Nakhon Sawan: Flüchtiger Polizei-Oberst stellt sich der Polizei

Der ehemalige Polizist Oberst Thitisan alias Jo Ferrari behauptet, er versuchte nur, Informationen über weitere Drogen zu erlangen, und nicht um Geld von dem Verdächtigen zu erpressen.

Der flüchtige ehemalige Polizei Oberst Thitisan Utthanaphon, alias Jo Ferrari, sagte, er wolle einem festgenommenen Verdächtigen Informationen über weitere Drogen entlocken. STIM berichtete hier.

Der ehemalige Chef der Polizeistation Nakhon Sawan Muang stellte sich am Donnerstagabend (26. August) der Polizei in Chon Buri.

Polizei Oberst Thitisan Utthanaphon (mit Handschellen) ist am Donnerstagabend (26. August)
in der Abteilung für Verbrechensbekämpfung in Bangkok, als der nationale Polizeichef Pol Gen Suwat Jangyodsuk (rechts) ihn befragt. (Polizeifoto)

Der Polizeichef General Suwat Jangyodsuk sollte am selben Tag um 21 Uhr eine Besprechung abhalten. Gegen 21.45 Uhr gab er einen Überblick über den Fall und versicherte, dass er keinen Missetäter schützen würde. Dann ließ er Polizei Oberst Thitisan anrufen, um die Fragen der Reporter zu beantworten.

Polizei Oberst Thitisan gab zu, dass er während der Vernehmung Plastikbeutel bei Jeerapong Thanapat, einem 24-jährigen Drogenverdächtigen, benutzt hatte. Er sagte jedoch, das Motiv sei nicht gewesen, Geld von ihm zu erpressen.

Nachdem er auf Jeerapongs Handy Fotos von etwa einem Kilogramm kristallenem Methamphetamin und 20.000 Speed-Pillen gesehen hatte, hielt er es für einen großen Fall und versuchte, mehr Informationen über die Menge von dem Verdächtigen zu gewinnen, behauptete er.

„Ich wollte die Informationen bekommen, damit ich das Drogengeschäft zerstören und die Menschen von Nakhon Sawan schützen kann. Ich machte einen Fehler. Meine Untergebenen haben einfach meinen Befehl befolgt und ich übernehme die alleinige Verantwortung dafür“, sagte er.

Der 39-jährige ehemalige Polizist bestand darauf, dass er zum ersten Mal einen Verdächtigen so behandelt habe, und bestritt, an Korruption beteiligt gewesen zu sein.

Warum er bis zu sechs Plastikbeutel benutzte, um den Kopf des Verdächtigen zu bedecken, sagte er, er wolle nicht, dass Jeerapong sein Gesicht sah, aber der Verdächtige versuchte weiterhin, sie zu entfernen, und zwang ihn, auch seine Hände zu fesseln.

Nachdem Jeerapong das Bewusstsein verloren hatte, sagte Polizei Oberst Thitisan, er gehe davon aus, dass der Verdächtige unter Schock stehe, weil seine Frau gesagt hatte, er nehme normalerweise große Mengen Betäubungsmittel und leide auch unter Schlafmangel.

Sein Team versuchte, Jeerapong wiederzubeleben, „dessen Atmung flach und der Puls schwach war“ und brachte ihn in ein Krankenhaus, fügte er weiter hinzu.

Auf die Frage, warum er seinen Untergebenen befahl, die Sicherheitskameras seiner Station zu entfernen, sagte Polizei Oberst Thitisan, er sei schockiert über Jeerapongs Zustand und habe noch nie einen solchen Vorfall erlebt.

Nachdem er etwa 15 Minuten lang mit Reportern gesprochen hatte, fragten ihn die Reporter, wie er sich fühlte, als einer seiner Untergebenen den Clip an die Öffentlichkeit schickte. Zu diesem Zeitpunkt beendete der stellvertretende nationale Polizeichef Polizei General Suchart Teerasawat die Sitzung und sagte, er wolle nicht, dass die Fragen der Reporter den Fall beeinflussen.

Polizei Oberst Thitisan wurde am 6. August wegen der mutmaßlichen tödlichen Folterung von Jeerapong in seiner Polizeistation Muang Nakhon Sawan in der Provinz Nakhon Sawan gesucht. Zuvor sagte die hochrangige Polizei, dass die Detektive nicht festgestellt hatten, ob der Tod auf einen Versuch zurückzuführen war, Geld zu erpressen oder Informationen zu erhalten.

