Nakhon Sawan: Festgenommener Ex-Polizeioffizier bearbeitete 368 Fälle von geschmuggelten Autos

Pol Col Thitisan Utthanaphon, der unter dem Spitznamen “Jo Ferrari” weithin bekannt ist, wurde beschuldigt, einen Drogenverdächtigen gefoltert und getötet zu haben, während er sich in Gewahrsam befand. In den Jahren 2011-17 soll Jo Fälle mit 368 geschmuggelten Autos bearbeitet haben.

Patchara Anuntasilpa, der Generaldirektor der Abteilung, sagte, die Abteilung habe ihre Aufzeichnungen überprüft und festgestellt, dass Pol Col Thitisan der Beamte gewesen war, der während des Zeitraums für die Beschlagnahme von 368 illegal importierten Fahrzeugen, darunter Luxusautos und Supersportwagen, verantwortlich war.

Insgesamt wurden 363 Autos versteigert, die ungefähr 1 Milliarde Baht einbrachten, und die restlichen fünf wurden nicht verkauft.

Nach den damaligen Zollvorschriften waren 30% der Erlöse aus allen geschmuggelten Produkten Anreize für Polizeiteams oder Beamte und 25% waren Belohnungen für andere Beamte, einschließlich der Polizei.

Er sagte, Pol Col Thitisan gehörte zu den Nutznießern der Regeln, lehnte es jedoch ab, Informationen über die Empfänger preiszugeben. Die Daten müssten zunächst an die betroffenen Behörden weitergeleitet werden, fügte er hinzu.

Herr Patchara wies darauf hin, dass die Vorschriften im Jahr 2017 aufgehoben wurden und die Anreiz- und Belohnungssätze seitdem auf jeweils 20% geändert und auf insgesamt 5 Millionen Baht pro Fall begrenzt wurden.

Der Zollchef gab zu, Gerüchte gehört zu haben, dass die Schmuggelwagen-Auktionen seiner Abteilung auf wenig Interesse gestoßen seien, weil sie von einer Bietergruppe mit Vorteil dominiert worden seien. Er lehnte es ab, sie zu bestätigen oder zu dementieren.

Gerüchten zufolge waren die elektronischen Steuergeräte der Fahrzeuge vor der Übergabe an die Zollbehörde entfernt worden und konnten nur von Personen mit Zugang zu den Einheiten benutzt werden. Dies bedeutet, dass Gewinner außerhalb dieser Gruppe extra dafür bezahlen mussten.

Die Erklärungen der Abteilung folgten Medienberichten, wonach die Polizei im 60-Millionen-Baht-Haus von Pol Col Thitisan 13 Luxusautos im Gesamtwert von mehr als 100 Millionen Baht gefunden hatte.

Sein Reichtum veranlasste die Nationale Antikorruptionskommission (NACC), einzuspringen. Als Polizeioberst erhielt er ein Gehalt von rund 40.000 Baht im Monat, bevor er am Dienstag aus dem Dienst entlassen wurde.

Niwatchai Kasemmongkol, NACC-Sprecher, sagte, sein Büro untersuchte gegen Pol Col Thitisan wegen Amtsmissbrauchs und ungewöhnlichem Reichtum. Anti-Korruptionsbeamte sammeln Fakten für die Ermittlungen.

Er stellte jedoch fest, dass die Region 6 der Anti-Korruptions-Agentur die Untersuchung des Amtsmissbrauchs wegen der Folter des Drogenverdächtigen beantragt und die NACC noch feststellen muss, ob der Fall in ihre Zuständigkeit fällt.

Eine Quelle in der NACC sagte, dass Vorwürfe der Bestechung und des Einsatzes von Nominierten beim Halten von Vermögenswerten im Wert von über 200 Millionen Baht ebenfalls zur Prüfung an den Unterausschuss der NACC für die Überprüfung von Vermögenswerten weitergeleitet werden.

Eine seiner Schauspielerin-Freundinnen erzählte thailändischen Medien im Jahr 2017, dass er ihr angeboten habe, ihr 230 Millionen Baht in bar zu geben.

Srisuwan Janya, Generalsekretär der Vereinigung zum Schutz der thailändischen Verfassung, reichte am Donnerstag eine Petition an die Antikorruptionskommission des öffentlichen Sektors (PACC) ein, um gegen Pol Col Thitisan und sechs weitere zu ermitteln.

Der 39-Jährige und sechs weitere Polizisten wurden Anfang dieses Monats beschuldigt, einen Drogenverdächtigen gefoltert und getötet zu haben, als sie versuchten, 2 Millionen Baht von dem Verdächtigen zu erpressen. / Bangkok Post

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

27 Antworten zu Nakhon Sawan: Festgenommener Ex-Polizeioffizier bearbeitete 368 Fälle von geschmuggelten Autos

  1. devin sagt:

    Für solche Schreiberlinge, welche stin sich wünscht, hat er doch noch unter dem Namen Bukeo sein anderes Forum „nittaya.at“, wo jeder User die Möglichkeit hat, seine Erfahrungsberichte zu TH einzustellen und dies sogar noch schön gegliedert nach verschiedenen Fachgebieten.

    Deshalb verstehe ich stin´s ständig wiederholtes Gejammer nicht, da in dem Forum „Schönes Thailand.at“ fast ausschließlich aktuell politische Themen kundgetan werden, welche normalerweise gar nicht geeignet sind, ständig über Vergangenes zu referieren bzw. seine eigenen Erlebnisberichte kund zu tun.

    Die Einzigen, welche in diesem Forum ständig und mit Vorsatz vom eigentlichen Thema abweichen, sind nur stin selber und Forentroll.

    Darüber sollte stin mal nachdenken und künftig auch entsprechend reagieren.

    • STIN sagt:

      Für solche Schreiberlinge, welche stin sich wünscht, hat er doch noch unter dem Namen Bukeo sein anderes Forum „nittaya.at“, wo jeder User die Möglichkeit hat, seine Erfahrungsberichte zu TH einzustellen und dies sogar noch schön gegliedert nach verschiedenen Fachgebieten.

      es gibt auch ein nittaya.at – wow. Muss ich mir mal ansehen.

      Deshalb verstehe ich stin´s ständig wiederholtes Gejammer nicht, da in dem Forum „Schönes Thailand.at“ fast ausschließlich aktuell politische Themen kundgetan werden, welche normalerweise gar nicht geeignet sind, ständig über Vergangenes zu referieren bzw. seine eigenen Erlebnisberichte kund zu tun.

