Juli eintreffen werden. / NNT

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7 Antworten zu Bangkok: Derzeit werden in Thailand vier COVID-19-Impfstoffe entwickelt

  1. "Forentroll" sagt:

     Fa ta lai Chon (organic Thai herb) voll die Winderwaffe )egen Viren aller Art.

    Kombiniert mit boraphet (weitetes Herb)  soll es nochmal effektiver sein!

    Habe es jetzt in der Hausapotheke stehen. 

    Keine 300 Baht. 

    Das sollte man nicht exportieren! 

    Da kommen viele Urlauber für nach TH und decken sich ein. 

    Es sollte gar nichts von den Herbs exportiert werden. Die sollen das im Urlaub konsumieren. 

    • STIN sagt:

      Fa ta lai Chon (organic Thai herb) voll die Winderwaffe )egen Viren aller Art.

      Schon gegen Delta Variante bei Corona getestet. Mach mal…. 🙂

      Fa Thalai Jon ist ein Naturpräparat, dass das Immunsystem stärkt.
      Z.B. nach einem Zeckenbiss usw. – schadet auf keinen Fall, wenn man Corona infiziert wird,
      weil man eben dann bessere Chancen hat. Es schützt aber nicht vor Infektion.

      Ich nehme dazu schon 1 Jahr Reishi Pilze – stärken das Immunsystem auch sehr gut.

      Man muss Fa Thalai Jon nicht exportieren – kann man in der EU bestellen.

      Es sollte gar nichts von den Herbs exportiert werden. Die sollen das im Urlaub konsumieren.

      Wächst nicht nur in TH, auch in Indien.

      • "Forentroll" sagt:

        Sie sind gut informiert! Warum geben Sie das alles nicht an Ihre Leser weiter?

        STIN sagt:

        3. Juli 2021 um 9:00 pm

        Fa ta lai Chon (organic Thai herb) voll die Winderwaffe )egen Viren aller Art.

        Schon gegen Delta Variante bei Corona getestet. Mach mal…. 

        Sie meinen ich hatte schon die Delta Variante? Auch da kennen Sie sich scheinbar besser aus, als ich mich selbst . Wundern tut mich schon lange nichts mehr.

        Ich kann nur sagen, mir hat das Bier und gestern der Wein in den letzten zwei Jahren durchweg geschmeckt!

        Ich traue der Angstmacherpropaganda immer mehr zu, aber ich glaube, sie hat sich verrechnet, dann die schaffen das und dann wird abgerechnet!! 

        Und im AngstmacherpropagandaGesetz gibt es immer noch keinen § fuer Narrenfreihet!

        • STIN sagt:

          Sie sind gut informiert! Warum geben Sie das alles nicht an Ihre Leser weiter?

          geben wir ja – tw. sogar Eigenberichte über Sachen, die man sonst nirgends nachlesen kann.

          Sie meinen ich hatte schon die Delta Variante? Auch da kennen Sie sich scheinbar
          besser aus, als ich mich selbst . Wundern tut mich schon lange nichts mehr.

          nein, aber einfach einnehmen und dann Maske, Abstand usw. ignorieren.

          Ich traue der Angstmacherpropaganda immer mehr zu, aber ich glaube, sie hat
          sich verrechnet, dann die schaffen das und dann wird abgerechnet!!

          Wer liest denn schon Fake-Presse, dass machst eigentlich hier nur du.

          Klar.TV
          Kopp-Verlag
          usw.

          Und im AngstmacherpropagandaGesetz gibt es immer noch keinen § fuer Narrenfreihet!

          Doch, es gibt in DE sogar eine eigene Staatsanwaltschaft, die bei Fake-Presse
          ermittelt.

  2. devin sagt:

    Man erinnere sich, dass die Entwicklung des ersten thailändische COVID-19-Impfstoffkandidaten, des NDV-HXP-S-Impfstoffes, welcher von der Government Pharmaceutical Organization (GPO) und der Fakultät für Tropenmedizin der Mahidol University entwickelt wurde, zur gleichen Zeit begonnen wurde, wie fast alle anderen Corona-Impfstoffe.

    Und während mittlerweile 17 Kandidaten bereits zugelassen wurden, befindet sich der obige Thai- Impfstoff noch immer in Phase 1-Studie, wie 102 weitere Impfstoffkandidaten ebenfalls.

    Und das vieles in die Hose gehen kann, sieht man hier:

    Hoffnungsträger enttäuscht: Der Impfstoff von Curevac zeigt bei Studienauswertung eine geringe Wirksamkeit.

    Also man sollte nicht, wie diese Thai-Regierung, zu früh Lorbeeren verteilen, da gerade bei der Impfstoffentwicklung vieles schief laufen kann.

  3. berndgrimm sagt:

    Mit diesen Propagandameldungen hat uns STIN schon vor ueber einem Jahr gelangweilt.

    Link? Einfach mal unter Suche : Covid eingeben, Achtung die Beitraege dort sind nicht nach Datum geordnet.

    Also RX verhindert angeblich den Ankauf von Impfstoffen und jetzt entwickelt sein heroisches Volk eben selber Impfstoffe. Aus dem Lameng.

    Thailand war frueher schon sehr gut in der Entwicklung von gefragten Arzneimitteln.

    Ich moechte an den grossen Erfolg der thailaendischen Viagra Tablette erinnern.

    • STIN sagt:

      Mit diesen Propagandameldungen hat uns STIN schon vor ueber einem Jahr gelangweilt.

      Ja, richtig – als es geplant wurde. Nun scheint es etwas weiter entwickelt zu sein und ob es einen Impfstoff aus TH geben wird,
      wird man sehen.
      Mahidol kann es zumindest, weil die auch schon im Auftrag Sanofis Dengue-Fever-Impfstoff mit entwickelten.

      Also RX verhindert angeblich den Ankauf von Impfstoffen und jetzt entwickelt sein
      heroisches Volk eben selber Impfstoffe. Aus dem Lameng.

      Nicht angeblich – er tut es einfach. Prayuth kauft nix. Zumindest bisher nicht.
      Wenn doch, dann nur – weil RX seine Pläne nicht umsetzen kann. Hat ja Thanathorn schon so erklärt.

      Thailand war frueher schon sehr gut in der Entwicklung von gefragten Arzneimitteln.

      Ich moechte an den grossen Erfolg der thailaendischen Viagra Tablette erinnern.

      Das war mehr kopiert – weniger Eigenentwicklung.

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