Polizei Oberst Thitisan erschien am Donnerstagabend (26. August) in der Abteilung für Verbrechensbekämpfung in Bangkok und wurde vom nationalen Polizeichef Polizei General Suwat Jangyodsuk verhört.

Polizei Maj Gen Jirapop Puridet, der stellvertretende Kommissar des Zentralen Ermittlungsbüros, sagte, die Kriminalbeamten würden Polizei Oberst Thitisan in der Provinz Chon Buri festnehmen, aber der Verdächtige sagte der Polizei, dass er sich im Hauptquartier des CSD ergeben wolle.

Auf die Frage nach dem früheren Bericht, dass Polizei Oberst Thitisan nach Burma geflohen sei, sagte Polizei Maj Gen Ekarak Limsangkat, der stellvertretende Kommissar der Provinzpolizei der Region 6, dass Polizei Oberst Thitisan ihn am Mittwoch (25. August) um 23 Uhr angerufen habe und gesagt habe, er wolle Selbstmord begehen.

Er sagte, er habe daraufhin Polizei Oberst Thitisan überzeugt, sich zu ergeben und das Richtige zu tun, um die Ehre der Polizei zu schützen.

Polizei Maj Gen Ekarak sagte, Polizei Oberst Thitisan sei dann um 16 Uhr auf der Polizeistation Saen Suk in Chon Buri aufgetaucht und habe sich freiwillig gestellt. / Bangkok Post

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10 Antworten zu Nakhon Sawan: Flüchtiger Polizei-Oberst stellt sich der Polizei

  1. devin sagt:

    Genauso wie berndgrimm bin ich der Meinung, dass man zwar gerne die ganze Angelegenheit (wie in TH üblich) unter den Tisch gekehrt hätte, wäre da nicht dieses Video aufgetaucht.

    Nun muß man also das Beste daraus machen, denn nicht von ungefähr war die Pressekonferenz eine Farce und es bestehen Befürchtungen, dass Polizisten “Joe Ferrari” abschirmen werden.

    Hochrangige Polizeibeamte wurden beschuldigt, am Donnerstagabend eine Pressekonferenz zum Schutz von Pol Col Thitisan verwendet zu haben, was den öffentlichen Verdacht auslöste, insbesondere in den sozialen Medien, dass er schließlich von einer Strafe verschont bleiben könnte.

    https://www.bangkokpost.com/thailand/general/2172379/fears-mount-cops-will-shield-joe-ferrari

    Nun bestreitet „Joe Ferrari” alle Vorwürfe, was sein gutes Recht ist.

    Anwälte sagen, dass der Justizprozess verzerrt ist.

    Die Lawyers Association of Thailand (LAT) kritisierte dagegen am Samstag hochrangige Beamte, die Pol Col Thitisan erlaubt hatten, während der Pressekonferenz im CSD am Donnerstagabend mit Reportern zu sprechen.

    “Das ist gleichbedeutend damit, dem Verdächtigen mehr Rechte zu geben, als das Gesetz erlaubt. Das ist gegen das Gesetz”, sagte der LAT.

    https://www.bangkokpost.com/thailand/general/2172735/joe-ferrari-denies-all-accusations

    Wir können gespannt sein, wie diese Leuteverdummung weiter geht.

    • STIN sagt:

      Nun muß man also das Beste daraus machen, denn nicht von ungefähr war die
      Pressekonferenz eine Farce und es bestehen Befürchtungen, dass Polizisten “Joe Ferrari” abschirmen werden.

      Oder man macht es sowie bei Polizeigeneral Pongpat, General Manee und anderen 150 Offizieren – man lässt ihn wie eine
      heiße Kartoffel fallen und verknackt ihn bis zum St. Nimmerleinstag.

      Wir können gespannt sein, wie diese Leuteverdummung weiter geht.

      Leuteverdummung wird es erst dann, wenn es nicht weitergeht, also der Offizier nicht verurteilt wird.
      Glaub ich fast nicht.

  2. berndgrimm sagt:

    UPPS! Und wieder wurde ein vollkommen unschuldiger Staatsdiener zu unrecht verdaechtigt!

    'Joe Ferrari' denies all accusations

    Lawyers say justice process warped

    published : 29 Aug 2021 at 04:00

    Pol Col Thitisan Utthanaphon has denied all accusations made against him over a high-profile case involving the alleged fatal torture of a drug suspect at Nakhon Sawan's Muang police station, according to his lawyer.

