Pattaya: Deutscher zündete sein Haus an und verwundete sich mit Messer selbst

In Naklua erlitt ein deutscher Auswanderer mehrere Verletzungen, nachdem er Berichten der Polizei folgend am Donnerstag (9. September) in den Nachmittagsstunden sein eigenes Haus in Brand setzte und sich anschließend mit einem Messer selbst verwundete.

Die Polizeistation Banglamung wurde am Donnerstag gegen 13.00 Uhr von der Lehrerin der Tochter des Mannes um Hilfe gebeten. Sie informierte die Beamten, dass sie von der 14-Jährigen eine Kurznachricht erhielt, in der ihr das verzweifelte Mädchen mitteilte, dass ihr Vater sehr nervös sei und sich das Leben nehmen wolle.

Das Mädchen sei nach Aussage der Lehrerin sehr besorgt um das Wohl ihres Vaters gewesen und hätte nicht gewusst, wass es tun sollte, weshalb es sich entschloss, seine Lehrerin um Hilfe zu bitten.

Als die Polizei und Rettungskräfte das Haus des 68-jährigen Deutschen erreichten, probierten sie ihn davon zu überzeugen, seine Tochter aus dem Haus zu lassen, damit es seine Mutter aufsuchen könne, die zum Zeitpunkt des Notrufs nicht im Haus war. Er willigte ein. Der Mann soll den Beamten dann mitgeteilt haben, dass er sich nur kurz umziehen wolle, um anschließend das Gespräch mit den Beamten zu suchen. Da er ruhig wirkte, ließen sie ihn gewähren.

Stattdessen soll sich der Deutsche dann in seinem Haus verbarrikadiert und nicht mehr auf die Ersuche der Beamten reagiert haben. Nachdem er im vorderen Teil seines Hauses einen Brand legte, stieg er auf den Balkon und fügte sich mit einem Messer mehrere Stichwunden zu, während sich die Beamten bemühten, den Ausländer zu beruhigen.

Als die zur Hilfe gerufene Feuerwehr mit dem Löschen des Brandes begann, gelang es den Rettungskräften zu dem stark geschwächten Mann vorzudringen, der aufgrund seiner selbst zugefügten Stichverletzungen einen großen Blutverlust erlitt. Als sich die Rettungskräfte dem Deutschen näherten, soll er immer noch mit dem Messer herumgefuchtelt haben, verlor jedoch aufgrund der starken Rauchentwicklung an Kraft.

Nachdem es den Beamten gelang, den Mann zu überwältigen und ihm das Messer abzunehmen, wurde der Schwerverletzte zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der Feuerwehr brauchte mehr als eine Stunde, um den Brand unter Kontrolle zu bringen, da es nach Aussage der Einsatzkräfte in dem Haus sehr unübersichtlich gewesen sei. Die Flammen sollen mehrere Teile des Hauses zerstört haben.</p><p>Das 14-jährige Mädchen wurde zwischenzeitlich mit seiner Mutter zusammengeführt. Die Familie soll darum gebeten haben, in dieser schwierigen Zeit nicht gestört zu werden. Ein Motiv für die Tat wurde bisher nicht bekanntgegeben.

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devin
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devin
11. September 2021 6:09 pm

Da stin meine Links so gerne in die Tonne trampelt, will ich ihm noch zwei weitere mit der von mir gemachten Aussage liefern:

Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation, die auf Daten aus dem Jahr 2016 basiert, listet Thailand mit 14,4 Selbstmorden pro 100.000 Einwohner die
32. höchste jährliche Selbstmordrate der Welt auf, was 10.000 Todesfällen durch Selbstmord pro Jahr entspricht.
Thailand hatte mehr Selbstmorde pro Kopf als jedes andere südostasiatische Land.

https://thediplomat.com/2020/05/thailand-the-coronavirus-suicides/

Bangkok. Alle zwei Stunden nimmt sich ein Thai das Leben und alle zehn Minuten unternimmt ein Thai einen Selbstmordversuch.

Diese erschreckenden Zahlen gehen aus einer neuen Statistik über die psychische Verfassung der thailändischen Bürger hervor.

Selbstmord ist nach Verkehrsunfällen die zweithäufigste Todesursache in Thailand und übertrifft sowohl Totschlag als auch Mord.

https://www.bangkokpost.com/thailand/general/1785214/stats-reveal-high-rate-of-suicide

Und da stin auch immer wieder mit D oder anderen Ländern vergleicht, sollte man im Zusammenhang mit Suizid deshalb auch folgendes beachten:

Da im Buddhismus alles Leben höchste Achtung genießt, ist auch im heutigen Buddhismus der Suizid geächtet, insofern eine destruktive Motivation ursächlich ist.

