Bangkok: Dekan fordert Export-Stopp für AstraZeneca Impfstoff und leitet eine Petition dazu ein

Das Gesetz zur Bevorratung von Impfstoffen sollte durchgesetzt werden, um sicherzustellen, dass das Land in den nächsten drei Monaten mindestens 10 Millionen Dosen lokal hergestellter AstraZeneca Impfstoffe pro Monat zur Verfügung hat, sagt Prasert Auewarakul, der stellvertretende Dekan für Forschung der medizinischen Fakultät des Siriraj Krankenhauses.

Dekan Prasert sagte, die nächsten drei Monate werden ein wichtiger Wendepunkt für die nationale Impfkampagne sein, wenn genügend Impfstoffe die Regierung in eine bessere Position versetzen, um die Covid-19 Infektionen und die Todesfälle im Königreich zu senken.

Er forderte die Menschen auf, sich einer Massenunterschriftspetition über Change.org anzuschließen, in der die Regierung aufgefordert wird, sich auf das Gesetz zur nationalen Impfstoffsicherheit zu berufen, um den Export von AstraZeneca Impfstoffen, die von Siam Bioscience hergestellt werden, einzuschränken. Da weniger Impfstoffe exportiert werden, bleibt mehr für die inländische Impfung übrig, sagte Dekan Prasert.

Auch wenn das Impfstoffangebot aufgrund ausländischer Spenden und einer Zunahme der Beschaffung gestiegen ist, ist der Schub nur kurzfristig. In den nächsten zwei bis drei Monaten könnte das Land mit einer starken Impfstoffknappheit konfrontiert sein, wenn keine Vorräte mehr beschafft werden, sagte er.

Dr. Prasert sagte, ein einfacher Schritt sei nun, die Impfstoffexporte von Siam Bioscience vorübergehend zu reduzieren oder einzustellen, und Premierminister Prayuth Chan o-cha sei dazu ermächtigt, das Impfstoffsicherheitsgesetz entsprechend durchzusetzen.

Siam Bioscience hat die Kapazität, um 10 Millionen Dosen Covid-19 Impfstoff pro Monat herzustellen. Bei der Anwendung des Gesetzes würden dem Land in den nächsten drei Monaten zwischen 20 und 30 Millionen Impfdosen für lokale Impfungen zur Verfügung stehen, sagte er weiter.

„Wir wären dann besser gerüstet, um die Covid-19 Pandemie einzudämmen und die Zahl der Todesopfer einzudämmen“, sagte Prasert.

Dr. Prasert gab zu, dass die Aussetzung der Exporte auch Auswirkungen auf andere Länder haben würde, die den AstraZeneca Impfstoff bestellt haben. Er glaubte jedoch, dass die Wirkung minimal sein würde, da diese Länder im Gegensatz zu Thailand nicht auf AstraZeneca als Hauptimpfstoff angewiesen sind.

Inzwischen wurden laut Dr. Sirirerk Songsivilai, der ständige Sekretär für Hochschulbildung, Wissenschaft, Forschung und Innovation, etwa rund 20 Millionen Menschen im Land geimpft.

Er sagte, dass die letzten 10 Millionen Dosen innerhalb von 36 Tagen oder 3,4 Mal schneller verabreicht wurden als die ersten 10 Millionen Impfungen.

Bisher haben rund 23 % der Bevölkerung ihre erste Dosis erhalten, 6,7 % zwei Dosen und 0,3 % ihre dritte. Phuket ist mit 75 % der Bevölkerung die am meisten geimpfte Provinz, gefolgt von Bangkok mit 70 %, fügte er weiter hinzu. / Bangkok Post

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4 Antworten zu Bangkok: Dekan fordert Export-Stopp für AstraZeneca Impfstoff und leitet eine Petition dazu ein

  1. STIN sagt:

    Guter Mann – hat wohl meine Vorschläge hier gelesen.

    Man soll einfach die Exporte verbieten und auf die Reaktion AstraZenecas pfeifen – es geht um
    Menschenleben und nicht um korrekte Einhaltung von Verträgen.
    Notfalls zahlt man halt eine Vertragsstrafe – oder stellt Impfstoff ohne Lizenz weiter her – ähnlich wie bei
    Viagra, dass man einfach kopiert hat. TH kann das sehr gut…

    Was sollte denn AZ auch machen, wenn es keine Export-Genehmigung mehr gibt. Das Lager vernichten?
    Sicher nicht…..

    Wird halt davon abhängig sein, ob der Staatschef das erlaubt….

    • Forentroll sagt:

      Ich habe jetzt den 3. Tag in Folge an der Impfstelle,  zu gut wie keinen Andrang sehen könne. 

      Da will wohl kaum einer geimpft werden. 

      STIN löscht ständig meine Hinweise. Scheinbar ist es wohl so,  man kann mit einer "Dose" 5-7 Impfungen durchführen. 

      Da sond dann wohl auch die Impfungen gegen Bezahlung für die Farangs hergekommen. 

      Dann wäre aber alles wieder nur Lüge und Angstmacherei? 
      Eben (~19Uhr) war alles zu! war

      • STIN sagt:

        Ich habe jetzt den 3. Tag in Folge an der Impfstelle, zu gut wie keinen Andrang sehen könne.

        Vermutlich Sinovac Impfstelle – Thais bevorzugen andere Impfstoffe, eher noch Sinopharm, weil das von WHO zumindest
        verifiziert wurde.

        STIN löscht ständig meine Hinweise. Scheinbar ist es wohl so, man kann mit einer “Dose” 5-7 Impfungen durchführen.

        5 sind vorgegeben. 6 holt man in DE raus – bei 7 würde ich mir aber schon Gedanken machen.

        Da sond dann wohl auch die Impfungen gegen Bezahlung für die Farangs hergekommen.

        Schwer zu kontrollieren – vll mit Kochsalzlösung gestreckt – würde mich nicht überraschen.
        Thais sind Meister im improvisieren. 🙂

        Dann wäre aber alles wieder nur Lüge und Angstmacherei?

        Ja, Regierung in TH lügt, aber nicht schlecht.

        Ja, Angstmacherei gibt es auch. Gerade gestern wieder eine gelesen, das haut dich von den Socken.

        Angeblich werden alle, die mit BioNTech geimpft wurden, früher oder später sterben – weil der Impfstoff mit
        99% Graphenoxid versehen wurde. Also meine Ende naht, wenn ich nicht mehr schreibe – bin ich schon im Nirwana 🙂

        Ja, ich würde solche Hetzer verhaften und mind. 3 Jahre wegsperren.
        Dich übrigens auch….. –

      • STIN sagt:

        hahahahaha

        Ich mach noch Spass, als ich erklärte – vll würden die Impfstellen nur Kochsalzlösung spritzen und dann lese ich das hier:

        https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Schortens-8557-Menschen-muessen-erneut-geimpft-werden,impfskandal102.html

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