    Lawyer Chokechai Angkaew said Pol Col Thitisan denied the charges during police questioning and vowed to fight the case in court.

    His denial stood in stark contrast to the remarks he made when he phoned in and spoke to reporters during a press conference on Thursday night.

    The former police station chief, also known as "Joe Ferrari", surrendered to police at the Crime Suppression Division in Bangkok earlier on Thursday evening.

     

    During the press conference, Pol Col Thitisan admitted ordering the partial suffocation of Chiraphong Thanapat — a 24-year-old drug suspect — with plastic bags during interrogation, but said the motive was not to extort money from him.

    "It is the right of the suspect [to deny the charges],'' Mr Chokechai said while refusing to reveal what charges were brought against Pol Col Thitisan.

    The Lawyers Association of Thailand (LAT) on Saturdaycriticised senior officers for allowing Pol Col Thitisan to speak to reporters during the press conference at the CSD on Thursday night.

    "This is tantamount to giving the suspect more rights than the law allows. This is against the law,'' the LAT said.

    Previously, senior police were also accused of using the press conference to shield Pol Col Thitisan, triggering public suspicion, particularly on social media, that he might eventually be spared punishment.

    The association also said that investigators must find out who drove Pol Col Thitisan to meet Pol Maj Gen Ekarak Limsangkat, deputy commissioner of the Provincial Police Region 6, in Chon Buri last Wednesday.

    "The driver is a key witness in the case and investigators must find out the details,'' the LAT said.

    Pol Maj Gen Ekarak told the press conference that he could not remember the licence plate number of the white car which Pol Col Thitisan left.

     

    Wie ich schon schrieb ist die Sache wohl ein wirklicher Betriebsunfall und Joe Ferrari hat noch gute Karten im Aermel!

    Offensichtlich muessen seine Vorgesetzten ihn mehr fuerchten als er sie.

    Es wundete mich sowieso warum nicht irgendein Subalterner als Suendenbock hingestellt wurde!

    Man wollte an Joe Ferrari!

    Es erinnert mich an den Fall Somyot/Victorias Secret.Da wurde auch ein grosses Fass aufgemacht und als es Ernst wurde kehrte man Alles unter den Teppich!

    Was mich im Fall Joe Ferrari auch wunderte : In der NATION stand tagelang garnix

    ueber den Fall und heute hiess es lapidar:

    The National Anti-Corruption Commission (NACC) will investigate the finances of Pol Colonel Thitisan Uthanapol, the former chief of Nakhon Sawan Police Station, within 30 days of the Royal Thai Police completing their investigation into the custodial death of a drug suspect allegedly caused during interrogation by Thitisan, said Niwatchai Kasemmongkol, deputy secretary-general of the NACC on Friday.

     

    • STIN sagt:

      Wie ich schon schrieb ist die Sache wohl ein wirklicher Betriebsunfall und Joe Ferrari hat noch gute Karten im Aermel!

      Naja, bei Folter mit Todesfolge – ich weiß nicht, ob da ein guter Anwalt einen Freispruch wie bei O.J. Simpson erwirken kann.
      Es bleibt Mord – egal ob mit Vorsatz oder nicht. Nur die klassifizierung bei Mord könnte sich zu seinen Gunsten verschieben, also Mord ohne Vorsatz,
      was bei uns dem Totschlag ähnlich ist.

      Die Frage besteht dann noch, wie erklärt er sein Vermögen der NAAC gegenüber?

      Offensichtlich muessen seine Vorgesetzten ihn mehr fuerchten als er sie.

      Wenn man die Strukturen der Polizei kennt, weiß man – dass so ein Polizeichef sehr autonom herrscht.
      Der hat nicht wirklich einen Vorgesetzten – die sind meist weit weg.

      Es wundete mich sowieso warum nicht irgendein Subalterner als Suendenbock hingestellt wurde!

      Weil es nicht mehr möglich war. Auch, weil Prayuth nun schon involviert ist.
      Alles nicht mehr so einfach…..

      Es erinnert mich an den Fall Somyot/Victorias Secret.Da wurde
      auch ein grosses Fass aufgemacht und als es Ernst wurde kehrte man Alles unter den Teppich!