      Naja, wenn man auch politische Erfahrungen hat, dann passt das schon. Siehe Erfahrungen bei Polizei, mit CSD, Drogen-Polizei, Tamruats Bans usw.
      Da helf ich dann gerne mit den Bezeichnungen aus, wie auch beim Osamo-System usw. – das die meisten Unbedarften in TH gar nicht kennen.

  2. Jean CH sagt:

    "Aber spielt keine Rolle, jeder kann sich halt nicht so mit TH befassen, wie ich."

    Stimmt, hat ja auch keiner der "Schreiberlinge" in diesem Forum die Absicht, ein Preudo-Edelthai wie STIN zu werden.  Und sollte einer diese "Schreiberlinge" nicht nach STIN'S Pfeiffe tanzen, werden diese als Nörgler bezeichnet! Tatsache jedoch ist; ohne diese Nörgler wäre dieses Forum schon längst Vergangenheit! Die "Nichtnörgler", resp. "STIN-Mittänzer" kann man an einer Hand abzählen!

    Frage, hat sich je einmal ein "Schreiberling" in diesem Forum beklagt, dass er kein deutsches Brot um die Ecke kaufen kann? 

     

    • STIN sagt:

      Stimmt, hat ja auch keiner der “Schreiberlinge” in diesem Forum die Absicht, ein Preudo-Edelthai wie STIN zu werden.

      Nein, der Zug ist abgefahren, schade – wäre unter Abhisit möglich gewesen.
      Haben aber schon einige geschafft, einer vom nittaya.de auch.

      Und sollte einer diese “Schreiberlinge” nicht nach STIN’S Pfeiffe tanzen, werden diese als Nörgler bezeichnet!

      Ja, wenn man tagein und tagaus nur meckert, dann frage ich mich natürlich schon: was macht dieser Expat dann noch in TH.

      Tatsache jedoch ist; ohne diese Nörgler wäre dieses Forum schon längst Vergangenheit!
      Die “Nichtnörgler”, resp. “STIN-Mittänzer” kann man an einer Hand abzählen!

      Ja, das hat sich in dieser Richtung bewegt – leider.
      Ich hätte ja lieber, Erfahrungsberichte hier – aber scheinbar hat keiner welche.

      Frage, hat sich je einmal ein “Schreiberling” in diesem Forum beklagt,
      dass er kein deutsches Brot um die Ecke kaufen kann?

      Bernd benötigt wohl sein Foodland in der Nähe 🙂

  3. devin sagt:

    Stin will es mal wieder nicht verstehen bzw. versteht es wirklich nicht.

    So meinte ich mit Kumpels noch nicht einmal ansatzweise “Joe Ferrari´s” Schläger, welche ebenfalls verhaftet wurden, sondern solche Leute, wie den Chef der Royal Thai Police Suwat Jangyodsuk, oder Polizeimajor General Yingyot Thepjamnong, den Sprecher der Royal Thai Police oder den Vater seiner Verlobten Pornpajee Sirisit , welcher amtierender Chef der Provinzpolizeiregion 6 ist.

    Und dass dieses Gesocks seit Jahren möglichst alles vertuscht, erkennt man schon daran, dass keiner aufmerksam wird, wenn Jemand, wie Joe, der magere 43.330 Baht pro Monat verdient, sich eine 6 Mill. Baht teure Villa und mindestens 29 Autos darunter ein Lamborghini, ein Ferrari, ein Bentley und vier Porsche im Wert von über 10 Mill. leisten kann.

    Irgendwie vermissen das Büro des Generalinspekteurs, das Anti-Geldwäsche-Amt (AMLO) und die Nationale Antikorruptionskommission (NACC) diese gut verdienenden Polizisten und Generäle.

    Und die Wahrheit ist auch, wenn der Clip am Dienstag nicht veröffentlicht wurde, würde es keine Haftbefehle gegen Joe und die anderen Beamten geben.

    Das ist hier das wahre Verbrechen.

    • STIN sagt:

      Und dass dieses Gesocks seit Jahren möglichst alles vertuscht, erkennt man schon daran, dass keiner aufmerksam wird, wenn Jemand, wie Joe, der magere 43.330 Baht pro Monat verdient, sich eine 6 Mill. Baht teure Villa und mindestens 29 Autos darunter ein Lamborghini, ein Ferrari, ein Bentley und vier Porsche im Wert von über 10 Mill. leisten kann.

      Man verpfeift keinen Kollegen – gilt in TH und natürlich auch in DE, wo die Rechtsradikalen unter der Polizei zusammenhalten wie
      Pech und Schwefel.
      Ist leider so….

      Und die Wahrheit ist auch, wenn der Clip am Dienstag nicht
      veröffentlicht wurde, würde es keine Haftbefehle gegen Joe und die anderen Beamten geben.

      Gut möglich, aber gibt es und das auch noch von einem Kollegen aufgenommen.
      So soll es sein…

      • gg1655 sagt:

        Man verpfeift keinen Kollegen – gilt in TH und natürlich auch in DE, wo die Rechtsradikalen unter der Polizei zusammenhalten wie
        Pech und Schwefel.

        Das ist natürlich nicht korrekt.  In TH gelten da ganz andere "Regeln".  Es steht da allem die "Thainess" im Weg.  Als Thai wird einem schon als Kind beigebracht vor der "Obrigkeit" zu kriechen.  Einem direktem Vorgesetzten den Gehorsam zu verweigern selbst wenn der Befehl noch so illegal ist stellt eine Art Unmöglichkeit dar.  Eine Befehlsverweigerung wäre ja ein totaler Gesichtsverlust des Vorgesetzten.  Und wie der auf so einen Gesichtsverlust wohl Reagieren würde kann sich jeder der Thailand ein wenig kennt und es nicht nur Schönredet ausmalen.  Und dieser Ober-Polizist war sich ja auch sehr sicher bis dahin das da nichts rauskommt.  Denn er hat ja sogar die Folter von Kameras aufnehmen lassen und erst als der Typ tot war wollte er die Beweise vernichten.  Nur war er zu Blöd das er das selbst gemacht hätte.  Halt Dumm wenn ,man selbst zu Faul ist und so etwas lieber den Lakaien überlässt.  Aber er war sich halt wohl zu 100% sicher das alle Schweigend mitmachen.  Das spricht allerdings dafür das die das als eine Routine angesehen haben und solche Folterungen schon unzählige Male durchgeführt haben. 

        Und was das "Verpfeifen" angeht verweise ich darauf das die Aktuelle Junta schon lange zum Denunzieren auffordert.  Aber halt nur bei so schlimmen vergehen wie Maskenpflicht durch Ausländer nicht eingehalten oder halt LM.  Morde von Polizei oder Militär waren damit nicht gemeint.  Das ist schließlich, für Stramme Royalisten, nicht so schlimm als ein kritisches Wort über König oder Regierung.  Da muss man schon Prioritäten setzten.  Man kann schließlich nicht alles verfolgen.