In Thailand und Sri Lanka, welche vom Theravada-Buddhismus geprägt worden sind, gilt ein Suizid auch als Schande für die gesamte Familie.

devin
Gast
devin
11. September 2021 5:09 pm

stin, mit deinen Rechenkünsten in deinen erfondenen Geschichten hast du außer mir, schon ganz andere Leute in diesem Blog zum Lachen gebracht.

Da ich aber,wie bereits gesagt, nicht mehr mit die diskutiere, da sinnlos, nur soviel.

Die in meinen Kommentar angegebenen Zahlen stammen aus den beiden Links.

So war die Quelle für den Wochenbliz zum Thema „ Eine Nation der Verzweiflung und des Selbstmords“ der Thai Enquirer.

Und die Zahl „ Thailand hat demnach 14,4 Selbstmorde auf 100.000 Einwohner“ kann man dem Pattaya Blatt entnehmen.

Ich habe dies nur noch einmal ausführlich erläutert, da du scheinbar nicht in der Lage bist, die angezeigten Links zu öffnen.

Nun kannst du noch so schwurbeln, das ändert nichts an den Fakten, auch wenn du erneut behauptest:

„Keine Ahnung von woher diese Fake-Zahlen kommen – vermutlich von Regierungs-Kritikern.
Halte dich hier lieber an die WHO. „

Das habe ich getan und siehe da:

„Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) lag die jährliche Selbstmordrate in Thailand im Jahr 2019 bei 14,4 pro 100.000 Einwohner, während der weltweite altersstandardisierte Durchschnitt bei 10,5 pro 100.000 liegt.“

https://thailandtip.info/2021/05/05/mit-der-hoechsten-selbstmordrate-in-suedostasien-hat-thailand-mit-einer-psychischen-herausforderung-inmitten-einer-pandemie-zu-kaempfen/

devin
Gast
devin
11. September 2021 2:06 pm

TH ist inzwischen eine Nation der Verzweiflung und des Selbstmords.

Das Department of Mental Health veröffentlichte diese Woche neue Statistiken, die zeigten, dass das letzte Jahr mit etwa 7,37 Selbstmorden pro 100.000 Menschen das schlimmste Jahr in Bezug auf Selbstmorde war.

Das ist eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren und zeigt die Auswirkungen der Pandemie auf Leben und Existenzen.

Leider ist diese Rate laut Ärzten des Gesundheitsministeriums in diesem Jahr gestiegen.

https://www.wochenblitz.com/index.php/home/wochenblitz/2013-09-11-06-44-59/item/10667-kommentar-eine-nation-der-verzweiflung-und-des-selbstmords

Thailands Selbstmordrate stieg seit Beginn der Pandemie um 11 Prozent,und zwar von 4.581 auf 5.085 pro Jahr.

Thailand hat demnach 14,4 Selbstmorde auf 100.000 Einwohner, im Vergleich von 5,3 in Kambodscha und 3,2 auf den Philippinen.

Nicht alle Selbstmorde sind auf Covid zurückzuführen, viele bringen sich auch aus Herzeleid um.
Trotzdem spielt die Pandemie eine große Rolle.
Es herrscht Arbeitsmangel und Geldnot.

https://www.pattayablatt.com/thailand/selbstmordrate-in-thailand-steigt-rapide-an-252469

Ich weiss ja nicht, was den Deutschen veranlaßt hat, plötzlich so durch zu drehen, aber vielleicht hatte man ihn gezwungen, wiederholt stin´s Berichte in „Schönes Thailand“ zu lesen, was ihn doch veranlaßte, endlich dem so „herrlichen“ Leben in TH adieu zu sagen.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
11. September 2021 9:06 am

Man kann sein Leben ueberall verdatteln!

Aber Thailand scheint irgendwie praedestiniert dafuer zu sein!

Die Frage ist, war er frueher schon so daneben oder ist er erst im Familienbad so geworden ?

Offensichtlich ist TH entweder ein Sammelbecken fuer danebenliegende oder es macht sie erst dazu.

Aber gut zu wissen wie sehr sich die psychologisch offenbar bestens ausgebildete Thai Polizei gerade um die psychisch labilen Auslaender kuemmert!