      Hab mir den Fall nochmals angesehen. Das ist eigentlich gar kein Fall.
      Somyot hat sich 300 Millionen Baht geliehen, die halt nicht angegeben, wie seinerzeit Thaksin bei einer Milliarde Baht.
      Das war eigentlich sein ganzes Vergehen – den Polizeijob hatte er nur als Nebenjob – er war wohl Geschäftsmann und in anderen
      Geschäften involviert, die viel Geld brachten, aber nicht unbedingt illegal waren.

      https://en.wikipedia.org/wiki/Somyot_Poompanmoung

      Hier geht es aber im Folter und Mord und der ganze Fall ist schon in deutschen Medien, als verbreitet sich
      international.
      Hier könnten auch Sanktionen die Folge sein, wird wegen Folter nicht ermittelt.

      Also sei etwas entspannt und warte ab – ob es vll doch zu deiner “großen Show” kommt.

      Bereits in BBC und vielen intern. Medien – der kommt nicht einfach so davon, glaub ich nicht.

      https://www.bbc.com/news/world-asia-58334979

  3. devin sagt:

    Und wieder erleben wir Lügen über Lügen.

    Dies kannten wir bereits vom Fall des Red-Bull-Erben Vorayuth Yoovidhya, wo ständig die angeblichen Beweise den Behauptungen angepaßt wurden.

    Was wissen wir bisher:

    1. Jeerapong und seine Frau Kanokwan Klainim wurden laut dem Polizeibericht vom 4. August mit drei Beuteln mit Kristallmethamphetamin von je 100 Gramm festgenommen.
    Der Polizeibericht wurde dem Gericht zur Unterstützung des Haftersuchens übermittelt.
    Den früheren Berichten zufolge hatte das Team um Polizei Oberst Thitisan nach der Festnahme von Jeerapong und seiner Frau ein Bild einer großen Menge Drogen auf Jeerapongs Mobiltelefon gefunden.
    Die Polizei durchsuchte am 4. August sein Haus im Bezirk Takhli, fand dort aber keine Drogen.

    Frage: gab es wirklich die große Menge Drogen oder ist es nur eine Schutzbehauptung der Polizei?

    2. Das Paar wurde dann am 5. August zum Verhör auf die Polizeiwache zurückgebracht, und Jeerapong starb anschließend an der Tortur.
    Jeerapongs Frau wurde später nach dem Tod ihres Mannes unter der Bedingung freigelassen, dass sie schweigen würde.

    Frage: welche Vereinbarungen wurden noch mit der Ehefrau getroffen?

    3. Polizei Oberst Thitisan behauptete am Donnerstag beim CSD, er habe nicht die Absicht gehabt, den Verdächtigen zu töten oder im Austausch für seine Freilassung Geld von ihm zu erpressen.
    Er sagte, er wolle einfach nur noch tiefer graben, um mehr Informationen über die beschlagnahmten Betäubungsmittel zu erhalten.
    Aber der Videoclip zeigte, dass Jeerapong geschlagen und später mit Plastiktüten erstickt wurde.

    Frage: wenn ich Jemanden mißhandele und ihm 6 (in Worten sechs) Plastiktüten über den Kopf ziehe, nehme ich dessen Tod billigend in Kauf, zumal es auch keine Ergebnisse gab.

    4. Polizei Oberst Thitisan sagte am Donnerstag beim CSD, der Mann sei an einer Überdosis Drogen gestorben.
    Ein Autopsiebericht des Sawanpraharak Krankenhauses in Nakhon Sawan vom 6. August besagt, dass Jeerapong vermutlich an den Folgen von Amphetamin gestorben ist und dies obwohl der vollständige Obduktionsbericht erst in der nächsten Woche fällig wird.

    Frage: auf welcher Grundlage hat das Krankenhaus den Totenschein ausgestellt, da die Autopsie noch nicht erfolgte?

  4. devin sagt:

    Und erneut erleben wir TH pur:

    Der prominente Anwalt Decha Kittiwittayanan reichte am Freitag (27. August) eine Anzeige wegen Verleumdung gegen einen weiteren berühmten Anwalt, Sittha Biabangkerd, wegen Behauptungen über die Veröffentlichung des Videos der Folter eines Drogenverdächtigen in Polizei Haft in Nakhon Sawan ein.

    Herr Decha reichte die Beschwerde gegen Herrn Sittha ein, der am Dienstag (24. August) den Clip der angeblichen Folter veröffentlicht hatte, um die Brutalität der Polizei aufzudecken, bei der Polizei in der Station Khokkhram.