        • STIN sagt:

          Das ist natürlich nicht korrekt. In TH gelten da ganz andere “Regeln”. Es steht da allem die “Thainess” im Weg.

          Weltweit verpfeifen Polizisten i.d.R ihre Kollegen nicht. Das meinte ich damit. Thainess hin oder her.

          Als Thai wird einem schon als Kind beigebracht vor der “Obrigkeit” zu kriechen.

          Richtig, ist heute noch so – bei ca. ab 50 Jahren aufwärts. Die Jüngeren aktuell nicht mehr.
          Die kriechen auch nicht mehr vor einer Lehrerin ihrer Kinder, sondern verklagen die, wenn die schlagen, wenn die die
          Ersparnisse aus dem Schultopf verprassen usw. Wird immer mehr – die Zeiten, wo die Thais vor der Obrigkeit kriechen ist vorbei.

          Ich muss hier aber auch bemerken, meine Mutter ist auch noch gekrochen – vor dem Herrn Inspektor bei der Polizei,
          vor Beamte, vor Militärs im WK 2. Sie hat mir auc erzählt, damals haben auch alle einen Buckel gemacht,
          wenn die Obrigkeit vor einem stand. Meine Mutter und natürlich viele andere ihrer Familie, Bekannten usw. – gehen heute noch
          zumindest sehr respektvoll in ein Amt und sind “überhöflich”. Krieg ich nicht mehr aus ihr raus – leider.

          Also was sagt uns das: richtig, TH ist rückständig, im Vergleich zum Westen.

          Einem direktem Vorgesetzten den Gehorsam zu verweigern selbst wenn der
          Befehl noch so illegal ist stellt eine Art Unmöglichkeit dar.

          Richtig, aber auch das lichtet sich schon, wie man bei dem Fall gesehen hat, wo ein Kollege dann doch nicht
          allzu hörig gewesen zu sein scheint. Das hat eigentlich gereicht, um alles aufzudecken.
          Das wird schon noch, auch in TH.

          Eine Befehlsverweigerung wäre ja ein totaler Gesichtsverlust des Vorgesetzten. Und wie der auf so einen Gesichtsverlust wohl Reagieren würde kann sich jeder der Thailand ein wenig kennt und es nicht nur Schönredet ausmalen.

          Richtig – also verlegt man die Anzeige dann auf Sozialmedien. Heute kein Problem mehr.
          Würde ich in BKK, wie Bernd – ein volles Restaurant während der Corona-Massnahmen sehen, würde meine Frau sofort
          auf Twitter oder Facebook unter Prayuth dies dokumentieren. Sie hat Nickname – also kein Problem.

          Es ist schwierig, heute auf Dauer etwas zu verheimlichen. Schlägt ein Polizist bei einer Demo in Berlin, eine alte oder schwangere Frau,
          kannst du wetten, dass diese Videos in Sekunden auf Youtube u.a. zu sehen sind.
          Vorher wäre das alles unter den Teppich gekehrt worden. Keine Beweise…..

          Und was das “Verpfeifen” angeht verweise ich darauf das die Aktuelle Junta
          schon lange zum Denunzieren auffordert.

          Hier fordert die Polizei das – Bitte teilt uns Verstöße gegen die Corona-Massnahmen mit, wir können nicht überall sein.
          So wird hier ebenfalls aufgefodert, den Nachbarn, Bekannte usw. zu verpfeifen.

          Morde von Polizei oder Militär waren damit nicht gemeint. Das ist schließlich, für Stramme Royalisten, nicht so schlimm als ein kritisches Wort über König oder Regierung. Da muss man schon Prioritäten setzten. Man kann schließlich nicht alles verfolgen.

          Morde von Polizei / Militär hat es eigentlich schon immer gegeben, hat aber nachgelassen. Thaksin mit seinen 2500+ Morden war eine Ausnahme,
          ansonsten laufen derzeit Demos usw. – eher friedlich ab und nicht mehr wie unter Suchinda – mit mehreren 100 Toten.

          • berndgrimm sagt:

            Ich muss gg1655 da vollkommen Recht geben aus eigener Erfahrung!

            STINs Verteidigung der thailaendischen Polizei ist mehr als duerftig.

            Nur Verallgemeinerungen die fuer die Polizei in DACH stimmen moegen aber keinesfalls fuer die thailaendische Polizei,

            Wer sich das Treiben dort einmal genauer ansieht und zuhoert, der weiss dass dies absolut nix mit normaler Polizeiarbeit zu tun hat.

            Die thailaendische Polizei ist derzeit ein gesetzloser Haufen der fuer jeden Nichtkriminellen eine permanente Gefahr darstellt.Wenn er in ihr Radar geraet.

            Ansonsten ein untaetiger unausgebildeter Verein.

             

            • STIN sagt:

              STINs Verteidigung der thailaendischen Polizei ist mehr als duerftig.

              Wenn ich das nicht beurteilen kann, wer denn sonst?
              Ich kenne fast alle Bereiche bei der Polizei, auch Drogen-Abteilung, auch Kripo,
              Forensik usw. – was soll ich sagen – die sind ok.

              Die thailaendische Polizei ist derzeit ein gesetzloser Haufen der fuer jeden Nichtkriminellen eine permanente Gefahr darstellt.Wenn er in ihr Radar geraet.

              Ansonsten ein untaetiger unausgebildeter Verein.

              Ja, die Braunen – andere Truppen haben sogar sehr gute Ausbildung, viele Offiziere auch in Quantico / USA.
              Auch davon hast du keine Ahnung und schafelst und schwafelst… 🙁

  4. devin sagt:

    Das Hauptproblem in TH ist seit Jahrzehnten der Umgang mit der Folter und daran hat sich bis heute nichts geändert.

    Das Versprechen, ein Gesetz zum Verbot von Folter und Verschwindenlassen zu verabschieden, wurde nicht eingelöst.

    So war zu lesen:

    „Amnesty wirft Thailand “Kultur der Folter” vor.

    Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International beschuldigt das Militärregime in Thailand, für systematische Misshandlungen verantwortlich zu sein.

    Es geht um Schläge, Elektroschocks und Waterboarding.

    In dem Bericht wirft Amnesty der thailändischen Führung eine “Kultur der Folter” vor.

    Soldaten und Polizisten misshandelten Inhaftierte mit Schlägen, simuliertem Ertrinken und Ersticken sowie Elektroschocks an den Genitalien.

