Pattaya: Das Marinebüro wird gegen 39 Ressorts vorgehen, die illegal ins Meer gebaut haben

Das Marinebüro von Pattaya hat geschworen, gegen die Betreiber von 39 Ressorts vorzugehen, die auf Ko Lan vor Pattaya ins Meer eingedrungen sind, wenn das Gericht dies genehmigt.

Ekkarat Khantharo, der Direktor des Marinebüros von Pattaya, sagte am Samstag (28. August), dass die Insel in der Gemeide Na Klue im Bezirk Bang Lamung zwar ein beliebtes Touristenziel sei, das Pattaya ein großes Einkommen beschere, aber viele Resorts dort illegal ins Meer vorgedrungen seien.

Da sich die strikte Durchsetzung des Gesetzes gegen Meeresübergriffe als schwierig erwiesen und die traditionelle Lebensweise der Einheimischen beeinträchtigt hatte, erließ die National Council for Peace and Order (NCPO) im Jahr 2017 eine Anordnung, um diejenigen, die zuvor Gebäude für Wohnzwecke und andere nicht kommerzielle Nutzungen errichtet hatten, von der Strafe zu befreien. Die Verordnung gilt auch für andere ähnliche Gebiete des Landes.


Ein Marinebeamter zeigt Resorts, die des illegalen Eindringens ins Meer auf der Insel Ko Lan
vor Pattaya, Chon Buri, verdächtigt werden. (Foto: Chaiyot Pupattanapong)

Das Marine Department wurde dazu ermächtigt zu entscheiden, welche Strukturen von der Verordnung ausgenommen werden sollen und welche nicht.Das Marine Department fand insgesamt 39 private Resorts, die ihre Räume nicht mit den Anwohnern geteilt haben und für eine kommerzielle Nutzung vorgesehen waren, sagte Herr Ekkarat.

Das Amt hat die Betreiber bereits über die Entscheidung des Marine Department informiert, gibt ihnen aber noch etwas Zeit, um Berufung gegen die Entscheidung einzulegen, berichten die lokalen Medien.

Herr Ekarat sagte weiter, das Büro habe bereits vor 1 – 2 Jahren eine Klage gegen diese Resorts eingereicht und der Fall werde jetzt vom Obersten Verwaltungsgericht geprüft.

Sein Büro würde einer gerichtlichen Anordnung nachkommen, fügte er weiter hinzu. / Bangkok Post

 

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14 Antworten zu Pattaya: Das Marinebüro wird gegen 39 Ressorts vorgehen, die illegal ins Meer gebaut haben

  1. devin sagt:

    Exil hat recht – es ist das „Le Meridien Bora Bora“
    https://boraboraphotos.com/le-meridien-bora-bora/

    • exil sagt:

      Ich hatte vor ca. zwei Jahren ein Foto von unserem Urlaub auf Bora Bora eingestellt und man hat mir den Vorwurf gemacht mit Photoshop gearbeitet zu haben. Das Meer ist dort wirklich so Türkiesgrün  bis Schwarz wo es dann tiefer ist.

      Wir haben Freunde auf Tonga und machten einen Inseltrip. Kann ich um zu entspannen und vom Alltagsstress wegzukommen wirklich empfehlen.

  2. Werner Broesel sagt:

    Warum wird immer für Insel „Koh“ geschrieben? Das ist grottenfalsch. Es wird kurz und mit „g“ gesprochen und geschrieben, also Go (o fallend).

    • STIN sagt:

      Warum wird immer für Insel „Koh“ geschrieben?
      Das ist grottenfalsch. Es wird kurz und mit „g“ gesprochen und geschrieben, also Go (o fallend).

      Ja, richtig – hat sich aber mit Koh oder Ko internationalisiert. Also weichen wir davon auch nicht ab.

  3. berndgrimm sagt:

    Upps!Ploetzlich faellt dem Marine Department auf dass auf Ko Larn viele Resorts ins Meer gebaut wurden. How come? Und dann noch so ploetzlich! Ach so, die klagen schon 2 Jahre und es kommt kein Urteil. Warum wohl?

    Natuerlich geht es ums Geld! Ist ja auch OK so.Aber : Warum wird in TH immer Alles kurz und klein geschlagen was angeblich ungesetzlich errichtet wurde?

    Natuerlich gehoert es bestraft , aber warum nicht in einer konstruktiven Weise?

    Die teilweise sehr attraktiven Huetten und Terrassen die ins Meer gebaut wurden sollten durchaus bleiben, aber die Eigentuemer sollten verpflichtet werden Geld und Arbeit fuer das groesste Problem Ko Larns auszugeben:Die Muellentsorgung und -vermeidung!

    Vor 3 Jahren haette man mir Geld dafuer bezahlen muessen freiwillig nach Ko Larn zu fahren!

    Waehrend der Covid Zeit habe ich ein relativ leeres Ko Larn schaetzen gelernt!

    Wir sind nicht von Pattaya aus nach Ko Larn gefahren sondern wir kamen von der anderen Seite , der 15 km westlich liegenden unbewohnten Insel Ko Phay, wohl der schoensten Insel im oberen Golf.Da die See um Ko Phay schonmal ziemlich rauh sein kann und dann auch Powerboote sehr unkomfortabel werden koennen fuhren wir immer im Dreieck zunaechst ueber die offene See nach Ko Phay, dann nach Ko Larn und anschliessend in Landnaehe. zurueck.

    Ko Larn in der Covid Zeit ist wirklich zu empfehlen, unsere Freunde sind mehrmals uebers WE dort geblieben.Die Insel ist  in der Touri Saison mit 20.000 Besuchern am Tag viel zu ueberlaufen.Man sollte die Tagesbesucher auf 5.000 beschraenken.Auf der nur 5qkm grossen Insel leben 6.000 "Eingeborene(?)" und es gibt fast 2000 Hotel und Resortbetten! Klar dass da ins Meer gebaut wurde!

     

    • berndgrimm sagt:

      Das Foto war natuerlich aus Tahiti, sowas haette Thailand gern.

      Hier das wirkliche Foto von Ko Larn.

    • STIN sagt:

      Upps!Ploetzlich faellt dem Marine Department auf dass auf Ko Larn viele Resorts ins Meer gebaut wurden. How come? Und dann noch so ploetzlich! Ach so, die klagen schon 2 Jahre und es kommt kein Urteil. Warum wohl?

      Naja, wird schon lange dagegen angekämpft, viele Ressorts in Nationalparks wurden schon weggeschoben, sogar eines vom Prem und Suthep.
      Jetzt kommt halt diese Anlagen dran.

      Die teilweise sehr attraktiven Huetten und Terrassen die ins Meer gebaut wurden sollten durchaus bleiben, aber die Eigentuemer sollten verpflichtet werden Geld und Arbeit fuer das groesste Problem Ko Larns auszugeben:Die Muellentsorgung und -vermeidung!

      Wäre aber dann eher eine Biegung des Gesetzes. Würde man so in DE wohl auch nicht machen.

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