    Der Beschwerde zufolge beschuldigte Herr Sittha Herrn Decha, mit dem Clip
    20 Millionen Baht von Polizei Oberst Thitisan Utthanaphon zu erpressen, im Gegenzug dafür, dass er das Foltermaterial nicht veröffentlichte.

    Herr Decha bestritt die Erpressung von Polizei Oberst Thitisan und forderte Herrn Sittha auf, die Anschuldigung zu beweisen.

    Herr Sittha schüttelte die Beschwerde ab und schlug Herrn Decha vor, eine Verleumdungsklage gegen ihn direkt bei einem Gericht einzureichen.

    Aber der Videoclip zeigte, dass Jeerapong geschlagen und später mit Plastiktüten erstickt wurde.
    Der Zeitstempel auf dem Clip zeigte, dass sich der Vorfall am 5. August gegen 13 Uhr ereignete.

    https://thailandtip.info/2021/08/28/die-anwaelte-im-folterfall-der-polizei-ziehen-wegen-erpressungsvorwuerfen-in-den-krieg/

    Stellt sich für mich die Frage, in welchen Auftrag handelte Anwalt Sittha Biabangkerd und auch dessen Antwort, eine Verleumdungsklage einzureichen ist typisch für TH.

    So konnten wir am Beispiel des Menschenrechtsaktivisten Andy Hall sehen, dass sich so ein Prozeß schon mal bis zu 10 Jahren, gepflastert mit mehrere Verurteilungen, hinziehen kann, bevor man Glück hat und wider Erwarten doch noch zu einem endgültigen Urteil kommt – wie gesagt das Ergebnis ist, insbesondere in TH , immer sehr offen.

    Von den Kosten ganz zu schweigen, was bedeutet, dass sich dieses Prozedere auch nur wohlhabende Leute leisten können.

  5. gg1655 sagt:

    Was für ein Heuchler dieser Polizist doch ist.  Mit 39 als Polizist Multimillionär aber nie Korrupt gewesen?  Gleich der Erste den er Foltert Stirbt ihm weg?  Er hat ihn nicht zum Zweck der eigenen Bereicherung Gefoltert?  Er hat nur wegen seinem Schock alle Beweise seines Mordes mit vorhergehender Folterung vernichten wollen?  Und diesen Schwachsinn sollen jetzt gefällig alle glauben.  Ich würde eher sagen der Typ ist das Paradebeispiel eines Thai Polizisten schlechthin.  Da wo er war wollen alle anderen auch hin.  Foltern ist Usus bei der Thai Polizei.  Das Leugnen der Folter danach auch.  Die Burmesen die als Sündenböcke herhalten mussten wurden mit Sicherheit ebenso gefoltert bis sie geständig waren.  Warum sonst haben die Thais so unbändige Angst vor der Polizei?  Es bringt nur schlechtes mit sich sie zu Rufen.  Die wollen nur Geld.  Das ist es was mir zahlreiche Thais zum Thema Polizei gesagt haben.   STIN hat dazu sicher von seiner Frau etwas anderes gehört und nur das wird er gelten lassen.

    • STIN sagt:

      Was für ein Heuchler dieser Polizist doch ist. Mit 39 als Polizist
      Multimillionär aber nie Korrupt gewesen? Gleich der Erste den er Foltert Stirbt ihm weg?

      Natürlich sind die korrupt. Wenn er sich selbst nicht mal zu seinen Kollegen traut, um festgenommen zu werden,
      sondern zur Kripo ausweicht. Die gilt als weniger korrupt. Bekommen aber auch wesentlich mehr Geld.

      Und diesen Schwachsinn sollen jetzt gefällig alle glauben.

      Nein, keine Sorge – glaubt in TH niemand. Auch nicht bei unserem Polizei-Vize-Präsidenten der Region 5.
      Auch hoch korrupt.

      Foltern ist Usus bei der Thai Polizei.

      Würde ich nicht sagen, eher Einzelfälle – da ist z.B. die Guardia Civil in Spanien ganz
      anders drauf – die vergewaltigen auch weibliche Häftlinge, foltern Asylbewerber usw.

      Da kommt die Thai-Polizei nicht mit.

      Die Burmesen die als Sündenböcke herhalten mussten wurden mit Sicherheit ebenso gefoltert bis sie geständig waren.