    Bei den Opfern handele es sich meist um mutmaßliche muslimische Aufständische, politische Gegner und Regimekritiker.

    Auch Angehörige ethnischer Minderheiten und Migranten seien im Visier der Sicherheitskräfte. 

    Für den Bericht “Bringt ihn bis morgen zum Sprechen” dokumentierten die Menschenrechtler insgesamt 74 Folter-Fälle zwischen 2014 und 2015.

    https://www.dw.com/de/amnesty-wirft-thailand-kultur-der-folter-vor/a-35916850

    Nun zu “Jo Ferrari”
    „Das Video zeigt die Art von Straflosigkeit, die ein Markenzeichen der Polizeiarbeit in Thailand war.

    Das Ekelhafteste daran ist, dass praktisch keine Maßnahmen ergriffen wurden, bevor das Video durchgesickert ist.

    Und als das Video gepostet wurde, übertrug die Polizei “Joe Ferrari” zunächst nur auf einen anderen Posten.

    Schon jetzt versucht die Polizei, es wie einen einzigen, isolierten Vorfall erscheinen zu lassen.

    Sie versuchen, ziemlich erfolglos, die Erzählung zu verschieben, um es so aussehen zu lassen, als handele es sich um einen Unfall mit guten Absichten, aber einer schlechter Ausführung.

    Für Reformen ist politischer Wille und Umsetzung erforderlich.

    Die thailändische Regierung schien dies nicht vollständig verstanden zu haben und verteidigte erneut die mangelnden Reformbemühungen am vergangenen Freitag nach diesem Vorfall.
     
    Während die Polizeireform als eine der Hauptagenden von Prayuth aufgeführt wurde, scheint sie seit der COVID-19-Pandemie ins Stocken geraten zu sein.

    Darüber hinaus schreitet die Verabschiedung des Gesetzes zur Prävention und Unterdrückung von Folter und Verschwindenlassen weiterhin im Schneckentempo voran.„

    https://www.thaienquirer.com/31982/opinion-joe-ferrari-might-escape-punishment-due-to-systematic-failures-the-system-must-change/

    Deshalb ist es auch müßig, darüber zu diskutieren, ob “Jo Ferrari” nun wegen Totschlag oder Mord angeklagt wird , denn seine Kumpels werden für “Jo Ferrari” schon die richtige Lösung finden – wie immer in TH.

    • STIN sagt:

      Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International beschuldigt das Militärregime in Thailand, für systematische Misshandlungen verantwortlich zu sein.

      Es geht um Schläge, Elektroschocks und Waterboarding.

      Haben die Thais vermutlich von den Amerikanern gelernt, die ja unter Thaksin Folterstätten in TH betrieben haben sollen.
      Klingt so, als ob das aus dem US-Folterhandbuch stammt.

      Sie versuchen, ziemlich erfolglos, die Erzählung zu verschieben,
      um es so aussehen zu lassen, als handele es sich um einen Unfall mit
      guten Absichten, aber einer schlechter Ausführung.

      Wie die Thai-Polizei tickt, ist bekannt.
      Wichtig war hier, dass ein Polizist doch den Mut aufgebracht hat und das Video an einem Anwalt weitergereicht hat.

      Deshalb ist es auch müßig, darüber zu diskutieren, ob “Jo Ferrari” nun wegen Totschlag oder Mord angeklagt wird , denn seine Kumpels werden für “Jo Ferrari” schon die richtige Lösung finden – wie immer in TH.

      Eher nicht, die sitzen ja auch in Haft – weitere werden ev. noch folgen.

    • berndgrimm sagt:

      Auch hier kann ich Devin nur vollkommen zustimmen

      Es gibt in der thailaendischen Polizei keine wirkliche Disziplin , kein Rechtsverstaendnis ,keine Verantwortung und ueberhaupt keine Fuehrung

      Natuerlich aeffen die nur nach…… aber dies darf keine Entschuldigung sein.

      Auch die ueberbordende Bloedheit nicht!

      • STIN sagt:

        Es gibt in der thailaendischen Polizei keine wirkliche Disziplin ,
        kein Rechtsverstaendnis ,keine Verantwortung und ueberhaupt keine Fuehrung

        Abgesehen davon, dass Thais sowieso ein kompliziertes Rechtsverständnis haben, kann ich deine
        Vermutungen nicht bestätigen.

        Braune sind wertlos – aber andere Truppen sind sehr gut bis gut. Ist nun mal so….

  5. devin sagt:

    Und erneut ein schönes Beispiel aus TH von:
    „Pack schlägt sich – Pack verträgt sich“
    oder auch, es wird von allen Seiten jede Möglichkeit genutzt, um Joe Ferrari nicht allzu hart zu bestrafen:

    „Das Verteidigungsteam und hochrangige Polizeibeamte, die Pol Col Thitisant “Joe Ferrari” Uttanapol nahe stehen, planen zu argumentieren, dass Thitisant nur des Totschlags und nicht des Mordes schuldig war, so mehrere Polizeibeamte, die mit den Ermittlungen vertraut sind.

    Nach Angaben mehrerer mit dem Fall vertrauter Beamter planen Polizeiermittler, die offizielle Untersuchungen in der Angelegenheit durchführen, einen Fall von Totschlag anstelle von Mordanklagen zweiten Grades zu empfehlen.

    Sie wollen Joe als glühenden Verbrechensbekämpfer darstellen und dass seine Handlung zwar falsch war, aber ein Unfall, den er bei dem Versuch begangen hat, das Gesetz aufrecht zu erhalten.

    “Ich denke, sie sind auf die öffentliche Gegenreaktion vorbereitet, sollten sie damit durchkommen, aber offensichtlich hat Khun Thitisant Freunde in hohen Orten”.

    Es wird davon ausgegangen, dass Thitisant einer Anklage wegen Totschlags zustimmen könnte, sollte die Generalstaatsanwaltschaft die Empfehlung der Polizei akzeptieren.

    https://www.thaienquirer.com/31917/defense-team-police-wants-joe-ferrari-tried-for-manslaughter-not-murder/

    • STIN sagt:

      „Das Verteidigungsteam und hochrangige Polizeibeamte, die Pol Col Thitisant “Joe Ferrari” Uttanapol nahe stehen, planen zu argumentieren, dass Thitisant nur des Totschlags und nicht des Mordes schuldig war, so mehrere Polizeibeamte, die mit den Ermittlungen vertraut sind.

      Ja, hier läuft es ähnlich wie in der EU/DE auch. Bei einem Mord 1. Klasse – MUSS Vorsatz vorhanden gewesen sein und diesen
      MUSS man vor Gericht nachweisen können.
      Der Polizeichef muss also, als er die Plastiktüten über den Kopf des Opfers stülpte, schon vorgehabt haben – ihn zu töten.
      Wollte er ihn aber nur erpressen, Angst einjagen und hat es dann übertrieben – ist es kein Mord 1. Klasse mehr, sondern Mord 2. oder 3. Klasse.
      Totschlag gibt es in TH soweit nicht – wird nur von den Mainstreams immer falsch übersetzt.

      Außerdem fordert das nur die Verteidigung – ob es die StA auch so anklagen wird, wird man sehen.

      Sie wollen Joe als glühenden Verbrechensbekämpfer darstellen und dass seine Handlung zwar falsch war, aber ein Unfall, den er bei dem Versuch begangen hat, das Gesetz aufrecht zu erhalten.

      Ja, versucht man halt….
      Mord wird sowieso in TH nicht allzu heftig bestraft. Siehe Fall Nico Papke, der seine Freundin mit Vorsatz, also Mord 1. Grades getötet und
      entsorgt hat – und dann nur läppische 8+ Jahre erhalten hat. Der kommt bald wieder raus, mit Amenstie usw.

      Besser wäre es in diesem Fall, er würde wegen Korruption verurteilt werden, da sind die Strafen wesentlich härter, siehe Pongpat oder den
      General von der Armee Manees o.ä. – alle über 30 Jahre Haft.

      Es wird davon ausgegangen, dass Thitisant einer Anklage wegen Totschlags
      zustimmen könnte, sollte die Generalstaatsanwaltschaft die Empfehlung der Polizei akzeptieren.

      Ja, gut möglich – dass die bei einem Geständnis für Totschlag einen Deal machen, weil Vorsatz erfordert halt
      stichfesten Beweis und wenn ihn die Kollegen, die dabei waren – alle unterstützen, wird dieser kaum nachzuweisen sein.

      • gg1655 sagt:

        Die Unterscheidung von Mord und Totschlag ist in D nicht auf den Vorsatz beschränkt.  Der gilt in D bei beiden Verbrechen als vorhanden.  Sonst wär es Körperverletzung mit Todesfolge oder ähnliches.  Für Mord braucht es zusätzlich ein Mordmerkmal.  Die Grausamkeit der Tötung(er verstarb ja während einer Folter) wär so eines.  Habgier gehört auch zu den Mordmerkmalen.   In Thailand gelten da womöglich andere Gesetze und für gewisse Leute ist das ganz bestimmt so.

        Zum Nachlesen: https://www.anwalt.org/totschlag/#Was_ist_der_Unterschied_zwischen_Mord_und_Totschlag

        • STIN sagt:

          Die Unterscheidung von Mord und Totschlag ist in D
          nicht auf den Vorsatz beschränkt. Der gilt in D bei beiden Verbrechen als vorhanden.

          Ja, hast du tw. recht.

          Wird auf Totschlag erkannt, ist immer ein zumindest bedingter Vorsatz Tatbestand, also auch für den Fall, dass der Täter den Tod des Opfers als eine Möglichkeit erkennt und daraufhin zumindest billigend in Kauf nimmt.

          Aber nicht wirklich so geplant, wie bei einem glatten Mord.
          Meist kommt der Totschlag aus einer Situation heraus, wie Ehestreit, Schlägerei usw.

          Schon das holen eines Messers aus der Küche, um einen abzustechen kann entscheidend dafür sein, wie es
          eingestuft wird. Liegt das Messer in der Nähe und ich ergreife es und steche zu, ist es wieder etwas anderes.

          In TH gibt es Mord und der wird in Klassen eingeteilt. Ich glaube aus dem US-Recht.

  6. Hupe sagt:

    Natürlich haben alle von dem Fall gewusst und die Beute brüderlich aufgeteilt. Jetzt geht es um noch darum einige kleine Fälle grossaufgemacht mit kleinen Strafen an den Pranger zu stellen.

    Die grossen POLIZEISCHW…. WERDEN nach oben gelobt und das Mörderschwein wird wohl noch befördert. TiT.

    • berndgrimm sagt:

      Sehr richtig!

      Heute steht in einem Kommentar von Paritta in der BP weshalb die Sache ueberhaupt an die Oeffentlichkeit kam:

       

      Police should learn from torture saga

      Paritta Wangkiat Columnist

      published : 30 Aug 2021 at 04:30

      Warrants issued by the Royal Thai Police for police at the station accused of suffocating a drug suspect. bangkok post

      The outrage committed by seven police at Nakhon Sawan Muang police station, in which they are accused of torturing and killing a drug suspect under their custody, would have disappeared unless a grisly video clip of the deed was exposed on social media.

      The public would never have known, nor would legal action have been taken against this group of rogue policemen.

      The case was exposed after "a junior police officer" sent CCTV footage capturing the scene to a well-known lawyer, who later released it on social media.

      The footage shows Pol Col Thitisan Utthanaphon, superintendent of the station, covering a 24-year-old drug suspect's head with six layers of plastic bags, with his subordinates assisting him.

       

      In the clip, which went viral, his subordinates grabbed the man's limbs and helped bring plastic bags, cloth and a water bowl — apparatus used during so-called "interrogation".

      After being suffocated by the bags, and enduring a beating, the suspect lost consciousness. The police tried to resuscitate him, without success. They reported to a local hospital that the suspect died of a drug overdose on Aug 5.

      After the footage leaked last Tuesday, or more than two weeks since the man died, the Royal Thai Police (RTP) promptly arrested the seven police. Five were detained in Nakhon Sawan while the other two, including Pol Col Thitisan, first escaped but then turned themselves in on Thursday.

      During a Thursday night press conference attended by a legion of media, the RTP chief allowed Pol Col Thitisan to speak to the media via a mobile phone held to a microphone. Pol Col Thitisan told reporters that he didn't intend to kill the suspect.

      He justified his action by claiming he wanted to extract information from the suspect in his crusade to fight drugs. His subordinates helped him because he told them to.

      The presser that people across the country watched turned into a backlash against the RTP. Critics said it was unfair to the family of the deceased who should have had a chance to defend himself in a trial.

      But what struck me the most was the silence among the police. RTP top brass sat listening quietly as the suspect justified the use of torture as a means to fight drugs. No one spoke up to encourage whistle blowers, not to mention ensure their safety.

      It has also troubled me to watch the footage. In the grisly nine-minute torture video, six subordinates docilely followed Pol Col Thitisan' directives without objection. They made the torture scene look like a chore, in which each ruefully lent his hand — bringing in more plastic bags, strips of cloth or offering help to hold him down.