      Ob sie Sündenböcke waren – ich glaube eher nicht.
      Scotlandyard hat die Leiche dann nochmals untersucht – dazu DNA-Proben von den Eltern der Burmesen genommen und dann
      waren sie still – eine pressekonferenz wurde abgesagt.

      Es gab dann nur eine Erklärung dazu: dass sie keine Hinweise geben, wenn den Tätern Todesurteil droht.

      Also, was sagt das aus? Wäre es eine andere DNA gewesen, hätten sie schon eine Erklärung abgegeben.

      Sagen wir mal so: ich schließe es nicht aus, dass sie es doch waren.

      Warum sonst haben die Thais so unbändige Angst vor der Polizei?

      Haben sie eigentlich nicht. Unser Polizechef vom Amphoe wird rundum eingeladen und man sieht ihn auch oft privat mit
      Dorfbewohner ein Bierchen trinken….
      Aber wird es auch andere geben…..

      Aber korrupt ist er auch….. – über die Sperrstunde hinweg geöffnet – kostet 2000 Baht. Danach keine Kontrolle mehr.
      Die meisten Thais finden das in Ordnung, viele Expats auch…..

      STIN hat dazu sicher von seiner Frau etwas anderes gehört und nur das wird er gelten lassen.

      Ich war ja selbst bei der Truppe – du hast tw. recht – aber nicht bei Folter.
      Das macht bei Rothemden, wie seinerzeit in BKK dann eher der Militär-Geheimdienst. Die sind etwas anders drauf.
      Ähnlich CIA…..

    • berndgrimm sagt:

      Warum sonst haben die Thais so unbändige Angst vor der Polizei?  Es bringt nur schlechtes mit sich sie zu Rufen.  Die wollen nur Geld.  Das ist es was mir zahlreiche Thais zum Thema Polizei gesagt haben. 

       

      Absolut richtig. Macht heisst in TH Machtmissbrauch.

      Ja, sie haben Angst vor der Polizei aber ueberhaupt keinen Respekt.

      Wenn die Polizei eingreift, geht es nicht um Recht und Gesetz sondern ausschliesslich ums Geld oder andere geldwerte Vorteile!

      Es fehlt im heutigen TH eben an jeglichen positiven Vorbildern unter den Herrschenden!

      Das offizielle TH ist ja immer so stolz darauf dass es nie kolonialisiert wurde.

      Malaysia,Indonesien und Vietnam zeigen dass eine Kolonialisierung auch positive Nachwirkungen haben kann.Alle haben ein besseres Staatswesen und eine brauchbarere Polizei als das heutige Thailand!

      • STIN sagt:

        Ja, sie haben Angst vor der Polizei aber ueberhaupt keinen Respekt.

        Wenn die Polizei eingreift, geht es nicht um Recht und Gesetz sondern ausschliesslich ums Geld oder andere geldwerte Vorteile!

        Läuft so vll in der Stadt, nicht mal Lande.
        Bei uns haben wir im Tambon eine kleine Polizeistation mit Polizisten, die am Dorfleben teilnehmen, auch im Tambon wohnen.
        Man kennt sich gut, trinkt zusammen und ruft die, wenn es Probleme gibt. Die kommen dann auch, Kamnan, meine Frau – wenn sie da ist auch und klären das.

        Sind es größere Fälle, holt man die Kripo – und die ermittelt.
        Niemand hat Angst vor der Polizei – vll in der Stadt, wo man sich nicht kennt.

        Oft ruft man auch nur den Kamnan, wie bei unseren Internet-Kabel Diebstählen durch arbeitslose Burmesen.
        Der regelt das dann auch mit der Polizei. Früher würde auch schon mal das Militär angerufen. Die sind meist schneller
        vor Ort.

        Malaysia,Indonesien und Vietnam zeigen dass eine Kolonialisierung auch positive Nachwirkungen haben kann.Alle haben ein besseres Staatswesen und eine brauchbarere Polizei als das heutige Thailand!

        Nicht wirklich. Vietnam lag 2020 einen Platz hinter TH, ist also auch hochkorrupt.
        Noch mehr korrupt sind auch Philippinen, Laos, Burma, Kambodscha.
        TH liegt also genau in der Mitte von ASEAN.

        Indonesien ist nur ein wenig besser, nicht viel – auch über 100 bei Transparency 2020.

        In Ordnung ist eigentlich nur Singapur, Malaysia (Platz 57).

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