      One of the six subordinates, Pol LCpl Pawikorn Khammarew, was quoted by his adoptive mother as telling reporters that he must strictly follow the former superintendent's orders.

      "If you are there, there is nothing much you can do but follow orders," Pol LCpl Pawikorn was quoted as saying. His adoptive mother said if he refuised he would be punished.

      A reporter's camera captured him wailing while being loaded onto a minivan taking him and the others from Nakhon Sawan station to a provincial prison.

      Pol LCpl Pawikorn shouted to the camera, "Please give me justice." He comes from a farming family in the northeastern region, and also served as a driver for his boss.

      From the police crackdown on democracy activists in Bangkok to the raid on innocent residents' houses in the deep south, police subordinates often act as docile accomplices. Some, like Pol LCpl Pawikorn, claimed they had no choice but to follow their superiors' orders.

      This raises a big question mark. Can police subordinates resist their superiors' orders if it is against the principle of ethics and human rights? In other words, can they use their judgement to make the right choice?

      In theory, I believe they can. But it practice, we know these subordinates are in a difficult position given the rules, culture and environment they are in.

      The outdated Royal Thai Police Act, effective since 2004, underlines the hierarchy within the organisation and the power centralised in superiors' hands.

      The law requires police subordinates to maintain discipline, including respecting higher-ranking officers and following orders "without resistance or avoidance". This opens a gap for unscrupulous superiors to abuse their power.

      Drogenhandel ist ein grosses Geschaeft und ein grosses Problem ueberall auf der Welt.In Thailand steht das grosse Geschaeft mit den Drogen eindeutig im Vordergrund!

      Ich moechte hier keinen kleinen Drogenhaendler verteidigen dessen Leben aufgrund der eigenen Drogensucht eh keinen grossen Wert mehr hat.

      Ich bin auch kein Pazifist der tatenlos zusehen wuerde wie eine Gesellschaft zugrunde gerichtet wird.

      Aber man muss die Relation sehen: Es handelte sich um einen kleinen Drogenhaendler der ein paar tausend Yaba Pillen verkaufte, vermutlich um sich selber seine Drogensucht zu finanzieren.

      Wenn es sich um einen der grossen feinen Bosse gehandelt haette die vielleicht nebenbei noch Polizeichef oder aehnliches spielen, dann waere meine Gewaltbereitschaft auch groesser.

      Aber wohlgemerkt, bei dieser Folterung mit Todesfolge ging es nicht um Recht und Unrecht sondern hoechstwahrscheinlich ausschliesslich ums Geld.

      Dem einzigen Wert fuer viele "leitenden Thai" heutzutage.

      STIN langweilt uns immer mit seinen Thaksin Horrorstories ueber den "Krieg gegen die Drogen". Wo bleibt seine Empoerung ueber diesen feigen menschenverachtenden Mord im "Krieg gegen die Drogen" dieser Militaerdiktatur?

      Und nochetwas : Ohne die Veroeffentlichung in den sozialen Medien waere diese Schandtat nie herausgekommen.

      Deshalb auch der Kampf dieser Militaerdiktatur gegen die "Fake News"!

      • STIN sagt:

        Aber man muss die Relation sehen: Es handelte sich um einen kleinen Drogenhaendler
        der ein paar tausend Yaba Pillen verkaufte, vermutlich um sich selber seine Drogensucht zu finanzieren.

        Mein Mitleid mit solchen Drogendealern, die auch verkaufen – hält sich sehr in Grenzen.
        Die versuchen, um ihren Kundenstamm zu vergrößern, schon Kinder, oft erst 12+ Jahre alt – süchtig zu machen,
        tw. auch mit Yaba Strawberry oder andere Geschmackssorten.
        Sie ruinieren/töten somit Kinder…. – schon mal daran gedacht?

        Auch war es nicht so ein kleiner Drogendealer, am Handy wurden wohl große Mengen an Drogen gefunden – also war der schon
        recht tief im Drogengeschäft involviert. Wäre er nicht bei der Folter gestorben, hätte er 20+ Jahre Haft bekommen, ev. sogar die
        Todesstrafe. Rechtfertigt natürlich keine Folter….. – man hätte ihm Strafnachlass anbieten sollen, ev. Freilassung der Frau/Freundin usw.

        Aber wohlgemerkt, bei dieser Folterung mit Todesfolge ging es nicht um Recht
        und Unrecht sondern hoechstwahrscheinlich ausschliesslich ums Geld.

        Ja, man spricht von Erpressung über 2 Millionen Baht – der Drogendealer wollte wohl 1 Million zahlen, aber nicht
        2 Millionen.

        Wenn er 1 Million bar zur Verfügung hatte, war er kein kleiner Fisch mehr.

        STIN langweilt uns immer mit seinen Thaksin Horrorstories ueber den “Krieg gegen die Drogen”. Wo bleibt seine Empoerung ueber diesen feigen menschenverachtenden Mord im “Krieg gegen die Drogen” dieser Militaerdiktatur?

        Wieder ein seltsamer Satz…..

        1. Es war kein Krieg gegen Drogen in diesem Fall
        2. es war keine Tat der Regierung, sondern eines lokalen Polizeichefs, nicht mehr und nicht weniger
        3. es war kein Unschuldiger, wie die meisten erschossenen bei Thaksins Drogenkrieg

        Fakt: der Drogendealer war schuldig und es war kein allzu kleiner Drogendealer.
        Da hält sich mein Mitleid schon in Grenzen, wie ich vorher aufgeführt hatte. Aber natürlich Folter geht gar nicht….

        Und nochetwas : Ohne die Veroeffentlichung in den sozialen Medien waere diese Schandtat nie herausgekommen.

        Richtig, und dann noch durch einen Untergebenen – sehr gut.
        Vieles würde nicht ohne Zeugen aufgedeckt werden – weltweit nicht.

        • berndgrimm sagt:

          Ich glaube nicht dass STIN hier eine Diskussion ueber Kindererziehung und Drogen in TH anfangen will.

          Da wuerde er mit seiner Thainess Verteidigung nur bei Junkies und Rabeneltern auf Zustimmung treffen.

          Und seine Ausfuehrungen ueber die Strafen in TH kann ich nur als laecherlch empfinden.

          Er haette aus den gleichen Gruenden eine hohe Haftstrafe bekommen aus dem er gefoltert und ermordet wurde:

          Weil er nicht zahlen konnte/wollte!

          Ausserdem widersprechen STINs Ansichten ueber Drogenhaendler hier seinem Humanismus Theater im Falle des thaksinschen Drogenkrieges!

          Da STINs Mitleid ausschliesslich politisch motiviert ist, moechte ich garnicht darauf eingehen.

          Aber Eines ist vollklommen klar, er haelt sich auch in 10.000km Entfernung fuer den einzig wahren Thailand Durchblicker.Jedenfalls in diesem Blog!

          • STIN sagt:

            Aber Eines ist vollklommen klar, er haelt sich auch in 10.000km
            Entfernung fuer den einzig wahren Thailand Durchblicker.Jedenfalls in diesem Blog!

            Ja, das tue ich. Aus gutem Grund….
            Spielt dabei keine Rolle, wo ich lebe – ich aktualisiere mich laufend mit Briefings mit Anwalt, Familie, Bekannte usw.
            Kann also weiter auch von hier aus Thais/Farangs helfen – passt noch immer.

            Das ich mich besser auskenne, als alle hier zusammen – zeigen schon die Diskussionen, wo einige nicht mal
            die wichtigsten Dinge von Thailand wissen – die man nur erfährt, wenn man tief eintaucht.
            Auch bei den Gebräuchen, kaum einer kennt hier welche.

            Aber spielt keine Rolle, jeder kann sich halt nicht so mit TH befassen, wie ich 🙂

  7. berndgrimm sagt:

    Zunaechst mal: Man schreibt hier immer von ex-Cop dabei sind alle Straftaten im aktiven Polizeidienst begangen worden und der Mann wohl erst kuerzlich den Dienst quittierte.

    Dieser Polizeistationschef folterte einen gefassten Drogenhaendler, angeblich um mehr Informationen aus ihm herauszuholen, wahrscheinlicher aber um mehr Geld aus ihm herauszupressen.

    Dabei erstickte der Verdaechtige weil er ihm 8 Plastiktueten ueber den Kopf gezogen hatte und die Haende gefesselt hatte.

    Danach liess der Polizeichef die Security Kameras abbauen und die Aufzeichnungen vernichten.

    Die Umstaende seiner Flucht werden nicht beschrieben aber er sollte auch noch dafuer belobigt werden weil er angeblich 368 geschmuggelte Luxuswagen gefunden hat.

    Inwischen wirft man ihm vor uebermaessig Reich zu sein. Unter Anderem haette er 29 Luxusautos und Supersportwagen.

    Als er oeffentlich verhoert wurde brach der neue nationale Polizeichef das Verhoer ab und schickte die Journalisten hinaus.

    Wahrscheinlich sollte die Oeffentlichkeit keine Internas erfahren.

    Und nun meine Meinung und Einschaetzung dazu:

    Selbst in TH ist es nicht moeglich dass seine Vorgesetzten nix von seinen Aktivitaeten wussten. Neid ist hier die grosse Triebfeder.

    Ich gehe davon aus dass sie mitkassierten und dass er nach dem "Betriebsunfall" fallen gelassen wurde.Trotzdem war er fuer sie natuerlich gefaehrlich, deshalb wird man zu irgendeinem Kompromiss mit ihm kommen. Ganz unabhaeingig von der evtl. Verurteilung.

    Drogenhandel/schmuggel und Luxusautoschmuggel sind 2 sehr lukrative Geschaeftsfelder bei denen meiner Meinung nach die Polizei mitkassiert.

    Vom Drogenhandel habe ich keine Ahnung weil ich keine Drogen konsumiere.

    Vom Luxusautoschmuggel habe ich auch keine Ahnung weil ich in TH nie ein solches Auto fahren wuerde.

    Aber ich bin durch hinsehen,hinhoeren und nachdenken mit beidem in Beruehrung gekommen und komme dadurch zu meiner Meinung dass die Polizei in beiden Geschaeftsfeldern mitmischt.

    Die offiziellen Ferrari,Maserati,Lamborghini,Bentley und Porsche Haendler importieren nur einen Bruchteil der im Lande gehandelten Luxuswagen und die Tatsache dass man 45% des Zoll- und Luxussteuerbetrages den Cops als Erfolgshonorar anbietet laesst auf Einiges schliessen.

    Nein, dort ist nicht ein Polizeistationschef auf unnatuerliche Weise ploetzlich Reich geworden.Viele wussten davon und haben wahrscheinlich mitkassiert.

    Business as usual bei der Thai Polizei!

    • STIN sagt:

      Zunaechst mal: Man schreibt hier immer von ex-Cop dabei sind alle Straftaten
      im aktiven Polizeidienst begangen worden und der Mann wohl erst kuerzlich den Dienst quittierte.

      Mainstream haben vom Ablauf keine Ahnung, daher ist Ex-Cop eigentlich falsch.
      Der Mann ist immer noch Polizei-Offizier – lediglich suspendiert. Ob es in TH dann auch weiter Gehalt gibt,
      wie in DE, weiß ich nicht. Es dürfte nun ein Disziplinar-Verfahren auf den Offizier zukommen und dort wird erst
      entschieden, ob und wann er gekündigt wird.
      Er hat den Dienst nicht quittiert.

      Die Umstaende seiner Flucht werden nicht beschrieben aber er sollte auch
      noch dafuer belobigt werden weil er angeblich 368 geschmuggelte Luxuswagen gefunden hat.

      Hast du in deinem Hass, falsch verstanden.
      Er wurde belobigt und die 25% – die die Polizei vom Wert als Geschenk erhält, hat auch mich gewundert.
      Jetzt wohl nur noch 20%. Also Belohnung für das Aufdecken. Soll vielleicht die Motivation erhöhen, weil 40.000 Baht für einen Polizeichef ist
      in der Tat nicht viel.

      Als er oeffentlich verhoert wurde brach der neue nationale Polizeichef
      das Verhoer ab und schickte die Journalisten hinaus.

      Ja, aber wohl nachzuvollziehen, weil aktuell noch ermittelt wird – und die Medien das nicht vereiteln sollen.

      Wahrscheinlich sollte die Oeffentlichkeit keine Internas erfahren.

      Ja, ist auch nicht sinnvoll, während laufender Ermittlungen, wenn dann auch Mittäter sich
      darauf einstellen können, wenn sie wissen – was die Polizei weiß.

      Selbst in TH ist es nicht moeglich dass seine Vorgesetzten nix von seinen Aktivitaeten wussten. Neid ist hier die grosse Triebfeder.

      Doch, wenn die Vorgesetzten weit weg, vll sogar in Bangkok sitzen. Dann kriegen die das nicht so mit.

      Ich gehe davon aus dass sie mitkassierten und dass er nach dem “Betriebsunfall” fallen gelassen wurde.Trotzdem war er fuer sie natuerlich gefaehrlich, deshalb wird man zu irgendeinem Kompromiss mit ihm kommen. Ganz unabhaeingig von der evtl. Verurteilung.

      Wie schon erwähnt, er war der Polizeichef – die arbeiten recht autonom. Wenn ich ihn mit unserem Polizeichef vergleiche, der hatte vll 4-6 Mal im Jahr
      Besuch von einem Vorgesetzen, ansonsten regierte er alleine in seinem Bereich.
      Niemals hätte er dann so ein Vermögen, weil wäre sein nächster Vorgesetzte mit dabei – hätte der heftiger mitkassiert und ebenfalls so
      einen Reichtum oder höher. Also einfach den Vorgesetzen mal überprüfen, wie reich der ist. Dann weiß man es. Macht NAAC vll eh.

      Drogenhandel/schmuggel und Luxusautoschmuggel sind 2 sehr lukrative Geschaeftsfelder
      bei denen meiner Meinung nach die Polizei mitkassiert.

      Bei Luxusautos ja…. – bei Drogenhandel muss man differenzieren.
      Unser Polizeichef hat uns bei der Ausbildung mal erklärt: er könne uns bei allen Verfehlungen helfen,
      aber nicht bei Drogen, wenn die Drogenfahnder schon mitspielen. Dann sind ihm die Hände gebunden.

      Also gehe ich davon aus, wenn die Braunen einen Drogendealer schnappen, dass es dann mit Teegeld möglich ist,
      nicht aber – wenn bei der Kontrolle schon Drogenfahnder dabei sind, oder z.B. ein UNdercover schon den Checkpoint informiert hat,
      dass ein roter Pickup mit Kennzeichen XXXXXXX in Kürze durchfahren wird.

      Dann ist es zu spät – weil zuviele davon wissen. So läuft es – nicht die ganze Polizei ist korrupt, bei den Braunen aber viele.

      Nein, dort ist nicht ein Polizeistationschef auf unnatuerliche Weise ploetzlich Reich geworden.
      Viele wussten davon und haben wahrscheinlich mitkassiert.

      Möglich, dass wird derzeit ja ermittelt und man weiß schon – welche Untergebene ihn dabei unterstützt haben.
      Sind ja schon mehrere inhaftiert.

      • berndgrimm sagt:

        Wir wissen inzwischen wohl Alle dass in STINs Dorf hinter dem Doi Suthep das einzig wahre wirkliche Prospekt Thailand existiert,

        deshalb ist er ja auch dort weg.

        Ich hingegegen lebe ja in meinem Hass Thailand wo Alles marode und scheinheilig ist.Komischerweise bin ich aber im Gegensatz zu STIN nicht allein mit meiner Meinung und besonders die Likes Dislikes der Leser der BP bestaetigen meine Meinung.

        Eigentlich schwimme ich ja gern gegen den Strom weil dass die Arme und Beine staerkt, aber in diesem Fall bin ich gern bei der Mehrheit.

        Wenn ein Vorgesetzter nicht weiss (oder nicht wissen will) was sein Untergebener macht so ist dies eine grobe Dienstaufsichtspflichtverletzung und disqualifiziert ihn fuer Fuehrungspositionen.

        Na ja, aber hier ist Thailand und hier herrscht man gerne auf Kindergartenniveau.

        Da kommt eine andere Spezialitaet der Thainess zum Tragen:

        Der Neid! Und der ist hier absolut vorherrschend!

        Nun waere es nicht sehr klug wenn sich der Vorgesetzte

        von Joe Ferrari statt desssen 29 Ferraris nun 29 Maseratis

        auf den Hof stellen wuerde.

        Wenn in TH in den letzten Jahren ueberhaupt irgendetwas

        vorangegangen ist, dann ist es die Verschleierung von Korruptionseinnahmen!

        Ich habe hier das Beispiel der Auftraggeber dieser Militaerdiktatur beschrieben.

        Die koennten Prayuth z. B. soviele Goodies zukommen lassen die nie offiziell in sein Eigentum uebergehen wuerden.

        Prawit hat es ja stuemperhaft mit seinen "geliehenen" Uhren gemacht und ist damit durchgekommen!

        STIN sagt auf der einen Seite "die sind Alle korrupt" und auf der anderen Seite bestreitet er jegliche Korruption in seiner geliebten Militaerdiktatur!

        Er glaubt eben an die unbefleckte Empfaengnis.

        Ich hingegen habe nie behauptet "alle Thai" waeren korrupt , weil sie es nicht sind.

        Natuerlich gibt es anstaendige Thai.

        Die erkennt man daran dass sie fuer relativ wenig Geld wirklich arbeiten, relativ wenig besitzen und keinen Einfluss haben.

        Das Einzige was sie haben in diesem Lande ist die Arschkarte!

        • STIN sagt:

          Wir wissen inzwischen wohl Alle dass in STINs Dorf hinter dem
          Doi Suthep das einzig wahre wirkliche Prospekt Thailand existiert,

          Kann ich nicht bestätigen, noch identischer ist es weiter weg von Chiang Mai Stadt, hatte das ja schon erwähnt.
          Richtung 118er Highway an Doi Saket vorbei in Richtung Chiang Rai……

          Herrliche Landschaft und vor allem – da sind noch die Original-Thais zu treffen.

          Hier z.B. in Mae Taeng – noch so wie vor 30 Jahren, nicht viel verändert – außer dass nun auch die Smarthandys bei der
          Jugend schon angekommen sind. Gibt schon auch Backpacker, aber wenige – keine Massen.

          Herrlich mal für 2-3 Tage Stopover – wenn man nach Chiang Rai oder so möchte.

          Ja, Lanna-Land halte ich (ausgen. CNX Stadt) für das richtige Thailand, soweit man vom Lanna-Land von TH sprechen kann.
          Da ist BKK natürlich nicht damit zu vergleichen.

          Ich hingegegen lebe ja in meinem Hass Thailand wo Alles marode und scheinheilig ist.Komischerweise bin ich aber im Gegensatz zu STIN nicht allein mit meiner Meinung und besonders die Likes Dislikes der Leser der BP bestaetigen meine Meinung.

          Ja, gibt sicher noch mehrere Nörgler – die dies und jenes nicht in Ordnung finden – und am liebsten das deutsche Brot beim Bäcker um die Ecke
          kaufen möchten.
          Aber nicht die Mehrheit – die interessiert sich nicht für das negative – außer es geht um Visa und Dinge, die sie persönlich betreffen,
          wie derzeit mit den Impfungen.

          Unter mehreren Hundert Kunden, hab ich noch keinen Nörgler wie dich erlebt – in den ganzen Jahren nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Optionally add an image (JPEG only)